...ich habe da so einen schäbbigen Akkuschrauber von der Firma Mannesmann mit 24V Technik... Ist der Akku frisch geladen kann der schrauber sogar nen bissl was... aber nach kurzer Arbeitszeit ist der Akku fertig. Für einen 24V Akku ist dieser sogar ziemlich leicht, ich tippe mal auf recht kleine Zellen. Nun die Frage, ob jemand Erfahrung damit hat, wenn man die Zellen im Akku gegen was potentes austauscht (wär dann wieder ne Kostenfrage ob das im Vergleich zu einem Markengerät lohnt). Mir gehts jetzt aber erstmal um die technische Möglichkeit, vorallem im Bezug auf das vorhandene Ladegrät (diese Billigstation die im Grunde nur nen Adapter fürs Netzteil mit Wärmefühler ist). Zudem sind Nicd Zellen ja kaum noch erhältlich (bin mir jetzt nicht sicher, was der Schrauber verwendet), wär hier ein simpler Umschwenk auf nihm möglich, auch im Bezug auf das Ladegerät.... ?
Akkuschrauber pimpen
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Dein Problem beginnt beim Ladegerät und endet bei der Maschine. Dazwischen liegen die Akkus.
Solange die Akkus über Nacht mit dem Steckernetzteil geladen werden, solange werden sie verfrüht sterben, Leistung verlieren und immer zur falschen Zeit leer sein.
Weiterhin ist der Remscheider Billiganbieter deutlich unterstes Segment - ich habe die Maschinen eine Zeit lang verkauft, aber wegen des Reklamationsnervkrams damit aufgehört. Wenn du den Akku und das Ladegerät auf einen vernünftigen Standard pimps, bleibt der Schrauber das Problem. Er wird im entscheidenden Moment einfach abrauchen, mal davon abgesehen, dass er nicht ansatzweise an die Drehmomente eines vernünftigen Schraubers rankommt.Für daheim und gelegentliches Schraubern - ok, wenn du mit den Nachteilen leben kannst.
Aber ein Pimpen ist wirtschaftlicher Unfug. Das Neugerät kostet im HändlerEK weniger, als ein Satz Akkus. -
Ich hab meine Schruber gepimpt. indem ich neue billige NiMh Akkus von Sintron reingelötet hab. Vorher NC mit 600 mA, jetzt 2600mA und leichter. Laden tu ich mit dem gleichen Ladegerät und Zeitschaltuhr. Geht Wunderbar.
Temperaturfühler ordentlich anbringen!!! oder nur auf einer freien 3 x 3m Betonfläche laden!!!
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Zitat von "Peerless"
...ich habe da so einen schäbbigen Akkuschrauber von der Firma Mannesmann mit 24V Technik... Ist der Akku frisch geladen kann der schrauber sogar nen bissl was... aber nach kurzer Arbeitszeit ist der Akku fertig. Für einen 24V Akku ist dieser sogar ziemlich leicht, ich tippe mal auf recht kleine Zellen. Nun die Frage, ob jemand Erfahrung damit hat, wenn man die Zellen im Akku gegen was potentes austauscht (wär dann wieder ne Kostenfrage ob das im Vergleich zu einem Markengerät lohnt). Mir gehts jetzt aber erstmal um die technische Möglichkeit, vorallem im Bezug auf das vorhandene Ladegrät (diese Billigstation die im Grunde nur nen Adapter fürs Netzteil mit Wärmefühler ist). Zudem sind Nicd Zellen ja kaum noch erhältlich (bin mir jetzt nicht sicher, was der Schrauber verwendet), wär hier ein simpler Umschwenk auf nihm möglich, auch im Bezug auf das Ladegerät.... ?
Das Problem hier ist zum teil ganz einfach zu lösen...
Wenn du ein 24V Netzgerät verwendest, können die Akkus nicht voll werden, weil in der Ladeschale noch ne Diode und ein Widerstand zur Begrenzung des Stromes sind (Das führt zu dem "Effekt", das der Strom mit steiegender Akkuspannung geringer wird)
An der Diode und dem Widerstand fällt in der Summe etwa 1 Volt ab, sprich der Akku wird bei 23V als voll erkannt.Mein Tipp, kauf/bau dir nen anständiges Ladegerät mit -dV erkennung und alles wird gut
oder eben gleich nen besseren Akkuschrauber mit entsprechend auch besserer Ladeeinrichtung :lol:Gruß
Jan -
Genau, das Problem sind weniger die Akkus sonern die billigen Ladegeräte.
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Zitat von "T-Bone"
Das führt zu dem "Effekt", das der Strom mit steiegender Akkuspannung geringer wirdDas gilt nur für Pb Akkus.
NiXX-Akkus sind normalerweise recht niederohmig und ziehen soviel Strom, wie der Lader hergibt.Ist der Akku voll, wird der Ladestrom in Wärme umgewandelt, der Akku wird heiss.
Mit Raten von 1/10C kann man die Dinger wochenlang laden, ohne das da gross was passiert, Panasonic hat mal einen Versuch nach 900 h abgebrochen, ohne Ergebnis.Wünschenswert wäre ein Ladegerät, bei dem die Ladezeit in etwa dem Arbeitszyklus (~ 1 h) entspricht. Solche Ladeströme müssen dann aber zwingend geregelt werden, entweder Delta-Peak oder Akkutemperatur.
NiCd und NiMh sind untereinander mittlerweile problemlos austauschbar, nur bitte in einem Pack nicht mischen.
LiPo Akkus fuinktionieren bei Kälte nicht, das ist nur was für die Schönwetter-Fraktion.
Die Technik dieser Budget-Geräte ist erstaunlich uniform und für eine ganze Menge an Anwendungen mittlerweile völlig genügend. Schön ist, denn man den Akku aufschrauben kann, was z.B. bei den neuen Makita mit den orange-farbenen nicht mehr geht.
Selbst bei durchaus teuren Geräten finden sich durchgängig Ferrit Motoren der 600er Klasse zu 5,- das Stück, einzige Ausnahme m.W. nach ist im Moment Atlas-Copco, der da auf Neodym Technik setzt.
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Atlas Copco war einmal! Die Akku-Schrauber die du meinst, heißen mittlerweile MILWAUKEE und sind schön rot und haben Kraft bis zum Abwinken. Der verbaute Motor nennt sich "LokTor" und ist eine Entwicklung von AEG/Milwaukee (gehörte früher mal zu AC).
Sind aber reine Profigeräte und kosten dem entsprechend.uwerd