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Fairneß Gebrauchtkäufer ?

  • slaytalix
  • 10. Januar 2009 um 09:57
  • slaytalix
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    • 10. Januar 2009 um 09:57
    • #1

    Ich bin etwas sauer

    Nicht einmal annähernd faire Gebrauchtpreise werden bezahlt

    Beispiel hier:

    älteres Beyerdynamic Funkmikro: Angebot 35 € :cry:
    Sennheiser MD 421 II 30 €
    kompl. Bell VPS 420 (UVP ca. 33.000) 3600 €

    Natürlich hat man entsprechende Wertverluste & wir zahlen keine UVP. Zudem müssen wir als gewerbl. Anbieter auch auf Gebrauchtware 1 Jahr Gewährleistung geben.

    Ich orientiere mich aber an relativ fairen Preisen, die über PPV Medien mit Zeitschriften wie PP; PMA oder auch Soundcheck bei http://www.musicgear.de in entsprechenden Rubriken nach Hersteller aufgelistet werden

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

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  • ImmerLauter
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    • 10. Januar 2009 um 11:18
    • #2

    Die Preise für Gebrauchtware sind doch schon länger ziemlich niedrig. Selbst oberamtliches Material wie K&F, EAW, Nexo gibt es teilweise für sehr sehr wenig Geld und nur einen Bruchteil des Neupreises. Der Lebenszyklus von Produkten ist heute wesentlich kürzer und damit fallen auch die Wiederverkaufspreise. Früher waren manche Produkte 6/7/8 Jahre aktuell, heute sind die nach 3-4 Jahren wieder überholt. Selbst sehr teure Produkte, z.B. Seeburg, erst das Line Array mit TSE Infra verkauft, dann den Flugsubs Galeosub raus gebraucht und jetzt den 2x21 Zöller. Wer den Galeosub verkaufen möchte, wird durch die Neuerscheinung des 2x21 Zöllers nicht den gewünschten Preis für den Galeosub bekommen.
    Wenn man bedenkt wie lange es bei Meyer den 650er gab.....
    Auch den Spruch "Leben und leben lassen" gibt es dank Preisvorschläge bei Ebay nicht mehr......

  • Mechwerkandi
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    • 10. Januar 2009 um 11:23
    • #3

    Was ist ein "fairer" Preis?
    Für welche Seite? :wink:

    Es gibt viel zu viel Material am Markt, und die Nachfrage regelt das Angebot. Ganz einfach...
    Das hat nicht mit "Fairness" zu tun. So ist das Geschäft.

    Wenn Du etwas an VA Technik kaufst, und das aus dem Laden 'rausträgst, ist schon mal die Hälfte an Wert futsch. Die Preise an den einschlägigen "Biete"-Brettern sind zu 90% völlig irrational und nur mit massiven Wahrnehmungsproblemen zu erklären.
    Angebote wie "fast neuwertig" oder "wenig benutzt" sind schon eine individuelle Bankrotterklärung, denn das Material wurde ganz offensichtlich ohne echten Bedarf angeschafft.

    Keine Klempner-Firma würde sich eine Einbauküche auf Lager legen, weil, es könnt' ja mal einer fragen, aber in den VA-Buden ist das übliches Verfahren.

  • DJ-JAJA
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    • 10. Januar 2009 um 13:59
    • #4

    Wertverluste um die 25-30% sind im Automobilsektor Standard.

    Gewerblich genutzes Material hat natürlich höhere Wertverluste. Das ist BWL-für Anfänger.

    Was wunderst Du dich?

    Lass uns das mal an der Bell anschauen, damit das auch Andere verstehen, die erst mit dem Vermieten anfangen:

    Ich glaub kaum Du hast die für 33.000 eingekauft.
    Wie alt war die?
    Wie oft war sie draußen?

