1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Signalquellen

Schwanenhalsmikro mit sehr guter Rückwärtsdämpfung

  • 4Art
  • 1. Dezember 2008 um 08:36
  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.137
    • 1. Dezember 2008 um 08:36
    • #1

    Guten Tag!

    Folgendes Problem: Wir haben in einer Installation (soundmässig nicht ganz unkompliziert) auf dem Rednerpult zwei Schwanenhalsmikros von AKG mit der CK33-Kapsel und der Shockmount-Aufhängung verbaut. Eigentlich ein ganz bewährtes Team, dass bei uns schon vielfach in solchen Installationen funktioniert hat.

    Hier geht's einfach nicht - die Dinger koppeln wie die Hölle :evil: . Wir haben absolut keinen Headroom und haben uns bei den EQ's beinahe "zu tode" geschraubt. Der Raum verfügt über eine LCR-Beschallung und wir vermuten nun, dass das mittlere Top (8/1), welches im Abstand von etwa 2 Metern über und 2 Meter vor dem Rednerpult geflogen wird, die Miks extrem zum koppeln anregt. Man muss dazu sagen, dass das Top hinter einer Balkenlage montiert ist - also eigentlich optimale Voraussetzungen!

    Wir fragen uns nun:

    a) Hat das CK33 grundsätzlich eine extrem schlechte Rückwärtsdämpfung?
    b) Wurden CK32-Kapseln falsch beschriftet?
    c) Gibt es zu den CK33ern eine Alternative mit besserer Rückwärtsdämpfung?

    Danke für Eure Tipps! Ich rufe heute mal noch bei AKG an, um die Situation zu schildern.

    Gruss 4 Art

  • joe seip
    Verifiziert
    Beiträge
    74
    • 1. Dezember 2008 um 14:00
    • #2

    mal an ein me36 von sennheiser gedacht

    Ey Alter mit was für nem Material kommst du denn hier an?
    kauf dir was professionelles! Jeder amtliche verleiher benutzt Behringer un HK.
    Tjoa das Zitat stammte von einem nicht unbekannten Hypnotiseur ;)

  • fabio hermann
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    1.084
    • 1. Dezember 2008 um 14:02
    • #3

    probier mal aus, was passiert wann man das mittlere top mal testweise abklemmt

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 1. Dezember 2008 um 17:30
    • #4
    Zitat von "4Art"

    a) Hat das CK33 grundsätzlich eine extrem schlechte Rückwärtsdämpfung?
    b) Wurden CK32-Kapseln falsch beschriftet?
    c) Gibt es zu den CK33ern eine Alternative mit besserer Rückwärtsdämpfung?


    a) Nein
    b) Grundsätzlich natürlich nicht auszuschließen, aber doch sehr unwahrscheinlich
    c) Klar, CK47! Wenn das nicht geht, liegt's jedenfalls nicht an der Kapsel. http://www.audiopro.de/live/akg_36176_DEU_AP.html

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.137
    • 1. Dezember 2008 um 17:35
    • #5

    Ich habe heute mit AKG in Heilbronn gesprochen. Ich erhalte nun zu Testzwcken CK 31 (Niere), CK 47 und vor allem den GNE50, damit das Mic näher bei den "Leuten" ist.

    Wenn das mittlere Top abgehängt wird, sind die Probleme tatsächlich kleiner - aber wirklich den Headroom, den ich von diesen Mics erwarte (und auch kenne) haben wir nicht.

  • terrine
    Reaktionen
    5
    Beiträge
    541
    • 1. Dezember 2008 um 18:58
    • #6

    Wir benutzen für die Redner nur das CK47 und sind mehr als zufrieden damit. Auch in akustisch sehr anspruchsvollen Räumen konnten wir mit ein wenig EQ immer ein sehr brauchbares Ergebnis erzielen :) Durch die Hyperniere ist auch das Monitoring bei uns kaum ein Thema, da wir sie (die Monitore) aus optischen Gründen in den meisten fällen seitlich platzieren.
    ...bin auf euren test und die Ergebnisse sehr gespannt!

