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'leakage' - Gegensätze zwischen recording und livesound

  • guma
  • 25. Januar 2009 um 22:33
  • sebastian
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    • 28. Januar 2009 um 09:55
    • #21

    OT:

    Zitat

    irgendwelchen sinnfreien Imitationsritualen

    Das wäre doch auch mal eine Untersuchung wert. Ich unterstelle einen direkten Zusammenhang zwischen der "Produktionsgröße" und der Häufigkeit des Auftretens von Situationen in denen obiges Zitat zutreffend ist.

    Ciao
    Sebastian

  • guma
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    • 28. Januar 2009 um 10:37
    • #22

    Ja genau, ich schätze es nimmt mit wachsender Größe zu, um dann nach einem Maximum gegen sehr große Produktionen wieder ab zu nehmen, weil da die Ex-DJ-Buden wieder Geld in die Hand nehmen und sich einen richtigen Töpfer leisten. :D:D:D:D:D

  • wora
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    • 28. Januar 2009 um 13:30
    • #23

    christopher,
    ich habe wirklich keine lust mich ständig über kleinigkeiten mit dir rumzustreiten.
    wenn du dich ständig und von allen missverstanden siehst, dann überlege doch auch mal ob es vielleicht an den aussagen in den von dir geschriebenen zeilen liegen könnte....?
    und genau so wie du von anderen missverstanden wirst, hast du selbst die hervorragende gabe, vieles falsch zu interpretieren.
    fordere bitte nicht von anderen, was du selbst nicht erfüllen kannst.

    mein beispiel mit dem plattenspieler kann man sehr wohl auch auf mikrofone übertragen, denn es ging hierbei um die qualität des quellsignals und nicht um tonarme oder sonstwas... das ändert sich auch durch kursivschrift nicht.
    aber ich schreibs für dich gerne nochmal etwas anders auf:
    - besserer tonabnehmer = besseres signal
    - bessers mikrofon = besseres signal
    ich hoffe es ist jetzt eindeutig genug.

    versteh mich bitte nicht falsch, aber die laufende haarspalterei führt einfach zu nix. natürlich muss man auch mal was hinterfragen, aber man kann es auch übertreiben.

    eine frage habe ich dann noch:
    wie sind denn folgende sätze von dir gedacht?

    Zitat

    Es gibt aber die vollkommen unsachliche Grundtendenz vieler, zu behaupten es wäre ein qualitativer Unterschied, ob ein Mikro eine gewisse Färbung macht oder ob dies mit einem EQ nachgebildet wird. Dies ist nachweislich nicht so

    Zitat

    Die Verfärbung vieler Nierenmikrofone bei seitlicher Einsprache.


    ich erkenne da einen widerspruch in deiner aussage, denn die klangunterschiede duch seitliche einsprache kann ich ja eben nicht mit einem EQ bearbeiten, wenn ich gleichzeitig auch die haupteinsprachrichtung bearbeiten möchte.
    somit wäre die erste aussage also durch deine eigene erkenntnis mit dem hihat-beispiel ad absurdum geführt.
    kannst du deine ansicht hierzu etwas genauer eklären?


    und dann hab ich noch:

    Zitat


    "Weniger Eingriffe sind mehr, der Sound soll vom Mikro kommen" vollkommen widerlegbar.


    kannst du die stelle nennen, an der das hier behauptet wurde?


    Zitat


    Richtig ist dagegen: Viel richtig gemacht bringt viel.


    na also, wir verstehen uns also doch...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 29. Januar 2009 um 14:25
    • #24
    Zitat von "wora"

    christopher,
    ich habe wirklich keine lust mich ständig über kleinigkeiten mit dir rumzustreiten.
    wenn du dich ständig und von allen missverstanden siehst, dann überlege doch auch mal ob es vielleicht an den aussagen in den von dir geschriebenen zeilen liegen könnte....?
    und genau so wie du von anderen missverstanden wirst, hast du selbst die hervorragende gabe, vieles falsch zu interpretieren.
    fordere bitte nicht von anderen, was du selbst nicht erfüllen kannst.

    mein beispiel mit dem plattenspieler kann man sehr wohl auch auf mikrofone übertragen, denn es ging hierbei um die qualität des quellsignals und nicht um tonarme oder sonstwas... das ändert sich auch durch kursivschrift nicht.
    aber ich schreibs für dich gerne nochmal etwas anders auf:
    - besserer tonabnehmer = besseres signal
    - bessers mikrofon = besseres signal
    ich hoffe es ist jetzt eindeutig genug.

    versteh mich bitte nicht falsch, aber die laufende haarspalterei führt einfach zu nix. natürlich muss man auch mal was hinterfragen, aber man kann es auch übertreiben.

