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Grundabstimmung PA

  • bassking67
  • 6. April 2009 um 13:36
  • Clark
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    • 14. Juni 2009 um 23:35
    • #101
    Zitat von "wora"

    da muss ich nochmal nachhaken: :wink:
    die gerade ausrichtung der tops ist wirklich absicht?
    der keyboardplatz wird also zentimetergenau ausgerichtet. soweit ok.
    aber wie sieht es mit den ohren des keyboarders aus? die bewegen sich doch? also hören sie doch auch die kammfilter, die sich mit jeder bewegung ändern. bei der recht kurzen entfernung müssen die zwangsläufig (auch bei zwei tops je kanal) ziemlich heftig sein.
    es kann ja sein das der keyboarder diese heftigen klangänderungen toll findet, aber ich würde mich sicher weigern sowas einem meiner musiker aufzubauen.
    manchmal gibt es in der beschallungswelt schon komische sachen...

    Ist bestimmt ein KlausHübner Sounddesign.
    Irgendwie muss man ja den Einsatz seiner Messgeräte begründen.

    Für die Qualität der künstlerischen Darbietung auf der Bühne übernimmt die Tontechnik keinerlei Verantwortung.

  • wora
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    • 14. Juni 2009 um 23:50
    • #102

    was soll denn diese antwort jetzt?
    besonders hilfreich ist das nicht wirklich...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Mechwerkandi
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    • 15. Juni 2009 um 08:53
    • #103

    Fassen wir mal zusammen, wie folgt:
    >> In komplexen Situationen ist der Einsatz von Messtechnik hilfreich, er spart fallweise längeres Probieren.
    >> Der grundsätzliche Einsatz von Messtechnik in dem o.g. Umfeld ist unnötig, erzeugt aber bei Fehlbedienung/Fehlinterpretation zusätzliche Probleme.
    >> Der Einsatz sollte dem Ablauf angemessen sein, die Definition ist allerdings stark subjektiv gefärbt.
    >> Ein System, was in seiner Konfiguration zufällig in die Anwendung passt, wird weniger Mühe machen als eines, das in seiner Breitbandigkeit mehr Kompromisse fordert.
    (Die Engländer nennen sowas: Jack of all the trades - master of none)
    >> Klang ist ein subjektives, höchst individuelles Empfinden und lässt sich messtechnisch nicht ermitteln.
    >> Extremlösungen sind als Fallbeispiele ungeeignet. Mit genügend Aufwand lassen sich auch entsprechende Lösungen darstellen. Die Zweckmässigkeit erwächst im Auge des Nutzers.

  • simonstpauli
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    • 15. Juni 2009 um 08:58
    • #104

    Vielleicht hat man auch die C4 ja R-L-R-L angefahren, dann sollte das nicht so schlimm gewesen sein mit den Kammfiltern.
    Tiefmitten addieren sich und Subs koppeln an. Super Idee eigentlich.

    Vielleicht wollte sich der Keyboarder aber auch einfach nur auf der Bühne die Haare machen.

    @klauston: hat der Kollege überhaupt Haare? Auf dem Kopf?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mringhoff
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    • 15. Juni 2009 um 10:13
    • #105
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Fassen wir mal zusammen, wie folgt:
    >> In komplexen Situationen ist der Einsatz von Messtechnik hilfreich, er spart fallweise längeres Probieren.


    In nicht komplexen Situationen kann der Einsatz von Messtechnik eventuell auch hilfreich sein, hat aber hier eher Spielzeugfunktion und lenkt den Nutzer teilweise davon ab, sein Hirn und seine Ohren zu verwenden...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • tufkaklto
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    • 15. Juni 2009 um 10:43
    • #106
    Zitat von "wora"


    da muss ich nochmal nachhaken: :wink:
    die gerade ausrichtung der tops ist wirklich absicht?
    der keyboardplatz wird also zentimetergenau ausgerichtet. soweit ok.
    aber wie sieht es mit den ohren des keyboarders aus? die bewegen sich doch? also hören sie doch auch die kammfilter, die sich mit jeder bewegung ändern. bei der recht kurzen entfernung müssen die zwangsläufig (auch bei zwei tops je kanal) ziemlich heftig sein.
    es kann ja sein das der keyboarder diese heftigen klangänderungen toll findet, aber ich würde mich sicher weigern sowas einem meiner musiker aufzubauen.
    manchmal gibt es in der beschallungswelt schon komische sachen...

    Alles anzeigen

    Also, angefahren wurde es LL-RR
    Es entsteht eine Mittenüberhöhung, aber der keyboarder will das unbedingt auch so, der steht auf sowas.
    ( wer die Musik kennt )
    Ich war nur mal kurz beim Linecheck dort hören, aber üble Kammfilter wären mir nicht aufgefallen.