  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.137
    • 1. Dezember 2008 um 19:48
    • #7

    Noch was anderes: Ich habe an anderer Stelle hier im Forum gelesen, dass offenbar zwei Schwanenhälse gerne mal Kammfilter-Effekte verursachen. Kann mir das mal einer erklären? Dieses Problem müsste dann ja auch bei anderen Mikrophonierungen (X/Y etc.) entstehen Wir haben im Uebrigen mal die Phase des einen Mics gedreht - allerdings war der Nutzen eher im homepatischen Bereich angesiedelt.

    Wir setzen diese Kombination ein weil:

    a) Keine Profis vor den Mics stehen und die Leute gerne mal vor dem Rednerpult rumhampeln (Freikirche)
    b) Auch mal zwei Personen vor dem Rednerpult stehen

  • derautor
    Profi
    Reaktionen
    18
    Beiträge
    1.089
    • 1. Dezember 2008 um 21:56
    • #8
    Zitat

    dass offenbar zwei Schwanenhälse gerne mal Kammfilter-Effekte verursachen. Kann mir das mal einer erklären?

    OT:
    Wie entstehen Kammfilter? Durch Laufzeitunterschiede! Sind beide Mics gleichlaut aufgezogen und die Abstände Mund-Kapseln nicht identisch, weil der Redner dem einen Mic näher steht, entsteht eine Laufzeitdifferenz, die Auslöschungen vornehmlich im Hochtonbereich verursacht. Bewegt der Redner während des Sprechens den Kopf hin und her, ändert sich die Laufzeitdifferenz sogar, was hörbares Phasing erzeugen kann.


    es grüßt

    derautor

    BTT

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.137
    • 2. Dezember 2008 um 09:48
    • #9

    Siehste :D Schon wieder was gelernt. Danke!

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 2. Dezember 2008 um 10:35
    • #10

    Kammfilter bekommt man immer, wenn sich zwei gleiche Signale mit einem unterschiedlichen Phasenwinkel überlagern - auch bei zwei Lautsprechern:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=50743

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.137
    • 2. Dezember 2008 um 12:18
    • #11

    Bei Lautsprechern bzw. deren Physik war/ist mir das absolut klar (vor allem wenn man mit Hornsystemen arbeitet). Bei Mikrophonierungen macht "mann" sich deswegen eher weniger Gedanken... Ist aber absolut nachvollziehbar und sollte zum Beispiel bei der OH-Mikrophonierung von grossen Chören wohl mehr beachtet werden, als ich das in der Vergangenheit getan habe! (und wohl auch einige Probleme erklärt).

  • guma
    Moderator
    Reaktionen
    5.284
    Beiträge
    14.959
    Marktplatz Einträge
    6
    • 2. Dezember 2008 um 13:50
    • #12

    Die "Doppelmikrofonierung" für Sprecher funktioniert dann sehr gut ohne Kammfiltereffekte, wenn man sie über einen Automatikmischer betreibt, der dafür sorgt, das immer nur das eine Mikro mit dem besseren Signal geöffnet ist. :wink:

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 2. Dezember 2008 um 14:18
    • #13

    ich mach das immer so dass ich mir ein mikro aussuche, in das der redner vorzugsweise spricht (meinstens ist das rednerpult ja an der seite und der redner dreht sich immer in richtung saalmitte). das andere mikro fahre ich ca. 6-10db leiser dazu, dass das signal nicht völlig weg ist, falls er mal den kopf dreht. da halten sich die kammfiltereffekte in grenzen.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 2. Dezember 2008 um 15:23
    • #14

    Man kann Kammfiltereffekte auch vermeiden indem man beide Mikrofone sehr nahe Positioniert - abhängig vom Abstand des Spechers.
    Dann kann man auch beide Signale hart L/R pannen, was bei einer Kirchenbeschallung aber wohl nichts bringt.
    Im Zweifel sollte hier ein Mikrofon sowieso ausreichen, das dürfte auch das Koppelproblem entzerren.
    Zwei Mikrofone also nur aus Redundanzgründen oder weil man Stereo möchte.
    Eine andere Lösung, die ich öfter Anwende wenn ich unterschiedlich große SprecherInnen erwarte: Eine Nord/Süd-Mikrofonierung, d.h. eins etwas nach unten / nach oben. Dann läuft nur das jeweils passende mit...

