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schalldruckvorgaben

  • dechnikusch
  • 2. April 2009 um 13:17
  • dechnikusch
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    • 2. April 2009 um 13:17
    • #1

    hallo allerseits,

    gibt es für veranstaltungssäle richtlinien für beschallungs-mindestpegel bei verschiedenen signalquellen ?

    d.h. was muss am letzten besuchersitzplatz noch für ein mittlerer schalldruckpegel ( a-bewertet ) aufschlagen bei :

    - normaler vortrag / ansprache ect.
    - videopräsentation
    - musikprogramm aus konserve f. tanzkurs / tanzgymnastik u.ä.

    alarmierpegel ist erstmal nicht gefragt, grösse ist 250 pax bei bestuhlung.

    wäre schön, wenn wer von euch entsprechende informationen für mich hätte.

    danke und gruss
    dechnikusch

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • test
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    • 2. April 2009 um 14:38
    • #2

    dann suche mal hier im forum nach den dutzenden diskussionen bezüglich dbmess, din 15906 teil 3
    ... und nein, ich suche dir das nicht raus :)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • dechnikusch
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    • 2. April 2009 um 15:05
    • #3

    hallo test,
    es geht mir nicht um maximal zulässige schallpegel, sondern um richtlinien für minimalpegel bei verschiedenen nutzungsarten...
    wer lesen kann... :wink:
    und ja, ich hab mir schon die halbe nacht die finger im forum wundgesucht... :(

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • simonstpauli
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    • 2. April 2009 um 15:28
    • #4

    Pegel ist dabei nicht alles, der STI ist auch wichtig.

    Also kurz gesagt: es kommt darauf an. Ein bestimmter Pegel kann in einem Raum reichen, in einem anderen nicht.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Speech_Transmission_Index

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • dechnikusch
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    • 2. April 2009 um 16:02
    • #5

    hallo simonstpauli,

    sti / alcons ist mir bekannt und besagter raum wird von einem akustikbüro mitgestaltet, sollte also passen.

    wie unruhig das werte publikum dann bei verschiedenen veranstaltungen ist, steht halt auf einem anderen blatt.

    aber gemach, das wird alles worst-case gerechnet und auch reserven werden eingeplant.
    nur : richtwerte im o.a. sinne wären schon gut, muss ja nicht oversized werden

    gruss

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • ADMIN
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    • 2. April 2009 um 21:59
    • #6
    Zitat von "dechnikusch"

    gibt es für veranstaltungssäle richtlinien für beschallungs-mindestpegel

    Das gibt es derzeit nicht - man darf tatsächlich so leise machen, wie man möchte.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • simonstpauli
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    • 2. April 2009 um 23:20
    • #7
    Zitat von "ADMIN"

    Das gibt es derzeit nicht - man darf tatsächlich so leise machen, wie man möchte.


    Je nach Publikum geht das erstaunlich leise, ich hatte mal eine Show mit ca. 500 Zuhörern (in diesem Fall wörtlich gemeint) bei 45 dB(A), 1s an der leisesten Stelle. Das Maximum von mir lag bei 80, Applaus 90. War eine super Show, nur getoppt von dem Freejazz-Abend an dem ich alle Fader unten hatte (hier nur ca. 200 Gäste) und am Ende (verdienterweise) für den natürlichen Sound gelobt wurde. Lauter war das allerdings, nur nicht beschallt. (es wurde auch auf der Bühne nichts elektrisch verstärkt - ist das laut DIN 15905 Teil 5 eigentlich ein LEQ von 0dB?)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Volker Holtmeyer
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    • 3. April 2009 um 00:10
    • #8
    Zitat von "dechnikusch"

    wie unruhig das werte publikum dann bei verschiedenen veranstaltungen ist, steht halt auf einem anderen blatt.


    Auf diesem Blatt steht aber die Antwort auf Deine Frage.

    Der Nutzpegel sollte etwa 5 - 20 dB über dem Störgeräuschpegel liegen. 5 dB sind ein bisschen knapp, 10 dB sind in der Regel gut (sind beispielsweise in Fußballstadien gefordert) und mehr als 20 dB sind unnötig.

    Wichtig ist halt, dass die Modulationstiefe (quasi der Amplitudenhub des Signals) möglichst völlständig über dem Störgeräusch liegt. Und da Sprache etwa eine Modulationstiefe von 20 - 25 dB hat (Popmusik hat wesentlich weniger), sind mehr als 20 dB über Störgeräusch Quatsch.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • ADMIN
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    • 3. April 2009 um 21:23
    • #9
    Zitat von "simonstpauli"

    (es wurde auch auf der Bühne nichts elektrisch verstärkt - ist das laut DIN 15905 Teil 5 eigentlich ein LEQ von 0dB?)

    Nein, man ist dann gar nicht im Anwendungsbereich dieser Norm.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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