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Allen & Heath iLive-T, wo geht die Reise hin?

  • simonstpauli
  • 15. Januar 2009 um 02:42
  • tonmischer
    Beiträge
    205
    • 6. Oktober 2009 um 00:35
    • #641

    Meine Guete, beruhigt euch doch bitte wieder. Es ist schade, immer mit anzusehen muessen, wie ein sinnvoller Thread im Abgrund verschwindet.
    Und jetzt Kinderchen, ab ins Bett ;)

  • wora
    Profi
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    • 6. Oktober 2009 um 00:54
    • #642

    christopher, ich bitte dich nochmal, diesen thread nicht zu torpedieren.
    danke.

    Zitat von "christopher hafer"


    Ich hätte durchaus auf einige Featuren verzichten können - 4 FXe, 16 OP, 40 IP - das wäre für die Preisklasse auch schon nett gewesen - um dafür ein volldurchdachtes, professionelles Surface zu erhalten..


    ähem, da fällt mir nachträglich noch was auf:
    man kann die iLive im setup problemlos mit nur 4 effekten bestücken und wenn man nur 16 outs und 40 inputs benutzen möchte, kann man die restlichen einfach abkleben :D

    stefankoch:
    das nenne ich jetzt mal einen sinnvollen beitrag, danke dafür.
    die tatsache, das die M7 immer alle inputs auf der oberfläche hat, kann einem in unübersichtlichen livesituationen wirklich entgegen kommen. genau das hat mir ja auch auf anhieb gut gefallen, es war das erste digipult, auf dem ich mich als analogkenner einigermassen wohlfühlen konnte. allerdings fehlt mir beim M7 schon immer die möglichkeit, einen festen regler für den delay-send auf der oberfläche zu halten...
    mittlerweile habe aber auch ich einige übung mit digitalpulten, bei guter vorplanung komme ich auf der iLive sehr gut zurecht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkamar
    Gast
    • 6. Oktober 2009 um 07:33
    • #643

    aus meiner Erfahrung heraus: Mit den "normalen" Digi-Pulten kommt ein Analoger Mischer vermutlich eher "von 0 an" klar als mit einer iLive. Bei den "normalen" ist alles eher Analog - eine feste Oberfläche, die mehr oder weniger kastriert einen Kanal zu Arbeiten zur Verfügung stellt.

    Ok. Das macht die iLive genau so - aber: Es ist eben keine feste Oberfläche mehr. Ich kann mir das Pult so konfigurieren, wie ich es eben für den jeweiligen Job brauche oder am besten nutzen kann.

    Das kann ohne Vorbereitung stressiger sein, mit Vorbeireitung, wenn man das Pult (und sei es nur im Editor) schon mal gesehen hat ist es meiner Meinung nach viel "schöner".

    Ich selbst kannte nur den Editor (2,3 Tage gespielt), bevor das Ding dann im Lager stand - und habe mich dann eigentlich sofort so darauf zurechtgefunden, daß ich mir einen Standardjob mit z.B 20/4 Kanälen problemlos zugetraut hätte. Klar hätte ich dann nicht alle Features genutzt, die das Pult bietet - und auch jetzt, nach den ersten paar Jobs finden wir immer ein neues Feature, wie man die Oberfläche noch intuitiver gestalten kann, dass man noch fauler arbeiten kann.

    Daher - momentane Situation ist bei mir meist so: Seffe bereitet das Pult vor und auf dem Job wird ausgewürfelt, wer denn nun Licht und wer Ton macht. Meistens gewinne ich den Ton :) - und darf mich dann erst mal in das neue erdachte Pultfile eindenke, welches ich in ein paar Kleinigkeiten schon wieder vom alten unterscheidet. Da mir aber von Anfang an das System des Pultes gefallen hat und die Oberfläche und Bedienung _für mich_ intuitiv und logisch ist das eigentlich nie ein Problem. Ich kann aber auch verstehen, wenn man aus der "alten Welt" kommt, daß man da dann erst mal mehr Widerstand verspürt.