    Frauen denken analog; Männer digital!
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  • Reini
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    • 10. Januar 2009 um 14:11
    • #5

    ... der Gebrauchtmarktpreis richtet sich doch immer nach Angebot und Nachfrage..... ob jemand bereit ist deinen Preis zu bezahlen ... mei so isses halt

    was ich schon fast ne Frechheit finde, sind solche Angebote
    http://www.vtb2b.de/verk_detail.aspx?id=7491

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Audiowerk
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    • 10. Januar 2009 um 14:52
    • #6

    Ich weiß nicht, was du hast: die 421 gehen selbst bei Ebay (!) in der Regel für um die 200 Euro weg, manche Exemplare erzielen auch 300 Euro. Und was das Beyerfunkmikro angeht: nun, das sind Funkstrecken, die sehr stabil laufen, egal in welchem Band, die kenne ich auch ganz gut. Aber überleg mal, gerade so eine Funkstrecke hat echt ein "bewegtes" Leben hinter sich, im Wortsinne. Was erwartest du denn, was du dafür kriegst? Erst recht bei einem alten Exemplar? Und dann in einer Zeit, wo niemand genau weiß, in welche Richtung das mit der Funkerei gehen wird... Nun, und Bell VPS - wenn man gut gebrauchte Lautsprecher noch teuer verkaufen will, dann müssen das schon sehr bewährte, hochwertige und beliebte Systeme sein, die absolut anerkannt und gefragt sind in der Branche. Also sowas wie Nexo PS, Ohm HD, GAE Director undsoweiter. Und die Reputation (und Verbreitung!), die dieses Zeug genießt, die hat Bell nun einmal nicht, Punkt. Daher ist sowas gebraucht nur für ganz bestimmte Käufer attraktiv - und die haben's halt nicht so dicke in der Brieftasche. Vielleicht pauschalisiere ich das für manchen hier ein bisschen viel, aber ich denke, es ist schon so.

    Zum Thema Gebrauchthandel erzähle ich mal ein bisschen. Ich habe im letzten Jahr alle meine Funkstrecken verkauft - das Klientel, das ich bediene, braucht sowas letztlich nicht. Und ich bin glücklich, weil ich mit Kabelanschluss auf der todsicheren Seite bin und mikrofontechnisch tausend Mal flexibler. Ich war zu faul, das Material irgendwo zu inserieren oder ins VTB2B zu stellen - also habe ich hoch aufgelöste Fotos gemacht und bei Ebay reingestellt. Ich wollte das Zeug nur los sein und war verwundert, was da teilweise für gezahlt wurde. Das waren größtenteils einfache Strecken, die ich selber mal für wenig Geld gekauft hatte. Alle mehrere Jahre im Einsatz gut herumgekommen, angekratzt, teilrepariert... ich versuche mal, mich zu erinnern:

    - Ein Pärchen UHF-Handgurken, System ATW1452. Das hat der Oliver Derks vor Jahren hier mal durch einen Paketkauf übers Forum verkloppt. Für das Paar hat mir auf Ebay einer 205,- Euro bezahlt. Das ist unwesentlich weniger als mein damaliger EK war! Und das Zeug war gut gebraucht, hatte viele Bühnen gesehen und unterlag als Unterniveaumaterial eigentlich stärkerem Preisverfall (in meinen Augen). Hab ich mich gefreut :)

    - Dann hatte ich mehrere VHF-Systeme von AKG, die alte WMS61, alle Beltpackversionen. Einfacher Plastikkram, Consumerversion, aber sehr zuverlässig, hat mich niemals auf einer Bühne enttäuscht. Ich dachte, vielleicht kriegste so 30 Euro pro Stück, dann freuste dich. Und? Auf Ebay ist jede Strecke zwischen 90 und 110 Euro weggegangen. Konnte ich mir nicht erklären. Und ich hatte in ein paar Wochen gut und gerne 6, 7 Stück durchgetickert.

    - So, und zum Schluss eingestellt hatte ich ein ew100 mit Beltpack, was ja nun wirklich weit verbreitet ist. Ich hatte mich vorher informiert, das wurde zu guten Kursen auf Ebay verdealt, um die 400 Euro rum gab es da im letzten Sommer für. Was war? Bei 180 stehengeblieben! Das war ärgerlich, aber nicht zu ändern.

