oh eine nova mit display :oops: , ok aber nur auf den ersten blick. schaut aber nicht schlecht aus muss ich gestehen.
Erfahrungsbericht digitale Amps
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Zitat von "00Schneider"
Das ist aber gar keine Class-D, sondern Class-H, also der Endstufen-Teil selbst ist immer noch Class-AB... genauso bei der Class-TD von LAB, geschaltet wird da im Audiozweig nix, das TD bezieht sich auf die stufenlose Nachregelung der Railspannung.
da hab ich mich vielleicht ein bisschen blöd ausgedrückt.
ich meinte, die H5000 könnte eine interessante alternative zu den "digitalamps" sein... -
Zitat von "wora"
ich meinte, die H5000 könnte eine interessante alternative zu den "digitalamps" sein...
man warte ein wenig bis das "grounded bridge" Patent von Crown nach 20 Jhren ausläuft, nehme dann als Basis eine MA5000VZ und ergänze sie um eine dritte Versorgungsspannung und ein Schaltnetzteil....Das Konzept ist durchaus interessant. Was taugt denn die H5000 wirklich?
Gruss, Andi
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Zitat von "linearray"
Das Konzept ist durchaus interessant. Was taugt denn die H5000 wirklich?
Gibts leider nicht viel zu H-5000:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=63707&start=15
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=72899&start=0 -
Aber wora, es heißt doch immer "Digital ist besser"!? :wink:
Wenn wir gerade die Schaltungskonzepte so genannter "Digital-Endstufen" näher untersuchen, möchte ich aber auch anmerken, dass die Class-I Technik von Crown etwas anders ist als herkömmliches Class-D.
Zitat von "Volker Holtmeyer"Nicht ganz ideal ist allerdings bei herkömmlichen Class-D Konzepten der Nulldurchgang des Audiosignals. Hier kommt es durch Nichtlinearitäten der Transistoren beim Übergang vom nichtleitenden in den leitenden Zustand zu Verzerrungen. Diesen Umstand hat man bei Crown mit der weiterentwickelten Class-I Technik geschickt umgangen. Hier arbeiten immer stets zwei Transistoren für den positiven und den negativen Signalanteil gleichzeitig. Wenn kein Eingangssignal anliegt, ist das Tastverhältnis beider Transistoren identisch und das Ausgangssignal gleich null. Bei einem positiven Eingangssignal vergrößert sich nun die Einschaltdauer des positiven Transistors und die des negativen Transistors verringert sich. Und genau umgekehrt verhält es sich bei einem negativen Eingangssignal.
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Zitat von "Volker Holtmeyer"
Nicht ganz ideal ist allerdings bei herkömmlichen Class-D Konzepten der Nulldurchgang des Audiosignals. Hier kommt es durch Nichtlinearitäten der Transistoren beim Übergang vom nichtleitenden in den leitenden Zustand zu Verzerrungen. Diesen Umstand hat man bei Crown mit der weiterentwickelten Class-I Technik geschickt umgangen. Hier arbeiten immer stets zwei Transistoren für den positiven und den negativen Signalanteil gleichzeitig. Wenn kein Eingangssignal anliegt, ist das Tastverhältnis beider Transistoren identisch und das Ausgangssignal gleich null. Bei einem positiven Eingangssignal vergrößert sich nun die Einschaltdauer des positiven Transistors und die des negativen Transistors verringert sich. Und genau umgekehrt verhält es sich bei einem negativen Eingangssignal.
Also BD-Modulation statt AD-Modulation, ist doch ganz einfach...
Class-D an sich sagt ja eigentlich auch nur aus, dass die Transistoren im Schaltbetrieb betrieben werden, nichts über die Art der Modulation (muss nicht zwingend die "klassische" PWM sein)...
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Guck mal
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=26&t=70726
Läuft seit dem ohne Zicken ohne Probleme ... also perfekt.
Wir haben noch ne QSC X5 für die Nearfills drinnen .. is mit 12 Kilo auch leicht ..
Passt wie scheeeee .. wie der Franke sagt ..
grüßlis Michael
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Zitat
Das Konzept ist durchaus interessant. Was taugt denn die H5000 wirklich?
Hallo Andi,
ich habe seit ca. 1 1/2 Jahren 2x H5000 für Sub-Bässe im Einsatz und bisher keine Probleme gehabt.
Neben dem als Option erhältlichen DSP-Einschub hat die H5000 einen nicht zu unterschätzenden kleine
Zugabe die teilweise von großem Nutzen sein kann! Man kann in 1 Ampereschritten den maximal zu Verfügung
stehenden Stromwert einstellen und verhindert somit ein Auslösen der jeweiligen Sicherungsautomaten.
