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Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

  • guma
  • 20. Februar 2009 um 15:16
  • guma
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    • 26. Februar 2009 um 17:47
    • #121
    Zitat von "oton"

    WO es allerdings teilweise schon sehr gut funktioniert ist beim Gitarren Modeling, hier werden ja u.A nicht nur Amps simuliert, sondern auch Mikrofone. Ich habe vor kurzem das neue Digidesign Eleven Plug-In getestet, und GERADE das Mikrofonmodeling hat mir sehr gut gefallen, wir haben gegen einen echten VOX AC30 getestet, abgenommen mit SM57, 421, U87 und 414, alles Mikros die auch die Simulation bietet, und es war doch erstaunlich wie nahe die Simulation an den "echten" Gitarrensound und auch an den "echten" Mikrofonklang herankam.

    http://www.digidesign.com/index.cfm?langid=4&navid=115&itemid=5422

    Ja, genau dieses digidesign-dingens war mir lesenderweise über den Weg gelaufen. Ist aber wohl wirklich nur was für 'Gitarre line in' und dann gehört live das Amp-(+Mikro)-Modeling vielleicht auch eher in einen digitalen Guitarrenpre ? Jedenfalls scheint es mir bis jetzt noch praktikabler, ein zweites Mikro vor eine Guitarrenbox zu stellen. Es halten sich die Mikrofonlösungen ja auch weiter hartnäckig gegen die sehr ordentlichen POD-artigen Lösungen.

  • oton
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    • 26. Februar 2009 um 17:57
    • #122

    naja, ein Digidesign Venue als Monitor, Gitarre direkt ins Pult und eine kleine Hardware Fußschalterlösung zum Programme wählen, das ganze dann In-Ear zurück ... könnte ich mir schon vorstellen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • schallereignissortierer
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    • 26. Februar 2009 um 19:07
    • #123

    Sowas gibts auch von IK Multimedia
    http://ikmultimedia.com/stompio/features/

    und von Native Instruments:
    http://www.native-instruments.com/index.php?id=guitarrig3&L=2

    Wäre per Laptop oder vielleicht sicherer per 19" PC durchaus machbar und beide sind als System komplett incl. des Interfaces

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • oton
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    • 26. Februar 2009 um 23:47
    • #124

    Guitar Rig habe ich jetzt schon ein paar mal auf Bühnen gesehen, das funktioniert schon ganz gut. Und so ein kleines Macbook macht doch ganz klar einen schlankeren Fuß als eine Ansammlung von AC30/PlexiMarschall/Rectifier.

    Allerdings wäre es doch wirklich schön, am Pult z.B. mal kurz etwas Verzerrung aus dem Amp zu nehmen, wenn es etwas zu matschig wird ... solange der Gitarrist einem vertraut wäre das für mich eine gute Sache, um noch punktgenauer arbeiten zu können. Und man könnte die Effekte ausmachen ... :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
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  • guma
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    • 27. Februar 2009 um 06:55
    • #125
    Zitat von "oton"

    Allerdings wäre es doch wirklich schön, am Pult z.B. mal kurz etwas Verzerrung aus dem Amp zu nehmen, wenn es etwas zu matschig wird ... solange der Gitarrist einem vertraut wäre das für mich eine gute Sache, um noch punktgenauer arbeiten zu können. Und man könnte die Effekte ausmachen ... :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

    AAAHHHRRG ! Wie geil, so weit habe ich noch nicht gedacht ! Wenns so weit ist, schmeiß ich doch die Mikros weg !!!!!!!!!!

  • bemi
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    • 27. Februar 2009 um 10:38
    • #126

    ok guma, gib vorher bescheid, dass ich sie auffangen kann. Ich nehme dann auf jeden Fall alle RE 20 und alle Kondensatorschaetzchen :)

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • guma
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    • 28. Februar 2009 um 14:32
    • #127

    So ich habe mir erlaubt, für die persönlichen "Selbstmitbringlisten" einen eigenen Thread nach 'Signalquellen' abzutrennen: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=24&t=74494&start=0 Ich hoffe, ihr seit einverstanden.

    Hier würde ich gerne weiter grundsätzliche praktische Vorgehensweisen / "Spielregeln" beim Mikrofonieren lesen oder Aspekte wie 'neutral' vs 'preshaped' beleuchten.

