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Gehörschutz

  • mufffty
  • 23. März 2003 um 20:50
  • Janko
    Profi
    Beiträge
    318
    • 27. März 2003 um 16:28
    • #21

    Ich habe sowohl die 9er, als auch die 15er und 25er. Wobei ich zum Mischen (wenn ich die Lautstärke in meinem Sinn beeinflussen kann) eigentlich die 9er verwende. Je extremer es wird, weil die Location winzig und die Musiker uneinsichtig sind bzw. alle auf "Metal-Pegel" (Zitat-Ende) bestehen, desto höher wird die Dämpfung natürlich.
    Zum Klopfen, Fahren und auf anderen Veranstaltungen kommen immer die 25er zum Einsatz.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • nubui
    Beiträge
    74
    • 27. März 2003 um 16:36
    • #22

    Wie is'n das mit der Straßenverkehrsordnung wenn man mit Gehörschutz fährt? Weiss da jemand was genaues?

    --
    "talking about music is like dancing about architecture" - FZ

  • Andreas Vieten
    Beiträge
    253
    • 31. März 2003 um 13:05
    • #23

    Nur mal sone Frage nebenbei: Hab jetzt seit ner Woche die er15, und hab am we zum ersten mal damit gemischt...also ich find das ergebnis relativ bescheiden im gegensatz zu den normalen schaumstoffstöpseln, gemessen an der kosten-nutzen-relation...zwar klingen die dinger natürlich viel besser und sind vor allem viel angenehmer zu tragen, allerdings fehlte mir ganz oben rum was..es klingt irgendwie "zu", ich konnte die lautstärke der Gitarre im Raum kaum beurteilen (was ich bei den billig dingern auch immer hatte), und der Gesang wirkt mit auch lauter. Resultat: Dinger raus, Sonntag mal wieder dick Pfeifen aufm Ohr...Daher meine Frage: Musstet ihr euch erst an den anderen Klang gewöhnen um den Mix auch mit den Teilen im Ohr beurteilen zu können, oder klingts bei euch wie immer, nur leiser?

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 31. März 2003 um 13:48
    • #24

    Du mußt die Teile viele viele Stunden im Ohr haben, um damit mischen zu können!
    Ich brauche rund 3-4h bis ich damit so richtig was machen kann...
    Das Hirn braucht halt so lange, bis das Hörergebnis maskiert werden kann!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 31. März 2003 um 13:49
    • #25

    ...außerdem: wenn Du am nächsten morgen nach dem Mischen ein Pfeifen im Ohr hast, würde ich mir mal überlegen, ob ich nicht zu laut mische :o

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • nubui
    Beiträge
    74
    • 31. März 2003 um 13:55
    • #26

    Kann nur Peters Aussage unterstreichen: tu die Dinger ein paar Stunden vorher schon rein - und gewöhn Dich an den Sound. Je öfter Du das machst, desto kürzer wird die Gewöhnungszeit, d.h. nach ein paarmal reicht's dann vielleicht auch schon mal mit ner Stunde vorher.

    --
    "talking about music is like dancing about architecture" - FZ

  • nubui
    Beiträge
    74
    • 31. März 2003 um 13:56
    • #27

    ... und mit dem Pfeifen hat Peter auch recht :-?

