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AKG DMS 700 - Serienmodell Digitales Funkmikrofon-System

  • hermste
  • 10. Februar 2009 um 10:42
  • hermste
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    • 10. Februar 2009 um 10:42
    • #1

    Hallo!
    Heute war ich zufällig auf der AKG-Homepage, und was sehe ich da:
    http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html

    Ein digitales Funkmikrofon-System mit Verschlüsselung und 4mS Latenz namens DMS 700!
    Natürlich gleich mit AES/EBU Ausgang.

    Hatte es jemand schon z.B. als Beta-Tester im Einsatz?
    Schaltbandbreite von 155 (!) MHz.
    Ich glaube, dass auch Sennheiser sehr aktiv ist, aber noch kein Serienmodell hat...

    Grüße,
    Hermann

  • 4Art
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    • 10. Februar 2009 um 11:47
    • #2

    Nun denn: Bin gespannt, was ein solches System kosten wird!

  • tufkaklto
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    • 10. Februar 2009 um 13:25
    • #3

    Wobei ich 4 ms für doch viel halte.

    Wenn man dann noch mit Digitalpult und ev. digitalen >Crossovern arbeitet, wird die Latenz im Monitorbereich deutlich zu viel.

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  • yamaha4711
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    • 10. Februar 2009 um 16:58
    • #4

    Wieso, dann hat man doch allen Grund wieder die alten analog Geräteschäften (Analogtische und Analogweichen) heraus zu kramen.

    Der ganze Ärger ist doch nur aufgrund des Wegfalls der TV-Kanäle als Übertragungsbereich für Funkstrecken. Ich kann gerne auf DVB verzichten.
    Andererseits 4ms Latenz sind doch super. Da hat so mancher Controller das nachsehen.

    Ansonsten müssen die Mucker eben schneller spielen: bpm >= c.
    Oder man baut einen Quanten-DSP ein.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • schallereignissortierer
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    • 10. Februar 2009 um 17:33
    • #5
    Zitat von "klauston"

    Wobei ich 4 ms für doch viel halte.


    Runde 5ms hat schon mal jedes analoge (Monitor) System :roll:

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • tufkaklto
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    • 10. Februar 2009 um 18:54
    • #6
    Zitat von "schallereignissortierer"


    Runde 5ms hat schon mal jedes analoge (Monitor) System :roll:

    HÄÄÄÄÄ?

    Solltest Du wieder mal auf die alte Geschichte anspielen, das ja ein Monitor 1,7 Meter vom Kopf weg ist, dann vergiss diesen Ansatz der Diskussion gleich wieder.

    DAS sind Musiker gewohnt seit langer Zeit.

    Die Neue Latenz kommt ZUSÄTZLICH und erhöht die auf ein Maß, welches nicht mehr erträglich ist.

    Und glaub mir, da haben sich inzwischen Namhafte Hersteller die Köpfe darüber zerbrochen.

    Es gelten 5ms für In Ear und 10 MS für konventionelles Monitoring als absolute Obergrenze ( die bei einigen aber auch schon zu viel ist )

    Midas zb hat da lange geforscht und deswegen kann man die Pulte auch umschalte, damit man in der Monitorversion geringste latenzen hat.

    Und wenn Du das anders gemeint hast, ev kannst das ja erklären

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  • schallereignissortierer
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    • 10. Februar 2009 um 19:42
    • #7
    Zitat

    Solltest Du wieder mal auf die alte Geschichte anspielen, das ja ein Monitor 1,7 Meter vom Kopf weg ist, dann vergiss diesen Ansatz der Diskussion gleich wieder.
    DAS sind Musiker gewohnt seit langer Zeit.


    Deswegen ist sie trotzdem vorhanden ;) und wenn diese 5ms im Laufe der Musiker Evolution nicht mehr existent, da gewohnt sind, müsste in Zukunft entweder die digitale zusätzliche Latenz irgendwann auch "gewohnt" sein, oder was eher zu erwarten ist, das digitale System hat in der Gesamtheit Nachteile, die -wie Du sagst- nicht tragbar sind.

    Wobei sich dann die generelle Frage stellen sollte, warum alle Komponenten digital sein müssen, wenn sie doch in ihrer Gesamtheit zu nicht tolerablen Latenzen führt.

    Also welche Vorteile hat eine komplett digitale Kette am Monitorplatz, wenn das ganze System im Timing immer geschätzte 15 - 20ms hinter der Band liegt?
    Oder noch anders gefragt, ein digitales Mikro mit einem analogen Mon Platz würde genauso funktionieren, wie ein ein analoges Mikro mit einem digitalen Mon Platz.

    Aber beides zusammen dann nicht mehr. Nur ist dann das (Monitor) System das Falsche, weil es den Betrieb digitaler Funkstrecken eigentlich unmöglich macht, oder ist der Grundgedanke eines digitalen Mikros falsch, weil es nur an analogen Plätzen mit tolerablen Latenzen spielt.

