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Hat jemand Erfahrungen mit AKG C 214

  • lars röwer
  • 4. November 2008 um 15:11
  • simonstpauli
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    • 5. November 2008 um 21:40
    • #21
    Zitat von "guma"

    Was hat das jetzt mit der Ausgangsfrage zu tun ?


    Ich wollte damit illustrieren, daß obschon das 214 kein 414 ist, ersteres dennoch eine ähnliche Akzeptanz wie das 414 erreichen kann, im Gegensatz zur Akzeptanz der o.g. Neumänner.
    Diese (im Moment noch recht gewagte) Einschätzung beruht auf meiner regelmäßigen Arbeit mit diesen Mikrofonen sein ca. 1 Monat und der allgemeinen Arbeit bei Jazz-Produktionen in Hamburg und Umgebung.
    Ich halte meine Bemerkung zu Ridertauglichkeit im "oberen" Bereich somit durchaus für relevant.

    Unter dem Strich geht es mir um zwei Feststellungen:

    - kann man damit arbeiten? - Ja
    - wird es auf Jazz-Ridern akzeptiert? - wenn ein 414 akzeptiert wird behaupte ich: Ja

    Die MK8-Bemerkung ist zugegebenermaßen deutlich off-topic in Bezug auf das 214 und GM-Mikrofone.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • christopher hafer
    Profi
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    • 6. November 2008 um 00:14
    • #22
    Zitat von "Tonstoerung"

    Eine Frage an die Spezi's,

    Was sagt denn der angegebene Frequenzgang in Datenblättern über den wirklichen Klangcharakter eines Mikrofones aus (Aulösung etc.)
    Ich glaube wohl nicht viel.Oder?
    Da dieser oft so betont wird.Im grunde ist der doch "Fast" egal.(Bitte diese Aussage nicht überbewerten IHR wisst was ich meine.) Hauptsache es klingt gut.
    Denn Klangcharakter kann man leider nicht messen und oder durch Frequenzgänge definieren.
    Und das ist ja doch im Grunde die eigentliche Frage um die es bei den post's zum Klang von Mics zu 99% geht.Der Charakter!(Wie bei den Menschen.Sollte man meinen.)

    Mfg Kevin

    Evtl. kann die angegebene Empfindlichkeit uns noch erahnen lassen das es gut sein könnte.Vieleicht!

    Kevin, wenn Du glaubst technische Daten sagen nichts über den Klang oder die Qualität eines Gerätes aus, dann solltest Du dich bei den Hifi-Spinnern austoben und nicht in einem Forum für professionelle Audiotechnik...
    Allerdings muss ich zu Deiner Entlastung vorbringen das hier nicht wenige solche Meinungen mehr oder weniger offen vertreten, und einige davon scheinen im Gegensatz zu Dir relativ "gestandene" Gestalten der Szene zu sein.
    Die fachliche Qualität dieses Forums wird dadurch dokumentiert, dass einige vermutlich meinen Beitrag kritisieren und nur wenige mir Rückendeckung geben werden. Ich bin gespannt...

    MfG,

    Christopher

    "Just because you believe something doesn't make it true."

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    karel noon
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    • 6. November 2008 um 01:29
    • #23

    @Christphophr Hafer: Sorry das ich das jetzt auch mal so deutlich sagen muß, aber wer behauptet das ein E-gitarrenamp bis auf Max-SPL keine anforderungen an ein mikro stellt, der hat sich in vielen musikrichtungen die dieses instrument als basis nutzen nicht wirklich ausgetobt.

    die unterschiede die ich täglich erkämpfen muß, weil mal wieder jemand glaubt das 409 oder eben das 57er wären das gelbe vom ei, lassen mich doch etwas anderes glauben. jedes mal wenn ich nicht mit meinem "baby" dem 4050 arbeiten kann, habe ich deutlich weniger spaß.

    zusätzlich: technische daten sind relativ,und zwar sehr! denn: man weiß nie woher sie kommen, wer sie wie genau gemacht hat etc. deswegen verlasse ich mich doch lieber in letzter instantz auf mein Ohr.

    vorher muß man natürlich auch lesen, und vergleichen, anhand von daten und berichten anderer.

    und um auch noch was zum thema zu sagen: Rider + Audio Technica mikro wird mit sicherheit nicht schlechter :wink:

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • tonstoerung
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    41
    • 6. November 2008 um 01:53
    • #24

    Hallo Christohper,

    warum gleich so agro? :) erst mal lächeln!Was ist das für ein schöner Tag.