    Ich habe im letzten Jahr ganz viel Zeug v. a. über die Bucht verscheuert, da hier im Hause zur Qualitätsoffensive geblasen wurde - billiger Ramsch und gut gebrauchtes Material raus, hochwertige Technik rein, ergab sich aus der recht guten Auftragslage. Kann im Großen und Ganzen nicht sagen, dass ich von den Gebrauchtkursen enttäuscht gewesen wäre (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass sich da die Nachfrage z. T. sehr kurzfristig enorm ändert. Es ist sehr viel Dynamik in diesem Markt. Und last but not least gibt es auch sowas wie Wertverfall, und der haut nicht nur beim Automobil ordentlich rein, sondern auch bei anderen Gütern. Und unscharf betrachtet betrifft das alle technischen Erzeugnisse, weil die Produktions- und auch die Lebenszyklen, wie auch schon jemand schrieb, im Mittel eben kürzer geworden sind.

    Das alte Marktgesetz von Angebot und Nachfrage spielt natürlich auch immer mit hinein. So hatte ich in 2008 z. B. zwei Altair EQ-230 eingekauft, beide über Ebay. Das sind an sich teure Equalizer, die Liste um die 1200 Euro kosten, EK etwas weniger, das kann sich jeder selber ausrechnen. Waren Exemplare unterschiedlicher Verkäufer, aber im Topzustand, wie neu. Als der erste für knapp 600 Euro mein war, war ich schon froh. Der zweite, einige Wochen später, blieb bei 425 Euro stehen. Das ist schon fast sittenwidrig für ein derart gutes Teil. Bin ich also am Ende für den Preis von einem gleich an zwei herangekommen. Natürlich gibt es auch sowas. Gleiches Phänomen wie bei meiner Sennheiserstrecke. Aber das ist dann ausgleichende Gerechtigkeit :)

    Schlussendlich muss ich einem anderen Vorposter noch beipflichten: was im Außerebay-Gebrauchtmarkt aufgerufen wird, ist teilweise lachhaft unrealistisch. Die Leute wundern sich, dass sie ihr Zeug nicht loskriegen, haben aber Mondpreise, die niemand zahlen will. Ja, was ist die Alternative? Entweder, man behält das Zeug und bleibt drauf sitzen, oder man akzeptiert das, was die gegenwärtige Marktlage hergibt. Das ist dann eine Einzelfallabwägung: manches Zeug *muss* man loswerden, weil es alt und groß ist und viel Platz braucht z. B., oder weil es einfach nicht mehr gewinnbringend einsatzfähig ist (z. B. nicht mehr galataugliches Material, wenn man sowas viel macht). Dann muss man akzeptieren, dass man vielleicht nur ein Butterbrot dafür kriegt. Besser, als wenn man es weggeschmissen hätte oder das Ding im Lager verschimmeln würde. Manchmal entscheidet man wohl auch anders: ich habe u. a. das beliebte GA32/12 am Start. Das war für meine damaligen Verhältnisse sehr teuer, auch das AAC-Case drumherum, die Auflösungen hintendrin usw. Wenn ich das verkaufen würde jetzt, kriegte ich da 500 Euro für - aber nur ohne Rechnung. Das kann ich nicht machen, da blutet mir das Herz. Das war mein erstes großes Pult, mit dem ich in den Konzertsektor einsteigen konnte. Und das ist es mir nicht wert, deshalb bleibt es bei mir. Für das Geld kann ich das Ding nicht verramschen.

    Man muss, wenn man was verkaufen will, den Preisverfall sehen und die übrige Konstellation. Ich fürchte, da geht kein Weg dran vorbei. Daher finde ich 'Fairness' auch im Wortsinne falsch in diesem Zusammenhang.

  • Steffen
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    • 10. Januar 2009 um 15:25
    • #7

    Also, ganz kann ich die von slay genannten Gebrauchtpreise nicht nachvollziehen, es sei denn der Kram sähe unterirdisch aus. Was die Mikros betrifft: also, für 421MKII sind etwa 80-120 EUR realistisch und die werden für n normal erhaltenes Stück auch bezahlt.

    Was die Bell betrifft: 3.600 kann ich mir da auch nicht vorstellen, es ist zwar ein "altes" System aus der Vor-Linearray-Ära aber da werden ja nur die Topteile für weit mehr in Zahlung genommen...