    Um es überspitzt zu sagen, Sänger X kommt mit eigenem digitalem Funkmikro zur Show und man müsste ihm sagen -so er es nicht selber hört- "Nee geht hier nicht! Wir sind hier ganz fortschrittlich digital und da kannst Du so ein Mikro nicht benutzen, weil dasTiming völlig aus dem Ruder läuft."

    Das kann es doch wohl nicht sein.

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  • tufkaklto
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    • 10. Februar 2009 um 20:35
    • #8

    Und genau deswegen finde ich die 4 ms bei dem Gerät etwas zu viel.

    Es gibt genug geräte, die geringe Latenzen hervorrufen und deswegen kein Problem darstellen.

    Bei In ear sind zB auch keine Grundlatenzen da wir von Dir jetz argumentiert bei den Monitoren.
    Trotzdem entstehen im Kopf des Sängers sowas wie kammfiltereffekte, weil er es einmal über seine Knochen wahrnimmt und einmal direkt übers Ohr.

    Wie auch IMMER:
    Digital ist genau genommen das Ende der Echtzeit.
    Sorgsam mit latenzen umgegangen gibt es keine Probleme.

    Unachtsam zu große Latenzzeiten hervorgerufen führt zu Problemen.

    Aber es kann ja jeder für sich machen, was er für richtig hält.
    Steht jedem frei.

    PS:
    NICHT : Sänger X kommt mit einem digitalem Micro, sondern Sänger X kommt mit einem Micro mit hoher Latenz!!

    Ein Unterschied :!::!::!::!::!::!::!::!:

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  • simonstpauli
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    • 10. Februar 2009 um 21:07
    • #9

    Andere Frage, was bringt das überhaupt?

    - kann man digital in gleicher Qualität bei deutlich weniger HF-Bandbreitenverbrauch übertragen?

    - kann man ohne zusätzliche Latenz (z.B. durch re-clocking) in ein Digitalpult gehen? Klaus, Du hattest doch mal PM5D-Galileo digital gemessen, da kam doch auch noch etwas drauf.

    4ms sind für mich indiskutabel btw. Hatte schon diverse Jobs wo das auf dem Ohr hart an der Grenze war.

    Von der AKG-Seite:

    Zitat

    Das DMS 700 ist ideal geeignet für Broadcast und Konferenz-Anwendungen, Gerichtssäle, Kirchen und für die Bühne.


    Alles Anwendungen, die nicht so Zeitkritisch sind...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkaklto
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    • 10. Februar 2009 um 21:45
    • #10

    Das mit dem galileo war durch die SRC.

    Aber auch hart.

    Es gibt ja genügend Anwendungen, wo man es durchaus verwenden kann.

    Digitale Funktechnik wird ab 2015 interessant.
    Und jetzt sind die Grundsteine dafür gelegt.

    Und bis dahin wird noch viel entwickelt werden und das ist auch gut so.

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  • wora
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    • 10. Februar 2009 um 23:13
    • #11

    4ms sind zu viel, zumindest für musikeranwendungen.
    an denke nur mal an folgendes szenario:

    2,5ms mischpult (weit verbreitete pulte)
    2ms monitor-controller
    6ms schallaufzeit vom wedge ans ohr
    und dann noch 4ms vom mikrofon?

    die angenommene grenze von 10ms ist da also schon deutlich überschritten...
    wahrscheinlich hat man genau deshalb die anwendungsgebiete von vorneherein in die reine sprachübertragung gelegt.
    dort denken viele nicht mal ansatzweise über das thema latenz nach, man denke nur mal an die im konferenzbereich weit verbreitete Audiaflex, die man erst gar nicht unter 5-6ms latenz bekommt...


    und dann die benötigte bandbreite von 200KHz. der frequenzhub einer analogen strecke gibt sich mit weniger als der hälfte zufrieden.
    da reden wir im moment alle vom drohenden entzug der sendefrequenzen, aber mit diesen teilen braucht man ja noch mehr platz im äther!
    oder lassen sich damit mehrer kanäle auf einer frequenz unterbringen? das kann ich nicht so richtig rauslesen, halte es aber für nicht so wahrscheinlich...

    und dann, oh weh, compressor und EQ im empfänger... wenn das der hobbymusiker in die hände bekommt! ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schallereignissortierer
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    • 11. Februar 2009 um 01:13
    • #12

    Die Zahl der Kanäle scheint nicht das Problem zu sein:

    155 MHz tuning range
    • Proprietary signal encryption for sensitive information
    • 19” rugged all-metal construction
    • Digital true-diversity receiver
    • Up to 100 channels can be operated simultaneously

    Ob das nun allerdings wirklich ein Vorteil ist, muss man im Betrieb sehen:

    The digital audio transmission finally eliminates distortions and significant noise levels at
    high audio frequencies. It also protects you from bad audio performance due to low RF link
    quality.

    Also lieber kurzzeitig ein eventuell schlechtes herkömmliches Signal als digital garkeines.

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