    :):):)

    Du hast meine Frage-Aussage falsch gedeutet.Frag mal nach bei den Herstellern Neumann, Schoeps MG etc.da konnte mir bisher noch keiner wirklich etwas dazu erläutern.Diese Subjektive Angelegenheit ist leider nicht definierbar und allerlei Messinstrumente die es da so gibt dehalb nicht einzusetzen.
    Lediglich in der Musikinstrumentenbranche werden Messungen zu Rauheit von Instrumenten gemacht ,aber das ist auch nicht so richtig damit zu vergleichen.Werde aber mal meinen Bekannten Fragen der hat das Zeug Entwickelt.Achso!
    Und die Sache mit dem Frequenzgang.Die meisten Condenser haben ja einen ähnlichen, klingen aber trotzdem Unterschiedlich.


    Einen wunderschönen und friedlichen Tag euch allen!


    Auch den Spinnern.(Oder viel.Perfektionisten die die Welt verbesssern.)

    Einmal editiert, zuletzt von tonstoerung (6. November 2008 um 08:30)

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 6. November 2008 um 02:50
    • #25
    Zitat von "mediennutte"

    @Christphophr Hafer: Sorry das ich das jetzt auch mal so deutlich sagen muß, aber wer behauptet das ein E-gitarrenamp bis auf Max-SPL keine anforderungen an ein mikro stellt, der hat sich in vielen musikrichtungen die dieses instrument als basis nutzen nicht wirklich ausgetobt.

    Warum sich hier in Spekulationen verlieren und nicht in Fakten??
    (ich tobe mich seit 25 Jahren in solchen Musikrichtungen aus, und zwar von beiden Seiten der Bühne...)
    1. Der Frequenzgang spielt keine wichtige Rolle, da ein Git-Amp nur so zwischen 100 und 5000Hz wiedergibt, und das vollkommen unlinear*
    2. Das Rauschverhalten spielt keine Rolle*
    3. Die Richtcharakteristik spielt (fast) keine Rolle*

    *Dies alles mal in Relation gesehen zu ernsthaften Schallquellen wie akustische Instrumente oder Stimme.
    Lo-Fi Mikrofone wie das SM57 wären nicht über Jahrzehnte ein Quasi-Standard gewesen, wenn dies anders wäre.

    Zitat

    die unterschiede die ich täglich erkämpfen muß, weil mal wieder jemand glaubt das 409 oder eben das 57er wären das gelbe vom ei, lassen mich doch etwas anderes glauben. jedes mal wenn ich nicht mit meinem "baby" dem 4050 arbeiten kann, habe ich deutlich weniger spaß.

    Offenbar bist Du sehr auf das 4050 konditioniert. Das 4050 ist ein U87-artiges Mikro mit deutlicher Klang(ver)färbung. Diese Färbung erreichst Du bei der Anwendung "Amp" auch mit einem EQ in Zusammenspiel mit einem recht neutralen Mikrofon.
    Die Frage ist aber:
    Warum soll jeder Git-Amp die Färbung des 4050 (oder eines anderen) übernehmen.
    Und:
    Warum soll ein Mikrofon überhaupt färben?

    Da wären wir wieder bei der GM vs KM-Diskussion, die noch gar nicht richtig begonnen hat, leider.


    Zitat

    zusätzlich: technische daten sind relativ,und zwar sehr! denn: man weiß nie woher sie kommen, wer sie wie genau gemacht hat etc. deswegen verlasse ich mich doch lieber in letzter instantz auf mein Ohr.

    Das ist so der typische Satz der "Ich verlass mich lieber auf mein Gehör-" Fraktion.
    Richtig ist, das man den technischen Daten mancher Hersteller nicht trauen kann. Und auch wenn, dann ist ein Vergleich oft schwer, weil die Messbedingungen nicht immer vergleichbar sind.
    Außerdem gibt es natürlich Geräte, deren Effekt nicht messbar ist - richtig, Effektgeräte wie Hallprozessoren. Aber darum geht es hier ja nicht, sondern um Mikrofone. Deren Messergebnisse lassen sich ohne weiteres vergleichen - seriöse Daten vorausgesetzt, und nicht zuletzt: Die Fähigkeit zum Interpretieren und Bewerten solcher Messdaten.