    Die Haptik der Konsole finde ich ok - klar, es ist Plastik, aber _billig_ fühlt es sich für mich nicht an. Ok, mal sehen wie sich das Ding in 2 Jahren bedient. Klar, bei den Fadern und Potis anderer Pult hat man mehr in der Hand und bewegt sich wertiger - wobei da ja ganz andere Ansprüche dahinterstehen. Ein Poti bei einem PM3000 ist eben auch noch ein Poti, der real in den Sound eingreift, während bei den Digis es nur Encoder sind - die müssen sich drehen lassen und Impulse weitergeben.

    XLR am Surface? Hauptsächlich gedacht sind die wohl für das Einschleifen von ext. Effekten - und da ist aus meiner Sicht Klinke ok. Und ein paar zusätzliche Einspieler bekommt man da auch dran. Bediensicherheit / Kontaktsicherheit sehe ich da nicht als Problem gegeben - das wird meist eh direkt auf dem Job gesteckt und daher sollte es dort kein Problem geben mit verrutschten Kabeln. Und solange die Buchsen selbst besser sind wie bei manchen anerkannten Soundcraft-Pulten sehe ich auch sonst kein Problem.

    Klanglich ist mir nichts negatives aufgefallen, den meisten, die bisher bei uns am Pult standen, so mal ein Fremder da war, waren mehr als zufrieden und überzeugt. Mehr zum Sound und Klang von Effekten und Pult sage ich nichts, ein direkter Vergleich würde mich auch interessieren. Vielleicht findet sich ja mal die Möglichkeit.

  • tufkaklto
    Profi
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    7.116
    • 6. Oktober 2009 um 08:36
    • #644
    Zitat von "holger schüller"

    Genau das ist einer der wichtigsten Argumente bei der ilive; Es gibt immer einen gangbaren Weg !!! Man muss sich unter Umständen nur vom Denken der sich länger am Markt befindlichen Systeme lösen.

    ACHTUNG:
    Das gilt aber auch für fast ALLE anderen Digitalpulte

    Und zum Thema:
    "macht auch ein PM5D nass":
    Da wär ich vorsichtig, ich denke schon, das ein IliveT gegen ein PM5D eine ganz andere Liga ist!!!

    Eine Frage an die Pultbesitzer:

    Wenn ich das Pult als Monitorpult für bandfestivals einsetzen will, ist es dann möglich, einen kanal zu selektieren und von diesem dann OHNE umzuschalten sofort Gain, EG und ( ganz wichtig ) minimum 16 AUX drehen zu können!!!!!!!

    Wie gesagt , OHNE hin und herschalten über Sends on Fader!!!!!

    Sends on Fader alleine sind ja für FOH anwendungen gut, und wenn man mit einer Band auf Tour ist, aber in der Arbeitsweise zu Festivals etc mit Linechecks unterscheidet sich das etwas.

    Nur zur Erklärung, WARUM das so wichtig ist:
    Bei Linecheck ist kaum Zeit, das muß schnell gehen und die Bandmitglieder machen Ansagen, da kann man sich nicht in einem Sends on Fader Modus verlieren.
    Vorgehensweise:
    kanal select, schnell mal den gain/Headamp eingepegelt, im Notfall noch am EQ kurz drehen wenn Zeit und schon der Griff auf die AUX Potis um das über die Bühnenwege/Drumfill/Sidefills/ In Ear etc zu verteilen.
    Das muß gehen OHNE umschalten.

    Diese Funktion schätze ich an einem Yamaha PM5D sehr, da hab ich 24 Aux direkt in der Hand und übersichtlich, das ist auch der Grund, warum es für so Anwendungen gerne international als Monitorpult verwendet wird.
    Geht auch noch gut bei einem M7.
    Auch sehr gut an einem Vi6

    Und sowas ist mir als jemand, der viel Monitor macht, äußerst wichtig.

