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CD-Player mit AES/EBU

  • Pulenk
  • 24. Februar 2009 um 15:56
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    Pulenk
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    • 24. Februar 2009 um 15:56
    • #1

    Servus Forum!

    Wir suchen einen CD-Player, der über AES/EBU-Ausgänge verfügt und dabei noch recht preiswert ist!
    Es kann auch gern ein Gerät aus der DJ-Ecke sein; 19" ist nicht Pflicht.

    Danke für eure Tipps!

    Mark

  • christopher hafer
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    • 24. Februar 2009 um 16:20
    • #2

    Möchtest Du den an ein Digital-Pult anschließen?

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Christian Engel
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    • 24. Februar 2009 um 17:31
    • #3

    Da kenne ich nur den Sony CDP-D500. Aber preiswert geht anders :D

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

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    • 24. Februar 2009 um 18:16
    • #4

    @ Christoph:

    Ja, soll an ein Spirit 324 angeschlossen werden.

  • Tobias Zw.
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    • 24. Februar 2009 um 18:53
    • #5

    Evtl. dürfte dann ein einfacher CD-Player mit S/PDIF-Ausgang und ein Adapter/Formatwandler wie z.B. dieser hier sinnvoller sein.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

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    • 24. Februar 2009 um 19:01
    • #6

    Tobias:
    der s/pdif-Eingang des Pultes ist leider etwas wankelmütig... außerdem ist uns eine XLR-Verbindung wichtig wegen der Betriebssicherheit.

    Ich bin schon mal ein bisschen fündig geworden:

    http://www.d-mpro.eu.com/index2.php?lang=eng&main=prod&ver=&CID=3&sub=&action=detail&Pid=150&brand=2

    Erfüllt unsere Anforderungen ganz gut. Gibt´s ähnliches noch günstiger?

  • Tobias Zw.
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    • 24. Februar 2009 um 21:56
    • #7
    Zitat von "Pulenk"

    Tobias:
    der s/pdif-Eingang des Pultes ist leider etwas wankelmütig... außerdem ist uns eine XLR-Verbindung wichtig wegen der Betriebssicherheit.

    Bitte meinen Beitrag nochmal lesen: Unter den Worten "dieser hier" verbirgt sich ein Link zu einem Formatwandler SPDIF auf AES/EBU, der auch zusammen mit einem SPDIF-fähigen CD-Player noch günstiger als so teure Profiboliden sein sollte.

    Den Wandler habe ich übrigens selber im Einsatz - funktioniert.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • christopher hafer
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    • 24. Februar 2009 um 22:26
    • #8
    Zitat von "Pulenk"

    @ Christoph:

    Ja, soll an ein Spirit 324 angeschlossen werden.


    Hab ich mir gedacht.
    Das Problem: Du wirst damit vermutlich nicht recht glücklich werden.
    Denn wenn Du den CDP digital anschließen willst muss das Pult sich nach dem Player syncen,
    also CDP ist Master, Pult ist Slave, ansonsten gibt es Knistergeräusche ohne Ende. Fällt der CDP aus, fällt die Systemclock aus und Du hättest einen ärgerlichen Totalausfall. Mir wäre das zu wackelig, außerdem kannst Du max. genau ein Gerät so anschließen, also nicht etwa zwei für DJ-Betrieb o.ä.
    Erforderlich wäre also nicht ein Player nur mit Digitalausgang, sondern mit auch TC-Eingang (BNC). Das haben aber wirklich nur sehr teure Studio-Geräte.

    Daher mein Rat: Vergiss die Digitalverbindung. Es bringt fast gar nichts (schon gar nicht live), kann aber sehr viel Probleme erzeugen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • tufkaklto
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    • 24. Februar 2009 um 23:22
    • #9

    Und wenn, dann schau mal, welche SR das Pult kann.

    Und ob es einen SRC für die Eingänge hat.

    Wenn das Pult nur 48KHZ kann, dann brauchst Du den im Eingang

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Tobias Zw.
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    • 25. Februar 2009 um 07:18
    • #10
    Zitat von "christopher hafer"

    Denn wenn Du den CDP digital anschließen willst muss das Pult sich nach dem Player syncen,
    also CDP ist Master, Pult ist Slave, ansonsten gibt es Knistergeräusche ohne Ende. Fällt der CDP aus, fällt die Systemclock aus und Du hättest einen ärgerlichen Totalausfall.

    Hi Christopher,

    natürlich habe ich nicht Deine extensive Erfahrung und Bildung, aber es wäre mir neu, dass bei einer AES/EBU-Schnittstelle extern gesynct werden müsste. Mir wäre auch neu, dass bei allen Pulten mit rein digitalen Eingängen die Clock verteilt würde... und selbst die doofe Wikipedia schreibt:

    Zitat von "Wikipedia"

    Elektrisch verwendet die AES3 Schnittstelle Pegel und Treiber nach der Norm EIA-422 (RS422). Durch die Art der Kanalkodierung kann auf der Empfangseite der Abtastratentakt mittels einer PLL aus dem AES3 Signal wiedergewonnen werden.

