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  5. Boxen und Amps

Frage zum Brückenbetrieb von Amps

  • schall_im_all
  • 5. März 2009 um 21:12
  • schall_im_all
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    31
    • 5. März 2009 um 21:12
    • #1

    Hallo

    habe jetzt einiges gelesen, was ich über Google gefunden habe, bin aber nicht schlauer

    wie verkabelt man den Brückenbetrieb richtig, nicht nur, dass man den Bridgeschalter an der Endstufe
    schaltet....

    schliesst man nur einen Kanal an (will nur Bass im Brückenbetrieb haben, BSS FDS-360 sitzt vorher)

    wieso schreiben User was von invertiertem Signal usw..

    ich habe eine Endstufe die hat Schraubklemmen und da soll ich den Speaker an den beiden ROTEN Klemmen
    anschliessen, die dann auch Bridge + und Bridge - beschriftet sind

    was ist, wenn die Endstufe nur Speakon hat und nix draufsteht?

    habe jetzt viel rumprobiert und kaum einen Lautstärkenunterschied am Bass bemerkt, was mach ich falsch?

  • mathias k.
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    • 5. März 2009 um 21:26
    • #2

    Wie wäre es, einfach mal die Bedienungsanleitung der Endstufe zu lesen?

  • Kracky
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    • 6. März 2009 um 10:34
    • #3

    Eigentlich ganz einfach zu sagen was du falsch machst! Mehr Input!!!

    Welche Endstufe, Bässe usw.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • treibsand
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    • 6. März 2009 um 11:43
    • #4

    Mal das technische:
    Ein Brückenbetrieb ist nix anderes, als dass beide Endstufenseiten genutzt werden, um eine höhere Ausgangsspannung (und damit verbundene Ausgangsleistung) zu bekommen.
    Da aber beide Seiten das gleichen Massepotential haben und i.d.R. auch das selbe Netzteil nutzen, kann die Spannung nur erhöht werden, indem man auf einer Seite um 180° zur anderen Seite versetzte Signale verstärkt. Die Differenz der beiden Ausgangssignale ist also genau doppelt so hoch, wie jedes Signal einzeln.
    Abgreifen lässt sich diese höhere Spannung allerdings nur zwischen den gleichen Klemmen - vorzugsweise zwischen beiden Pluspolen.

    Je nach Endstufenhersteller gibt es allerdings Speakonausgänge die das Brückensignal zusammenfassen. Entweder 1+ und 2+ oder 1+/- oder, oder oder. Auch die Invertierung und Verteilung des Eingangssignales wird je nach Endstufe anders (intern) geregelt. Manche haben EINEN Bridgeschalter, andere einen parallel und einen Invertierungsschalter, wieder andere garnix.

    Auch sind nicht alle Endstufen geeignet für den Brückenbetrieb. Durch das "Hintereinanderschalten" der Seiten und die Spannungsverdoppelung fliessen ja auch doppelt so grosse Ströme durch die Blöcke und die Streuung der Bauteile muss gering gehalten worden sein, damit beide Seiten gleich belastet werden.

    Alles in allem aber kein Voodoo, sondern State-of-the-art.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tufkawila
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    • 6. März 2009 um 11:55
    • #5

    Mit sowas ist aber auch nicht zu scherzen !!! Jenachdem wie der Amp aufgebaut is kann es bei Fehlanschluss mal ganz böse enden..........irgendwann verbschiedet sich dann die Endstufe mit einer dicken Rauchwolke und die Lautsprecher sind dann am brennen :lol: , das habe ich schon erlebt........ich würde die Aktion mit rumprobieren und schauen was passiert mal ganz schnell vergessen. :roll:

  • schall_im_all
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    • 6. März 2009 um 16:08
    • #6

    Ja Hallo

    also muss ich mich da mehr mit beschäftigen

    hätte ich ein Handbuch würde ich da reinschauen, also ist dieser Beitrag wenig sinnvoll gewesen

    Danke an die anderen :D

  • mathias k.
    Verifiziert
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    • 6. März 2009 um 16:21
    • #7
    Zitat von "schall_im_all"

    Ja Hallo
    hätte ich ein Handbuch würde ich da reinschauen, also ist dieser Beitrag wenig sinnvoll gewesen
    Danke an die anderen :D

    Aha, aber wir sollen wissen, was für eine Endstufe Du hast und und können Dir deshalb erklären, wie Du die anschließen musst?

    Wie Du schon selber herausgefunden hast, gibt es da bei verschiedenen Endstufen verschiedene Möglichkeiten. Deshalb kann Dir so wohl niemand sinnvoll weiter helfen.
    Vielleicht sagst Du mal, um welche Endstufe es konkret geht, dann kann Dir vielleicht auch genauer geholfen werden.

  • schall_im_all
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    • 6. März 2009 um 16:36
    • #8

    zum Beispiel die BGW Model 200

    dort steht hinten gar nichts drauf. Es scheint ja eine Absprache zu geben, dass man im Brückenbetrieb die gleichfarbigen SChraubklemmen nimmt, aber ohne + und - Kennzeichnung wollte ich das nicht verwenden...

