Aber das Vorrausschauen kann man sich ja nur mit zusätzlicher Latenz erkaufen. Das Pult kann ja nicht vorher wissen wann der Drummer auf die Trommel drischt. Und auch der Rechner muss das reale Signal (egal ob analog oder digital) erst ein mal analysieren.
Das mag im Studi beim Mix ohne Probleme gehen, aber bei Livesachen sehe ich das eher skeptisch.
BSS 504 od. drawmer 404
-
-
es gibt kein digitalpult ohne latenz.
wenn der hersteller schlau ist, erstellt er seinen algorythmus so, das dieser für gates und limiter schneller reagieren kann als ein analoges gerät, das quasi keine latenz hat.
hier geht es ja vor allem um einschwingvorgänge, wenn die digitalmaschine auch nur eine millisekunde schneller ist, kann man das schon merken.ich lass mich aber gern vom gegenteil überzeugen.
-
Zitat von "BillBo"
Stimmt. Die Gewissensfrage, ob man den Drawmer – VCA – ‚Knacks‘ als Attackersatz akzeptieren („hat der Trommler echt einen so gleichmäßigen Anschlag :roll:?“) oder aber doch lieber einen ‚weichen‘ Tomsound in Kauf nehmen soll stellt sich plötzlich gar nicht mehr.
hihi - für die einen ist es ein "alter, langsamer VCA"; für die anderen war (und ist) es eine bequeme Möglichkeit als Mischer nicht jeden Abend die Rübe für Stimmungsschwankungen von Schlagzeuger, Set und Backliner hinhalten zu müssen. Schön geht anders, aber wo kein Kläger...
BSS504 ist eine ganz andere Gerätegeneration. Damit hört sich auch bei recht aggressiven Einstellungen nicht jedes Schlagzeug irgendwie gleich an. Persönlich bevorzuge ich das LA Audio G400; Der Keyfilter mit Low- und Hicut (genauso wie beim ganz alten, schwarz-silbernen Behringergate ohne "Ultra", dessen genauer Name mir grade entfallen ist) ist einfach schneller und intuitiver einzustellen als die Regler am BSS. -
Zitat
... , nicht auf die Angaben schauen, ...

„Numbers mean nothing!“ ...wusste der gemeine R&R – Tonler schon zu seligen TAC Scorpion Zeiten. Und wenn man’s tapfer beherzigte, ging’s am Ende irgendwie doch.
Mit freundlichem Gruß
BillBo -