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maximal verträglicher spannungsabfall?

  • alexanders
  • 16. Dezember 2008 um 23:08
  • alexanders
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    59
    • 16. Dezember 2008 um 23:08
    • #1

    hallo forumsgemeinde

    bin zwar regelmässiger mitleser, möchte mich aber nun auch mal aktiv schlau machen:
    wir haben auf einer open-air-veranstaltung unmittelar am veranstaltungsort kaum strom. bis zur nächsten cee 32-dose benötigen wir 110 meter kabelstrecke. dies ist natürlich technisch problemlos machbar, ich frage mich aber, welches kabel wir hierfür nehmen sollten. mit 10mm2 haben wir ~15V spannungsabfall - je dicker desto weniger (ist klar) aber auch desto gewicht und kosten;-)

    was denkt ihr nun, wie viel spannungsabfall sollte die elektronik der geräte (ist für licht gedacht - dimmer & moving lights) ertragen können?
    und: was passiert, wenn die spannung unter eine kritische grenze fällt (ich nehme an, die movings würden sich schneller verabschieden!?) ? =)

    schonmal besten dank und frohe weihnachtstage
    alexanders

  • dechnikusch
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    • 16. Dezember 2008 um 23:58
    • #2

    nabend,

    um welche anschlussleistung geht es, welche art von last ?

    nicht jeder beherrscht die kunst des zurückrechnens ( von querschnitt und spannungsabfall auf strom und leistung zu schliessen ).

    hilf uns ein bischen :)

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • alexanders
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    59
    • 17. Dezember 2008 um 00:23
    • #3

    klar, entschuldige:
    anschlussleistung ungefähr 20kW an 230V ergibt ~87A, auf 3 phasen verteilt sollte ein cee32 hinkommen
    Angeschlossen werden: wenige (4-6) mac250,ein haufen par64 (an analogdimmer) und ParNel für frontbeleuchtung sowie wenig dekolicht.

    ich hoffe, ich habe alles notwendige erwähnt..?

    erstmals gute nacht...

  • skyworker
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    • 17. Dezember 2008 um 10:44
    • #4

    Morgen - nicht zurückrechnen, sondern in die Tabelle schauen ;o) Und vor allem nicht fragen, wieviel die Geräte können, sondern was zulässig ist!

    Die VDE sagt 3%, mit deinen ~15 Volt bist du also schon mal im tiefstroten Bereich (woher kommt die Zahl überhapt?)

    Nehme ich deine 32 Ampere, dann spricht mein Freund "Dieter" von 25², die notwendig wären... mit den von dir geplanten 10² ist bei etwa 55 Metern Ende.

    Sieht nicht gut aus... obwohl der Kupferpreis gerade mächtig gefallen ist!

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • alexanders
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    • 17. Dezember 2008 um 11:04
    • #5

    besten dank für eure antworten!!
    die 15V spannungsabfall sind das, was ich erhalte, wenn ich 100m "übliches" cee32-kabel nehme (10mm2)...also müsste ich mit den 25mm2 querschnitt vermutlich zum cee125-kabel greifen, damit ich die din erfüllen kann...dat wiegt :cry:
    wie war das noch mal mit dem wireless-kabel? :lol:

  • skyworker
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    • 17. Dezember 2008 um 11:12
    • #6

    Kein Ding - was ich übersehen hab: Das ganze ist wohl "indr Schwitz" - da bin ich nun nicht so sattelfest, was die elektrischen Vorschriften angeht. Idealerweise mal einen örtlichen Elektrobetrieb befragen.

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • alexanders
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    59
    • 17. Dezember 2008 um 11:18
    • #7

    genau, es findet in der schweiz statt... ich denke aber, dass wir nicht allzu falsch liegen wenn wir uns an die din halten...werde mich aber mal noch schlau machen...
    zur allgemeinen info: ich trete bei diesem event als veranstalter auf, möchte aber halt schon mittreden können, nicht dass uns die macs abrauchen ;)

  • tufkajaschw
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    • 17. Dezember 2008 um 23:16
    • #8

    Viel Wichtiger als der Spannungsfall ist in diesem Moment vor allem auch, die Auslösezeit der Sicherung. Denn was bringt es einem wenn die Geräte auch auf 215V ihren Dienst erfüllen, aber Jemand am Strom Hängt und der FI garnicht darüber Nachdenkt auszulösen, geschweige denn eine Sicherung.