  • Beffel
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    • 28. Februar 2009 um 19:26
    • #128

    Zuerst versuche ich folgende Fragen zu erörtern:

    1. Was für eine Darbietung ist es? (Hintergrundmusik, Live-Act, Tanz, im Rahmen einer Show etc.)
    2. Was möchte der Auftraggeber erreichen?
    3. Wer mischt?
    3a. nur FOH oder gibt es auch einen Monitormix
    4. Welche Location?
    5. Gibt es einen Rider?
    6. kann ich den Techie der Truppe erreichen?

    Meine grundsätzlichen Regeln wenn ich FOH mische:

    1. bei Klassik, Jazz, Orchester, Theater und Sender möglichst linear und teilweise nur OH, je nach Örtlichkeit und gewünschtem Sound
    2. bei Bands mit zusätzlichem Monitormix und/oder Summe für lokalen Radio-/Fernsehsender möglichst linear , weil ich mir einbilde, dass nur so ein sinnvoller Sound auf der Bühne, bzw. für den Sender möglich ist. Zumindest bestärken mich meine bisherigen Erfahrungen in dieser Richtung!
    3. Bei Frischlingen und lokalen Matadoren stelle ich die Shure-Riege hin, weil das am wenigsten Streß mit den Bands verursacht. Hier spielt ja die Psychologie eine wichtige Rolle.

    Wenn ich Monitormix mache, dann kann ich ziemlich ungemütlich werden und setze mich teilweise gegen FOH-Mann und Band durch. Allerdings hatte ich hier bisher nur mit unerfahrenen und lokalen Bands zu tun und hatte bis auf eine Ausnahme damit auch am Ende immer bei Künstlern und Auftraggeber am Ende hörbaren Erfolg.

    Beffl, so a Glaber! Dess glabst da jao salber nedd,
    obbar es bassd schoh!

  • christopher hafer
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    • 1. März 2009 um 16:05
    • #129
    Zitat von "guma"


    Wie gut sind Softwaremikrofonemulationen ( die uns live in der Regel ( noch ) nicht zur Verfügung stehen ) und welche Parameter werden emuliert ? ( eine bloße EQ-Einstellung brauchen wir wohl eher nicht und den Anteil, der durch die Richtcharakteristik bestimmt wird, naturgemäß auch nicht ). Wie wird der "Raumanteil" herausgerechnet und wie wird auf die Überlagerungseffekte 'tatsächliches Mikro + virtuelles Mikro' eingegangen oder macht das möglicherweise nur Sinn, wenn das Originalsignal eine line-Quelle ist ?

    Da wird nichts anderes gemacht als eine idealisierte Frequenzkurve des Original-Mikros invertiert und anschließend die Kurve des "Wunschmikros" draufgerechnet, und zwar mit nicht-phasenlinearen Filtern (weil der "mechanische" EQ auch nicht Phasenlinear ist).
    Verschiedene Richtwirkungen können so selbstverständlich nicht mehr erzeugt werden (es gibt für einige GM-Typen aber eine Umschaltung, weil jede Charakteristik eine spezifische F-Kurve hat), und Raumanteile werden erst recht nicht herausgerechnet.
    Das größte Problem ist aber die dynamische Emulation. Unlineare Artefakte (Verzerrungen) können weder herausgerechnet noch besonders gut hereingerechnet werden.
    Sicher wird die Entwicklung weiter gehen.

    Ob das Sinn hat muss jeder für sich entscheiden, für mich war es eine Spielerei die ganz schnell wieder verschwunden ist, im Gegensatz zu den sehr guten Amp/Röhren/Tape-Simulationen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • guma
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    • 1. März 2009 um 17:20
    • #130

    Ja, vielleicht nimmt das Ganze ja auch eine Wendung wie nach dem E-Drum-Hype Anfang der Achtziger. Danach sind die Natur-Drumsets auf der Bühne auch nicht ausgestorben, im Gegenteil. Ich denke auch, dass es neben allen 'Line-Emulationen' weiter mikrofonierte Amps geben wird trotz aller Vorteile einer Line-Quelle.

  • wora
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    • 2. März 2009 um 00:34
    • #131
    Zitat von "Beffel"

    ...
    3. Bei Frischlingen und lokalen Matadoren stelle ich die Shure-Riege hin, weil das am wenigsten Streß mit den Bands verursacht. Hier spielt ja die Psychologie eine wichtige Rolle...


    das ist ein nicht zu unterschätzender aspekt!
    viele musiker haben durchaus schon schlechte erfahrungen sowohl mit personal als auch mit gerätschaften gemacht. da hilft es wirklich weiter, wenn was bekanntes da steht... der künstler an sich ist da recht konservativ, was ich aber auch sehr gut verstehen kann.

