hamburg ist halt ein hartes pflaster :twisted:
Lautsprecher abgestürzt - zwei Verletzte in Hamburg
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Also, die Box war wohl ne Aktivbox, die per Funk ein Signal bekam und nur in die nächstgelegene Steckdose eingestöpselt wurde zwecks Stromversorgung. Ist übrigens alles den vorhergehenden Posts zu entnehmen. Ich habs auch gleich verstanden, warum andere nicht?

Und BTW: Das ist wohl Hardcore, aber mit zuviel Alkohol in der Birne machen viele Menschen sehr sehr viel Hardcore...

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Zitat von "ret"
Und BTW: Das ist wohl Hardcore, aber mit zuviel Alkohol in der Birne machen viele Menschen sehr sehr viel Hardcore...

Es gab ja vor wenigen jahren auch mal die "Spezialisten", welche die vorderen Ausleger der Traversenlifte für die Fronttruss gezogen haben...
Alkoholisiertes Publikum verhält sich nun manchmal "ein wenig seltsam", dies hat man bei seinen Gefährdungsanalysen zu berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen (bei Beispiel hier vielleicht Stahlkette und Vorhängeschloss - schon deswegen, dass man die Box nach der Veranstaltung wieder mitnehmen kann).
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Michael: Durchaus korrekt, hätte man eventuell sichern könne mit Kette oder sowas. Aber trotzdem: erfahrungsgemäß wage ich zu behaupten, dass man zwar sehr viele Worst-Case-Szenarios durchdenken kann, aber gegen die Dummheit des alkoholisierten Partyvolkes kommt man wirklich seltenst zu 100% an!
Mittlerweile scheint so zum Beispiel der Trend zu sein, zu Veranstaltungen Deo- oder Haarspray mitzunehmen und dieses dann nach dem 5. Bier als Flammenwerfer zu mißbrauchen! Oder anderes Beispiel: Subwoofer werden als "Seifenkisten" missbraucht, um Nachts vor der Location ein Subwoofer-Rennen den Berg hinunter zu veranstalten. Die Ausleger der Truss-Lifte hatten wir schon. Das könnte man ja durchaus beliebig und endlos fortführen, aber jeden Tag stellt man fest, dass man doch wieder was erlebt hat (oder ein Kollege), dass man eigentlich für schier unmöglich gehalten hatte...
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Zitat von "ADMIN"
Es gab ja vor wenigen jahren auch mal die "Spezialisten", welche die vorderen Ausleger der Traversenlifte für die Fronttruss gezogen haben...
Alkoholisiertes Publikum verhält sich nun manchmal "ein wenig seltsam", dies hat man bei seinen Gefährdungsanalysen zu berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen (bei Beispiel hier vielleicht Stahlkette und Vorhängeschloss - schon deswegen, dass man die Box nach der Veranstaltung wieder mitnehmen kann).
Würde ich auch so sehen.
Ein Einkaufscenter wie das AEC würde ich von der Höhe her schon für so sensibel in der Gefährdung halten, das man bei der Genehmigung eigentlich sich schon hätte Gedanken machen müßen, was passiert, wenn auch nur ein Glas oder eine Flasche von einem der oberen Stockwerke herunterfällt.
Ganz zu schweigen von Boxen oder Ähnlichem.
Und ganz ehrlich:
Mit betrunkenem Publikum sollte man bei Veranstaltungen rechnen, bei dem die Gastronomie mit genau dem Geld erwirtschaftet.Vermutlich müßte man wirklich ganz am Anfang mal anfangen, ob so ein Ort geeignet ist und dann die Vorkehrungen treffen, das sowas nicht passiert.
Dann kommt man aber dorthin, wo man bei der Kalkulation merkt, das die Sicherheit zu teuer ist und man hofft, das nix passiert.
>Das Ergebnis von sowas wird hier diskutiert.
Und man muß froh sein, das keine Unschuldigen gestorben sind!!!!!!! -
Klaus: Gebe Dir absolut Recht! Alleine der Veranstaltungsort hat bei mir schon für Verwunderung gesorgt alleine wegen der wohl vorhandenen vielen Treppen, Podeste etc. Wie Du sagst, es muss ja keine Box runterfallen, auch ein Glas oder wegen mir ein gefüllter Konststoffbecher können da Verletzungen bescheren. Sowas könnte man (oder viel mehr die Behörde, die das genehmigt hat) auch im Vorfeld bedenken und entweder die Sicherheitsauflagen verschärfen oder aber eben die Veranstaltung einfach nicht zulassen. Aber leider stehen ja die Dollars auch bei den behörden höher im Kurs als die Sicherheit...

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Nach lesen dieses Schredds fasse mal kurz ungeordnet meine spontanen Gedanken zusammen:
- es werden 20000 Tickets per Vorkasse verkauft, die 20000 konsumieren ordentlich ....
ZitatDas Budget ist knapp
, jawoll ! Die Taschen des Diskothekers müssen geplatzt sein...
-Zitatin den Nächten von Mittwoch bis Sonntag ... ca. 70 Mannstunden (pro Kopf)
. Das macht nach Adam Riese 4 Nächte mit jeweils 17,5 Stunden im Schnitt .... und ach ja ,
ZitatEr hält sich hierbei auch an alle gesetzlichen Bedingungen
- wenn ein Stativ mit Box an einem Geländer steht, muß niemand alkoholisiert sein oder einen Migrationshintergund haben, um den Gau zu verursachen. Durch Geschiebe im Volk braucht die Konstruktion nur kurzzeitig das Gleichgewicht verlieren, sich über das Geländer legen, die Box fädelt sich aus, das Kabel reisst ab, und das Stativ kippt ob des nun deutlich niedrigeren Schwerpunkts wieder zurück.
- ob man sich schon mal Gedanken gemacht hat, daß ein allohoolisiierter Gast in den oberen Stockwerken die Kontrolle verliert und ggf. wegen Geschubse über das Geländer in die Tiefe saust? Die Folgen dürften klar sein...Ich war nicht dabei, kenne die Location nicht, kenne keinen der hier Beteiligten, aber so einige Gedanken drängen sich da schon auf.
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Ich kenne Ähnliche Veranstaltung. Der Aufwand ist extrem groß und kostet Geld da wird an allen gespart was nur geht. Da gehts in erste Linie darum das Hauptsache etwas steht. Die Qualität ist nicht entscheidend. Ziel ist möglichst schnell viel Geld zu verdienen das mit allen Mitteln.
Einkaufscenter sind ein Problem. Wer jemals schon mal etwas aufgebaut hat bei Publikumsverkehr. Weiß wie anstrengend das sein kann. Selbst eine mit Flatterband abgesperrte Baustelle interessiert die Leute kaum. Sie fahren trotzdem mit Ihrem Wagen durch die Baustelle und glotzen. Beim glotzen fahren Sie die dann noch gegen die Technik :roll: Dazu kommt noch das Geschäfte sich dann bei der Leitung beschweren wenn du Ihre Eingänge verbaust. Da reicht ein Case und schon gibt es Ärger. Dauernd ist man beschäftigt allen es recht zu machen. Das kostet Zeit und nerven :oops: Der Veranstalter ist für alles Haftbar zu machen was auf seiner Veranstaltung passiert. Technik im Publikumsverkehr ohne Aufsicht bei einer Party ist schon mal Fahrlässig. Ein Stativ an einen Geländer ungesichert ist grobfahrlässig. Bei vielen Geländern kann man das Stativ auch sichern. Das Stativ und die Box hatte gegen herabfallen gesichert werden müssen. Ist dies nicht möglich hätte das Stativ dort nicht stehen dürfen.
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