    Realistisch für das System halte ich ca. 9.000 EUR, die sollte man bekommen können wenn

    a) das System optisch OK ist (da kann man ja nachhelfen)
    b) es wirklich ne 420er und keine olle 400er ist
    c) die Pappen in Ordnung sind
    d) die SCA 2 M, nicht die alten SCA 2 dabei sind.

    Für ne alte 400er ist 4000 n Wert der OK ist, die sollte aber ihr Geld auch lange verdient haben.

  • slaytalix
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    • 10. Januar 2009 um 18:10
    • #8

    Natürlich habe ich auch keine 33.000 bezahlt, sondern habe Point of Sale Rabatte bei Bell erhalten.

    Natürlich sind die Sachen mit der Tupperware nicht so anerkannt. Ein System, (nicht meines) ist aber für 3600 € weggegangen. Es war kein 400 er, sondern schon ein 420 er System.

    Natürlich hat sich das amortisiert & ist auch mit 20% linear abgeschrieben auf 5 Jahre.

    Das Sennheiser ist ok, zwar noch mit Kleintuchelstecker & Adapter auf XLR, das Beyer ein S 250 VHF, aber die Angebote sind schon eine Frechheit.

    Das ist auch kein Notverkauf, sondern einfach unverschämt von potentiellen Käufern.

    Die ATW 1452 gingen zuletzt bei T für 111 € weg als Abverkäufe. Nachfolger war dann die 702.

    Natürlich verlangt Niemand Bruttopreise der damaligen Neuware.

    Bei solchen Systemen gehe ich natürlich nicht von Privatnutzung aus, sondern natürlich gewerblichem Einsatz.

    AAC Case & Ohringer MX 3232 A habe ich auch noch, damals noch 3400 DM + Case :roll: :oops:

    Die andere Geschichte sind die ital. Marken wie Coef & FAL, die an IAG Shenzen verkauft wurden. Damals teure Heads wie MP 250 bzw. MP 700 DVP haben 3000 / 7500 € gekostet im UVP. Damaliger Vertrieb war PSE Audio.

    Die Chinateile kosten noch noch 1/6. :cry:

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  • DJ-JAJA
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    • 10. Januar 2009 um 20:37
    • #9
    Zitat

    Die Chinateile kosten noch noch 1/6.


    ...und sind neu, haben Garantie und klingen wahrscheinlich besser als so manch abgerocktes System, ehemals teures System.
    Oder auf Heads bezogen...sind sie nicht unwesentlich schlechter, nur nicht mit dem tollen Image versehen.

    Es gibt in der Technik eben nur wenige Produkte mit SL1210
    Charakter. :wink:

    Schau, ich habe noch nen Sony Walkman DDII Quarz hier.
    der hat mal 249 DM gekostet. Sieht aus wie neu! Ich geb sogar 10 Kassetten von Maxel mit Retromukke drauf dazu.(Echte Radiomitschnitte über ein Technicstapedeck).Würdest Du mir dafür 50 Euro bezahlen?
    Wenn ja, schick ich Ihn Dir sofort zu und kauf mir von den 50 Euro nen MP3 Player und ein Bier... 8)

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  • DJ Detto
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    • 11. Januar 2009 um 23:34
    • #10
    Zitat von "DJ-JAJA"

    Gewerblich genutzes Material hat natürlich höhere Wertverluste. Das ist BWL-für Anfänger.


    AUA!!! :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

    Gegenbeispiel:
    Ich kaufe eine Maschine für 100.000 Euro und schreibe diese linear (das ist das Gegenteil von progressiv) über 10 Jahre ab.

    Dann hat das Teil einen Wertverlust von 10.000 Euro pro Jahr - PUNKT!!

    Aber nach 10 Jahren kann es noch einen Restwert von 1.000 Euro haben und einen Buchwert von 1,- Euro.

    Kurztripp in die BWL beendet :D:D:D :shock: :shock: :shock: :D:D:D
    DAS war BWL für Anfänger und die mit dem gefährlichen Halbwissen 8)

    Der Gebrauchtpreis ist ein Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Wenn ein Verleiher immer auf dem neuesten Stand sein MUSS (solls geben) dann ist er quasi gezwungen sein Zeuch oft für kleines Geld abzugeben, damit er Platz im Lager für das neue hat.