    Zitat von "guma"

    ... Ich denke auch, dass es neben allen 'Line-Emulationen' weiter mikrofonierte Amps geben wird trotz aller Vorteile einer Line-Quelle.


    auch hier sehe ich das mal aus sicht des musikers:
    als gitarrist habe ich mit einem eigenen amp immer noch die möglichkeit, das ich mich so laut machen kann das ich mich selbst höre. wenn ich mit der klampfe direkt mit linesignal in die anlage spiele, bin ich zu 100% vom personal abhängig. natürlich kennen wir alle die negativbeispiele, wenn die gitarreros mal wieder mit vollem pegel ihre kniekehlen beschallen und die leute in den vorderen reihen wegblasen. aber ich denke das wird sich so schnell nicht ändern, denn sie können sich eben nicht immer 100%ig auf die techniker vor ort verlassen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Beffel
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    • 2. März 2009 um 07:29
    • #132
    Zitat von "guma"

    ...
    natürlich kennen wir alle die negativbeispiele, wenn die gitarreros mal wieder mit vollem pegel ihre kniekehlen beschallen und die leute in den vorderen reihen wegblasen. aber ich denke das wird sich so schnell nicht ändern, denn sie können sich eben nicht immer 100%ig auf die techniker vor ort verlassen...

    Das ist auch ein wichtiger Punkt: Wie wird der Sound auf der Bühne produziert? Kann ich überhaupt noch sinnvoll mit der PA "verstärken" oder macht mir der Bühnensound schon alles platt? (Und nicht nur von der/den Gitarre/n) Da ist auch der Monitrosound nicht ganz unerheblich. Wenn ich da nicht sauber arbeite, schicke ich mir zum Teil selber viel Müll auf die Front und mache meine Abnahmebemühungen selber zunichte.

    Beffl, so a Glaber! Dess glabst da jao salber nedd,
    obbar es bassd schoh!

  • guma
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    • 13. März 2009 um 17:14
    • #133

    Sehr gut zu diesem Thema passend, das aktuelle Interview mit BAP/Laith Al-Deen Mischer Achim Schnall im PP3/09 ( Man beachte den Blick auf ein altes ATM23HE am Leslie ! :(

    " Nun, für jede Band, die ich betreue, konfiguriere ich die Mikrofone, die Halterungen, Klemmen und NF-Kabelbäume. ............ Ich habe zum Beispiel bei Laith Al-Deen ein ganz anderes Set mit als hier oder den Rodgau Monotones, denn ich verwende immer nur die Mikrofone, die am besten zu den jeweiligen Anforderungen passen b.z.w. die mir am besten gefallen. Und zwar quer durch alle Mikrofontypen. Bei BAP-Trommler Jürgen Zöller verwende ich zum Beispiel ein Beta 52. Die Bassdrum von Laiths Trommler Dave Mette bekommt an dieser Stelle ein Sennheiser 901. Für Wolfgang Niedecken setze ich ein Sennheiser 935 ein, weil es sehr gut zu ihm passt. Wir haben mehrere Mikros probiert."

    Sehr sympatisch und überhaupt nicht nach Endorsement riechend. Schätze Herr Schnall interessiert sich nicht für sog. "Standards", sondern tut das, was er oben beschreibt. Das hört sich auch überhaupt nicht nach "elitär" oder "teuer" an und vor allem nicht nach einem eingerosteten 421/57/58 Credo sondern nach im fortgeschrittenen Alter erhaltener Experimentierfreude. Will sagen: Er spricht mir aus der Seele !!!

  • tufkaklto
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    • 13. März 2009 um 20:11
    • #134

    Für diese Aussage mal ein schöner Applaus. :D:D:D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • bemi
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    • 14. März 2009 um 10:45
    • #135

    die Aussage haette ich gerne im O Ton mit seinem Dialekt gehoert :)

    Und dass er "ganz normal" und kein Spinner ist, der auch so babbelt wie ihm der Schnabel gewachsen ist, dass er einfach auf dem Boden geblieben ist und einen guten Job abliefern will (und abliefert), genau das zeichnet ihn aus.


    VG bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
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  • guma
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    • 16. März 2009 um 20:13
    • #136
    Zitat von "ADMIN"

    Bei einem Mikrofon sind etliche Dinge anders, beispielsweise

    - Gerade dynamische Mikrofone haben keine harte Clipping-Grenze, sondern beginnen weich zu verzerren (weil das Magnetfeld nicht homogen ist, weil ein Übertrager in die magnetische Sättigung gerät...)
    - Der Frequenzgang wird unter anderem durch mechanische Filter erzeugt, wo sich die Luft durch kleine Kanäle zwängt. Da sind wir dann bei höheren Pegeln in einem Bereich, in dem die Luft nicht mehr (näherungsweise) linear ist.

