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Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

  • simonstpauli
  • 15. Januar 2009 um 02:42
  • wora
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    • 11. März 2009 um 12:17
    • #301
    Zitat von "ThomasL"

    Also bei uns gehen digitale Pulte eigentlich nur dann auf Baustellen wenn entweder a) von uns ein eigener Techniker / Babysitter dabei ist oder b) wenn im Vorfeld geklärt ist, dass der Kollege das Pult "kann" oder sogar sein eigenes File mitbringt...


    bei professionell arbeitenden beschallern kann man genau diese vorgehensweise erwarten.
    alles andere ist eher wieder "kindergarten".

    Zitat von "ThomasL"

    ...Ich denke nur, dass es bei einige Kollegen, die eben von Yamaha kommen, wo die Bedientkonzepte gleicher sind, als man im ersten moment denkt, zu Schwierigkeiten im Umdenken kommt. Ich war ob des Konzept des "Mix-Schalters" beispielsweise auch zunächst verwirrt, finde es aber im Nachhinein genial...


    die bisherigen erfahrungen mit kollegen, die zum ersten mal an der iLive standen, sind ausschliesslich positiv. mir ist kein techniker bekannt, der das konzept schlecht fand oder nicht damit zurecht kam. allerdings habe ich auch nur einen kleinen blick auf das gesamtgeschehen.
    durch die sehr logische bedienung ist die einarbeitung recht kurz und bleibt auch gut im gedächtnis. von daher sehe ich da auch keine probleme.

    ich sag immer: irgendwann stand man auch zum ersten mal an einer M7 und hat sie verstanden, warum soll man sich dann nicht an einem einfacheren pult zurechtfinden.
    tiefergehende konfigurationsschritte sollte natürlich jemand machen, der das pult schon mal in der hand hatte. das ist aber zwingend bei jeden digitalpult so, da sie durch die vielen möglichkeiten doch eine höhere komplexität aufweisen als die analogen.

    was das argument "in dieser preisliga" angeht: die tatsache, das die iLive sehr kostengünstig ist, schliesst eine professionelle nutzung keineswegs aus ;)
    und gerade in krisengeschüttelten zeiten ist der einsatz von günstiger UND guter technik ein grosser vorteil im wettbewerb, gerade auch im professionellen einsatz.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 11. März 2009 um 13:59
    • #302
    Zitat von "Steffen"

    Ich hab sogar oft genug nen Sitter für LS9 mit dabei, mit ner T dann auf jeden FAll. Und ja, wir werden eine bekommen...


    Sicher, wer örtlich einen Frontplatz oder mehr stellt, stellt auch einen Betreuer. So kenne ich das jedenfalls. Andere Erfahrungen verwundern mich da eher.
    Bei Dry Hire sieht es natürlich anders aus.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Steffen
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    • 11. März 2009 um 14:44
    • #303

    @ simonstpauli: Full AK, bei Dry Hire kann ich bei LS9 oder auch M7 bei den aktuellen Preisen mit Sicherheit keinen Babysitter mitliefern, bei Full Service hat so jemand da zu sein. Punkt.

  • tufkamar
    Gast
    • 11. März 2009 um 14:48
    • #304

    heißt es nicht genau deswegen auch "Dry hire"?

    Oder verstehe ich der Begriff seit Jahren falsch?

  • simonstpauli
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    • 11. März 2009 um 14:52
    • #305
    Zitat von "Steffen"

    @ simonstpauli: Full AK, bei Dry Hire kann ich bei LS9 oder auch M7 bei den aktuellen Preisen mit Sicherheit keinen Babysitter mitliefern, bei Full Service hat so jemand da zu sein. Punkt.


    Genau. Und am besten mit Babysitter-Führerschein in den 3 Hauptkategorien:

    - Kompetenz (mindestens das Handwerkszeug Pult, PA etc. beherrschen)
    - Freundlichkeit (auch wenn der Tourtechniker mit dem falschen Bein aufgestanden ist, nur 3 Stunden geschlafen hat und ihm der Kaffee nicht schmeckt)
    - Aufmerksamkeit (was passiert gerade, was könnte passieren, was kann man noch verbessern, damit der Kollege gut arbeiten kann)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 11. März 2009 um 22:19
    • #306

    tja, das sind wirklich grundlegende sachen, die man einigen babysittern erst mal noch beibringen müsste... :shock: :? 8)
    ich habe z.b. in den letzten jahren sehr oft erlebt, das ich das M7 besser beherrsche als die meisten babysitter.
    der punkt "freundlichkeit" scheint sich im vergleich zu früher zwar sehr verbessert zu haben, aber "Aufmerksamkeit" wird oft mit "Aufdringlichkeit" verwechselt. ich kann es nämlich überhaupt nicht leiden, wenn mir jemand die ganze Zeit von hinten auf die finger schaut und ständig fragt, wieso ich jetzt das oder jenes mache. :lol:

    aber, wir schweifen ja schon wieder ab

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • voetter1
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    • 18. März 2009 um 13:33
    • #307

    Ich hoffe die Frage ist nicht irgendwo in den 21 Seiten schon vorgekommen bzw. beantwortet worden.

    Aber wie KLINGT denn das Teil jetzt genau? Also mit genau mein ich im Vergleich zu einem Yamaha LS9 bzw. M7CL. (Wobei für mich der Vergleich mit dem LS9 - vom Klang her - interessant ist da mir das M7CL immer etwas zu teuer war und ich mir halt so nur das LS9 leisten konnte.)
    Hat jemand schon mal den A/B Vergleich gehabt, oder kommt das meiste einfach aus den Vorurteile gegenüber A&H? Muss ja zugeben, dass ich mal ein GL3300 hatte - das war jetzt nicht so der Bringer.

    Und wie siehts denn mit der Absturzfestigkeit aus? Kann man da auch schon was sagen? Wohl ja bei der iLive-T Serie noch nicht, aber wie siehts bei der grossen iLive aus? Müsste ja dann wohl auch ähnlich auf die T Serie übertragbar sein...

    Tja, bitte um Nachricht und nicht hauen wenns irgendwo in den 21 Seiten versteckt ist, hab mein bestes gegeben zwischen den vielen OT Beiträgen alles rauszulesen.

    Grüsse
    Albin

  • simonstpauli
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    • 18. März 2009 um 15:37
    • #308
    Zitat von "voetter1"

    Aber wie KLINGT denn das Teil jetzt genau?


    Die große iLive "klingt" gut. Die T hatte ich noch nicht in den Fingern (außer bei dem Seminar), da werden sicherlich nach den ersten Lieferungen Erfahrungswerte kommen. Da die Engine identisch ist erwarte ich eine sehr ähnliche Performance.
    Soll ein Pult überhaupt "klingen"?
    Klang ist meiner Meinung nach ein schwieriges Kriterium, weil so viele Faktoren zusammenspielen. Unter dem Strich war die iLive ein williges Werkzeug in meinen Händen, um einen guten Klang zu erzielen, d.h. wenn ich Eingriffe in EQ und Dynamics passiert das was ich mir vorstelle. Die Effekt-Sektion hatte ich aufgrund der 3s (voll) - 6s (leer) RT60 im Raum nur ganz kurz angetestet.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • voetter1
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    • 18. März 2009 um 16:16
    • #309

    Naja, manche Pulte klingen besser, manche eben nicht.
    Damit meine ich natürlich keinen Eigenklang, wie das ja so in der Studiobranche oft gewünscht ist ala SSL oder so, sondern natürlich die Qualität der Filter, der Effekte und natürlich die Qualität der Vorverstärker - weil auf das kommts ja auch sehr an.

    Das meinte ich natürlich mit "klingen".

  • wora
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    • 19. März 2009 um 00:21
    • #310

    demnächst wollen wir ja einen klangvergleich von digitalen pulten machen. erst dann kann ich genauere aussagen treffen.
    aber meine erfahrungen mit dem sound des pultes sind bisher ausschliesslich positiv, und ich bin wirklich immer sehr kritisch gegenüber neuen digitalpulten.
    meine kaufentscheidung viel eigentlich schon beim ersten gig mit der iLive, das war vor allem wegen der guten klanglichen leistung der kiste.