    Wobei dieses in diesem Fall vermutlich Passen sollte. Ganz Genau lässt sich das in der Praxis auch nur durch Messen der Schleifenimpedanz feststellen.

  • alexanders
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    • 17. Dezember 2008 um 23:20
    • #9

    besten dank für den hinweis! ich denke aber, dass die absicherung in diesem fall das kleinere problem darstellt, da am ende der leitung ein baustromverteiler (mit sicherungen und fi) hinkommt.
    ich hoffe nur, dass der stromverteiler vor den "hauptsicherungen" auslöst, sonst braucht einer schnelle beine :P

    edit fragt: habe ich einen überlegungsfehler gemacht und spielt es gar keine rolle, wo die absicherung gemacht wird...ist grundsätzlich die verminderte spannung problematisch..?

  • fabio hermann
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    • 17. Dezember 2008 um 23:29
    • #10
    Zitat von "alexanders"

    edit fragt: habe ich einen überlegungsfehler gemacht und spielt es gar keine rolle, wo die absicherung gemacht wird...ist grundsätzlich die verminderte spannung problematisch..?

    hi edith,
    spannugsabfall is in diesem punkt nicht ganz entscheident, sondern die leitungslänge

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • alexanders
    Beiträge
    59
    • 17. Dezember 2008 um 23:43
    • #11

    also wenn ich nach den 110metern einen verteiler mit absicherung/fi einsetze sollte die auslöseproblematik unterbunden sein, habe ich das richtig verstanden?

  • tufkajaschw
    Verifiziert
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    42
    • 18. Dezember 2008 um 20:55
    • #12

    Nein!

    Es kommt auf den Wiederstand an, welcher dem Strom entgegengesetzt ist, wenn er im Zweifelsfalle über den N oder PE bzw. das Gehäuse abfließt und dann über den Trafo zurück zum Verbraucher. Durch einen Zusätzlichen Potentialausgleich kann dieser Wierstand verkleinert werden, Aber letzten Endes bleibt er trotzdem bestehen.

    Is recht Kompliziert.

  • mooni
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    88
    • 18. Dezember 2008 um 20:58
    • #13

    zum thema absicherungen schmeiss ich mal ein Wort ein:

    SELEKTIVITÄT

    *gucken was nun passiert

    Service4Solutions

  • skyper
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    • 18. Dezember 2008 um 21:47
    • #14

    naja, ein Stichwort eben. Hat aber mit dem Thema eigentlich nix zu tun...

    Selektivität betrifft ja das Hintereinanderschalten von Sicherungselementen oder Fehlrestromschutzeinrichtungen,
    hat aber mit der Dimensionierung von Leiterquerschnitten letztlich nix zu tun.

    Die zwei zu berücksichtigenden Kriterien sind
    a) das sichere Abschalten des vorgeschalteten Überstromsicherungsorganes, und
    b) die Einhaltung gewisser Grenzwerte bei der möglichen Berührspannung im Fehlerfall.

    Dies wird durch die Schleifenimpedanz bzw. die Leiterquerschnitte sichergestellt,
    nicht durch verschiedene Auslöseströme bei hintereinandergeschalteten Leitungsschutzschaltern oder RCDs.


    Da wir hier nicht päpstlicher als der Papst sein wollen, (sonst würde hier niemand auch nur einen grünen Kreuzer in seinem Job verdienen können) hier meine Meinung zum Thema:
    32A über hundert Meter mit den üblichen 6mm² zu machen ist augenscheinlich ziemlicher Unfug, das hat der Threadstarter ja auch so verinnerlicht.

