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Audio Technica ATM350 (u.a. Toms)

  • bukka
  • 10. November 2008 um 13:06
  • bukka
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    • 10. November 2008 um 13:06
    • #1

    Hallo Forum,

    hat jemand von Euch ATs ATM 350 in Gebrauch? Speziell an Toms?

    Wie universell lassen die Mikros sich den einsätzen, wie gut sind die Klemmen, wie umständlich ist es, die Dinger auch an Sennheiser Funkstrecken (eW 300/500) mit Adapter zu betreiben?

    Was wären den brauchbare Alternativen zu diesen Mikros?

    Vielen Dank schonmal,

    Matthias

  • terrine
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    • 10. November 2008 um 15:52
    • #2

    Hmm das Mikrofon wurde hier schon recht ausfürlich angepriesen. Die Suchfunktion sollte viele Ergebnisse ausspucken.... vorrausgesetzt sie wird benutzt.

    Gruß,
    Moritz

  • bukka
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    • 10. November 2008 um 15:59
    • #3

    Hallo terrine,

    danke Dir- habe die Suchfunktion schon bemüht, allerdings nicht viel gefunden- evtl. bin ich zu blöd...?!?

    Also nochmal suchen...

    Matthias

  • 4Art
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    • 10. November 2008 um 16:41
    • #4

    Ging dann vor allem um Geigenmikrophonieren :D

    Ueber Berichte an Toms ist mir auch nichts bekannt. Sollte man aber mal ausprobieren - bis jetzt war das infolge massivem Erfolgs der Audixen nicht nötig.

  • Campfire
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    • 10. November 2008 um 16:45
    • #5

    ich weiß nicht wie stark sie differieren, mit dem AT pro 35 habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, sowohl an den Toms, als auch an anderen Instrumenten (Snare Bottom, Percussion, Bläser, Akkordeon), klingt sehr natürlich, und ist auch recht feedbackfest (verglichen mit diversen Clips von AKG und den günstigeren Beyerdynamic)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • terrine
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    • 10. November 2008 um 16:53
    • #6
    Zitat von "4Art"

    Ging dann vor allem um Geigenmikrophonieren :D

    Ueber Berichte an Toms ist mir auch nichts bekannt. Sollte man aber mal ausprobieren - bis jetzt war das infolge massivem Erfolgs der Audixen nicht nötig.


    Das stimmt natürlich :)

    Ich persönlich kenn nur das Pro35x an den Toms. Hab sie bei gumas Workshop in Berlin kennen gelernt. Haben dort vorbildlich ihren Dienst verrichtet und waren schnell Montiert. Das Mikrofon neigt durch die kleine Klammer natürlich zum abfallen, wenn es mal getroffen wird oder nicht vernünftig befässtigt ist. Durch den Schwanenhals kann es sehr gut ausgerichtet werden und die kleine Bauform ist ideal, um auch in etwas ungünstigeren Positionen angebracht zu werden.

  • bukka
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    • 10. November 2008 um 17:33
    • #7

    Hallo,

    jepp- danke Euch!

    Wie es aussieht, ist die Klemme und der ganze Hals von ATM 350 und Pro35 wohl identisch...?

    Zum Thema klemmen gibts hier ja nen thread.

    Der Betrieb an den Funkstrecken dürfte wohl auch kein grösseres Problem darstellen, oder?

    EDIT: Mal sehen ob sich der Aufpreis zum Pro 35 lohnt/ rechnet

    Matthias

  • Jan Saueressig
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    • 10. November 2008 um 18:53
    • #8

    Kann ebenfalls gutes über das Mikro berichten. Betreue eine Band, die neuerdings ein AT-Endorsement besitzt :lol: und die Teile spielen wirklich gut. Daneben habe ich sie schon unzählige male an Trompete und Posaune gehabt, problemlos. Muss aber dazu sagen, dass die Mikros dort recht pfleglich behandelt werden (in allen Formationen), kann also wenig über die Haltbarkeit bei härterem Belastungstest aussagen. Wird aber denke ich in den nächsten Wochen noch kommen...

    Brand Manager Audio-Technica Commercial Audio und Clear-Com

    Audio-Technica Deutschland

  • karel noon
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    • 10. November 2008 um 19:00
    • #9

    Hi,

    ich möchte nur noch mal kurz ein paar dinge klarstellen:

    es gibt/gab folgende mikros von AT, mit gleicher klammer:

    Pro35
    ATM35
    ATM350 welches der nachfolger des ATM35 ist.