    Alles anzeigen

    Wir streiten uns hier nicht über Kleinigkeiten, wir diskutieren hier über einen bestimmten Sachverhalt. DU bist der Meinung, dass das Mikrofon sehr entscheidend ist, ICH bin es nicht. Das ist keine Haarspalterei, das ist eher Präzision.
    Die Formulierung "ständig von allen Missverstanden" ist eher überflüssige Rhetorik...

    Nochmal zum Thema Hifi-PU vs. Mikrofon:
    Nein, dieser Vergleich ist immer noch nicht stimmig. Warum habe ich SEHR GENAU im Kursiven analysiert. Ist nicht bei Dir angekommen.
    Ich versuche es noch einmal anders:
    Wenn wir auf einer Bühne von jedem Mikrofon höchstes "High Fidelity" erwarten müssten, dann lägen in jeder Mikrofonkiste ausschließlich Schoeps-Mikrofone oder ähnliche, günstigere KMs.
    Man kann jede Bühnen-Signalquelle ohne Probleme mit einem KM-Mikrofon ausstatten, man macht es aber nicht, weil es schlicht nicht notwendig ist: Die Klangformung entsteht durch unlineare Eigenschaften ebenso wie durch EQ-Eingriff. Dort, wo es um absolute Klangtreue und auch nicht ums Close-Miking (!!!) geht (Klassik), ist das etwas anderes.

    Zitat

    eine frage habe ich dann noch:
    wie sind denn folgende sätze von dir gedacht?
    Zitat:
    Es gibt aber die vollkommen unsachliche Grundtendenz vieler, zu behaupten es wäre ein qualitativer Unterschied, ob ein Mikro eine gewisse Färbung macht oder ob dies mit einem EQ nachgebildet wird. Dies ist nachweislich nicht so.

    Zitat:
    Die Verfärbung vieler Nierenmikrofone bei seitlicher Einsprache.

    ich erkenne da einen widerspruch in deiner aussage, denn die klangunterschiede duch seitliche einsprache kann ich ja eben nicht mit einem EQ bearbeiten, wenn ich gleichzeitig auch die haupteinsprachrichtung bearbeiten möchte.
    somit wäre die erste aussage also durch deine eigene erkenntnis mit dem hihat-beispiel ad absurdum geführt.
    kannst du deine ansicht hierzu etwas genauer erklären?

    Alles anzeigen

    Jetzt machst Du Dir zunächst meine Argumentation zu eigen ohne dies Einzuräumen und siehst dann einen Widerspruch...
    Mein Argument "seitlich Einsprache" ist bei einigen Signalquellen durchaus ein wichtiges Thema, sprich Snare-Mikro oder Vocals, also überall da, wo Leakage ein ernsthaftes Problem ist und nicht nur ein eher akademisches.
    Wenig oder gar keinen Einfluss hat diese Thematik z.B. bei Amp-Mikros oder BD-Mikros, trotzdem wird hier ellenlang darüber diskutiert, welches wohl das "beste" Amp/Kick-Mikro ist... Laaangweilig!

    Zitat

    und dann hab ich noch:
    Zitat:

    "Weniger Eingriffe sind mehr, der Sound soll vom Mikro kommen" vollkommen widerlegbar.

    kannst du die stelle nennen, an der das hier behauptet wurde?

    Denk das doch mal zu Ende: Vergleiche von Mikros mit Hifi-Geräten gehören dazu, Aussagen wie "Das B57 hat bei mir Snare-Verbot" (legitim, aber doch nicht an jeder Snare...),

    Zitat

    Compressoren und Gates. um das Quentchen etwas aus dem Sound zu schälen - versuche ich aber seltenst einzusetzen.