    Daher meine Frage: läßt sich das lösen.
    Ich denke im Moment selbst über eine ILiveT nach.

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  • tufkamar
    Gast
    • 6. Oktober 2009 um 08:55
    • #645

    wenn ich Dich richtig verstanden habe sollte das problemlos gehen.

    Du hast ja den Kanal selektiert - dann kannst Du dann im Kanal den Mix anwählen und hast dann die Aux-Sends entweder auf Fader oder Rotary. Ob Du dann in irgendwelchen Ebenen noch Switchen musst ist eher die Frage der Pult-Surface-Konfiguration.

    Alternativ (was ich auch immer nett finde) eben den Mix anwählen und dann die gewünschten Kanäle reinschieben. Da wird's dann aber mit der Oberfläche eng, wenn es mal mehr als 12 Auxe werden, da die größte Einzelbank eben 12 Fader hat - und man sich den Rest dann für die Kanäle freihalten will...

    Ich denke, das ist aber eine Situation, wo man sich ernsthaft über ein größeres Surface Gedanken machen sollte - es geht mit der T sicherlich auch und wenn man für sich immer so arbeitet kommt man auch gut rein, aber da ist eben die Beschränkte maximal gleichzeitig verfügbare Faderzahl doch evtl. hinderlich.

    Sollte ich Dich falsch verstanden haben - Sorry.

    Zitat von "klauston"

    Und zum Thema:
    "macht auch ein PM5D nass":
    Da wär ich vorsichtig, ich denke schon, das ein IliveT gegen ein PM5D eine ganz andere Liga ist!!!


    Vorneweg: ich kenne ein PM5D nicht vom arbeiten her (nur vom an der Messe mal dran spielen), kann hier also nur aus Erzählungen und nicht qualifiziert selbt berichten.
    So pauschal kann man das denke ich auch nicht sagen - es gibt ja zweierlei zu vergleichen. Zum einen die Haptik / Verarbeitung der Konsole. Und da ist das PM5d sicherlich vornedran. Kostet ja auch nur ein paar Euro mehr und die sind sicherlich nicht nur in XLR-Eingangsbuchsen gegangen.
    Zum anderen das mehr oder weniger wichtige Ding - der Sound. Und da ist lt. Berichten von Leuten, die ich kenne und schätze und denen ich diesbezüglich auch zutraue, nicht komplett daneben zu liegen, das iLiveT mindestens auf gleichem Niveau bzw. besser anzusiedeln.

    (und ja, ich bin mir über die Schwammigkeit dieser Aussage bewusst, wie schwer es ist, Klang zu vergleichen ohne Blind-AB und das da auch viel Gefühl und evtl. Neigungen mit dabei ist - konkret ging es bei den Aussagen meist um Qualität von Effekten und andere Situationen, wo die interene CPU mehr als normal beschäftigt ist, ...)

  • tufkaklto
    Profi
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    Beiträge
    7.116
    • 6. Oktober 2009 um 10:10
    • #646

    Mir geht es darum, gleichzeitig sagen wir mal, zumindest 12 Aux sends via poti/Encoder bei einem kanal anliegen zu haben, an denen ich direkt ohne umzuschalten reindrehen kann.

    Zitat von "marce"

    Alternativ (was ich auch immer nett finde) eben den Mix anwählen und dann die gewünschten Kanäle reinschieben. Da wird's dann aber mit der Oberfläche eng, wenn es mal mehr als 12 Auxe werden, da die größte Einzelbank eben 12 Fader hat - und man sich den Rest dann für die Kanäle freihalten will...

    genau das will ich eben nicht, da ich in einer zeitlich sehr engen Linecheck Situation das nicht machen will.

    Zitat von "marce"

    konkret ging es bei den Aussagen meist um Qualität von Effekten und andere Situationen, wo die interene CPU mehr als normal beschäftigt ist, ...)


