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Zusammenhang zwischen Mikrofon und Sprache

  • hias.h
  • 1. März 2009 um 00:04
  • hias.h
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    • 1. März 2009 um 00:04
    • #1

    Beim Rumspielen mit alten mics (ein Freund hat ein paar alte mikrophone abgestaubt, u.a. MD 441 und 421, sowie ein Paar als strässer gelabelte beyerdynamic) Viel mir beim Vergleich mit shure-altbeständen ( alte unsiphere modelle) natürlich sofort der klangunterschied auf.
    Als ich aber auf Englisch in die Mikros gesprochen habe, kehrte sich Bild um, und die shures klangen plötzlich besser!

    Das "deutsche" Mikros für Amerikaner manchmal nicht wirklich geeignet sind, viel mir schon viel früher auf, aber dass es an der Sprache an sich liegt, und nicht am akkzent hab ich bisher noch nicht so deutlich bemerkt.

    (Dass z.B Menschen Afrikanischer Abstammung aufgrund einer anderen stimmband-anatomie ganz anders klingen als Weisse und deshalb auch mit anderen mikrofonen besser klingen ist ja nichts neues)


    Hat irgendwer von euch schon ähnliche erfahrungen gemacht?

  • slaytalix
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    • 1. März 2009 um 09:34
    • #2

    Unsere Sprache ist eben sehr "s" - lastig & neigt zum Zischen. Ein De-Esser ist ratsam.

    Englisch klingt mit "the" etwas sanfter. Soweit linguistisch

    Electro Voice hatte mit einem ND 367 auch ein spezielles "Female" Vocal Mikrofon

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • hias.h
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    • 1. März 2009 um 12:55
    • #3

    Die englisch ausgesprochenen sätze klangen mit den deutschen mikros auch zischig, allerdings in anderen frequenzbereichen.
    Der shure-typische Präsenzpeak trifft halt genau die deutschen s-laute.
    Werde mir wohl demnächst mal ein paar native speaker suchen, um dem weiter nachzugehen.
    Interesant könnten auch die unterschiede Amerikaner/Brite/Australier sein....

  • Volker Holtmeyer
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    • 2. März 2009 um 00:31
    • #4

    Kommt der Beitrag vielleicht vier Wochen zu früh?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 2. März 2009 um 00:48
    • #5

    ?
    also mir ist bisher noch nicht aufgefallen, das man mit englischen oder amerikanischen mikrofonen deutsche künstler weniger gut abnehmen könnte...
    ich bin mittlerweile sogar ein begeisterter nutzer japanischer mikrofone für deutschsprachige sänger und konnte bisher noch jedes wort gut verstehen... :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Midi-Rakete
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    • 2. März 2009 um 01:28
    • #6

    Bei GSM-Handys wird die Sprache bekanntlich digitalisiert und komprimiert. Was ich mich schon immer frage, ob bestimmte Sprachen sich besser oder schlecher komprimieren lassen also nicht Handy-kompatibel sind.

    Wolfgang Dunczewski
    65934 Frankfurt
    Tel: 0700/TONSTUDIO

    DMX Selbstbau Projekte auf http://www.dmx4you.de

    FOH und Technik

  • tufkaklto
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    • 2. März 2009 um 09:00
    • #7
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Kommt der Beitrag vielleicht vier Wochen zu früh?

    Gibt es was Neues auf der Messe???? :D:D:D

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  • Tobias Zw.
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    • 2. März 2009 um 09:12
    • #8
    Zitat von "Wora"

    also mir ist bisher noch nicht aufgefallen, das man mit englischen oder amerikanischen mikrofonen deutsche künstler weniger gut abnehmen könnte...
    ich bin mittlerweile sogar ein begeisterter nutzer japanischer mikrofone für deutschsprachige sänger und konnte bisher noch jedes wort gut verstehen...

    So lange mit den japanischen Mikrofonen nicht das passiert, was hier mit dem Megaphon geschieht:

    http://www.youtube.com/watch?v=QjeGwDuPTZE

    草々

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • wora
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    • 2. März 2009 um 12:58
    • #9

    ... keine bange, auf meinen steht "made for Germany" drauf... :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 2. März 2009 um 14:31
    • #10

    Ja, der Beitrag kam vier Wochen zu früh.

    Denn es ist nicht wirklich die Sprache, die den Unterschied macht, sondern die Stimme.
    Gibt es "deutsche" Stimmen? Oder Amerikanische?

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Tobias Zw.
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    • 2. März 2009 um 14:47
    • #11

    Naja, die Erfahrung zeigt mir, dass Anglophone im Schnitt einen deutlich höheren Grundton(*) der Stimme haben als Deutschsprachige. Und die scharfen Zisch- und harten Verschlusslaute sind im deutschen auch deutlich ausgeprägter.

    Andererseits: Es sprechen mehr Menschen Chinesisch und Spanisch / Portugiesisch als Englisch als Muttersprache. Da wäre ein Markt für "language-optimized microphones"...