    (Wieso??), und viele viele andere Meinungen dazu aus dem Forum oder der "realen Welt", die Ignorieren, dass der Sound beim Instrument und im Pult gemacht wird und ein Mikrofon im Idealfall neutral ist, aber nicht zwangsläufig.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 29. Januar 2009 um 14:44
    • #25
    Zitat von "wora"

    ...
    - besserer tonabnehmer = besseres signal
    - bessers mikrofon = besseres signal
    ich hoffe es ist jetzt eindeutig genug....

    Zitat von "Christopher Hafer"

    ...
    Nochmal zum Thema Hifi-PU vs. Mikrofon:
    Nein, dieser Vergleich ist immer noch nicht stimmig...


    du willst es einfach nicht verstehen.
    deshalb erübrigt sich jede weitere diskussion...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 29. Januar 2009 um 22:01
    • #26

    Das ist nicht richtig und auch nicht fair!
    Ich verstehe Deinen Standpunkt.
    Du willst keine weitere Diskussion, weil Du keine Argumente mehr hast... :(

    ...was dann aber auch OK ist. Jeder von uns beiden hat seinen Standpunkt mehr als deutlich gemacht.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 30. Januar 2009 um 00:09
    • #27
    Zitat von "Christopher Hafer"

    ...
    Du willst keine weitere Diskussion, weil Du keine Argumente mehr hast... :(
    ...


    ich hoffe du glaubst jetzt nicht, das ich auf diesen simplen trick reinfalle.
    over and out.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 30. Januar 2009 um 11:00
    • #28

    Hallöchen alle,

    schieben wir mal den Streit beiseite, hier wieder eine ganz neue Anregung:
    Ich freue mich irgendwie auf den Tag, an dem wegen der Lautstärkebeschränkungen endlich alle Bands gelernt haben, daß man nicht beliebigen Krach auf der Bühne machen darf (könnte aber sein, daß ich da dann schon 142 Jahre alt bin). Wenn eine Lautstärkedisziplin da ist, dann wird´s auch mit dem "Geschmiere" einfacher, vielleicht ist es dann sogar ein völlig normales Bild, daß die Bühne mit Plexiglasstreifen in Zonen geteilt wird und sogar die Bühnenvorderkante mit 1 Meter hohem Plexiglas geschmückt wird. Was im ersten Moment pervers klingt, würde viele Probleme lösen. Die Scheiben bewirken nämlich auch eine bessere Selbstwahrnehmung, da der eigene Sound nochmal schön zurückgeworfen wird. Das funktioniert ja z.B. auch hervorragend mit den kleinen Sound back Scheiben für Bläser.
    Die Musiker selbst müssen hoffentlich früher oder später auch umdenken. Z.B. eine 24" Basedrum drückt nach dem Pult keinen Pfurz mehr als eine 18" Basedrum, nur hat die kleine nur halb soviele undefinierte Obertöne und der Bühnenlärm geht auch enorm runter. Derzeit wird dagegen aber lieber noche ein DW Resonator vor die Base gestellt, damit man noch mehr Gewummer und Gematsche hat. Hier arbeiten Musiker und Techniker vollkommen kontraproduktiv und ich denke, der Musiker könnte hier was lernen (was er meißtens aber nicht will).
    Und hier aber auch noch schnell nachgereicht. Wir Techniker können aber auch viel vom Musiker lernen, da der in der Regel eine viel genauere Vorstellung davon hat, was er mit seiner Musik erreichen will, als der Techniker. Gute Musiker haben auch eine sehr exakte Wahrnehmung, leider fehlen Ihnen oft die technischen Ausdrücke, um das dem Techniker zu vermitteln.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • johnnycache
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    • 30. Januar 2009 um 13:04
    • #29

    bitte nicht falsch verstehen - ich wollte hier keine diskussion über das thema "wer ist der bessere toningenieur" anfangen. mir ist es halt persönlich schon oft passiert, dass ich als "studio + liveengineer" einer band irgendwo zu gast war, und mir das kindermädchen erstmal erklären wollte, wo da der unterschied liegt.

    des weiteren bin auch ich großer fan von plexi-stellwänden, eben aus den eben genannten gründen, die selbstwahrnehmung der künstler ist viel besser, unter anderem an den drums, da kommt mehr an reflexion zurück -> drummer hört sich exakter.

    vielleicht gibts ja bald schon antischall in stageboxen :D

    Und, war´s zu laut ?