    Achtung!!! auch da wird viel falsch berichtet, von leuten die nichts wissen!!
    Denn: bei Yamaha laufen alle EQ, delays, Comps etc immer auf Volllast bei der DSP, egal ob sie eingeschaltet sind oder nicht.
    Die besagten Klangunterschiede passieren bei der Summierung in den Bussen. Und genau dort werden aber auch die meisten User Fehler gemacht.
    Über Klangunterschiede bei den Pulten will ich mich ganz bewußt heraushalten, denn die sind oft auch subjektiv.

    Ich will da gar keine A&H kontra Yamaha Diskussion entfachen, aber ich vermisse manchmal eine sachliche Diskussion ob so mancher Lobhudelei.
    Ich will nur die Unterschiede wissen, die für mich interessant sind.
    Und wenn Aussagen kommen, die eine Besonderheit preisen, die Andere nicht können( angeblich ) dann werde ich was sagen, wenn ich es besser weiß.

    Einfach objektiv bleiben.
    Das IliveT ist in seiner Klasse sicher super, es ist aber auch nicht die Lösung auf alle offenen Fragen.

    Und weil da jemand geschrieben hat, das Firmen wie Midas mit einem Pro6 wohl wahnsinnig sind, sowas zu entwickeln.
    Auch da wär ich mit Aussagen vorsichtig.
    Ich halte das für ein geniales Pult und die Verkaufszahlen sprechen auch für das Pult.
    Aber es ist eine andere Liga und ich halte es sehr vermessen, ein ILiveT damit in einen Topf zu werfen.
    So kommen meiner Meinung nach nur unsachliche Diskussionen zu Stande!!!!!!

    Zitat von "tonzwerg"

    Oliver Derks: ich glaub nicht, dass der Christopher ein Kollege(!) ist.

    Ich bin auch mit vielem, wie Christoh herangeht oder argumentiert nicht einverstanden, aber solche Aussagen halte ich für komplett daneben.
    Er hat in vielen Dingen einen anderen Herangehenspunkt, den ich definitiv auch nicht teile, aber er hat nicht immer unrecht und ich kann erkennen, das er sich in der Zwischenzeit sehr große Mühe gibt, seine Beiträge sachlich zu formulieren, was man inzwischen ( sicher auch auf Grund der Vergangenheit ) bei Anderen vermisst .

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  • voetter1
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    638
    • 6. Oktober 2009 um 10:12
    • #647

    Ich möchte mich jetzt hier in diese Fehde nicht zu sehr einmischen, aber irgendwie dreht sich das ganze ja im Kreis...

    Also ich hatte vorher ja ein LS9 und jetzt das ILiveT 112 und muss sagen, ich hab mitn LS9 auch schon super Sound zuwege gebracht, genauso wie mit dem ILive - was ich aber bestätigen kann - beim ILive musste ich bisher nicht so stark eingreiffen wie beim LS9.
    Die Qualität des unbearbeiteten Materials ist subjektiv betrachtet höher. (Bestätigen mir auch die Musiker mit den InEar Mixen - sie hören differenzierter).
    Was mir auch aufgefallen ist, ist das ich am Main EQ nichtmehr so stark ziehen muss, das ganze System klingt irgendwie "feiner" - das LS9 klingt im Vergleich dazu etwas billig.
    Aber der Konkurrent zum ILiveT ist ja eigentlich das M7 - und da muss man einfach sagen, dass das ILive eine ganz andere Philosophie verfolgt als Yamaha bisher. Das ILive ist komplett frei konfigurierbar, bietet von Haus aus schon ein digitales Multicore und klingt (subjektiv) sicher nicht schlechter als das M7 - ich könnte jetzt auch nicht sagen, dass es besser klingt aber auch nicht schlechter.
    Fakt ist jedoch auch, möchte man ein vergleichbares System mit einem M7 aufbauen muss man schonmal wesentlich tiefer in die Tasche greiffen (alleine 3 SB168 inkl der MY-Karten kosten schon fast soviel wie das ganze ILiveT System!) - daran sollte man schonmal auch denken.
    Und ich denke wenn man vom Preis her mal vergleicht, dann sollte man eigentlich das M7 mit dem grossen ILive vergleichen - denn in dieser Preisklasse ist das ganze dann angesiedelt.
    Es vergleicht ja auch keiner ein XL8 mit einem PM5D, oder?