    --
    "talking about music is like dancing about architecture" - FZ

  • Andreas Vieten
    Beiträge
    253
    • 31. März 2003 um 17:54
    • #28

    Zu meiner verteidigung muss ich sagen, das ich garnicht so laut gemischt habe... Peter: Du kennst ja die P5 (Ranzig im Irish Pub in Viersen) und der Master war noch so bei -12 minimum. Das Problem war die Location: Relativ klein, und die einzige möglichkeit sich und sein Equipment sicher zu platzieren ist hinter ner Theke an der Seitenwand, ca 2m vor der Bühne..Hab daher mehr direkt-Schall abbekommen (Lauter-Schlagzeuger mit brutal hochgestimmter Piccolo-Snare...wenn der die haut gehen mir reflexmässig die augen zu!) als PA-Sound. Da die Herren der NuMetal-Combo ja auch meinten, sich das volle Brett auf der Bühne geben zu müssen kam über die PA recht wenig Gitarre (Meist nur Soli und halt noch bassmässig ein bisschen Schub), Bass war komplett aus (hat eh nur gemüllt). Also viel Schlagzeug und noch mehr Gesang auf der PA. Und nun zu meinem Problem: Ich bin schon leicht Tinitus-geschädigt und empfinde alles ab 85 db schon fast als zu laut, daher hab ich eh immer gehörschutz dabei und tu die auch immer rein wenns zu laut wird...ich hab schon Pfeifen am gleichen Abend im Ohr wenn ich n paar minuten Naturschlagzeug aus Unmittelbarer Nähe abbekomme ohne was im Ohr :roll: Oder zum Beispiel nach dem PA-vergleichstest, und da wurden ja auch keine wirklichen Mörder-pegel gefahren, und mit Ohrstöpseln kann man die Unterschiede schwer raushören...Daher hatte ich gehofft mit den Hearsafes mal im sicheren Bereich zu sein, muss mich wohl erst mal an den unterschied gewöhnen.. :-?

  • Pille666
    Beiträge
    2.639
    • 31. März 2003 um 18:33
    • #29

    Hallo!

    Jemand hat ja geschieben das die ultratech 20 von peltor das maß der dinge im billig bereich sind, da ich nicht so of bei den veranstaltungen dabei bin und daherher nur ca 2-3 im monat stobsel brauche und mir die schaumstoff dinger auf den sack gehen wollte ich mal fragen wo ich die herbekomme und was die in etwa kosten?

  • nubui
    Beiträge
    74
    • 31. März 2003 um 18:47
    • #30

    Vorsicht, nicht dass wir hier von verschiedenem Gehörschutz reden. Peter und ich meinen speziell auf Deine Ohren angepasste Stöpsel von Elacin.

    Die Elacin 15 sind mit die linearsten, die ich kenne (und werden deshalb u.a. für Musiker empfohlen). Die Elacin 25 sind bei weitem nicht mehr so linear, dämpfen dafür aber entsprechend bis 25dB.

    Den im Vergleich zu den teureren Elacins recht billigen Musicsafe (Universalstöpsel mit musikoptimiertem Filter) habe ich auch rumliegen, aber zum einen passt der nicht so gut wie speziell angepasste und zum anderen fand ich die soundtechnisch nicht gerade prickelnd.

    In letzter Konsequenz glaube ich aber, dass man mit jedem Gehörschutz einigermaßen arbeiten kann, solange man ihn gut kennt und sich daran gewöhnt hat (man kann ja auch schließlich im Studio auf fast allen Monitoren nen guten Mix hinkriegen, solange man die Teile kennt und weiß, wie sie klingen)

    Ich hab mich an meine Elacins gewöhnt, indem ich sie am Anfang öfter mal zuhause zum Musik hören getragen habe, weil ich weiß, wie meine Anlage da klingt.

    --
    "talking about music is like dancing about architecture" - FZ

  • Andreas Vieten
    Beiträge
    253
    • 31. März 2003 um 19:01
    • #31

    Genau Die. Elacin ER 15, hab ich genommen wegen des linearen Frequenzgangs (und nicht die 25er, die ich eigentlich besser brauchen könnte). Allerdings gehen alle Messungen die ich gesehen habe immer nur bis 8khz, wer weis was darüber noch so abgeht (Und zwischen der Dämpfung bei 4 und bei 8 sind fast 5 db unterschied)? Die Dinger klingen im Gengensatz zu den Schaumstoffteilen ja auch wirklich gut, ich hatte anscheinend wohl zu viel erwartet. Ich fands halt seltsam das die gitarre quasi fast weg war und ich die Lautstärke-Relation zum gesang überhaupt nicht mehr einschätzen konnte...Naja, werd mich wohl erst dran gewöhnen müssen :wink:

  • nubui
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    74
    • 31. März 2003 um 19:14
    • #32

    eben. wenn ich in der band probe, tu ich die dinger möglichst immer schon ne halbe stunde vorher rein, das hilft :)

    --
    "talking about music is like dancing about architecture" - FZ

  • PA-Peter
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    • 1. April 2003 um 08:47
    • #33

    @A: Zieh die Dinger schon beim Aufbau an! Wie bereits gesagt: meine Ohren brauchen ein paar Stunden, bevor das wirklich wieder "natürlich" klingt! Danach geht das auch...