    WAS ???

  • simonstpauli
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    • 30. Januar 2009 um 13:46
    • #30

    Tja, manchmal hat man keine Wahl...

    Gestern z.B. die Violinen Stage Left, MK4, knapp 1m Overhead, wenn man die Kanäle abhört fällt man fast in Ohnmacht vor Leakage (von Dr, Perc, Vib., Git im Monitor...), im Mix passte es akustisch dann sehr gut. Man kann also Leakage bewusst in Kauf nehmen wenn der Klang dadurch besser wird.

    Dann natürlich konsequenterweise auch beim Schlagzeug, Flügel und Percussion eher "distant" als nah mikrofonieren, sonst wird es komisch.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • guma
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    • 30. Januar 2009 um 14:21
    • #31

    Moment mal, dass mich hier keiner falsch versteht:

    Ich habe nie behauptet, das Klassik, traditioneller Jazz u.ä., wenn die akustischen Voraussetzungen stimmen ( !!!! ) für Beschallung close gemiked werden müssen, im Gegenteil !!! Solange hier kein 'gemischtes Programm' mit Rock o.ä. vorliegt und die Lautsprecher-Mikrofon-Entfernung es zulässt, gibt es dafür von mir auch schon vorgeschlagene Konzepte. Diese beinhalten dann aber in der Regel keine Mischung aus Hauptmikrofonie und close miking sondern eher Konzepte mit "moderaten" Abständen für alle Qellen.

  • simonstpauli
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    • 30. Januar 2009 um 14:53
    • #32

    Richtig, guma.

    Ich wollte nur ausdrücken, daß man beim Mischen der Konzepte (Haupt-, Stütz-, Nahmikrofonie) aufpassen und hinhören sollte.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • johnnycache
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    • 30. Januar 2009 um 16:32
    • #33

    auch auf rockplatten wird nicht prinzipiell alles ge-close-miked (oh gott, denglisch extrem)

    viel mehr gibt einem im studio der abstand mikrofon-schallquelle halt auch die möglichkeit zur tiefenstaffelung, was im live-mix mehr oder weniger gar nicht geht. diese mehrdimensionalität der mixes ist imho ein unterschied
    man kann z.b. zusätzliche gitarrenspuren schön gestaffelt unterbringen und dem mix so (ein schöner aufnahmeraum vorrausgesetzt) eine ganz eigene tiefe geben. bei dem thema muss ich immer an ältere u2 platten denken, z.b. "still haven´t found what i´m looking for". die platte hab ich mal in einzelspuren gehört, unglaublich wie viele kleine gitarrenlicks da rumschwirren, ganz weit weg, aber zusammen gibt es dem song halt eine unglaubliche tiefe
    dieses ganze arbeiten in der tiefe, mit kompression, miking, eq, hall...kenne ich live kaum, auch nicht auf großen anlagen.

    insgesamt teile ich meine live-gigs sowieso in drei kategorien

    1.) die baustellen, bei denen man auf kleinen kellerbühnen das bestmögliche rausholt, also quasi reines beseitigen der derbsten fehler

    2.) mittelgroße bühne, wo man schon einen mix machen kann, dabei aber noch nicht völlig frei ist

    3.) große bühne, dicke pa, monitorpult an der bühne, relative freiheit bei der gestaltung des mixes...


    die (3) wäre dann am ehesten mit der studiosituation vergleichbar

    Und, war´s zu laut ?

    WAS ???

  • guma
    Moderator
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    • 2. Februar 2009 um 09:29
    • #34
    Zitat von "johnnycache"

    auch auf rockplatten wird nicht prinzipiell alles ge-close-miked (oh gott, denglisch extrem)

    ... ja, um die ging es genau nicht.
    .... und den Rest der 'Studiogewohnheiten' hatten wir auch schon erörtert. :wink:

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