    die effekte sind sehr gut zu gebrauchen.
    ich habe gerade gestern und heute (ich hatte ein demo-pult da) meine bewährten effekte aus meinen alten geräten (PCM91/SPX990/DRV2000) in das iLive "übersetzt". also ich habe versucht, mit den pulteffekten die externen geräte nachzubilden. teilweise gelang das verblüffend gut, gerade was hall angeht braucht sich die iLive überhaupt nicht zu verstecken. nur ein paar ganz spezielle sachen, die man im SPX990 machen kann, gehen damit nicht. dafür hat man dann aber wieder ganz andere möglichkeiten, es ist wie eine grosse spielwiese ;)
    die qualität der effekte empfinde ich jedenfalls durchweg als sehr gut. natürlich sind reine effektspezialisten wie z.b. Bricasti oder so wahrscheinlich schon noch besser, aber hinter den bislang gebräuchlichen standardeffektgeräten braucht sich die iLive übverhaupt nicht zu verstecken... eher im gegenteil.

    softwareprobleme hatte ich bei mittlerweile über 15 gigs nur ein einziges mal, da hab ich aber selber den bock geschossen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • voetter1
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    • 19. März 2009 um 07:27
    • #311
    Zitat von "wora"

    demnächst wollen wir ja einen klangvergleich von digitalen pulten machen. erst dann kann ich genauere aussagen treffen.
    aber meine erfahrungen mit dem sound des pultes sind bisher ausschliesslich positiv, und ich bin wirklich immer sehr kritisch gegenüber neuen digitalpulten.
    meine kaufentscheidung viel eigentlich schon beim ersten gig mit der iLive, das war vor allem wegen der guten klanglichen leistung der kiste.
    softwareprobleme hatte ich bei mittlerweile über 15 gigs nur ein einziges mal, da hab ich aber selber den bock geschossen.


    Ok, Danke für die Zusammenfassung.
    Da Du mir ja schon des öfteren als kritischer Zeitgeist (im positiven Sinne) aufgefallen bist, gebe ich ja doch viel auf Deine Meinung.
    Klanglich also sehr gut, das ist schon mal sehr positiv. Damit meinst Du die Vorverstärker/Wandler und die Filter auch?

    Zitat von "wora"


    softwareprobleme hatte ich bei mittlerweile über 15 gigs nur ein einziges mal, da hab ich aber selber den bock geschossen.


    Ich geh davon aus, dass das schon Dein eigenes Pult ist/war? Du hast ja die T-Serie gekauft oder erst bestellt und sind deine Erfahrungen von der grossen iLive?
    Softwareseitig sehe ich garnicht mal SOOO das Problem, natürlich auch, aber da gibts ja nix was sich nicht mit einem Update ausbügeln lässt.
    Wie siehts Hardwaremässig aus? Das sind Sachen die sind nur mit einem erheblich höherem Aufwand zu richten. (Ich sag nur Fader beim LS9).

    Grüsse
    Albin

  • wora
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    • 19. März 2009 um 12:37
    • #312
    Zitat von "voetter1"

    ...
    Klanglich also sehr gut, das ist schon mal sehr positiv. Damit meinst Du die Vorverstärker/Wandler und die Filter auch?


    ich meine damit das gesamte system, also auch die klanglichen eigenschaften der eingänge sowie die filtermöglichkeiten und die dynamics.
    bei den filtern wünschte ich mir zunächst eine grössere flexibilität. man kann die einzelnen filter nicht wie bei yamaha jeweils über die gesamte bandbreite verschieben, sondern man ist auf bestimmte, überlappende frequenzbereiche festgelegt. aber das hat man schnell im griff, bei den analogen wars ja auch nicht anders und man kam trotzdem gut damit zurecht.

    Zitat von "voetter1"


    Ich geh davon aus, dass das schon Dein eigenes Pult ist/war? Du hast ja die T-Serie gekauft oder erst bestellt und sind deine Erfahrungen von der grossen iLive?


    nein, mein pult kommt erst nächste woche. die bisherigen erfahrungen habe ich fast ausschliesslich mit einem demopult gemacht (iLive 80 mit iDR10)

    was die ersatzteilpreise angeht, kann ich natürlich noch auf keine erfahrungswerte zurückblicken ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • timotimo
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    • 19. März 2009 um 20:47
    • #313
    Zitat von "wora"

    nein, mein pult kommt erst nächste woche. die bisherigen erfahrungen habe ich fast ausschliesslich mit einem demopult gemacht (iLive 80 mit iDR10)

    was die ersatzteilpreise angeht, kann ich natürlich noch auf keine erfahrungswerte zurückblicken ;)

    Dazu 2 Fragen: welches Pult hast du bestellt? (wenn es schon nächste Woche kommt muss es wohl eine iLive (ohne T) sein?)
    Wie bist du auf der iLive 80 zurechtgekommen? Ist die Arbeit ohne Zugriff auf die Dynamikfunktionen im Channelstrip nicht zu umständlich?