    Und zum Interface:
    Wenn man, wie ich, von Yamaha kommt muss man schonmal seine Festplatte (Hirn) formatieren und an die Sache ganz frisch herangehen - weil eben die Philosophie hinter den Pultkonzepten ganz unterschiedlich ist.
    Und ich hatte, als ich das erste mal hinter einem M7CL stand meine Probleme und hätte mich ohne Babysitter garnicht zurecht gefunden - genauso wenig wie beim ILive.
    Die Konfiguration ist nunmal beim M7CL einfach - man muss im Prinzip die Layer einrichten und dann kann man eh schon nix mehr konfigurieren - starres Konzept.
    Beim ILive fängts damit ja erst an - offenes Konzept.

    Wenn man also weder Yamaha noch A&H ILive kennt, braucht man bei beiden einen Babysitter.

    Das bedienen finde ich beim A&H aber intuitiver - alleine die Sache mit dem ChannelStrip ist super - so lässt sich das ganze "analoger" bedienen als wenn ich immer nur auf dem Bildschirm gucken muss.

    Und ich gebs zu - hätte ich das Geld - würde ich mir ein Venue kaufen. :D

    Hab ich aber nicht, darum bin ich mit meiner ILive schon sehr zufrieden.

  • voetter1
    Beiträge
    638
    • 6. Oktober 2009 um 10:17
    • #648
    Zitat von "klauston"

    Einfach objektiv bleiben.
    Das IliveT ist in seiner Klasse sicher super, es ist aber auch nicht die Lösung auf alle offenen Fragen.

    Da setzen wir mal einen Punkt darunter.
    Genau so kann man das stehen lassen.

  • stefankoch
    Beiträge
    160
    • 6. Oktober 2009 um 11:14
    • #649

    @ Klauston

    Festivalmonitoring beim A+H

    Ich würde das so machen

    Layerlink einschalten, dann bleiben 4 Bänke a 28 Fader, ferner die Funktion SEL+Mix an den PAFL koppeln

    Lay 1 Inputs 1-12 Aux 1-12 2 x Abhör 2 x Spezialfader
    Lay 2 Inputs 13-24 " " "
    Lay 3 Inputs 25-36 " " "
    Lay 4 Inputs 37-48 " " "

    Somit hast du die 12 Auxe + Abhörmaster immer auf der Pultoberfläche und schaltest nur die Inputs durch.
    D.h. maximal 1 x klicken und du bist im richtigen Layer.
    Leider gibt es kein partielles linken der Layer, was die Möglichkeiten gerade im Monitoring noch mal deutlich erhöhen würde.


    ca. 2 Seiten vorher schrieb ich etwas ausführlicher zu den Yammi + A+H Pulten, das ist leider im Duell der nachfolgenden
    Kollegen etwas untergegangen.


    A+H versus P 5 D RH

    Ehrlich gesagt ein eigenartiger Vergleich, wenn man sie klanglich vergleicht sieht das A+H sichlich nicht schlecht aus,
    allerdings beinhaltet das PM 5 D RH einen Funktionsumfang, der im A+H nicht einmal ansatzweise enthalten ist.
    ( anpassbares Recall Safe, anpassbares Selective Recall, Erweiterbarkeit via DSP 5 D, AES BU, Redundanz ) Will man A+H mit nem PM 5 D vergleichen,
    müsste man schon die große 1 Live hernehmen, hier hat man mehr Fader und das Bedienkonzept wird schlüssiger, je
    größer die Oberfläche. Hier ist aber der Preisvorteil zugunsten A+H längst nicht mehr so ausgeprägt wie beim Vergleich
    T112 und RH. ( Der Funktionsumfang bleibt freilich immer noch hinter dem RH zurück).