    Als praxisorientierte Lösung würde ich daher vorschlagen den Kompromiss mit einer 5x16mm² 63A-Leitung einzugehen. Diese vom speisenden 32A-Anschluß hochadaptieren, und hinten eben eine entsprechende 63A-Verteilung dranmachen.
    ACHTUNG STOLPERSTEIN: Unter der Voraussetzung dass Einspeiseseitig ausschließlich Anschlüsse mit maximal 32A Absicherung zur Verfügung stehen wäre auch am Ende der Leitung eine Adaptierung von 63A auf 32A möglich, bevorzugt mit erneuter Absicherung auf 32A.)
    Da das Glühlicht nicht immer auf 100% laufen wird, sondern erfahrungsgemäß wohl eher im Bereich 30-60%, sollte sich auch der Spannungsfall auf der Leitung im Betrieb in Grenzen halten.

    Nur meine zwei Pfennige zum Thema...

    Edit: den so gerne diskutierten Passus mit der Adaptöse 63A auf 32A nochmal geändert.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

    Einmal editiert, zuletzt von skyper (19. Dezember 2008 um 00:01)

  • mooni
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    • 18. Dezember 2008 um 22:42
    • #15

    sry, des ich nur ein wort eingeworfen habe ohne es selbst zu erklären, dazu fehlte vorhn die zeit, aber Skyper sei dank * in diesem sinne ein dank an dich* gibt es jetzt dazu ein sehr gute erklärung, wollte das word und die erklärung schon vor tagen einwerfen als die frage kam, welche sicherung auslöst!

    Service4Solutions

  • Micromann
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    • 18. Dezember 2008 um 22:44
    • #16
    Zitat von "Skyper"

    (der 63A auf 32A Adapter am Ende wäre in diesem Fall ausnahmsweise auch legal)

    nach meiner eigenen Meinung und auch nach der div. Elektro-Meister, ist so ein Adapter in keinster Weise zulässig, weil man nicht sicherstellen kann, das nicht doch eine Leitung die mit 63 A abesichtert ist angeschlossen wird. Somit wäre in jedemfall eine zwischenabsichrung zu setzten auch wenn wie in diesem Falle die Leitung nur mit 32A vorsichert ist.

    Sollte irgendwann mal jemand durch Missbrauch eines solchen Adapters zu Schaden kommen, dann wird die Frage aufkommen warum wieso weshalb du solch einen Adapter besitzt. Dennoch wird auch versucht werden den "Erbauer" eines solchen Adapters haftbar zu machen.


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • skyworker
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    • 18. Dezember 2008 um 23:13
    • #17

    Bingo - der o.g. Adapter geht nicht! Ich finde auch, gerade bei Strom könnte man bisweilen etwas päbstlicher sein als man gemeinhin gerne ist. Komischerweise spart man gerne an Basics (Strom, Truss), um zum Beispiel die hochwertigen Mics, die man so gerne für die Overheads nimmt, noch ins Budget zu kriegen... spätestens wenns knallt, erfasst man die Surealität dieser Herangehensweise - leider aber auch erst dann.

    SKY

    BTW: Es gab hier schon mal nen Thread, da wurde so ein Adapter als "Ausnahmegenehmigung" angepriesen

    Kein Applaus für Scheiße!

  • alexanders
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    • 18. Dezember 2008 um 23:30
    • #18

    mal angenommen, wir adaptieren am anfang der leitung von cee32 auf cee63, legen dann die 110meter 16mm2-leitung (oder auch 20mm2) und am ende lassen wir den elektriker die verteilung mit 32A-absicherung direkt an die 5x16mm2 (oder eben 20mm2)anschliessen...auch ein weg, das adapterproblem zu lösen!?

  • skyworker
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    • 18. Dezember 2008 um 23:37
    • #19

    Ich würde dazu nicken. Als Ausführender würde ich dann zur eigenen Sicherheit nachmessen.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • mooni
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    • 18. Dezember 2008 um 23:38
    • #20

    HVT (Hauptverteilung)--> 63A Leitung --> UVT (Unterverteilung)
    *z.b 63A auf 2x 32A* ---> 32A Leitung
    die unterverteilung is billiger und kann manchmal auch mehr wie nen elektriker

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