    Ok, das waren jetzt 4 Fragen... ;)

  • wora
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    • 20. März 2009 um 00:19
    • #314

    doch, es ist eine "T". ich habe eine T112 mit iDR48 bestellt, aber ich war wohl auch einer der ersten.
    somit obliegt es wohl mir, als "versuchskarnickel" herzuhalten ;)
    nee quatsch, ich weiss ja ungefähr was mich erwartet, weil ich schon ein bisschen erfahrung mit der i-Live hab.

    ich habe einen einzigen gig mit einer 112er gemacht, die restlichen gigs mit einer 80er.
    ich könnte mir vorstellen, das wenn man die 112er gewohnt ist, manchmal der direkte zugriff auf die dynamics ein bisschen fehlt. die 80er ist eben ein kompromiss. aber es geht trotzdem recht flott, man muss halt ein oder zweimal auf den schirm drücken, dann ist man da wo man hin möchte. im iLive seminar haben wir mal gewitzelt, das man einen iLive profi daran erkennt, das er nur noch mit der 80er arbeitet (weil sie leichter zu transportieren ist) 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 20. März 2009 um 01:24
    • #315

    Ich muss mich zur Freude einiger dann doch noch mal zum Thema "Klang" einschalten:

    Abgesehen von den Effekten / Dynamics klingen alle Digitalpulte sehr sehr ähnlich, um mal nicht zu sagen "gleich".
    Die Preamps sind wie bei allen Pulten kein ernsthafter Klangfaktor. "Klingende" Pres sind schlechte Pres.
    Das gleiche gilt für Wandler, die sich eigentlich nur noch in den Störabständen unterscheiden - für den Livebetrieb überhaupt kein Thema.

    Und was ich jetzt schreibe wird wohl von einigen wieder als Provokation hingestellt, entspricht aber der Realität:
    Die Filter/EQs sämtlicher Digitalpulte klingen gleich.
    Bevor jetzt das Geschrei losgeht, hier Eindeutiges:

    http://www.rhythminmind.net/presetblog/200…l-eq-fact-myth/

    Zur Erläuterung: Hier werden "PEQs" auf Plug-In-Basis verglichen, die genau so arbeiten wie die "PEQs" in Digi-Pulten.

    Zitat

    The truth is that with a properly designed, fully parametric analytic PEQ, every amplitude and phase characteristic of any other equalizer setup can be recreated.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 20. März 2009 um 01:40
    • #316

    hallo christopher,
    ich weiss, das du eine sehr strenge meinung zum thema "klang von pulten" hast.
    ich habe auch eine eigene meinung dazu - und die ist hier leider nicht kompatibel zu deiner einschätzung.
    daran ändern auch wiederholte meinungsäusserungen nix.
    so bleibt mir nur ebenfalls eine wiederholung: warten wir doch mal den test im mai ab...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 20. März 2009 um 02:39
    • #317

    WIE BITTE? Die PEQs sind NICHT jeweils über den ganzen Frequenzbereich einstellbar??? Wozu beschränkt man sich bei einem Digitalpult selbst auf feste Bereiche?? Dafür gibt es doch überhaupt keinen technischen Grund. Ich war bisher begeistert von dem, was ich hier über das Pult las, aber DAS stört mich sehr. Sorry, no go! Was ist, wenn ich zwei PEQs dicht nebeneinander brauche, und den überlappenden aber schon für was anderes benutze? Das kommt garnicht mal so selten vor. Beim Analogpult sag ich dann "Naja, ist halt so und geht nicht anders", aber beim Digitalpult, wo es eben doch anders geht?