  • rockline
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    • 6. März 2009 um 23:17
    • #9

    Brückenbetrieb funktioniert nur zwischen den Pluspolen der LS Klemmen. Die Minuspole sind ja identisch wie die Masse bzw. der Schutzleiter des Verstärkers. Das heißt, es besteht überhaupt keinerlei Differenz zwischen den Minuspolen, sie sind miteinander verbunden.

    Normalbetrieb:
    Bei zwei gleichphasig betriebenen Kanälen eines Stereoverstärkers sind die jeweiligen "Wellenberge" und "Wellentäler" der Signalkurven identisch, die Kanäle arbeiten "in Phase".
    Die Differenz zwischen den Pluspolen ist gleich 0, da beide Kanäle ja identisch arbeiten.
    Das die Differenz zwischen den Minuspolen ebenso 0 ist hatte ich bereits erwähnt.

    Brückenbetrieb:
    Hat die Endstufe symmetrische Eingänge, dann kann man einen der beiden Kanäle über einen Phasendreherkabel (Pin 2 > 3, Pin 3 > 2) betreiben, und erhält nun an dem einen Kanal einen "Wellenberg" während der andere ein "Wellental" im gleichen Zeitraum hat. Zwischen den beiden Kanälen ist nun eine große Differenz entstanden! Diese Differenz kann man nutzen, und klemmt den Lautsprecher zwischen die beiden differenzierenden Pluspole! Die Amplitude ist dabei doppelt so hoch wie an den jeweiligen Einzelkanälen.
    Jeder Kanal des Verstärkers funktioniert genau wie immer, nur eben mit dem Unterschied das einer "rückwärts" läuft, oder besser ausgedrückt phaseninvertiert!
    Und da die Differenz nachvollziehbarer Weise nur zwischen den Plusklemmen anliegt, wird der Lautsprecher auch nur an die beiden Plusklemmen angeschlossen.
    Plus ist übrigens der normal betriebene Kanal, Minus ist dann der 180° invertierte Kanal.

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 7. März 2009 um 10:22
    • #10
    Zitat von "rockline"


    Jeder Kanal des Verstärkers funktioniert genau wie immer, nur eben mit dem Unterschied das einer "rückwärts" läuft, oder besser ausgedrückt phaseninvertiert!


    Oder noch besser ausgedrückt: invertiert - ganz einfach, ohne "Phase".

    Mit Phase hat das alles nichts zu tun, auch wenn das immer wieder zu hören ist. Bei konstanten Sinussignalen im eingeschwungenen Zustand ist das zwar augenscheinlich das Gleiche, aber wir hören uns ja nur selten eingeschwungene Zustände an ... :wink:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • rockline
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    • 7. März 2009 um 11:35
    • #11

    Phase ist halt die landläufige Bezeichnung dafür. Phasendreher, Phasenverschiebung, Phase vertauscht usw. sind gebräuchliche Begriffe, die auch in dem Zusammenhang für besseren "Durchblick" sorgen könnten.

  • schall_im_all
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    • 7. März 2009 um 20:46
    • #12

    Ah ok

    also ist für den Brückenbetrieb auf jeden Fall symmetrischer Eingang erforderlich und einer muss
    invertiert werden mit Phasenwender, man geht also stereo rein und dreht einen Kanal

    mit den beiden roten Buchsen das leuchtet mir ein, nur wo ist jetz Plus und wo Minus?

    bei Speakon müsste dann eine Summenbeschaltung irgendwo aufgedruckt sein oder im Handbuch
    stehen

  • andy006
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    • 7. März 2009 um 22:46
    • #13

    ?????????????????????????????????????????????????????
    sind in einem Bundesland schonwieder Sommerferien

    Wer Augen hat der höre ------- besser?

  • Jens Droessler
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    • 8. März 2009 um 02:41
    • #14

    Manche Amps betreiben einen Kanal ständig polaritätsvertauscht bzw. invertiert, z.B. Lab Gruppen bei der fP-Serie

    Nur kurz: Phasenverschiebung ist ja auch richtig. Was wäre denn eine Polaritätsverschiebung? :D

    Ich bin auch ganz dafür, die Dinge beim Namen zu nennen und mit der üblichen Nomenklatur stationärer Signale endlich zu brechen.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 8. März 2009 um 19:11
    • #15
    Zitat von "schall_im_all"

    ...man geht also stereo rein und dreht einen Kanal

    mit den beiden roten Buchsen das leuchtet mir ein, nur wo ist jetz Plus und wo Minus?


    Je nach Amp, man geht nur mit einem Signal rein, also normal ist "A" oder "1". Zweite Buchse bleibt unbelegt (ausser ein Amp kann Monosummieren).
    Plus greift man ab bei Pluspol des Kanals "A" bzw. "1" und Minus von Pluspol das anderen Kanals.

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