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unterschiede Lavaliermikrofone Headset

  • laserrichi
  • 10. November 2008 um 20:09
  • laserrichi
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    • 10. November 2008 um 20:09
    • #1

    Hallo,

    ich habe ein Problem mit Rückkopplungen.
    Habe ein Lavaliermikrofon welches ein Kondensatormikro ist, und auch ein Headset das ebenfalls ein Kondensatormikrofon ist. Diese sind aber extrem anfällig für Rückkopplungen.
    Ich verwende Folgende Sender/Empfänger LD-Systems 1000X.
    Behringer Feedback destroyer FBQ2496 und ein DBX266 Limiter/Gate.
    Wenn ich das Dynamische Funkmikrofon von dem LD-System1000x verwende ist alles wunderbar.
    Nur die Kondensatormikros sind das eigentliche Problem, der Kunde will aber nichts in der Hand halten.
    Der Feedback destroyer schafft es auch nicht wirklich die Rückkopplungen zu unterdrücken, denn: Der Beschallungsradius ist sehr gering und beschränkt sich auf 5x5m.
    Wie löst ihr das ? Gibt es Headsets Lavaliermikrofone mit mini XLR die Dynamische Mikrofonkapseln beinhalten ?
    Hat ein Sennheiser 322 einen eingebauten Unterdrücker drin für Rückkopplungen ?

  • Mister.Lange
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    • 10. November 2008 um 20:28
    • #2

    Da weis man ja gar nich wo man anfangen soll...

    Beschallungsradius 5x5m? Wie genau ist denn Dein Aufbau?

  • Volker Holtmeyer
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    • 10. November 2008 um 20:30
    • #3

    Durch den Austausch des Mikrofontyps wirst Du das Problem vermutlich nicht in den Griff kriegen. Ein dynamisches Headset (ganz abgesehen davon, dass mir da grad nur ein einziges einfällt) bringt Dir (geschätzt) vielleicht 3 dB mehr Headroom. Der Feedback-Destroyer schafft maximal 6 dB.

    Du solltest erst mal versuchen, die Position und Ausrichtung der Lautsprecher und/oder der Mikros zu optimieren. Hiermit gewinnst Du viel mehr. Jede Halbierung des Abstandes von Mikro und Quelle (Mund) bringt satte 6 dB. Jede Verdopplung des Abstandes von Lautsprecher und Mikrofon ebenfalls 6 dB. Und die Ausrichtung der Lautsprecher kann schon mal zweistellige dB-Werte bringen.

    Und ganz wichtig: Bei Feedbackproblemen hat ein Compressor im Signalweg nichts zu suchen!

    Genau, was meinst Du mit "Beschallungsradius"?!

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • yamaha4711
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    • 10. November 2008 um 20:51
    • #4

    Tacho!

    Nimm ne vernüftige Kapsel und lass den Behringer FBX raus bzw. stell das Teil auf Manuell ein. Den Kompressor nur zum Spitzen kappen nehmen.
    Richte die Boxen entsprechend aus und ermutige den Sprecher laut und deutlich zu reden. Oftmals werden die Träger leiser, da das Mikro ja den Rest macht.

    Mit einem vernüftigen Headset sollte man keinerlei Probleme haben. Ansonsten frag jemand der sich damit auskennt... know how kostet eben Geld.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • andy006
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    • 10. November 2008 um 21:42
    • #5

    Hallo,
    versuche erschiedliche Kapseln einzusetzen. Je nach Location gibt es schon böse Unterschiede. Aus diesem Grund haben wir immer verschiedene Mic's am Start. Es ist manchmal völlig verhext. Gestern ging's absolut stabil ----- heute voll Schei......... Aber LD??????

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • laserrichi
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    • 10. November 2008 um 21:48
    • #6

    Hallo,
    Danke schon mal für die schnellen Antworten. Den dbx266 habe ich eigentlich eher als Gate vorgesehen (Moderatorzwang: lauter Sprechen), Kompression eher um die Spitzen zu kappen wie Volker schon geschrieben hat.
    Leider ist die Standortwahl der Boxen sehr begrenzt (Design, unsichtbarkeit gefordert, Messe), sie werden an der Decke hängen etwa 4,5m über den Boden, und sie sollen unterhalb etwa 5x5m beschallen. Der Moderator bewegt sich ebenfalls in diesem Aktionsradius, er steht quasi mitten in der Zuschauermenge.
    Ok.. LD ich gebe zu nicht die teuerste Variante, aber rein von der Funkstrecke sehr gut finde ich, und das Lavalier oder Headset ist ja dann mittels miniXLR daran anzustöpseln.