    Auf der anderen Seite ist aber eben auch Richtig, dass das menschliche Gehör nicht in der Lage ist komplexe Klangstrukturen länger als wenige Sekunden zu merken. Und es ist auch wesentlich unempfindlicher gegenüber Schwankungen des Pegels und des Frequenzgangs als jede Messung.
    Das Gehör arbeitet adaptiv, ein Messgerät nicht.
    Heißt, was wir hören ist immer äußerst relativ. Das ist für uns im Alltag ein Segen, aber macht es unmöglich Geräte objektiv zu bewerten.

    Und darum gibt es eben auch so viel subjektive Meinung, und das ist auch gut so. Wer aber objektive Informationen haben will, der kommt nicht drumherum sich auf kurz oder lang auf Messwerte zu verlassen.
    Aus diesem Grund wird in der informierten professionellen Szene (z.B. studierte Toningenieure etc.) auch selten über "Klang" diskutiert, sondern viel mehr über Grundlagen und über Produktionsmethodik.
    Natürlich gibt es auch bei dieser Klientel Menschen, die glauben, dass ihr Gehör allen anderen Dingen überlegen ist - Ignoranz gibt es überall.

    Wir sollten unser Gehör aber vor allem für eine Sache einsetzen:
    Für die Bewertung unserer eigenen Arbeit - und bei Bedarf für die Bewertung des Inhaltes, dem diese Arbeit dienen soll.

    Hier liegt primär die Aufgabe eines Tontechnikers, und nicht in der vagen Beurteilung von Audiotechnik innerhalb von völlig zufälligen, unreproduzierbaren Situationen, die VA-Jobs nun mal prinzipiell mit sich bringen
    In diesem Zusammenhang sehe ich vor allem die klangliche Bewertung von annähernd linearer Audioelektronik (z.B. Mikropreamps bzw. ganze Mischpulte) und besonders auch Statements zur "Koppelsicherheit" von Mikrofonen.
    Dies sind vollkommen subjektive Einschätzungen, die niemandem helfen sondern nur Cliches erzeugen und damit einer unsäglichen Halbwissens-Kultur immer wieder Vorschub leisten.

    Ich bin dagegen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • christopher hafer
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    • 6. November 2008 um 03:19
    • #26
    Zitat von "Tonstoerung"

    Hallo Christohper,

    Du hast meine Frage-Aussage falsch gedeutet.Frag mal nach bei den Herstellern Neumann, Schoeps MG etc.da konnte mir bisher noch keiner wirklich etwas dazu erläutern.Diese Subjektive Angelegenheit ist leider nicht definierbar und allerlei Messinstrumente die es da so gibt dehalb nicht einzusetzen.
    Lediglich in der Musikinstrumentenbranche werden Messungen zu Rauheit von Instrumenten gemacht ,aber das ist auch nicht so richtig damit zu vergleichen.Werde aber mal meinen Bekannten Fragen der hat das Zeug Entwickelt.Achso!
    Und die Sache mit dem Frequenzgang.Die meisten Condenser haben ja einen ähnlichen, klingen aber trotzdem Unterschiedlich.


    Einen wunderschönen und friedlichen Tag euch allen!


    Auch den Spinnern.(Oder viel.Perfektionisten die die Welt verbesssern.)

    Alles anzeigen

    Dem habe ich nur folgendes zu entgegnen:

    Schoeps Mikrofonbuch
    Herunterladen, lesen, nachdenken, verstehen. Speziell Kapitel 11 und 14.

    Gute Nacht, lieber Tonstoerung! :)

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • terrine
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    • 6. November 2008 um 09:41
    • #27

    Vielleicht sollte sowas in einem seperatem fred abgehandelt werden. Die jetzt aufgekommene Diskussion hat mit der ursprünglichen Fragestellung nichts mehr zu tun.

  • guma
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    • 6. Januar 2010 um 19:49
    • #28

    Ich habe diesen über ein Jahr alten Thread nochmals hochgeholt, weil

    1. an diesem Thread sehr schön zu sehen ist, dass es leider neben dem fachlich, sachlichen, interessanten eben leider auch noch einen psychosozialen Aspekt gibt, der wie in diesem Fall durch einen bizarr rechthaberischen Auftritt eines Einzelnen, der nur um das letzte Wort zu haben, sich so lange aufbläst, bis entweder fachlich schwächere nicht mehr mithalten können oder fachlich kompetenten Kollegen einfach die Lust vergangen ist, sich damit auseinander zu setzen und den Thread, der eigentlich längerfristig nützlich wäre, um die "Karriere" eines "neuen" Mikrofons anhand von Nutzererfahrungen zu beobachten, zu Nichte macht.