Der Einstellwert geht bei Netzspannung 220/240V von 6 - 30 Ampere und das funktioniert wirklich sehr gut!
Ich hatte damals die Möglichkeit eines A/B-Vergleiches im Sub-Bassbereich zwischen der H5000 und einer Hoellstern DELTA 7.2.2 !
Die Hoellstern war um Nuancen fetter im Sound!
Ich hatte mich dann aber auf Grund des günstigeren Preises, sowie der Option des nachrüstbaren DSP´s sowie auch die Möglichkeit der Strombegrenzung für die H5000 entschieden.
Im 2 Ohm-Betrieb ( 2x Spektrix-Sub pro Kanal) bisher störungsfreier Betrieb. -
Einstellbare Strombegrenzung ist meiner Ansicht nach ein Schritt in die Zukunft. Ich möchte keine 2x6kW-Endstufe (oder ähnlich), die bei 15A Schluss macht, egal wie effizient das Gerät ist. 30A dürfte aber für alle Vorhaben und Zwecke reichen.
Generell frage ich mich, warum bei den üblichen Bauteil-Preisen kein Hersteller einen Drehstrom-Amp anbietet. Dank moderner Technik könnte das Netzteil erkennen, wenn es nur mit einer Phase versorgt wird und sich automatisch entsprechend beschränken...
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Zitat von "ribbon"
Man kann in 1 Ampereschritten den maximal zu Verfügung stehenden Stromwert einstellen und verhindert somit ein Auslösen der jeweiligen Sicherungsautomaten.
Die Stromeinstellung ist ja schon ein nettes Feature. Grundlegend bestelle ich immer genügend Strom am Veranstaltungsort, wirklich gebraucht hätte ich so eine Limitierung aber noch nicht. Und in einer kleinen Location brauche ich nicht so viele Speaker dass ich auf 2 Ohm herunter komme, dann ist Strom eh kein Problem mehr.Mit einer I-Tech 8000 kriege ich es auch problemlos fertig, unter Vollast den 16A Automaten auszulösen. Für mich ist die sogenannte "16A Automaten- Tauglichkeit" kein Argument. Die Hersteller verkaufen Dir hier eigentlich einen Nachteil als Vorteil. Das Netzteil kann so natürlich kleiner ausgelegt werden als wenn es beispielsweise dauernd 20A vom Netz ziehen könnte und spart so Produktionskosten. Meine Meinung dazu ist: von nix kommt nix denn die Energie bezieht die Endstufe nun mal vom Netz.
Zitat von "ribbon"A/B-Vergleiches im Sub-Bassbereich zwischen der H5000 und einer Hoellstern DELTA 7.2.2 ! Die Hoellstern war um Nuancen fetter im Sound!
Dann dürfte die H50000 in etwa auf dem Niveau einer Crown MA5000VZ spielen.Zitat von "Jens Droessler"Generell frage ich mich, warum bei den üblichen Bauteil-Preisen kein Hersteller einen Drehstrom-Amp anbietet
Ganz einfach, all diese Endstufen arbeiten in einem Leistungsbereich, in dem ein PFC vorgeschrieben ist. Und ein 3-phasen PFC ist sehr aufwändig und erhöht die Gerätekosten deutlichGruss, Andi
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Klar, die MA5002VZ oder die großen Crests haben PFC. Das wäre ja was neues... Und bei Bauteilekosten um 25 Euro bei Einzelphase, die nichtmal verdreifacht werden müssen für drei Phasen, würd ich den Aufpreis gern zahlen...
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Zitat von "Jens Droessler"
Klar, die MA5002VZ oder die großen Crests haben PFC. Das wäre ja was neues... Und bei Bauteilekosten um 25 Euro bei Einzelphase, die nichtmal verdreifacht werden müssen für drei Phasen, würd ich den Aufpreis gern zahlen...
Hallo Jens, das habe ich nie behauptet, ich meinte es geht in diesem Thread um neue Schaltnetzteil Endstufen wo PFC Pflicht ist, daher meine diesbezügliche Antwort.Das Verhältniss von netto Bauteilekosten zu Endverkaufspreis ist teilweise doch recht beträchtlich, wenn Du nur schon bedenkst dass manche Importeuer die Geräte für das Doppelte Ihrers Einstandspreises an den Händler verticken. Dann möchte der Hersteller und der Händler auch noch daran verdienen. Zudem sind die Entwicklungskosten für solche Nischenprodukte (was ein 3-phasen Endstufe vermutlich wäre) auf realtiv kleine Serien abzuwälzen was die Geräte zusätzlich verteuert.