    Abgesehen davon, das bei der Lautstärke das ohr die Frequenzen ja nicht mehr unterscheiden kann ( über 90 db kann das menschliche Ohr nicht mehr richtig zwischen ähnlichen Frequenzen unterscheiden )

    Mir war es jedenfalls zu laut, als das ich mich länger aufhalten wollte.
    Die Amps laufen übrigens auf Vollgas !!!

    Zitat von "Ahnungsloser"

    Ist bestimmt ein KlausHübner Sounddesign.
    Irgendwie muss man ja den Einsatz seiner Messgeräte begründen.

    Gib auf von was zu reden, was Du anscheinend nicht verstehst :D

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  • mringhoff
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    • 15. Juni 2009 um 11:28
    • #107
    Zitat von "Clark"

    Wenn der Keyfill quasi als CenterPA genutzt wird, dann macht das Delay in der PA natürlich Sinn, und das würde ich auch nicht ohne Messgeräte hinbekommen.


    Ein einfaches Delay von rund 8-10m würde ich aber auch noch ohne Messgeräte hinbekommen :)
    Die Kunst ist eher, überhaupt daran zu denken...

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  • terrine
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    • 15. Juni 2009 um 11:40
    • #108
    Zitat von "mringhoff"


    In nicht komplexen Situationen kann der Einsatz von Messtechnik eventuell auch hilfreich sein, hat aber hier eher Spielzeugfunktion und lenkt den Nutzer teilweise davon ab, sein Hirn und seine Ohren zu verwenden...

    Zumindest ist es für die Hilfreich, die gerade dabei sind, sich mit dieser Materie auseinander zu setzen und ein wenig zu üben :D
    Bringt ja nichts gleich ein Dickes Line-Array einmessen zu wollen, ohne vorher wenigstens mit einer einfachen Sub/Top/Delay Situation geübt zu haben :D

  • Clark
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    • 15. Juni 2009 um 12:25
    • #109
    Zitat von "mringhoff"


    Ein einfaches Delay von rund 8-10m würde ich aber auch noch ohne Messgeräte hinbekommen :)
    Die Kunst ist eher, überhaupt daran zu denken...

    Hier behauptet einer doch immer, es käme auf den cm an?

    Für die Qualität der künstlerischen Darbietung auf der Bühne übernimmt die Tontechnik keinerlei Verantwortung.

  • tufkaklto
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    • 15. Juni 2009 um 12:45
    • #110
    Zitat von "Clark"

    Hier behauptet einer doch immer, es käme auf den cm an?


    Dann zeig mir Bitte einmal die Stelle, wo behauptet wird, das es hier auf den cm ankommt.

    Du stellst nur falsche Behauptungen auf, ohne irgendwas zu sagen, was auch nur annähernd einen Wahrheitsgehalt hat.
    Du must in einer sehr eigenen Welt leben, wenn Du Deine eigenen Lügen glauben solltest.

    Langsam drängt sich in mir der Verdacht auf, das Du das absichtlich falsch interpretierst, um Andere Personen zu diskreditieren, Herr Klaus Lenz !!!

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  • Clark
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    • 15. Juni 2009 um 12:56
    • #111
    Zitat von "klauston"

    Dann zeig mir Bitte einmal die Stelle, wo behauptet wird, das es hier auf den cm ankommt.

    Du stellst nur falsche Behauptungen auf, ohne irgendwas zu sagen, was auch nur annähernd einen Wahrheitsgehalt hat.
    Du must in einer sehr eigenen Welt leben, wenn Du Deine eigenen Lügen glauben solltest.

    Langsam drängt sich in mir der Verdacht auf, das Du das absichtlich falsch interpretierst, um Andere Personen zu diskreditieren, Herr Klaus Lenz !!!

    Aber gerne doch:

    Das sind C4
    Die werden übrigens Stereo angefahren und die gerade Ausrichtung ist Absicht.
    Die entstehenden Additionen gewisser Frequenzbänder gewünscht.
    Der Keyboardplatz wird zentimetergenau ausgerichtet!!!

    UND:
    Das ist eine Linecheck Aktion!!
    In der Umbaupause wird selbst bei größeren Festivals die Main PA auf den Key Fill verzögert.
    Auch dies läßt sich im Regelfall ohne Messgeräte nicht in wenigen Minuten erledigen.

    Von wem stammt das?

    Für die Qualität der künstlerischen Darbietung auf der Bühne übernimmt die Tontechnik keinerlei Verantwortung.

    Einmal editiert, zuletzt von Clark (15. Juni 2009 um 13:09)

  • skyper
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    • 15. Juni 2009 um 13:04
    • #112

    Ich gebe jetzt Mechwerkandi einfach mal eine doppelte +1!

    Begründet wird dies mit der zwischengeschobenen kompakten
    Zusammenfassung der tatsächlichen Ergebnisse dieses Threads,
    sowie für die zwischen die Zeilen geschriebene kurze Analyse des Niveaus
    und des Umganges der Diskussionsteilnehmer untereinander.