    2. ich "zwischen den Jahren" endlich die Zeit gefunden habe, zu dem angefragten AKG C214 eigene Hörtests zu machen, die für mich recht aufschlussreich waren. Ich zitiere nochmals die Erfahrung des geschätzten Kollegen 'oton'

    Zitat von "oton"


    Das 214 ist, wie simonspauli schon geschrieben hat, schlicht ein 414 mit Einzelkapsel. Ich habe es vor 2 Wochen das erste Mal in die Finger bekommen und im Studio mal gegen meine 414 B/ULS verglichen, die Mikros klangen sehr ähnlich, das 214 hatte einen Tick mehr Höhen, was aber auch daran liegen kann das meine 414er schon gut 10 Jahre alt sind.

    Diese Erfahrung kann ich jetzt nur bedingt teilen.

    Ich habe das C214 mit einem aktuelleren C414B-XLS, einem C414B-XLII und dem von mir in diesem Thread empfohlenen AT 4033 verglichen. Das XLII habe ich relativ rasch zur Seite gelegt, weil es sich wegen der sehr ausgeprägten Präsenzanhebung eigentlich gar nicht so richtig damit vergleichen lässt. Als Testsignal diente das mir am besten vertraute, die eigene Stimme.

    Zum XLS fand ich den Unterschied sehr viel ausgeprägter als von oton beschrieben. Während das XLS für alle „Inkonstanzen“ eines Großmembranmikros erstaunlich neutral oder ausgeglichen klang, fand ich die von oton ebenfalls benannte Höhenanhebung des C214 sehr auffällig. Darüber hinaus war es in den oberen Mitten deutlich zurückgelegter, und gleichzeitig wärmer in den unteren Mitten sodass das C214 einen sehr schönfärberischen Eindruck hinterlassen hat. Sehr auffällig war dann aber die Sache mit der Rückwärtsdämpfung. Während das XLS wider Erwarten eine bei Doppelmembran im Direktvergleich deutlich ruhigere Rückseite hatte, fiel beim C214 sowohl bei 135° als auch bei 180° eine deutlich geringere Dämpfung im Bereich zwischen 2 und 5 Khz auf, also eben genau dort wo das Mikro von vorne sich so 'zurückgelegt' anhört. Das entspricht auch so in etwa der „Polarschemazeichnung“ des Herstellers ( Polardiagramm im Sinne einer Messung kann man es ja kaum nennen ). Insgesamt finde ich die Gestaltung des Frequenzgangs in Abhängigkeit von der Raumrichtung für ein Großmembranmikrofon ungewöhnlich. Am ehesten lässt es sich als „breite Niere im Präsenzbereich“ also genau dort wo Kleinmembrankondensatomikros ihre Niere besonders gut einhalten, beschreiben.

    Das AT4033 klingt in der Haupteinsprechrichtung, als Einzelmembranniere unerwartet, dem 414 XLS ähnlicher als das C214 !!!. Auf 180° und 135° stellte sich das 4033 ähnlich leise dar wie das 414. Zudem war es, wie ich das von anderen Großmembranen kenne, so, dass Bässe und untere Mitten hinten schlechter bedämpft waren.

    Daraus ziehe ich folgende Schlussfolgerungen:

    1. Dass Einzelmembran-Großmembranmikros immer weniger Tendenz zur Aufweitung der Richtcharakteristik gegen tiefere Frequenzen aufweisen, als ihre Doppelmembrankollegen, kann ich in diesem Fall in der Praxis nicht bestätigt finden. Das würde aber den in diesem http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=75937 Thread versuchten Begründungen widersprechen und nachträglich Tobias Kammerer recht geben. Ich habe jetzt wieder den Eindruck, dass es dafür zumindest keine grundsätzliche Regel gibt, sondern doch eine Designvariable der ‚back plate‘ darstellt.
    2. Das C214 sehe ich in der Praxis nicht so unbedingt wie vom Hersteller angedacht und diesen Sommer auf zwei Festivals so erlebt, als Drum-Overhead, vor allem nicht in einer Arbeitsweise, in der mit den Overheads das ganze Set abgebildet werden soll oder gar in einer Kick + 2 x OH Konstellation. Statt dessen könnte ich es mir wegen der „breiten Niere im Präsenzbereich“ noch am ehesten als Mono-Overhead zusammen mit einer Trommeleinzelabnahme vorstellen. Wofür es mir live eher gefallen würde, wäre das Saxophon. Dort könnte sich der auf Achse zurückgenommene Präsenzbereich klanglich angenehm auswirken und die, für ein GM ungewöhnlich, im lowmid besser kontrollierte Niere im Monitoring helfen.
    3. Als preiswerten Einzelmembran-Allrounder würde ich in dieser Klasse weiter das AT4033 vorziehen, wenn man eine Alternative zu den Kleinmembranen überhaupt möchte.

