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Wieviel mehr Schalldruck bei mehr Lautsprechern?

  • schlecksn
  • 6. Januar 2009 um 10:27
  • simonstpauli
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    • 7. Januar 2009 um 21:22
    • #21
    Zitat von "Sound-Klinik"


    "Schallpegel wird dB angegeben ... Schalldruck dagegen in Pa. :wink:


    Ist mit Schallpegel jetzt Schalldruck-, -leistungs oder -intensitätspegel gemeint?

    Im Normalfall wird der Schalldruckpegel gemeint sein, Einheit dB(SPL).

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • bwaack
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    • 7. Januar 2009 um 22:19
    • #22

    @ Midas:
    wenn du einen Woofer parallel zum anderen schaltest, verdoppelt sich die elektrische Leistung bereits, weil sich der Strom verdoppelt. Da ist nichts rein akustisch.

  • Volker Holtmeyer
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    • 7. Januar 2009 um 23:09
    • #23

    Um die Verwirrung perfekt zu machen, gönne ich mir mal den Spaß und frage, wo wir denn die +6 dB (oder +3 dB oder was auch immer ...) erwarten (also "wo" im Sinne von Räumlichkeit) und bei welcher Frequenz? :?:

    Fest steht: Mehr als +6 dB SPL kann es bei einer Quellenverdoppelung definitiv nicht geben, denn 1 plus 1 ist 2 ... aber manchmal auch 1 ... oder aber auch 0 ...

    http://www.youtube.com/watch?v=5Ig_oRpz3_k

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • bwaack
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    • 8. Januar 2009 um 00:34
    • #24
    Zitat

    Fest steht: Mehr als +6 dB SPL kann es bei einer Quellenverdoppelung definitiv nicht geben


    leider auch falsch, weil es definitiv eine deutliche Wirkungsgraderhöhung gegenüber den Einzellautsprechern gibt, wenn diese dicht zusammengestellt werden.

    Es geht nicht um ideale Quellen, sondern um reale Lautsprecher.

    lass uns den Thread schließen, wir schaffen es nicht mehr, dass wenigstens 50% der Antworten in diesem Thread unanfechtbar sachlich richtig sind.

  • scratch it
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    • 8. Januar 2009 um 03:24
    • #25

    @ Volker:

    Tolles Buch!

  • Mechwerkandi
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    • 8. Januar 2009 um 08:23
    • #26
    Zitat von "bwaack"


    lass uns den Thread schließen, wir schaffen es nicht mehr, dass wenigstens 50% der Antworten in diesem Thread unanfechtbar sachlich richtig sind.

    50% ist ausreichend.
    Ausreichend ist bestanden.
    Bestanden ist gut.
    Und gut ist 'ne zwei. :D

    Wenn du nach dem o.g. Verfahren hantierst, wird das jede Menge traffic sparen... :wink:

  • Online
    FF
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    • 8. Januar 2009 um 09:54
    • #27
    Zitat von "bwaack"

    dass wenigstens 50% der Antworten in diesem Thread unanfechtbar sachlich richtig sind.


    Herr Jauch, ich nehme den 50:50-Joker. :D

    Gruß FF

  • Midas
    Gast
    • 8. Januar 2009 um 12:30
    • #28

    @ bwaack

    ich glaub das würden hier viele gern wissen woher du deine behauptungen hast. schliesslich sagst du gerade ziemlich vielen PA-firmen, Technikern, Lautsprecherherstellern usw. Unwissenheit nach.

  • audiobo
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    • 8. Januar 2009 um 13:25
    • #29
    Zitat von "Midas"

    Um die Frage des Starters hier mal kurz und bündig zu beantworten:

    Hängt man einen baugleichen, zusätzlichen Subwoofer parallel zum vorhandenen an die selbe Endstufe, bekommt man 6 dB mehr. (reine Akkustische verdoppelung: 20xlog)

    dazu hatte bwaack ja schon was geschrieben

    Stellt man das gesamte "System" komplett mit Verstärker nocheinmal daneben, ergibt sich eine verdoppelung der Verstärkerleistung und somit bekommt man 3 dB mehr. (Elektrische Leistung (W): 10xlog)

    hoffe die Frage ist damit beantwortet.