    Z. B. von SNGs habe ich noch nie eine Clock bekommen...

    Also, um noch mal aus der Praxis zu sprechen: Ich verwende den o. a. Wandler von SPDIF auf AES/EBU (der - Teufel auch! - nicht mal einen Clock-Eingang hat!), um genau so aus SPDIF AES/EBU zu machen, und das nachfolgende Gerät (in diesem Falle ein HDSDI-Embedder) hat noch nie Ausfälle produziert.

    Nix Clock. Beitrag von Christopher kann also für diesen Anwendungsfall ignoriert werden - ausser Du hast Angst vor dem bösen Jitter (harr, harr).

    Wer allerdings Recht hat, ist unser Ösi Klaus. Die Samplerates müssen stimmen, und eine CD hat nun einmal 44,1 kHz...

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Edith: Zu doof zum Editieren...

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • audiobo
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    • 25. Februar 2009 um 08:37
    • #11

    Oha, da muss ich mich doch mal glatt auf Christophers Seite stellen... (bzw. ich glaube, dass war jetzt eine klassische "Aneinander-Vorbei-Rede", vllt. war unser Tobias noch nich ganz wach :wink: . Es ging nicht um einen zusätzlichen Sync parallel zur AES/EBU-Strippe, sondern in die andere Richtung.)

    Angenommen, du verbindest die beiden Geräte per S/P-DIF od. AES/EBU und lässt das Pult weiterhin mit der eigenen Wordclock laufen, dann laufen ja 2 Clocks parallel. Ausgehend davon, dass 2 Taktgeber nie 100% gleich schnell sind und auch, dass das genannte Pult am Digitaleingang keine SR-Conversion besitzt, führt dies in regelmässigen Abständen zu u.U. unangenehmen Digitalfehlern. Wie stark und wie häufig diese auftreten hängt vor allem davon ab, wie unterschiedlich die Clocks sind. Vllt. fällt es in diesem Fall auch kaum auf -> Ausprobieren.


    Was die Sache mit dem CD-Player als Masterclock angeht: beim plötzlichen Fehlen derselben sollte sich im besten Falle automatisch die Clock-Source auf intern umstellen, was zu einem kurzzeitigem (ca. 1 Sek.) Tonausfall führt. Allerdings gibt/gab es auch Pulte, die dann erstmal komplett runter- und wieder hochfahren müssen... :roll: Soll z.B. ganz früher beim PM1D so gewesen sein (dunkle Erinnerung ...kram)

  • Tobias Zw.
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    • 25. Februar 2009 um 09:23
    • #12

    Hmm, anscheinend wirklich unklar ausgedrückt.

    Folgende Herangehensweise:

    CD-Player mit digitalem Ausgang (sei's SPDIF oder über einen Wandler AES/EBU) wird auf digitalen Eingang des Pultes gesteckt. Die Samplerates stimmen überein.

    Dann stelle ich das Pult auf externe Clock und wähle als Quelle den Digitaleingang. Dann kann sich das Pult problemlos zum CD-Player syncen, ohne dass ich eine zusätzliche Clock-Strippe brauche.

    Wie sich das Pult verhält, wenn es die externe Clock (=SPDIF-Signal) verliert, steht auf einem anderen Blatt.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • oton
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    • 25. Februar 2009 um 10:02
    • #13

    aneinandervorbeibabbel ... :D

    Recht habt ihr alle ... irgendwie.

    AES EBU braucht natürlich nicht zwingend eine extra Clock Leitung, und für diesen Anwendungsfall wäre es ja auch egal, wenn der CD-Player spinnt bekommt das Pult keine stabile Clock mehr, ob über AES EBU oder das BNC Kabel.

    Ich hätte jetzt bei einem vernünftigen CD Player keine wirklichen Sorgen wg. schlechter Clock, das sollte eigentlich funktionieren. Ich habe oft HD Systeme etc. an Digitalpulten, wo auch oft das Pult als Slave laufen muss, und das geht bis jetzt auch Problemlos.

    Die einzigen Probleme, die ich hier je hatte waren ein HD System, das Timecode gesteuert hinter einem MAZ Zuspieler hinterherläuft, und um die Schwankungen auzugleichen ständig leicht die Samplefrequenz variiert .... ich wusste gar nicht was für üble Geräusche ein 02R machen kann ... :D ... da hilft nur ein Pult mit SRC.

    Superdupersaubere Lösung wäre hier eine externe Clock, aber auch die kann ja mal kaputtgehen ... und dann gehen weder Pult noch CD-Player ... :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • ukw
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    • 25. Februar 2009 um 10:17
    • #14

    Ich habe den digitalen Coax Ausgang von einem Philips 5 fach CD Wechsler
    mit einem Coax (Kabel ist normales Cinch auf XLR) angeschlossen. geht wunderbar (20 bit 44,1 khz )

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • audiobo
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    • 25. Februar 2009 um 11:58
    • #15
    Zitat von "oton"

    Die einzigen Probleme, die ich hier je hatte waren ein HD System, das Timecode gesteuert hinter einem MAZ Zuspieler hinterherläuft, und um die Schwankungen auzugleichen ständig leicht die Samplefrequenz variiert .... ich wusste gar nicht was für üble Geräusche ein 02R machen kann ... :D ... da hilft nur ein Pult mit SRC.