    Pro 35 und ATM 35 habe ich beide, und muß sagen das beide ähnlich, aber doch deutlich anders klingen. scheinbar ist es bei AT üblich die größeren serien klanglich mit etwas mehr "volumen" ausgestattet werden, zumindest ist das meine beobachtung bei den gesangsmikros (von unten nach oben: ATM710, AE3300, AE5400) und auch beim sprung Pro 35 zu ATM35

    hauptvorteil der ATM serie gegenüber der Pro, ist beim 35er das modulsystem, also beim ATM350 kann man z.b. die kapsel tauschen (kugel/niere) was es also auch für lavalier und andere einsätze flexibler macht (ohne klemme dann natürlich).

    außerdem ist zumindest bei den alten Pro 35 das speiseteil fest instaliert, da wäre also ein einsatz mit funken schon nerviger.

    Sennheiser funken haben ja zuimndest bei den evolution serien klinke, die ATM350 haben Mini XLR, aber da gibts ja adapter doer auch lötkolben, das sollte kein thema sein.

    Jetzt zum klang:

    ich würd sie spontan mit den Beta98 gleichsetzen, oder zumindest in die nähe rücken, die Niere ist etwas breiter, was ich sehr schön finde. und gerade die ATM35 haben etwas mehr "fleisch".

    die halterung finde ich im vergleich zu anderen systemen nicht mehr oder weniger gefährdet. leichte treffer werden aufgrund des schwanenhalses ignoriert.

    zum universellen: das ding ist ein kleinmebran kondensator, also auch genau so flexibel einsetzbar wie alle anderen auch.

    An toms habe ich sie meistens, genau wie am Akkordeon. oder Hihat, unter becken, an geigen etc.

    mein fazit: unauffälliges, gutes mikro. den rest entscheidet der persönliche geschmack.

    ob jetzt Pro35 oder ATM350 (vielleicht ja auch gebrauchte ATM35?) muß man sehen, die ATM sidn schon besser, aber eben auch wesentlich teurer.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • bukka
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    • 10. November 2008 um 19:13
    • #10

    Hallo,

    super- danke Euch!

    Dann sollte ich mal vergleichen...

    Matthias

  • guma
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    • 10. November 2008 um 21:40
    • #11

    Ergänzung:

    1. Das ATM350 ist definitiv linearer als das pro35.
    2. Die identische Halterung ist in den ~ 13 Jahren, in denen ich pro35x intensiv genutzt habe, noch nie von einem Tom-Spannring während des Konzerts heruntergefallen.

  • karel noon
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    • 10. November 2008 um 23:51
    • #12

    Nachtrag: ich versuche wenn es geht die mikros nicht am spannring, sondern wenn vorhanden an den Tom halter, die meisten modernen schlagzeuge haben ja so ein "freischwingsystem", oder an den böckchen zu befestigen, somit bin ich noch etwas mehr aus der schlagdistanz.
    das geschieht aber weniger weil ich angst habe das sie abfallen, sondern eher weil ich das nicht so mag wenn man auf meinen mikros rumhaut :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • christopher hafer
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    • 11. November 2008 um 01:30
    • #13
    Zitat

    zum universellen: das ding ist ein kleinmebran kondensator, also auch genau so flexibel einsetzbar wie alle anderen auch.

    Wie schön dass dies mal jemand so deutlich sagt... :D

    Das ATM35 habe ich in den letzten 10 Jahren sehr erfolgreich live und im Studio an diversen Quellen eingesetzt.
    Für mich deutlich praxisnäher als das Beta98.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • terrine
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    • 11. November 2008 um 09:31
    • #14

    Noch eine Ergänzung :)

    Das Entkopplungssystem der Kapsel ist sehr effektiv gelöst. Körperschall spielt kaum eine rolle.

  • bukka
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    • 11. November 2008 um 09:51
    • #15

    Hallo zusammen,

    ja- das klingt doch alles sehr gut!