    Wenn du mit "das gesamte System" Endstufen und Lautsprecher meinst, muss ich leider sagen: setzen, 6
    Interessant ist das maximale Verschiebevolumen der Lautsprecher, wenn einer x hat, haben 2 davon 2*x, 4 haben 4*x und so weiter. Den Lautsprechern ist es dabei Sche...egal, woher die Leistung kommt, ob es die eine 0,001Ohm taugliche Megaendstufe mit 125A-Anschluss ist oder ob jeder Bass seine eigene braucht.
    Logarithmisch gesehen ist hier 20*log[n*x/x] anzusetzen, entspricht also einer gleichwertigen Spannungsänderung am Lautsprecher.
    Erst wenn z.B. 1 Lautsprecher mit x die Leistung y, die maximal von einem Verstärker zur Verfügung gestellt werden kann, komplett ausreizt und man einen 2. Speaker mit anschliesst, dann bekommen beide nur die halbe Leistung. Das bedeutet das 0,707fache der maximalen Spannung, also 0,707*x pro Speaker - da wir aber 2 Speaker haben, rechnen wir das mal zwo und haben 1,414*x, also +3dB.
    In diesem Fall stellt die zusätzliche Leistung einer 2. gleichen Endstufe (10*log[2*y/y]) wieder die ursprünglichen Spannungsverhältnisse her und wir gewinnen weitere 3dB. Natürlich nur bei phasengleichen Quellen und sonstige akustische Kopplungseffekte aussen vor gelassen, denn ich glaube soweit sollte da gar nicht gehen.


    Gruß

    Alles anzeigen


    Zitat von "Midas"

    Noch ein kurzes Wort zum "Starter" Smilie

    Der Wirkungsgrad eines Lautsprechers hat ÜBERHAUPT NICHTS mit der dB 1W/1m zu tun. Der Wirkungsgrad eines PA-Lautsprechers liegt um die 10-20%.

    dB 1W/1m ist die Empfindlichkeit eines Lautsprechers mit der man mit der zugeführten Endstufenleistung zusammen den dB (SPL) errechnen "kann".
    Er gibt an wie gut der Lautsprecher das zugeführte elektrische Signal ins akkustische Signal wandeln kann.

    Der Wirkungsgrad RESULTIERT aus der Empfindlichkeit :wink:

  • Midas
    Gast
    • 8. Januar 2009 um 14:19
    • #30

    @ AudioBo

    ich wollte damit sagen, dass der Wirkungsgrad nicht gleich die Empfindlichkeit ist. Sorry war falsch ausgedrückt.

    Diese ganze +3 bzw. +6 dB Geschichte grade bei Subwoofern habe ich genau so wie ich sie geschildert habe eingehämmert bekommen, von jemand der sich Dozent nennt und eine Lautsprecherfirma leitet.
    Ich kann mich noch genau daran erinnern das ich nicht nur einmal nachgefragt habe, ob er sich da wirklich sicher ist.

    Einen Gegenbeweis hab ich bisher nirgens gefunden, weder in Büchern noch im Netz.

    Aber man lernt ja nie aus.

  • michael trojanek
    Verifiziert
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    66
    • 8. Januar 2009 um 15:57
    • #31
    Zitat von "Midas"

    Noch ein kurzes Wort zum "Starter" :)

    Der Wirkungsgrad eines PA-Lautsprechers liegt um die 10-20%.

    Also da fallen mir nur (im Verhältnis zum Treiber) sehr große Hörner ein. Alles andere dürfte sich zwischen 3% und 6% bewegen.

    Gruß Micha

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 8. Januar 2009 um 18:10
    • #32
    Zitat von "Midas"

    @ bwaack

    ich glaub das würden hier viele gern wissen woher du deine behauptungen hast. schliesslich sagst du gerade ziemlich vielen PA-firmen, Technikern, Lautsprecherherstellern usw. Unwissenheit nach.