    :D

    MfG Tobias Zw.


    (*) ausser James Earl Jones

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • hias.h
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    • 2. März 2009 um 17:36
    • #12

    @ Christopher:
    Das dachte ich bisher auch, bin mir jetzt eben nicht mehr sicher.........

    @ wora:
    Die "schwächen" ließen sich mit einem simplen 3-Band-EQ mit semiparametrischem Mittenband
    zufiredenstellend ausmerzen, daher ist es in der Praxis wohl ziemlich egal.
    (ausser natürlich man ist Purist^^)

  • wora
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    • 2. März 2009 um 22:07
    • #13

    na ja, falls diesbezüglich irgendwas bahnbrechendes auf der messe vorgestellt werden sollte, bin ich mal gespannt wie sie mich überzeugen wollen ;)
    jede messe braucht wohl so ein zugpferd.
    aber nicht alle neuen ideen können sich durchsetzen, das wissen wir ja alle.

    also: ich bin bereit für neuigkeiten!! 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • christopher hafer
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    • 2. März 2009 um 22:20
    • #14

    Sagen wir mal so: Es ist richtig, dass unterschiedliche Sprachen unterschiedliche Klänge haben. Vielleicht hat "Deutsch" relativ viel Anteil im Präsenz.
    Aber der Rückschluss ist doch arg kurz gegriffen: Es gibt sehr viele Sprachen, es gibt sehr viele unterschiedliche Mikros aus allen Herstellerländern. Und die allerwenigsten Bühnengesangsmikrofone machen diese unsägliche Präsensanhebung nicht,
    eins der wenigen ist das gute alte MD431, das dem 421 relativ nahe kommt. Die aktuellen Sennheiser-Typen machen sie z.B. wieder.
    Von Shure gibt es das Sprecher-Mikrofon SM7. Das macht erstmal keine Präsenzanhebung.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Mechwerkandi
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    • 3. März 2009 um 08:30
    • #15

    Der f-gang eines Wandlers wird natürlich von seinem Konstrukteur beeinflusst.

    Man kann auch den Unterschied zwischen amerikanischen Lautsprechersystemen (viel zisch, viel bumm) und "auf deutsch" getrimmten deutlich wahrnehmen.
    Warum sollte das bei einem Mikro anders sein?

  • wora
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    • 3. März 2009 um 13:29
    • #16
    Zitat von "Mechwerkandi"

    ...
    Man kann auch den Unterschied zwischen amerikanischen Lautsprechersystemen (viel zisch, viel bumm) und "auf deutsch" getrimmten deutlich wahrnehmen...


    ich würde das nicht so verallgemeinern. ers gibt durchaus neutral klingende amerikanische lautsprecher, und nicht alle deutschen lassen schöne, warme tiefmitten vermissen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • aposto [ka]
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    • 17. März 2009 um 17:14
    • #17

    HI,

    gibt es eigentlich von den verschiedenen Marken Speazialmodelle für die jeweiligen Sprachen?

    Hintergrund ist folgender: In einem Telefonat wurde mir erzählt, dass z.B. das Shure SM58 in den USA anders ist als in Deutschland. Anscheinend ist es schwerer? und klingt anders.

    Hat das zufällig jemand von euch schon mal beobachtet?

    Die nächsten Tage wird dann wohl so ein USA-SM58 bei mir ankommen (zum Test).
    Habe leider nur ein recht mitgenommenes SM58, aber werde trotzdem mal den Vergleichtest machen.

    Grüße ALEX

  • tufkaklto
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    • 17. März 2009 um 19:14
    • #18

    Wenn es unterschiedliche 58er gibt, dann aus China :D

    Sorry, aber das halte ich für ein Gerücht, das es Für Europa extra 58er gibt.
    Oder haben die ein Anderes Netzteil drin 110V versus 240V :D:D :roll:

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  • Tobias Zw.
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    • 17. März 2009 um 19:45
    • #19
    Zitat von "klauston"

    Oder haben die ein Anderes Netzteil drin 110V versus 240V :D:D :roll:

    Also dafür ist der kleine Trafo dadrin(*)! Ich hab's immer geahnt... :D

    MfG Tobias Zw.

    (kommen die SM58 nicht sowieso - nachdem Mexico so teuer wurde - aus Fernost?!?)

    (*) - und nicht, wie ich immer dachte, für die Phantomspeisung!(**)

    (**) - Beruf: Ich warte die Gleichstromtrafos im Messingbergwerk...

    Äch bän wäder do.

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  • wora
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    • 17. März 2009 um 23:50
    • #20

    also es ist noch nicht all zu lange her, da wurde hier im forum von seiten des herstellers versichert, das das modell SM58 seit vielen jahren ausschliesslich in mexico gefertigt wird.
    ob es dann noch ein "amerikanisches"- und ein "welt"-modell gibt, ist mir nicht bekannt. aber auch das halte ich für ein gerücht.
    aber es zeigt mir mal wieder, das dieses mikro auch heute noch vielbeachtet ist ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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