    Das PM Surface mit seinem Direktzugriff auf alles, was man bei einem 1 Kanalbedienpult brauchen kann erlaubt in
    der Praxis bildschirmfreies arbeiten, das erstellen eines lauffähigen Presets nach laden von Init data, etwa 1 Minute.

    Beschränkt man den Vergleich lediglich auf Inputs, Outputs, DSP Leistung und Sound ist das A+H T 112 best buy, daran gibts nix zu rütteln. Brauche ich professionelle Features für Musical, Theater, Redundanz, Karten etc. kommt das T 112 eigentlich gar nicht in Betracht, ausser die Firmware würde nochmal massiv upgedatet.


    Grüße

    Stefan Koch

  • tufkaklto
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    • 6. Oktober 2009 um 11:18
    • #650

    Wie gesagt, die Soundfragen interessieren mich jetzt mal noch nicht.

    Primär geht es mir um die Bedienung.
    Wenn die nicht meinen Wünschen gerecht wird, fällt es eh schon mal durch den Rost.
    Dazu hätt ich gerne Antworten.
    vergleiche zu anderen Pultherstellern sind da unerheblich.
    Und wenn ja, dann nur insofern, ob sie das auch können, was woanders schon gut gelöst wurde.

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  • tufkaklto
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    • 6. Oktober 2009 um 11:24
    • #651

    stefankoch:

    Danke, das ist schon mal eine Hilfe

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  • tonzwerg
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    • 6. Oktober 2009 um 11:48
    • #652
    Zitat von "stefankoch"


    A+H versus P 5 D RH

    Ehrlich gesagt ein eigenartiger Vergleich, wenn man sie klanglich vergleicht sieht das A+H sichlich nicht schlecht aus,
    allerdings beinhaltet das PM 5 D RH einen Funktionsumfang, der im A+H nicht einmal ansatzweise enthalten ist.
    ( anpassbares Recall Safe, anpassbares Selective Recall, Erweiterbarkeit via DSP 5 D, AES BU, Redundanz ) Will man A+H mit nem PM 5 D vergleichen,
    müsste man schon die große 1 Live hernehmen, hier hat man mehr Fader und das Bedienkonzept wird schlüssiger, je
    größer die Oberfläche. Hier ist aber der Preisvorteil zugunsten A+H längst nicht mehr so ausgeprägt wie beim Vergleich
    T112 und RH. ( Der Funktionsumfang bleibt freilich immer noch hinter dem RH zurück).

    Das PM Surface mit seinem Direktzugriff auf alles, was man bei einem 1 Kanalbedienpult brauchen kann erlaubt in
    der Praxis bildschirmfreies arbeiten, das erstellen eines lauffähigen Presets nach laden von Init data, etwa 1 Minute.

    Alles anzeigen


    Also anpaßbares Recall safe kann die iLive-T, ebenso Selective Recall. Du kannst sogar im USB Scene Transfer filtern, was importiert werden soll und was nicht. Das mit dem Direktzugriff verstehe ich nicht so ganz. Bis man mal bei ner PM5D mal auf dem Grafik-EQ eines Monitorwegs angekommen bist, hat das ein oder andere Feedback wahrscheinlich schon den Hochtöner zerstört. Bildschirmfreies Arbeiten - ja, das geht auch. Bis auf die FX. Da sehe ich die iLive sogar im Vorteil. Ich glaube, dass einfach viele sich derart an das Yamaha-Bedienkonzept gewöhnt haben und nun konstatieren, dass das alles SO NICHT geht auf der iLive. Es geht eben anders - und wie ich finde, besser.