  • schallereignissortierer
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    • 10. November 2008 um 21:56
    • #7

    Was einen Versuch wert wäre, so der Kunde sich ein Headset direkt neben den Mund positionieren lässt, wäre entweder ein Sennheiser HSP4:

    Hochwertiges dauerpolarisiertes Kondensatormikrofon mit Nierencharakteristik für den professionellen Einsatz.
    http://www.sennheiser.com/sennheiser/home_de.nsf/product.html?ReadForm&path=professional_wireless-microphone-systems_headsets_headsets&product=009864

    oder ein DPA DPA 4088 F HEADSET

    Beides sind Nieren, das DPA ist wohl noch kleiner als das Sennheiser.
    http://www.dpamicrophones.com/module.php?MID=101&itemid=4088-F&PID=&function=pdescription

    Das DPA kostet runde 550 EURs, das Sennheiser was bei 480 EURs.

    Nicht eben wenig, aber es dürfte Dein Feedback Problem deutlich reduzieren, wobei zumindest bei dem DPA sehr darauf geachtet werden muss, das es gut positioniert ist und vor allem diese Position möglichst fixiert ist. Sonst verliert es an Klang und/oder Präsenz.

    Das Sennheiser habe ich persönlich nicht getestet, es dürfte sich aber im Handling -genaue Positionierung- nicht groß anders verhalten.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • ribbon
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    • 11. November 2008 um 14:49
    • #8

    Hallo laserrichi,

    abgesehen von der Aufstellung der Lautsprecher in Verbindung mit der Raumakustik (reflektierende Fenster, Spiegel etc.) spielt die Kapsel ob Kugel oder Niere speziell beim Headset schon eine entscheidende Rolle! Mit einem mehrbandigen parametrischen EQ oder noch besser mit Notchfiltern hast Du dann schon wesentlich mehr Möglichkeiten einen besseren Nutzpegel zu erreichen, bevor die Rückkopplungen einsetzt.
    Ich benutze da teilweise noch einen alten Tascam PE40 EQ mit vier Filtern auf vier Kanälen. Die Scalierung ist zwar sehr grob aber die Einstellungen macht man ja sowieso nach Gehör.

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • laserrichi
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    • 13. November 2008 um 21:50
    • #9

    Danke für die vielen Tips und Infos.
    Fazit das ich eine Niere nehmen muß die direkt vor dem Mund sitzt.

    Was passiert wenn ich noch ein Delay von sagen wir einmal 20ms - 30ms reinhänge ?
    Rein Theoretisch kann sich bei 20ms dann nur ein Feedback mit 50Hz aufbauen.

  • ribbon
    Verifiziert
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    125
    • 14. November 2008 um 08:47
    • #10

    Das mit dem Delay würde ich nicht machen!
    Ein alter Trick ist es das Signal über einen Harmonizer mit minimaler nicht hörbarer Tonhöhenverschiebung zu schicken! Damit hat man nochmals ein bißchen mehr Headroom zum Feedback.
    Es gibt von der Firma Bosch ein Gerät speziell für diese Anwendungen das nennt sich Bosch LBB 1968!
    Arbeitet einwandfei und ist sehr einfach zu bedienen!
    Wir haben es in einer Kirchenbeschallung installiert, damit der Pastor sich mit seinem Anstecker oder Heatset auf der Kanzel oder im Altarbereich frei bewegen kann! Das Teil arbeiten automatisch und ich hätte auch nicht gedacht das es so gut funktioniert!
    Nähere Information unter: http://www.ela-data.de/bosch/bosch_lbb1968.php

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • tufkaklto
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    • 14. November 2008 um 10:21
    • #11

    Ein Altes Problem.
    Und bei unserem Treadstarter treffen da gleich ein paar Punkte aufeinander.

    1:
    Das verwendete Material.

    Leider ist es da doch so, das man mit besserem Material auch deutlich mehr rausholt.
    #gerade hier.

    Ich hab jetz konkret ein Beispiel gehabt, wo man mit einem DPA 4099 Anstecker in einem Raum arbeiten konnte, wo man vorher mit vielen Anderen Ansteckern echt kämfte.

    Das gleiche gilt bei Headsets
    Mit einem DPA Niere oder einem Sennheiser HSP4(b?) oder auch dem Shure ( Name fällt nicht ein ) kann man richtig was raus.