    Na und? Was wäre an dieser Erkenntnis so sensationell neu?? :(

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 8. Januar 2009 um 18:11
    • #33
    Zitat von "AudioBo"

    Erst wenn z.B. 1 Lautsprecher mit x die Leistung y, die maximal von einem Verstärker zur Verfügung gestellt werden kann, komplett ausreizt und man einen 2. Speaker mit anschliesst, dann bekommen beide nur die halbe Leistung. Das bedeutet das 0,707fache der maximalen Spannung, also 0,707*x pro Speaker - da wir aber 2 Speaker haben, rechnen wir das mal zwo und haben 1,414*x, also +3dB.


    Etwa Leistungsanpassung ... oder: Endstufe geht die Puste aus (Spannungseinbruch "exakt" auf etwa 70,7 % ?) ... oder nehmen wir doch besser Spannungsanpassung (mit - je nach Amp und verwendeten Leitungen - "leichtem" Spannungseinbruch) ? :wink:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 8. Januar 2009 um 19:17
    • #34

    Ach Leute, lassen wir es mitm Amps. Jeder nimmt seine lieblinge und die verhalten sich anderst.
    Man nehme ein Ampkanal und betreibt ein Sub damit (von mir aus mit 500W), daneben stellt man ein zweiter Sub an zweiten Ampkanal und selbe Leistung. Man gewinnt nunmal 6dB (wers nicht glaubt, darf messen), oder etwa 6,04dB glaube ich ist höchstens möglich.
    Sind die Subs weit von einander gestellt, dann etwa 3dB Pegelgewinn.
    Da gleichmässige Schallverteilung ganz wichtig ist, sollte man ausprobieren, was besser ankommt.

  • wetbf
    Beiträge
    283
    • 8. Januar 2009 um 20:30
    • #35

    ...bei gleichem Abstand vom Messpunkt zu beiden Subs, auch wenn die weit auseinanderstehen, 6dB mehr, nicht 3dB mehr.

    Wer's nicht glaubt, einfach messen...

    wetbf

    Einmal editiert, zuletzt von wetbf (8. Januar 2009 um 20:32)

  • audiobo
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    7
    • 8. Januar 2009 um 20:31
    • #36

    Sound-Klinik: Ich weiss wohl, dass es so in der Praxis nicht vorkommt, es sollte nur als Rechenbeispiel dienen, sorry dass ich´s nicht dazugeschrieben habe - wie sonst will man das mit der Leistungsaufteilung beispielhaft darstellen. Ach so: Im Bereich Röhrenamps kann das schon annähernd hinkommen, dort gibt´s noch Impedanzanpassung mit schön fetten Trafos... :wink:

    Vielleicht sollten wir einfach auch für Leistung den 20*log einführen, dann gibt´s immer +6dB und alles ist gut :D

  • Jonnytrance
    Gast
    • 8. Januar 2009 um 20:39
    • #37
    Zitat von "wetbf"

    ..., auch wenn die weit auseinanderstehen, 6dB mehr, nicht 3dB mehr.

    Wer's nicht glaubt, einfach messen...


    Dann messe mal :wink:
    Ab einem gewissen Abstand lässt die Wirkung nach, da eine Quelle nicht mit andere Kohärent wirkt. Daher auch die SPL durch Skalierung nicht unendlich erreicht wird.

  • wetbf
    Beiträge
    283
    • 8. Januar 2009 um 20:44
    • #38

    ...dann geh' mal im kommenden Sommer auf eine Wiese und mess' mal in gleichem Abstand von den Subs, zB. einer 4m links von dir, einer 4m rechts von dir.

    6dB mehr.

    Und kohärent sind die Signale aus beiden Subs sowieso wenn sie mit dem gleichen Signal gespeist werden, das hat mit dem Abstand überhaupt nichts zu tun.

    wetbf

  • Jonnytrance
    Gast
    • 8. Januar 2009 um 20:54
    • #39

    Brauche ich nicht. Es ist schon längst passiert.
    3dB wenn die Boxen 12m von einander stehen.

  • wetbf
    Beiträge
    283
    • 8. Januar 2009 um 20:56
    • #40

    ...dann prüf' mal deine Messgeräte...

    wetbf

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