    Hehe. Das kenn ich auch noch - richtig schön mit Bandmaschine, uraltem SMPTE-Lesegerät, Yamaha-Digitalschleuder (ich glaube das war diese unsägliche AW4416 "02R-Inside" :roll: ) und Compi. Da wurde trotz tagelangem Herumprobieren das Abziehen des Stereomixes zu einem reinen Glücksspiel. Hinterher stellte sich heraus, dass die Timecode-Kiste `nen Knall hatte und der MTC schon zu schnell lief. Die zusätzlichen Schankungen führten dann einfach regelmässig zum Super-Gau. (Damals arbeiteten wir noch mit 6-Hand-Analog-Automation :D )

  • bemi
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    • 25. Februar 2009 um 14:22
    • #16
    Zitat von "christopher hafer"


    Hab ich mir gedacht.
    Das Problem: Du wirst damit vermutlich nicht recht glücklich werden.
    Denn wenn Du den CDP digital anschließen willst muss das Pult sich nach dem Player syncen,
    also CDP ist Master, Pult ist Slave, ansonsten gibt es Knistergeräusche ohne Ende. Fällt der CDP aus, fällt die Systemclock aus und Du hättest einen ärgerlichen Totalausfall. Mir wäre das zu wackelig, außerdem kannst Du max. genau ein Gerät so anschließen, also nicht etwa zwei für DJ-Betrieb o.ä.
    Erforderlich wäre also nicht ein Player nur mit Digitalausgang, sondern mit auch TC-Eingang (BNC). Das haben aber wirklich nur sehr teure Studio-Geräte.

    Daher mein Rat: Vergiss die Digitalverbindung. Es bringt fast gar nichts (schon gar nicht live), kann aber sehr viel Probleme erzeugen.


    99% ACK - bloss bitte nicht TC mit WC verwechseln. Aus dem getippten geht aber hervor, dass christopher es kapiert hat :D und es sich um einen Tipp- oder Leichtsinnsfehler handelt.

    WC hat nix mit SMTPE oder TC oder MidiClock zu tun - hoechstens mittelbar.


    VG bemi

    PS: dass christopher hier so angebloefft wird, was ihm sonst selbst ja immer vorgehalten wird, ist nicht ok.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

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    • 25. Februar 2009 um 14:35
    • #17

    Hmmmm...

    Dass es so kompliziert ist, digitale Geräte miteinander zu verbinden...

    Der digitale Eingang am Pult wär halt grad noch frei.

  • christopher hafer
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    • 25. Februar 2009 um 17:48
    • #18
    Zitat von "Tobias Zw."

    Hi Christopher,

    natürlich habe ich nicht Deine extensive Erfahrung und Bildung, aber es wäre mir neu, dass bei einer AES/EBU-Schnittstelle extern gesynct werden müsste. Mir wäre auch neu, dass bei allen Pulten mit rein digitalen Eingängen die Clock verteilt würde (...)

    Nix Clock. Beitrag von Christopher kann also für diesen Anwendungsfall ignoriert werden - ausser Du hast Angst vor dem bösen Jitter (harr, harr).

    Tobias, einen Vorschlag zur Güte: Entweder Du möchtest mit mir wirklich diskutieren, ODER Du möchtest mich wirklich nur blöd anmachen. Dann meine Bitte: Mach das per PN. Aber beides geht irgendwie nicht.
    Und auch wenn Du der Letzte bist der das glaubt:
    Ich ziehe eine sachliche Diskussion sicher vor. Vielleicht solltest Du Deine massive "Christopher Hafer"-Aversion einfach mal überdenken. :(

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • christopher hafer
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    • 25. Februar 2009 um 17:51
    • #19
    Zitat von "bemi"

    99% ACK - bloss bitte nicht TC mit WC verwechseln. Aus dem getippten geht aber hervor, dass christopher es kapiert hat :D und es sich um einen Tipp- oder Leichtsinnsfehler handelt.

    Nö! Blackout! :D

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 26. Februar 2009 um 02:08
    • #20

    zu diesem thema habe ich eine frage:
    ich bin noch nicht wirklich firm im verbinden von digitalen gerätschaften. aus diesem grunde habe ich mir vor nem jahr mal ein buch gekauft, irgendwas mit digitaler studiotechnik... ;)
    was ich davon noch weiss ist, das die AES/EBU eine selbstsynchronisierende schnittstelle ist, das clocksignal wird also im datenstrom mitgeführt.
    in Wiki steht dann auch noch:

    Zitat

    Durch die Art der Kanalkodierung kann auf der Empfangseite der Abtastratentakt mittels einer PLL aus dem AES3 Signal wiedergewonnen werden.


    so wie ich das verstanden habe, müsste die verbindung also eigentlich problemlos funktionieren?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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