    Super wäre es wenn es noch weitere Erfahrungsbrichte zum C214 gäbe.

  • oton
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    • 6. Januar 2010 um 20:55
    • #29

    vielleicht hat mir damals AKG ein paar besonders gute Exemplare zum testen gegeben .. :D

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • simonstpauli
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    • 6. Januar 2010 um 21:07
    • #30

    Meine Vermutungen zur Akzeptanz wurden bestätigt, in der Fabrik wurde es als "Ersatz" für ein 414 fast immer akzeptiert.

    A/B-Vergleiche habe ich nicht, da anstelle der 214er nun keine 414er benötigt werden.

    Ansonsten haut es mich nicht vom Hocker und ich selbst ziehe meist verschiedene Kleinmembraner an den verschiedenen Quellen vor.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • gert
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    • 7. Januar 2010 um 12:16
    • #31
    Zitat von "christopher hafer"

    Klares Statement:
    GM auf Bühnen sind Schwachsinn. Besonders billige.


    GM auf Bühnen ohne mal hinzuhören abzulehnen ist kompletter Schwachsinn!

    Zitat von "christopher hafer"


    Wenn man Rider erfüllen muss, in denen C414 oder AT4050 oder U87 steht, dann besorgt man sich die und keine Diskussion. Denn wenn die gefordert sind, dann wegen ihres charakteristischen Eigenklangs und nicht weil sie eine 1" -Membran aufweisen.
    Solche Rider gibt es nur in der Topklasse. Wenn Du Dich da wirklich aufhältst hast Du wahrscheinlich auch den Rest auf diesem Niveau. Wen interessieren da 1800 EUR für zwei neue C414? OK, acht Stück sind schon ne Hausnummer, aber so viele müssen es bestimmt nicht sein.

    Mit diesem Satz widersprichst Du Deiner eigenen Aussage! Und ausserdem bringt die Topklasse ihre eigenen Mikros mit damit sie nicht mit Leuten wie Dir als örtlicher dealen muessen!

    Zitat von "christopher hafer"


    Wahrscheinlich suchst Du einfach nur gute Kondensatormikrofone. Dann nimm unbedingt Kleinmembrankondensatoren. Die sind GMs in praktisch allen Punkten überlegen - und bei vergleichbarer Qualitätsstufe noch dazu billiger. Und niemand meckert über ein KM184 oder C480.

    Vielleicht sucht der OP ja nach Grossmembranmikros?


    Zitat von "christopher hafer"


    Das 414 (und jedes andere Mikro mit Umschaltung) hat keine zwei Kapseln, sondern eine Doppelmembrankapsel.
    Um den Eigenklang eines 414 zu erreichen - und allein vom 414 gibt es einige unterschiedliche Typen - wird man nicht drumherum kommen das 414 nachzubauen.
    Bestimmt ist das C412 gar keine schlechte Wahl im Low-Mid-Budget-Bereich.
    Fragt sich nur: Was verspricht man sich davon, knapp
    500 EUR für ein GM-Mikro auszugeben das niemand kennt und niemand fordert, und noch dazu für'n Bühnenbetrieb...?


    Ganz schoen laut dafür das Du ja offensichtlich kein 214 hast. Also mein paar 214 kam als matched pair und ist in der Tat ne echte Alternative zum 414. In der aktuellen Version kosted das matched Pair 214 unwesentlich mehr als ein 414. Es handelt sich keinesfalls um ein Billigmikro sondern um eine neue echte Alternative.
    Wer Grossmembran Nieren in groesserer Anzahl braucht hat hier eine gute Alternative. Und es wird nicht lange dauern bis die 214 sich auf die Toprider arbeiten

    Practice, Practice, Practice

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