    Bei Ebay kann man ein Schnäppchen machen oder auch für guts Geld Sachen loswerden - das hat was mit Emotionen und Hormonen der Menschen zu tun. Wenn Dir der Kurs nicht passt, dann behalt Dein Zeug und verdien damit Geld.


    Der Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • DJ-JAJA
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    • 12. Januar 2009 um 07:51
    • #11
    Zitat

    AUA!!!

    Gegenbeispiel:
    Ich kaufe eine Maschine für 100.000 Euro und schreibe diese linear (das ist das Gegenteil von progressiv) über 10 Jahre ab.

    Dann hat das Teil einen Wertverlust von 10.000 Euro pro Jahr - PUNKT!!

    Aber nach 10 Jahren kann es noch einen Restwert von 1.000 Euro haben und einen Buchwert von 1,- Euro.

    Noch mehr AUA!!!! :wink:

    Du verwechselst den Versuch des Unternehmers seinen tatsächslichen Wertverlust steuerlich geltend zu machen (was der Staat gerne bremsen will, weil er die Kohle aus den ertragsbezogenen Steuern will und weniger Abschreibung = mehr Erttrag)oder seine Bilanzpolitik zu verfolgen. Das hat meist nichts mit dem Realen-Wertverlust zu tun...ist ja auch ein anderes Gebiet.
    Reeller ist es den hohen Wertverlust in den ersten Jahren anzusetzen. Also Degressive-Abschreibung oder Leistungsbezogene-Abschreibung.
    Da man eine neue Maschine normalerweise voll auslastet, bevor die Wartung zuschlägt, passiert das in der Regel leistungsproportional. Es sei denn sie steht nur zur Zierde in der Fabrik :wink: Das wäre dann der zustand den ich bei einem "Nichtgewerblichen-Einsatz" sehe. Oder willst Du mir wiedersprechen, dass eine Box, die nur das Wohnzimmer sieht, wahrscheinlich weniger tranportbedingte macken und Schäden hat und wahrscheinlich auch weniger belastet wird, als eine, die gewerblich von einer Veranstaltung zur nächsten geschleppt wird?? Wo wird dann wohl der Wertverlust höher sein, weil der Zustand schlechter ist?

    Die Erlaubnis des Staates eine Beschallungsanlage (AV 6.14.5) auf 8 Jahre abschreiben zu müssen geht IMHO ziemlich an der Realität vorbei,
    Aber warum ist das so? Weil es günstiger vor den Staat ist. Das hat nichts aber auch nichts damit zu tun, ab wann die Anlage bereits faktisch wertlos ist (weil sie zur Vermietung nicht mehr nachgefragt wird), oder was am Ende der Abschreibung noch einer bei Ebay dafür bezahlt.

    Zitat


    Bei Ebay kann man ein Schnäppchen machen oder auch für guts Geld Sachen loswerden - das hat was mit Emotionen und Hormonen der Menschen zu tun. Wenn Dir der Kurs nicht passt, dann behalt Dein Zeug und verdien damit Geld.

    Da geb ich Dir recht...und wenn das Material verkauft werden soll, weil es sich nicht mehr gut vermietet, dann geh mal davon aus, dass die Nachfrageseite, das auch so vermutet und deshalb nicht bereit ist dafür mehr Geld auszugeben, als der Preis, der eben den Besitzer schocken kann.

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    • 12. Januar 2009 um 09:09
    • #12
    Zitat von "slaytalix"

    Ich orientiere mich aber an relativ fairen Preisen, die über PPV Medien mit Zeitschriften wie PP; PMA oder auch Soundcheck bei http://www.musicgear.de in entsprechenden Rubriken nach Hersteller aufgelistet werden

    Dann biete doch das Zeugs dort an. Oder?

    (Und vielleicht finden sich auch Käufer, die diese Preise als fair empfinden...)

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  • simonstpauli
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    • 12. Januar 2009 um 10:10
    • #13

    Sorry, ich verstehe die ganze Aufregung nicht.

    Es gibt einen Gebrauchtmarkt, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wenn der für einen Verkauf nicht fair erscheint kann man das Material einfach behalten.