    @klauston: Pack Dir doch einfach links auf die 12 Fader deine Monitor-Sends, und dann eben auf die anderen Bänke die Kanäle. Dann kannst Du immer pro Kanal 12 Send-Fader sofort ansprechen. Und die Gains vom Kanal hast du auch noch griffbereit. Einfach SELECT und MIX im Kanal aktivieren, dann kannst Du auf Gain, EQ, whatever zugreifen. und links liegen dann deine 12 sends. Das war doch das, was Du wolltest, oder?

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • simonstpauli
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    • 6. Oktober 2009 um 11:54
    • #653
    Zitat von "klauston"

    Wie gesagt, die Soundfragen interessieren mich jetzt mal noch nicht.

    Primär geht es mir um die Bedienung.
    Wenn die nicht meinen Wünschen gerecht wird, fällt es eh schon mal durch den Rost.
    Dazu hätt ich gerne Antworten.
    vergleiche zu anderen Pultherstellern sind da unerheblich.
    Und wenn ja, dann nur insofern, ob sie das auch können, was woanders schon gut gelöst wurde.


    Prinzipiell ist es so wie bereits beschrieben, bei 16(+)-Mix-Festivalmonitor kann man mit der T-Serie nicht gegen ein 5D anstinken. Man muß ja die Mixe auf den Fadern haben um einen Kanal auf diese zu schicken. Beim 5D und M7 kann man das über dezidierte Potis erledigen. Hier kommen eher die großen Surfaces ins Spiel, die es ja nicht als T-Serie gibt. Ich würde hier eine 144er oder 176er hernehmen und dann wird auch alles gut, ich kann alle Mixe rechts und in der Mitte immer auf den Fadern haben und links die Inputs.

    Ich sehe iLiveT eher als FOH-Pult und Monitorpult für Bands. Hier kann die völlig freie Konfigurierbarkeit ihre Vorteile voll ausspielen. Und hier kommt iLiveT für mich auch locker an ein 5D ran.

    In einer Festivalsituation ist Konsistenz wichtiger, 5D hat hier den Vorteil, daß jeder (der in der entsprechenden Liga spielt) den Tisch kennt und sofort bedienen kann. Hier ist also ein PM5D vorne.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tonzwerg
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    • 6. Oktober 2009 um 12:01
    • #654
    Zitat von "simonstpauli"


    Prinzipiell ist es so wie bereits beschrieben, bei 16(+)-Mix-Festivalmonitor kann man mit der T-Serie nicht gegen ein 5D anstinken. Man muß ja die Mixe auf den Fadern haben um einen Kanal auf diese zu schicken.

    Man hat die Mixe ja quasi auf dem Fader, sobald man MIX im Kanal anwählt, mutieren die Aux-Send Master zu Aux Sends des Kanals.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • stefankoch
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    • 6. Oktober 2009 um 12:41
    • #655

    tonzwerg

    Solange man bei T 112 Headamp, 48v und PAd nicht safe schalten kann, hat das Pult für mich kein funktionierendes
    Recal Safe. Man ist bei Szenenbasierendem Arbeiten einfach manchmal gezwungen Känale aus der Automation mittels recall
    safe herauszunehmen, insofern der aber wieder auf die vorher gespeicherten Werte zurückfällt ( ohne das im Pult
    änern zu können) führt das unweigerlich zum Disaster.
    Das PM 5D bietet hier die Möglichkeit nahezu jeden Parameter jeden KAnals einzeln Recal Safe zu schalten oder nicht.
    Bei Selective Recall das gleche.
    Den Häppchenweisen Filetransfer bietet auch das PM 5 D

    Bedienung.

    Bedingt durch die Vielzahl an Knöppen, kann ich bei PM 5 D immer im Masterlayer bleiben und alles andere per Knobs erledigen. Wenn man häufiger mal eine große Anzahl empfindlicher Anstecker und Headsets zu regeln hat, weiss man diesen Umstand u.U. zu schätzen.
    Ich kann vom Masterlayer 1 auf 24 Auxe mischen, oder Sends on Fader oder eine Kombinaton aus beiden, je nachdem wie es die Situation erfordert.