    Theoretisch mögen alle digitalen EQs gleich klingen, praktisch leider nicht. Auf PlugIns mag es zutreffen, weil man sich beim Programmieren nur Gedanken über den Klang gemacht hat und DANN die Performance optimert hat, ohne den Klang zu beeinflussen. Digital-Pulte haben aber DSPs, und müssen 64, 80, 128 4fach Vollparametrik-EQs nebst 2 oder 3 mal Dynamics, Effekten etc. liefern. Da wird ab und an schon mal die eine oder andere Kurve auf dem Weg zum Ziel geschnitten: Zu schmale Busse (Bitbreite), zu sehr vereinfachte Algorithmen... Die häufigsten Probleme: Verzerrungen beim EQen im Bassbereich (durch zu geringe Präzision --> Rundungsfehler) und nachlassende Wirkung mit steigender Einsatzfrequenz (letzteres bleibt bei 96kHz Samplingrate aber effektiv außen vor). Weitere Fragen: Haben der Kanal und die folgenden Mixbusse noch genügend Headroom für kräftige Boosts? Es ist nicht alles so einfach...

  • christopher hafer
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    • 20. März 2009 um 03:27
    • #318

    wora

    Zitat

    ich habe auch eine eigene meinung dazu - und die ist hier leider nicht kompatibel zu deiner einschätzung.
    daran ändern auch wiederholte meinungsäusserungen nix.

    Da machst Du es Dir erneut verdammt einfach. Es geht nicht um meine Meinung. Ich erwarte eine handfeste Argumentation.

    Schade, diese Reaktion: Es kann nicht sein, was nicht sein darf, weil es das Bild stört. Und schnell weggebügelt. Super...

    Jens:

    Du gehst einfach von zu vielen Faktoren aus, die faktisch nicht zutreffend sind.
    Die Pulte sind alle so ausgelegt dass sie genug Rechenleistung haben - das ist ein essentielles Leistungskriterium. Damit wäre Dein einziger Argumentationspunkt auch schon widerlegt. Dein Thema "Headroom" hat herzlich wenig mit der Frage zu tun, ob die PEQ gleich klingen oder nicht - ein 10 dB Boost ist in jedem Falle eine Dynamikfrage

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • 4Art
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    • 20. März 2009 um 08:38
    • #319
    Zitat von "wora"

    Nun denn: Ich habe trotz Studium der vorhandenen Unterlagen nicht herausgefunden, welche Frequenzen die Bänder nun abdecken. Kann hier jemand aufklären? Ist das bei der grossen I-Live auch so?

  • simonstpauli
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    • 20. März 2009 um 10:20
    • #320
    Zitat von "Jens Droessler"

    WIE BITTE? Die PEQs sind NICHT jeweils über den ganzen Frequenzbereich einstellbar??? Wozu beschränkt man sich bei einem Digitalpult selbst auf feste Bereiche?? Dafür gibt es doch überhaupt keinen technischen Grund. Ich war bisher begeistert von dem, was ich hier über das Pult las, aber DAS stört mich sehr. Sorry, no go! Was ist, wenn ich zwei PEQs dicht nebeneinander brauche, und den überlappenden aber schon für was anderes benutze? Das kommt garnicht mal so selten vor. Beim Analogpult sag ich dann "Naja, ist halt so und geht nicht anders", aber beim Digitalpult, wo es eben doch anders geht?...


    1. Ja, das ist so richtig, die Bänder sind ähnlich wie bei Analog-Pulten.
    2. Ich vermute das ist so um die Frequenz auf der Oberfläche sinnvoll visualisieren zu können.
    3. Mich hat es auch gestört, ich wollte mal eben Rednerpult-Mikrofone etwas heftiger entzerren und kam gleich an die Grenzen der Parametrik. Das habe ich am Ende mit Zuhilfenahme einer Gruppe gelöst (Gruppen kann man wie Kanäle auf Auxe geben).
    4. Ich habe angeregt, einen parametrischen EQ in die Effekt-Sektion aufzunehmen, den man bei Bedarf einschleifen kann. Alternativ könnte man die Bänder erweitern und die Oberfläche zeigt dann eben nicht die Frequenz an, wenn sie außerhalb des dargestellten Bandes liegt.

    Zitat von "4Art"

    Nun denn: Ich habe trotz Studium der vorhandenen Unterlagen nicht herausgefunden, welche Frequenzen die Bänder nun abdecken. Kann hier jemand aufklären? Ist das bei der grossen I-Live auch so?


    Eine Frage kann ich beantworten: Ja, es ist auch bei der großen iLive so. Und das erste Band geht bis 200 Hz meine ich. Auch etwas zu wenig für einen HPF im Ausgang.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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