    Natürlich nur, wenn dann auch die restlichen Komponenten passen.

    2.:
    Durch das verwendete Material sieht man, das der Treadstarter in der Materie noch nicht so ganz sattelfest ist.
    ( Ist nicht böse gemeint, ist ja noch kein Bürgermeister vom Himmel gefallen ) :D

    Da würde ein guter Techniker mit einem vernünftigen EQ auch viel mehr herausholen.

    Es mag für manche einfach wirken, mal schnell ein paar Anstecker zu mischen.
    Aber es hat schon einen Grund, warum da ein paar Firmen ( Und Techniker ) mit Know How gute Kohle verdienen

    Ich sehe bei der Frage halt mehr, was man eigentlich angehen müßte, und da fällt auch der Aspect "Praxis " rein.
    Bzw auch, man sollte manchmal gewisse Sachen nicht sofort machen, wenn man nicht sicher ist, das man das wirklich kann.

    Denn gerade hier, wenn diese Dinge nicht funktionieren hört man schnell nur mehr pfeiffen oder eben gar nix mehr.
    Und dann ist meist der Kunde ziemlich porös.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • laserrichi
    Beiträge
    12
    • 14. November 2008 um 21:24
    • #12

    Hallo,
    vielen Dank für euere Unterstützung.
    Ich gebe zu das LD Headset klingt auch nicht sonderlich gut, das Dynamische Funkmikro von LD allerdings schon (ursprüngliche Planung).
    Da jetzt nur Headsets verwendet werden sollen lag ein beltpack eben nahe dieses zu verwenden (Funkkompatibel).
    Ich habe die Speisespannung des Beltpacks mit 4,7V gemessen.
    Aber nach wie vor ist ein DPA im Budget nicht drin so sehr ich das auch gerne haben möchte ;)
    Ich habe die Beschallung jetzt anders geplant, mehrere Boxen dafür ein geringerer Einzelpegel.
    Ich muß zugeben mein Test fand im geschlossenen 30qm Raum statt. In echt wird es keine Reflektierenden Wände geben. Ich bin vieleicht auch etwas zu sehr pessimistisch da ich mit recht hohen pegel getestet habe.

    Vieleicht ein Beispiel das es auch geht mit rückwärtigen Boxen, links und rechts von dem riesen Monitor sind die Boxen zu sehen und der Moderator steht davor. Leider ist die Qualität nicht so gut da ich einen snapshot aus meinen Video gemacht habe. Sorry für die Größe, aber vieleicht erkennt ja jemand was hier für ein Headset am start ist.

    So in etwa wird das ganze bei mir auch sein, nur das die Boxen in 4,5m hängen.

  • yamaha4711
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    748
    Beiträge
    3.664
    • 15. November 2008 um 03:00
    • #13

    Das Bild ist ja toll und das Headset ist noch besser... soll das Madonna in männlich sein? Außerdem wissen wir ja nicht was da für LS verbaut sind und wie hoch der Pegel ist bzw. der Störpegel.

    Also nochmal zurück zu Anfang: vernüftige Kapsel, Boxen entsprechend richten und ein wenig EQ und alle sind happy. Gut, vielleicht noch ein wenig know how.

    Wenn's für DPA nicht langt: beyerdynamic Opus55 MK II.
    Damit mache ich meine Sachen und der Moderatur kann direkt in Box reinkrabbeln und rauskucken, ohne dass es piept.´
    OK, nicht ganz - aber man kann verdammt nah ran an die Boxen (0,5m und zum Teil weniger).
    Solte als bei Box in 4,5m Entfernung kein Problem sein.

    Ansonsten schliesse ich mich klauston an, d.h. frag jemanden der sich damit auskennt oder lass die Finger davon, wenn du nicht ganz baden gehen möchtest.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Hitower
    Verifiziert
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    1.457
    • 15. November 2008 um 04:20
    • #14

    Hi
    Ich hatte das letztes Wochenende wieder, das sich ein Referent mit seinem DPA ca 1,5m vor die Box gestellt hat (ok, die war maximal hoch auf dem Stativ, aber leicht nach unten gekippt) und es war nix zu hören vom Feedback.

    Denke auch das das eingesetzte Material und die Sprechlautstärke des Benutzers was damit zu tun hat.

    Könnte man nicht die Lautsprecher auch ganz anders Positionieren oder gerichteter fürs Publikum hängen?

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

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