Chic wäre es natürlich schon, alleine schon deshalb dass immer alle 3 phasen schön gleichmässig belastet würden.
Das 3-phasen Endstufen nicht gebaut werden dürfte vor allem von der geringen Nachfrage nach solchen Produkten abhängig sein. Die einzige 3phasen Endstufe die ich kenne war der MA10000 Monoblock, gefertigt ab 1987, aber diesen riesen 6He / 58kg. Trumm gibt es seit Jahren nicht mehr. http://www.crownaudio.com/pdf/legacy/k10684.pdf
Gruss, Andi
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Denkst du nicht, dass eher das hohe Gewicht, die extreme Größe und die für diese Zeit unsinnig hohe Leistung für den schlechten Absatz verantwortlich waren? Und warum sollte es ein Nischenprodukt werden, wenn der einwandfreie Betrieb an einer Phase auch gewährleitet ist (so wie es aktuelle "1x 16A Amps" auch tun)?
Im Übrigen ist die MA5002VZ noch garnicht so alt!
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Jens
ich denke die MA10'000 war bei Ihrem Produktionsstart im 1987 mit Ihrer Leistung ein absoluter Exot. Zudem gross und schwer und meiner Meinung nach das Wichtigste, für PA Anwendung extrem unflexibel da nur 1 Kanal.
Im 1992 erschien die MA5000VZ, sie bot in halber Gehäusegrösse bei halbem Gewicht gut die halbe Leistung, aber man hatte mit 2 MA5000VZ 4 Kanäle anstelle von 1 Kanal einer MA10'000, spätestens damit war die Nachfrage in PA Kreisen für die MA10'000 gestorben.
Die MA5000VZ und die MA5002VZ sind bis auf den Anschluss für das PIP Modul 100% identisch. Die 5002 hat die Anschlüsse nach PIP2 Standard drinn. Für PIP nach PIP2 und zurück gibt es Adapterplatinen, im MA5002VZ es ist wirklich nur die Steckverbindung anders. Also ist auch die MA5002VZ ein Gerät von Anfang der 90er Jahre. Die letzten MA5000VZ wurden auch mit dem PIP2 Anschluss ausgeliefert, bis dann die Marketinbgabteilung das Gerät neu gelabelt hat.
Ich würde es sehr begrüssen, wenn all die 6-15kW Endstufen auch 3-phasen Netzteile drinn hätten. Und genau so wie Diu schreibst, nur eine Phase gespiesen = reduzierte Leistung. Mal abwarten was da noch kommt.
Gruss, Andi
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der bessere weg im zeitalter der klimadiskussionen wären heutzutage mit sicherheit wirkungsgradstärkere lautsprechersysteme...
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Zitat von "linearray"
...der MA10000 Monoblock, gefertigt ab 1987, aber diesen riesen 6He / 58kg. Trumm gibt es seit Jahren nicht mehr. http://www.crownaudio.com/pdf/legacy/k10684.pdf
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[OT]Jetzt weiß ich warum die "Macro"-Tech heißen.
Der Trend geht ja mehr zu "Beam Steering", also mehr Kanäle, weniger Leistung pro Kanal.[/OT] -
wirkungsgradstärkere lautsprechersysteme...
bin dafür, gibt auch weniger rackspace und platz auf der pritsche. aber die marketings verblöden uns ja und jeder glaubt mehr watt ist die lösung.
spl scheinen manche einfach nicht zu kennen :shock: und vorallem wie doof einige schauen wenn du mir ner lächerlichen 200 watt box ihre hochgefeierten 800 watt teile platt machst :lol:
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Die Fakten über die MA5002VZ sind mir wohl bekannt. Worauf ich hinauswill, ist dass die MA5002VZ nicht alt ist, noch vor Kurzem produziert wurde (oder gar noch wird), dennoch keine PFC besitzt.
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ja, die MA5002VZ gibt es immer noch neu zu kaufen. Selten solche PA- Produkte mit so einer langen Produktelaufzeit und so geringem Wertzerfall erlebt wie diese Endstufe.
Der Thread heisst "Erfahrungsbericht digitale Amps" und auf diese Geräte bezog sich die Aussage bezüglich des PFC. Hätte ich vielleicht dutlicher da hin schreiben sollen. :? :?
Gruss, Andi
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Deine Aussage war aber, dass Geräte dieser Leistungsklasse PFC haben MÜSSEN... Warum sollte das nur auf "digitale" Amps zutreffen?
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