    Für einen Verleih rechnet sich ein Verkauf gegen mögliche Erträge aus Vermietung minus Kosten für Lagerhaltung, Verwaltung etc.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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    • 12. Januar 2009 um 12:03
    • #14
    Zitat von "starstage"

    Ich weiß nicht, was du hast: die 421 gehen selbst bei Ebay (!) in der Regel für um die 200 Euro weg, manche Exemplare erzielen auch 300 Euro.


    ... was aber nicht unbedingt einzusehen ist, weil das MD421U-2 beim großen T neu für 333€ zu haben ist.
    Hier kann ich die Gebrauchtpreisbildung nicht nachvollziehen, vor allem nicht unter dem Blickwinkel, daß ich für meine Gefell M582 (zwar mit Kapsel M93, aber immerhin) 10,-M, für ein Speiseteil 5,-M bezahlt habe.
    30-60€ hätte ich für ein gebrauchtes MD421 auch geboten.

    MfG

    DirkB

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    • 12. Januar 2009 um 16:33
    • #15

    @ Admin. Einige Teile wie Backline biete ich dort auch an. Natürlich zahlt hier Niemand UVP - 50%, da die Rabatte ja bereits ähnlich sind bei manchen Geräten, das ist mir auch klar. Aber 95% unter UVP müssen ja auch nicht sein für Gebrauchtware

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    • 12. Januar 2009 um 17:03
    • #16
    Zitat

    Aber 95% unter UVP müssen ja auch nicht sein für Gebrauchtware


    Warum denn nicht?
    Der Wert einer Sache richtet sich doch nicht nach irgendeinem UVP?

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    • 12. Januar 2009 um 17:06
    • #17

    so abgerockt sind die sachen auch nicht

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  • mringhoff
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    • 12. Januar 2009 um 17:21
    • #18

    E-Bay ist auch nicht immer ein Spiegel realistischer Gebrauchtpreise. Unsere Branche hat nicht so einen hohen Gebrauchtwarenumsatz wie z.B. die Autobranche, wo sich aufgrund der Gebrauchtpreise sogar noch offizielle Schätzlisten entwickeln lassen können. Bei uns ist das Angebots- und Nachfragegleichgewicht relativ schwankend. Gerade wenn man den Angebotszeitraum von 7 Tage o.ä. bei E-Bay betrachtet, kommt es doch wirklich eher auf den Zufall darauf an, ob gerade die passenden Interessenten dazu gibt, die wirklich etwas suchen oder ob es nur Schnäppchenjäger sind.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man in vtb2b sehr wohl sein Material (zu normalen Preisen) verkaufen kann. Aber manchmal kann es einfach auch dauern, bis jemand da ist, der genau das braucht, was ich anbiete.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • tufkadib
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    • 12. Januar 2009 um 18:31
    • #19
    Zitat von "mringhoff"

    E-Bay ist auch nicht immer ein Spiegel realistischer Gebrauchtpreise.


    Völlig richtig, das Ganze ist sehr abhängig davon, ob gerade irgendein Gerät in Mode ist und ob der den Auktionstext Verfassende die richtigen Schlüsselworte eingesetzt hat, um bei potentiellen Bietern den Verstand auszuknipsen. Vintage, Siemens, Telefunken, Klangfilm,... führen zumeist dazu, daß 60 Jahre in einem feuchten Keller gelagerte entfernt an Verstärkergehäuse erinnernde Rostanhäufungen für vierstellige Beträge nach fernost wandern...

    MfG

    DirkB

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    • 12. Januar 2009 um 18:39
    • #20
    Zitat von "slaytalix"

    so abgerockt sind die sachen auch nicht

    Das muss damit überhaupt nichts zu tun haben, manche Dinge sind nach einigen Jahren einfach technisch überholt. In der EDV-Branche ist das noch krasser: Gut ausgestattete 386 haben mal bis zu 30 000,- DM gekostet. Man dürfte inzwischen wohl Schwierigkeiten haben, die zu 1/1000 des Neupreises los zu werden, auch wenn die noch nie eingeschaltet worden sind. So gesehen geht's uns in der VT noch ziemlich gut.

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    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  5. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  6. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  7. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  8. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  9. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  10. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
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