    Zudem: Wir haben nicht nur einen Frequenz-, sondern auch einen Phasengang - beides zusammen bildet die Impulsantwort, mit dem sich jedes System innerhalb seines linearen Verhaltens beschreiben lässt. Gerade dynamische Mikrofone mit ihren vergleichsweise großen Massen haben ein viel komplexeres Ein- und Ausschwingverhalten als ein EQ und somit bei einem gleichen Frequenzgang einen ganz anderen Phasengang.

    Ganz interessant in diesem Zusammenhang zu lesen auch wenns von einer Herstellerwebsite kommt:

    http://www.akg.com/site/product_a…anguage,DE.html

  • wora
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    • 16. März 2009 um 21:22
    • #137

    ja, den text kann ich gut nachvollziehen.
    vor allem der satz:

    Zitat

    Der Klang und das Verhalten von Mikrofonen läßt sich nicht alleine durch ihre mitgelieferten technischen Spezifikationen beschreiben. Um die tatsächlichen Eigenschaften aufzudecken, sollte man das Mikrofon „in der Anwendung“ betrachten.

    deckt sich gut mit meinen erfahrungswerten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david kammerer
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    • 16. März 2009 um 21:23
    • #138
    Zitat von "guma"

    Ganz interessant in diesem Zusammenhang zu lesen auch wenns von einer Herstellerwebsite kommt:

    http://www.akg.com/site/product_a…anguage,DE.html


    das ist doch blos "Marketinggeschwätz", das "Rezeptbuchdenken" fördert :D:D

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • christopher hafer
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    • 16. März 2009 um 23:06
    • #139
    Zitat von "AKG Werbung"

    Der Klang und das Verhalten von Mikrofonen läßt sich nicht alleine durch ihre mitgelieferten technischen Spezifikationen beschreiben. Um die tatsächlichen Eigenschaften aufzudecken, sollte man das Mikrofon „in der Anwendung“ betrachten.

    Wir beachten bitte das fettgedruckte Wort...

    Zitat von "david kammerer"

    das ist doch blos "Marketinggeschwätz", das "Rezeptbuchdenken" fördert


    Ja, ganz recht:

    Zitat

    und daher können die klanglichen Ergebnisse meist auch nur mit Charakterisierungen wie „blumig“, „offen“, „transparent“, „warm“, „seidig“, „aggressiv“ oder ähnlichen Attributen beschrieben werden. Diese Beschreibungen sind für den Endverbraucher sicherlich greifbarer als jeder technische Begriff...


    = der "Endverbraucher" ist sowieso blöd wie Dachpappe, da erfinden wir mal ein paar Phantasiebegriffe... Wie klingt denn bitte "Blumig"? Oder "Seidig"? :roll:

    Zitat

    Eine Darstellung der Aufnahme als Wasserfalldiagramm kann hier aufschlußreiche Ergebnisse liefern.


    Tolle Idee, nur: Geliefert wird dergleichen nirgendwo.

    An sich ist der Artikel ja gar nicht so schlecht, erst recht wenn man bedenkt das es sich um "Marketinggeschwätz" alias "AKG-Promo" handelt. Leider verschenkt der Autor aber jede Gelegenheit die Dinge zu vertiefen und widmet sich lieber irgendwelchen Allgemeinplätzen ("Der Tonmeister kann entscheiden, wie er die Eigenschaften am effizientesten nutzt") oder dem eigenen Geschmack ("Für Jazzschlagzeuger ist die Verwendung eines Kondensatormikrofons für die Snare geradezu Pflicht.").

    Erneut: Tontechnik fürs Rezeptbuch. Ideal für Leute, die Mikrofone vor allem aus Katalogen kennen oder diese verkaufen wollen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • guma
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    • 17. März 2009 um 07:03
    • #140

    Der Link war als Denkanstoß und nicht als wissenschaftliche Abhandlung gedacht. Für eine wirklich exakte Abhandlung der elektromechanischen Zusammenhänge empfehle ich die entsprechenden Seiten in Glen Ballous "Handbook". Allerdings hat der Verfasser des AKG-Artikels das gleiche Problem wie alle, die versuchen, Wissen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen: In der Vereinfachung steckt immer eine gewisse Unexaktheit. Die Beschreibung der elektromechanischen Vorgänge ist aber so in Ordnung. Ich nehme an, dass der Autor auf Anfrage auch seine Wasserfalldiagramme zur Verfügung stellt.

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