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Matthias

  • wora
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    • 16. November 2008 um 23:13
    • #16

    falls es noch was zur sache beiträgt kann ich auch ein paar erfahrungswerte an den toms beisteuern:
    ich arbeite ebenfalls seit vielen jahren mit dem Pro35x und seit etwa einem jahr bei zwei bands auch mit dem ATM350.
    meine hauptanwendungen für die 350er sind im moment: snare, toms und akkordeon.

    zunächst war ich an den toms gegenüber dem alten Pro35x etwas enttäuscht, das der anschlag nicht sofort so präsent rüberkommt.
    das liegt wohl an zwei (schon weiter oben erwähnten) faktoren: 1. das mikro ist recht linear und 2. es reicht tiefer hinab.
    letzteres macht sich vor allem am floortom bemerkbar, gegenüber dem Pro35 wackelt die hütte einfach schneller ;)
    die fehlende präsenzanhebung kann man relativ einfach mit dem kanal-EQ nachholen, hier dreht man halt einfach etwas mehr rein als beim Pro35x.

    das ATM350 hat nach hinten nicht diese höhenempfindlichkeit wie das alte Pro35x und kann deshalb auch an der snare sehr gut eingesetzt werden.
    verblüffend für mich war die feststellung, das es an der snare auch auf grösseren anlagen einen super job macht und dort so langsam meinen liebling AE3000 ablöst (weil viel einfacher zu positionieren!).

    die halterung ist stressfrei und langlebig. meine alten haben schon ab und an mal einen drumstick abbekommen, nur eines davon ging dabei mal kaputt. aber bei bestimmt weit über hundert einsätzen kann das auch bei anderen mikros mal vorkommen.

    das beta98 finde ich übrigens auch sehr gut. der schwanenhals ist dort sehr fixiersicher, aber leider auch deutlich schwerer. und die klemmvorrichtung wird nicht von jedem saxofonisten gerne gesehen ;)
    für mich sind die ATs deshalb einfach flexibler einsetzbar.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • bukka
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    • 18. November 2008 um 10:00
    • #17

    Hallo wora!

    Danke auch Dir für Deinen Beitrag! Die Mikros scheinen wirklich klasse zu sein- ich denke, die werden es...

    Matthias

  • feute
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    • 23. November 2008 um 17:05
    • #18

    Hallo Zusammen

    Falls du nicht sowieso schon geordert hast hier noch ein Beitrag zum Einsatz des 350er an einer Bratsche.

    Ich hatte vor 2 Wochen ein Streichertrio mit folgender Mikrofonierung.

    - Geige DPA 406? - Die Kapsel mit der Höhenanhebung
    - Bratsche ATM 350
    - Cello ATM 450

    Das ATM hat an der Bratsche eine gute Figur gemacht. Obwohl ich (und die Bratschistin) beim Befestigen des Mikrofons Angst hatten, es könnte während dem Gig die Seiten berühren ist nichts dergleichen passiert. Die Anbringung erfolgt einfach und hält.
    Auch klang das Mikrofon ausgesprochen natürlich und angenehm.

    Das DPA hat mir vom Handling her etwas besser gefallen. Aufgrund der anderen Halterung ist es einfacher das Mikrofon in die Position zu bekommen, wo es gut klingt.

    Beim DPA hatte man aufgrund der grösseren Distanz weniger Streichgeräusche (ob man das mag ist Geschmackssache) aber auch weniger Gain before Feedback.

    Alles in allem kann ich dir das Mikro aber auf jeden Fall empfehlen. Speziell wenn du es auch an Toms etc. einsetzen willst.

    Greez
    Fabian

  • guma
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    • 23. November 2008 um 18:26
    • #19
    Zitat von "feute"


    Das ATM hat an der Bratsche eine gute Figur gemacht. Obwohl ich (und die Bratschistin) beim Befestigen des Mikrofons Angst hatten, es könnte während dem Gig die Seiten berühren ist nichts dergleichen passiert. Die Anbringung erfolgt einfach und hält.

    Hast Du nur den mini-Schwanenhals benutzt oder auch mal die Klettbandbefestigung des ATM350 probiert.

  • feute
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    • 25. November 2008 um 09:17
    • #20

    Ich habe nur den Klettverschluss benutzt. Auch auf der Audio Technica Webseite ist das ATM 350 mit dem Klettverschluss SEHR nahe an den Seiten montiert (Bild 5 von 7).

    Hat aber wie gesagt gut gehalten. Derjenige welcher mir das ATM 350 vermietet hat, soll auch gute Erfahrungen mit dem Anklemmen an den Kinnhalter der Geige gemacht haben.

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