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.424
    Beiträge
    27.263
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 3. Dezember 2008 um 15:33
    • #15

    alternativ kann man natürlich ganz einfach ein einzelnes mikro verwenden.
    das bringt schon mal 3 dB gewinn... :D

    ich verstehe sowieso nicht, warum da immer 2 mikros an rednerpulten sein müssen, eine seltsame modeerscheinung. aber darübe hatten wir hier ja scho nein paar diskussionen.
    es gibt eigentlich nur einen einzigen, plausiblen grund: redundanz.
    wenn man also eine reserve haben möchte, kann man so vorgehen wie guma (automixer) oder tonzwerg (zweite kapsel leiser dazumischen).
    beide kapseln gleichzeitig aufziehen ist in der tat kontraproduktiv.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 3. Dezember 2008 um 15:55
    • #16
    Zitat von "wora"

    es gibt eigentlich nur einen einzigen, plausiblen grund: redundanz.


    Naja, hab da neulich noch einen weiteren Grund selbst erfahren dürfen: Ein einziges (mittig positioniertes) Mikrofon kann schon mal arg das Manuskript verdecken. :?

    Und außerdem poppt ein Mikro, wenn es direkt von vorne besprochen wird, schneller.

    Aber mein Lieblingsgrund, niemandem es auszureden, wenn er unbedingt zwei Mikrofone installieren möchte: Der Umsatz verdoppelt sich. :D

    http://www.volkerholtmeyer.de/

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Holtmeyer (4. Dezember 2008 um 00:19)

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.424
    Beiträge
    27.263
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 3. Dezember 2008 um 23:32
    • #17
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ...
    Aber mein Lieblingsgrund, niemandem es auszureden, wenn er unbedingt zwei Mikrofone installieren möchte: Der Umsatz verdoppelt sich. :D

    dies dürfte wohl der tatsächlich wichtigste grund für die doppelmikrofonie sein ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
    Verifiziert
    Reaktionen
    133
    Beiträge
    2.340
    Marktplatz Einträge
    1
    • 9. Dezember 2008 um 01:12
    • #18

    Naja,

    ich finde die Abdeckung des Bewegungsraumes mit 2 Mikros schon besser. Dafür sind halt auch Nachteile dabei, da muß eben jeder selbst entscheiden. Ich finde übrigens das Sennheiser auch besser als das AKG, allerdings nicht viel und es ist auch teurer. Generell habt Ihr sicher keine gesegnete Akustik in dem Raum. Somit wird es wohl nur einen richtig großen Schritt geben, wenn man das Beschallungskonzept neu überdenkt.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tobias kammerer
    Verifiziert
    Reaktionen
    133
    Beiträge
    2.340
    Marktplatz Einträge
    1
    • 9. Dezember 2008 um 01:15
    • #19

    Hoppala, noch schnell nachreichen.
    Ich habe am Anfang die Kapseln verwechselt. Also der Unterschied von der CK 33 auf die CK 47 ist schon spürbar. Also mal abwarten, was Dein Test bringt.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.424
    Beiträge
    27.263
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 9. Dezember 2008 um 22:28
    • #20

    ich möchte hierzu auch noch einen gedanken nachreichen:
    ich nehme an, das sich das mikrofon (oder die mikrofone) im bezug auf die lautsprecher ausserhalb des hallradius befindet.
    falls dem so wäre, bekäme es also keinen nennenswerten direktschall mehr von den boxen ab. in diesem falle ist die richtcharakteristik der mikrofonkapsel natürlich völlig unwichtig, weil nicht mehr relevant.

    man sollte also tatsächlich auch über eine verbesserung der raumakustik oder über eine überarbeitung der beschallungsanlage nachdenken.

    falls sich das problem in diesem falle tatsächlich durch ein anderes mikrofon wesentlich verbessern lässt, taugt es wirklich nichts ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00

Letzte Themen

  1. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  2. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  3. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  4. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  5. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  6. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  7. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  8. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  9. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  10. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™