    Surface

    sind die Pulte konfiguriert kann man sie beide relativ gut ohne Display mischen, das stimmt, aber das PM Surface
    bietet mir neben dezidierten Knöpfen für jede Funktion auch deren Betriebszustande an, als Baybysitter kann ich fix
    ein DCA Routing von Mischer 1 zu Mischer 2 erkennen und ändern, gleiches gilt für Mutes und die Dartsellung der Sendlevel.
    Beim T 112 seh ich da nix, ein Doppelrouting, ein Pre/Post error sind nicht mit einem Blick auf der Oberfläche zu erkennen.
    Aus diesem Grund muss ein vernünftiger Channelview her.

    Grafk EQ beim PM 5 D 1 Klick auf UDK ( 25 Stück gibts davon), 1 x Klicken für richtiges Band
    = 2 x Klicken

    Grüße

    Stefan

  • simonstpauli
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    6.590
    • 6. Oktober 2009 um 12:53
    • #656
    Zitat von "tonzwerg"

    Man hat die Mixe ja quasi auf dem Fader, sobald man MIX im Kanal anwählt, mutieren die Aux-Send Master zu Aux Sends des Kanals.


    Das ist richtig - aber für jeden Send auf dem Surface verliert man einen Input.
    Nehmen wir das Beispiel von Klaus, 16 Mixe (was relativ realistisch für Festivalmonitor ist), mir bleiben von 28 Fadern einer T112 nur noch 12 für Inputs übrig. Daher meine Einschätzung daß dort eher eine 144 oder 176 angesagt ist.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • voetter1
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    638
    • 6. Oktober 2009 um 13:17
    • #657

    Ich glaube mal ganz ehrlich nicht das man bei einem Festival wo vorher eine PM5D stand auf eine iliveT wechseln sollte.
    Ich wage jetzt mal zu behaupten das A&H mit dem T keinen PM5D Killer bauen wollten.
    Ganz falsches Preissegment.
    Ihr vergleicht hier ja Äpfel mit Birnen.

  • tufkamar
    Gast
    • 6. Oktober 2009 um 13:22
    • #658

    das war ja nicht die Frage - es ging ja drum, ob die iLive etwas kann, was die PM5d kann, weil eben der Fragensteller überlegt, eine iLive anzuschaffen - vielleicht für die "wir bringen einen eigenen Monitorplatz mit" - über das warum und wieso soll ja gar nicht diskutiert werden.

    Und Quintessenz ist wohl: das geforderte geht prinzipiell, aber nur mir Komfortverlust, da das zur Zeit größte verfügbare Surface aus der T-Serie nict genügend Fader hat, um z.B. mehr als 12 Auxe "entspannt parallel mit den Anfodernugen des Users" zu fahren.

  • voetter1
    Beiträge
    638
    • 6. Oktober 2009 um 13:36
    • #659

    Wie bei allem im Leben, will ich mehr muss ich mehr bezahlen.

  • stefankoch
    Beiträge
    160
    • 6. Oktober 2009 um 13:54
    • #660
    Zitat von "marce"

    das war ja nicht die Frage - es ging ja drum, ob die iLive etwas kann, was die PM5d kann, weil eben der Fragensteller überlegt, eine iLive anzuschaffen - vielleicht für die "wir bringen einen eigenen Monitorplatz mit" - über das warum und wieso soll ja gar nicht diskutiert werden.

    Und Quintessenz ist wohl: das geforderte geht prinzipiell, aber nur mir Komfortverlust, da das zur Zeit größte verfügbare Surface aus der T-Serie nict genügend Fader hat, um z.B. mehr als 12 Auxe "entspannt parallel mit den Anfodernugen des Users" zu fahren.

    Yes, auf den Punkt gebracht ist es genau das... :idea:

    Grüsse Stefan

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