    PA-Peter
    ****
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  • wora
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    • 7. April 2003 um 04:31
    • #34

    ihr benutzt tatsächlich gehörschutz zum mischen?
    da brauch ich mich also nicht wurdern, wieso ich auf den meisten konzerten, wo ich selber nicht am pult stehe, unbedingt meine ER9 oder ER15 einsetzen muss...
    also wenn ich ganz ehrlich bin finde ich das keine besonders gute entwicklung, wenn die mischer gehörschutz tragen. denn somit wird man mit der zeit mit sicherheit für ungeschützte ohren zu laut. meiner meinung nach ein fataler weg...
    die gesetzgeber sind ja schon daran, das recht diesbezüglich radikal zu ändern.
    und ob es dann in zukunft noch spass macht auf konzerte zu gehen?
    mit max. zulässigen 85dBA??
    ich mische jedenfalls grundsätzlich nicht mit gehörschutz, um den bezug zum wirklichen pegel nicht zu verlieren.

    zum reinigen:
    wieso denn nicht mit seife?
    damit putzt man ja auch seine ohren... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dolle
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    • 7. April 2003 um 15:00
    • #35

    ähm naja also so würd ich des ja nun mal nicht sehen. ich mein auch pegel die einem nicht laut erscheinen können ja doch auf dauer das gehör in mitleidenschaft ziehen! u wenn man häufig diesen höheren pegeln ausgesetzt ist dann sollte man sich doch schützen. heißt ja nich automatisch dass man die pa voll ausfährt.
    nemm se auch von zeit zu zeit raus um die lautstärke zu kontrollieren.

    alle rechtschreibfehler sind beabsichtigt u dienen zum ausdruck meiner individualität

  • ThomasL
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    • 7. April 2003 um 15:46
    • #36

    Tag allemiteinand...

    ich muss WORA hier wohl zustimmen. Nicht selten find ich mich als Gast auf Konzerten und Partys wieder, wo so laute Pegel gefahren werden, das einem buchstäblich die Ohren bluten. Wie kommts denn, daß viele Bands grundsätzlich erstmal zu laut sind und man sich die noch so tollen Sounds vieler Mischer nich geben kann, weils einfach stumpf in den Ohren schmerzt? Richtig! Weil die ALLE Gehörschutz tragen...
    Versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus Freund voim Gehörschutz und trag auch meinen immer bei mir und bin auch der festen Überzeugung, daß die meisten hier einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Pegel pflegen. Sorry, aber was ich beobachte, gerade bei jungen Bands und jungen Mischern aber auch bei vielen 80erJahreHardRockSpezies, ist das viele ihren Sound quasi durch den Gehörschutz definieren und das finde ich sehr gefährlich. Wenn ich auf ein Konzert geh, und die PA schreit mich an, die Stöpsel müssen rein und auf einmal ist der Sound wunderbar, dann kann das doch nicht im Sinne des Erfinders sein, oder?
    Druckvoller Sound ist eine supertolle Sache, aber bitte nicht, nur weil man selber die Möglichkeit von Schutz hat, auf Kosten der Konzertbesucher. Von denen mögens insbesondere die jüngeren durchaus geil finden (das muss knacken im Gehörgang), aber spätestens wenn das Pfeifen nach ein paar Stunden nicht weg geht ist die Begeisterung vorbei.

