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Gute Stativdimmer? - Lite Puter DX-402

  • burkhard gregor
  • 11. März 2009 um 08:15
  • burkhard gregor
    Beiträge
    95
    • 11. März 2009 um 08:15
    • #1

    Nachdem ich mich nun lang genug mit chinesischen Mogelpackungen herumgequält habe, bin ich auf der Suche nach einem Stativdimmer, der vielversprechend aussieht und hält, was er verspricht, auf den 'Lite Puter D-402' gestoßen. (Die Beule habe ich noch immer und sie geht mir einfach nicht aus dem Kopf.)

    Wenn mal kein Drehstrom zu haben ist und doch PAR64 oder Theaterlicht gebraucht wird lässt sich dieser über zweimal Schuko mit Strom versorgen und neben dieser und vielen anderen Funktionen, die man am Stativ sonst nicht erwartet, scheint er recht solide verarbeitet (soweit ich das von einem Bild im Internet beurteilen kann).
    siehe Link: http://www.liteputer.com.tw/show-product.asp?id=365

    Aus Erfahrung gesprochen, baut Lite Puter recht gutes Zeug und so möchte ich fragen, was ihr von dem Gerät haltet, ob die Signalweiterleitung hier endlich mal gut funktioniert und die durchschnittliche Lebensdauer zwei Jahre überschreitet.

    Pro Gleichstrom, denn Elektronen wollen auch was von der Welt sehen!

  • tufkaleho
    Verifiziert
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    1.548
    • 11. März 2009 um 09:11
    • #2

    Du kannst jeden "normalen" Dimmer mit 3phasigem Drehstrom, ordnungsgemäss mit einem entsprechenden Adapter an einer einzigen Schukosteckdose betreiben.
    Was anderes macht der Liteputer Dimmer auch nicht.

    Schonmal über eine Dimmer-Bar, also kombinierte Bar+Dimmer nachgedacht ?

  • neonwave
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    • 11. März 2009 um 09:59
    • #3

    ...nein, der 402 kann über 2 schuko stecker betrieben werden. der max anschlusswert ist daher 2x16A pro gerät. daher kann gleichzeitig 8A pro kanal betrieben werden.
    Herkömmliche Dimmerbars haben 16A ges, sind zudem aber oftmals noch geringer abgesichert pro kanal, bei 6er Bar mit 1,5A, also nix da Par 64.

    Wir selbst betreiben 2x Liteputer DX 610II, von der verarbeitung her echt ordnungsgemäß und sauber. Definitiv besser als China OEM Ware.

    Wir überlegen selbst die 402 er zu übernehmen, leider ist der Preis etwas hochgegangen.

  • burkhard gregor
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    95
    • 11. März 2009 um 13:01
    • #4

    Der Adaptervorschlag ist gut, aber beinhaltet wieder eine ganze Menge Mehrkosten. Außerdem klärt das, wie Leopold schon geschrieben hat, nicht das Problem mit der 'zulässigen!' Maximallast. Trotzdem Danke.

    neonwave:
    Das günstigste Angebot liegt derzeit meines Wissens bei knapp 180€.

    Pro Gleichstrom, denn Elektronen wollen auch was von der Welt sehen!

  • chw
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    839
    • 11. März 2009 um 14:23
    • #5

    Wir haben einige ähnliche Dimmer des gleichen Herstellers (DX401 glaube ich).
    Die Version mit einem Schuko und ohne Fader.
    Als Notlösung wenn mal irgendwo in der Halle ganz schnell einige Floorspots, eine Lichterkette, ein Profiler oder was ähnliches
    gedimmt werden müssen sind die ok. Dann jedoch auch nur wenn das "unkritische" Stromkreise sind. Also wenn es nichts
    ausmacht das das Gerät ausfällt (Beleuchtung) oder Störungen Verursacht (Brumm).

    Ansonsten halte ich nicht viel von den Geräten, das hat folgende Gründe:
    - sehr schlechte Entstörung
    - keine Lampenvorheizung (gut lässt sich übers Pult machen - dennoch ein Minus)
    - Bescheidene Optik, gerade an einzelnen Stativen
    - viel zu viel Aufwand beim Aufbau, Abbau und Transport
    - billige Taster, billiges Gehäuse, billige Armaturen
    - Schmelzsicherungen
    - Wenn die Dimmer auf der Traverse sind kommt man im Fehlerfall sehr schlecht ran
    - Empfindlich, gerade wenn sie nicht an der Truss hängen.

    Für konventionelle Lampen nutzen wir das übliche System aus Dimmer im Rack, Patchfeld und 16 poligen
    Abgängen ("Hartingstecker"). Verteilung dann wieder in der Truss. Das sind entweder komplette Bars (6er Bar)
    oder einfache Plugboxen mit 6 oder 12 Steckdosen, auch zum durchschleifen.
    Das erspart viele 3er Dosen und Schukoleitungen die man bei solchen kleinen Dimmern verwenden müsste.
    Ich finde auch es sieht besser aus wenn nur eine Leitung auf ein Stativ geht und es an diesem Stativ keinen wüsten
    Kabelsalat gibt.