    Viele Grüße aus dem schönen OWL,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • wora
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    • 8. April 2003 um 03:13
    • #37

    mir ist es schon ein paar mal passiert, das ich mich am konzertende beim veranstalter für die hohe lautstärke entschuldigen wollte (die bühne war halt laut)...
    und die veranstalter sagten: "wieso? bei anderen war das doch viel lauter."
    das hat mir immer zu denken gegeben.

    doch nun weiss ich ja, woran das liegen könnte. :roll:

    den hammer erlebte ich vor etwa 1,5 jahren bei R.Kelly in der maimarkthalle mannheim:
    selbst meine ER15 haben da nicht ausgereicht - es hat wirklich weh getan.
    und 15 dB dämpfung sind eine menge holz...
    da sind sogar einige amerikaner vorzeitig und fluchend aus dem konzert gegangen...

    wenn ich sowas wieder mal erleben muss, werde ich genauer auf die ohren des mischers schauen, ob er gehörschutz trägt!
    und falls ja, dann werde ich richtig sauer, verzeiht mir bitte. aber das ist doch eine sauerei. solche leute ruinieren uns unseren ruf und verderben das ganze geschäft!

    dolle:
    natürlich behaupte ich nicht, das du mit gehörschutz die anlage unbedingt voll aufreißen musst.
    aber tust du wirklich beispielsweise bei jedem gitarrensolo die stöpsel aus dem ohr um zu prüfen, ob es nicht doch ein wenig weh tut?
    selbst wenn man sich klanglich an die teile gewöhnt hat - was ich sehr bezweifle - so hat man doch keinen bezug mehr zur realen lautstärke.

    ich möchte mich hier wirklich nicht aufspielen, aber ich zweifle an, das man mit elacin mischen kann...
    ich kann es jedenfalls nicht.
    und ich nutze die dinger nun seit über 6 jahren...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nubui
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    • 8. April 2003 um 12:43
    • #38

    ich denke, das kann auch auf die band, den techniker oder die VA ankommen - lasst mich (als non-pro) mal eine these in den raum stellen:

    es gibt bands, wenn da der sound steht, mußt du fast nix mehr tun. und es gibt bands, da bist du ständig am rödeln. bei ersteren ist das mit den stöpseln ok, um seinen zwischendrin mal eine entspannung zu gönnen, bei letzeren ist es eher schwierig, z.B. weil man ständig auf unvorhergesehenes reagieren muß.

    bzw. eine zweite these: es gibt mischer, die stellen den sound einmal auf die beine und gut is, und es gib mischer die sind ständig am rödeln. rest s.o.

    oder noch was (damit's die mischer nicht allzuhart kriegen): es gibt bands, die kommen pünktlich und man hat viel zeit, den sound zu machen, und es gibt welche, die lassen einem grad mal 20 minuten für nen kompletten soundcheck - wonach man heftigst am rödeln ist.

    ... oder sagt hier einer, er macht sogar den soundcheck *mit* stöpseln?!

    --
    "talking about music is like dancing about architecture" - FZ

  • wora
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    • 8. April 2003 um 13:12
    • #39

    hallo nubui,

    du hast eine sorte mischer vergessen:

    ... es gibt mischer, die versuchen kreativ die eigenheiten eines songs mit pegelveränderungen, soundveränderungen und passenden effekten besser herauszuarbeiten.
    die sind auch ständig am schrauben!

    aber nicht, weil die band scheiße spielt oder sie keine ahnung haben von dem was sie tun, sondern weil sie das mischen als kreative aufgabe und nicht als reine dienstleistung sehen.

    ich glaube, diese jungs sollten wir nicht vergessen. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ThomasL
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    • 8. April 2003 um 13:24
    • #40

    ...und gerade letzteres (wora's kommentar) find ich eigentlich den wünschenswerten Zustand! Und da mit Stöpseln, ich weiss ja nich...wenn man schon auf jede Komponente seines Mats achtet, nur das für den Job beste mitnimmt und dann "Proppen" (Fachausdruck :-D) rein...das is IMHO Perlen vor die Säue.

    Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

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