  • tufkaleho
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    1.548
    • 11. März 2009 um 15:24
    • #6
    Zitat von "burkhard gregor"

    Der Adaptervorschlag ist gut, aber beinhaltet wieder eine ganze Menge Mehrkosten. Außerdem klärt das, wie Leopold schon geschrieben hat, nicht das Problem mit der 'zulässigen!' Maximallast. Trotzdem Danke.

    neonwave:
    Das günstigste Angebot liegt derzeit meines Wissens bei knapp 180€.

    Wieviel mehrkosten sind denn das bei dir ? Sofern entsprechende Dimmer vorhanden sind kostet dich der Adapter weniger als 40€ (ink. Material, Montage, Prüfung etc)

    Ich hab sowas früher z.b. bei einer Uniparty gehabt. Da hat mir der Verleiher so einen Adapter in die Hand gedrückt, ich war zunächst auch verstutzt.
    Du kannst dann wie gewohnt z.b. eine komplette 6er Bar dranhängen, man muss nur die Chases so programmieren dass nicht mehr 16A insgesamt belastet werden.
    Gilt natürlich nicht für "Dauerlicht" also Stufenlinsen etc.

  • janos buttgereit
    Beiträge
    412
    • 11. März 2009 um 19:17
    • #7

    Ansonsten könntest du dir auch mal das ETC Smartmoduleanschauen, da ist jeder kanal mit 6 A belastbar, wird über nen 32er CEE Blau angeschlossen, da kann man nen ganz einfachen Adapter auf Schuko für machen und dann hast du nen super Dimmer für alle Gelegenheiten. ETC ist nebenbei auch eine der wenigen firmen die amtliche Powerbars baut (Smartbar).

    Ist nur wahrscheinlich etwas teurer als der Lite-Putter.

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • neonwave
    Beiträge
    65
    • 11. März 2009 um 21:46
    • #8

    na klar, diese kleinen dimmerpacks sind halt eher was für den dekorativen bzw. semi-professionellen sektor.

    als kleine-helfer oder in clubs haben sie jedoch ihre berechtigung.

    etc smartbar halte ich preislich für grenzwertig, dafür bekommt man durchaus ein gutes harting system.

    ich würde dann eher zu quadrant dimmerbars tendieren (bei granus im vertrieb), preislich wesentlich interessanter

  • burkhard gregor
    Beiträge
    95
    • 12. März 2009 um 10:48
    • #9

    Erstmal eine Anmerkung in eigener Sache: Ich bin mir darüer im Klaren, dass die Preis- und Leistungsklasse, über die ich hier rede fürs PA-Forum grenzwertig ist, da aber im PartyPA-Forum wenig Erfahrung mit Stativdimmern und Ausweichvarianten über 100€ vorhanden ist, habe ich mich auch an euch gewendet.
    Die Idee ist einen Dimmer zu finden, der preislich, wie verarbeitungstechnisch einen akzeptablen Kompromiss zwischen den definitiv erstrebenswerten, aber für den Semiprofi zu wert-vollen High End Dimmern und den zweifellos sinnlosen Billigstdimmern zu finden. Mit 50€ pro Kanal kann man gut schlafen. Nun gibt es auch Rackdimmer in dieser Preiskategorie (siehe Showtech, Botex und Co.), aber ich vermute, dass auch dort Ausfälle im wahrsten Sinne vorprogrammiert sind.

    chw:
    Natürlich funktioniert der DX-402 auch nur über Phasenanschnitt, ist nicht super schick, aufwendiger zu montieren und hat nur Schmelzsicherungen, aber damit könnte ich leben. Nicht leben kann ich mit schlechter Verarbeitung, insbes. in der Elektronik und schlechter Entstörung, denn damit hatte ich wie gesagt schon einigen Ärger. Der DX-402 hat übrigens 0-6% Vorheizung.
    Kennt denn jemand den Nachfolger zum 401? Ist bei Rackdimmern der unteren Preisklasse denn besseres zu erwarten, als von den ganz billigen Stativdimmern?

    @leopold hollerith:
    Ich muss dazusagen, dass wir uns im Kostenbereich von unter 200€ pro Dimmer bewegen und wenn da ein Adapter und ein Hartingkabel dazukommen, können das schon weitere 100€ sein. Es lohnt trotzdem über deinen Vorschlag nachzudenken, den Sprung in die 600€-Klasse will ich aber doch nicht wagen.

    janos buttgereit:
    Die Smartmodule und Smartbar klingen wirklich gut, insbes. die Topcut Funktion ist sehr interessant, um z.B. gelb und blau von der Helligkeit her anzupassen, ohne die Programmierung ändern zu müssen, aber preislich schießen die Geräte leider weit übers Ziel hinaus.

    neonwave:
    Ich konnte weder die Quadrat Bars, noch Granus finden, hast du evtl. einen Link zur Herstellerseite, bzw. zu Granus?

    Pro Gleichstrom, denn Elektronen wollen auch was von der Welt sehen!

  • neonwave
    Beiträge
    65
    • 12. März 2009 um 12:30
    • #10

    bin mir nicht ganz sicher wie das hier mit links gehandhabt wird..

    http://www.grannus-shop.eu

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