    Merci!

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • gert
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    • 15. Juni 2009 um 13:37
    • #113
    Zitat von "Clark"

    Die Highlights mit guter Location, gutem Equipement UND guter Band, die mich zufriedenstellen, sind leider nur ein geringer Prozentsatz meiner Jobs.

    Das mag an Deiner Einstellung liegen.

    Das Problem bei der Messtechnik ist ja leider das man es erst einmal verstehen muss um Urteilen zu koennen. Selbstverstaendlich bedeutet das meistens, das man sich in langweiligen und teuren Seminaren rumtreiben muss und auch mal ein Buch lesen muss. Das ist wirklich nicht RocknRoll und natuerlich uncool.
    Es ist auch nicht unbedingt billig. In der heutigen Beschallungsindustrie wird aber genau dieses Wissen erwartet. Und genau daran liegt es dann ob man mehr oder weniger gute Jobs bekommt und ggf auch davon leben kann.
    Und eigentlich hast Du Dir die Antwort schon selbst gegeben.

    Zur Klarstellung. Das Abstimmen einer PA hat nur zu ganz wenigen Prozentpunkten mit Geschmack zu tun. Da gibt es eine ganze Menge Parameter die vorher erst einmal stimmen muessen damit der ganze Kram ueberhaubt spielt. Viele dieser Faktoren sind ausserhalb der Menschlichen Wahrnehmbarkeit ( Medizinischer Fakt ) und andere sind im besten Fall nur Erahnbar.
    Ob wir dann eine geschmackliche Erhoehung oder Absenkung irgentwie Einbauen ist nur sekundaer wichtig. Ist wie Gulasch essen. Mit Knoedel oder Kartoffel? Wenn das Gulasch gut ist schmeckts mit beiden.
    So und jetzt vertragt euch wieder!

    Practice, Practice, Practice

  • nojunk
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    • 15. Juni 2009 um 13:42
    • #114
    Zitat von "gert"

    *snipp*
    Ist wie Gulasch essen. Mit Knoedel oder Kartoffel? Wenn das Gulasch gut ist schmeckts mit beiden.

    na, da kommt ja der koch wieder raus... :lol: :lol: welches/besonderes rezept?

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

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  • oops
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    • 15. Juni 2009 um 13:47
    • #115

    das messthema wurde ja schon zwischen den ganzen lustigen zeilen hier besprochen.

    mit verlaub, herr clark hat prima vorlagen für die zitatensammlung geliefert. insbesondere den phaseninvertierten gegenhall fand ich recht amüsant.

    so viel dünnes auf einen haufen bekommt man nicht alle tage zu hören. RESPEKT! :lol:

  • tufkaklto
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    • 15. Juni 2009 um 14:05
    • #116

    So, nachdem es nicht funktioniert, egal wie man antwortet, versuch ich es mal wieder freundlich.
    Mal sehen, ob das Sinn macht

    Clark:
    ich habe geschrieben, das die keyboards am Riser zentimetergenau ausgerichtet werden.
    Und das ist auch so, damit der Kopf möglichst genau in der Mitte ist.


    Du wirfst mir aber vor, das ich behauptet habe, das man das Keyfill zentimetergenau einmessen muß.

    DAS HABE ICH ABER NICHT GESAGT !!!

    Wer lesen kann ist klar im vorteil !!
    Oder kannst Du das auch nicht ??? :lol: :lol: :lol: :lol:

    oops:
    ist doch schön, wieder mal eine echte Party im Forum.
    Da wird die Sommerlangeweile schön überbrückt.

    Aber auch das werden wir aussitzen.
    Mit dem Namen des Herrn hier im Forum iszt er auf google schön verlinkt.
    :D

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  • Tobias Zw.
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    • 15. Juni 2009 um 14:41
    • #117
    Zitat von "klauston"

    Mit dem Namen des Herrn hier im Forum iszt er auf google schön verlinkt.

    Ja, Du hinterlistiger alter Sack! :D:D:D:D

    MfG Tobias Zw.

    PS: Ich messe ja auch ganz gerne, wenn's denn notwendig ist. Vor allem, seit ich mal dabei war, wie zwei alte und wirklich sehr verdienstvolle Tontechniker (zusammen über 70 Jahre Tourerfahrung) gemeinsam stundenlang eine Delayline eingestellt haben ("Noch ein bißchen - nee, jetzt isses zuviel - zurück - fast gut - nee, stimmt immer noch nicht"), um dann festzustellen, dass das Delay auf Bypass stand.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Sound-Klinik
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    • 15. Juni 2009 um 15:18
    • #118
    Zitat von "Tobias Zw."

    ... stundenlang eine Delayline eingestellt haben ("Noch ein bißchen - nee, jetzt isses zuviel - zurück - fast gut - nee, stimmt immer noch nicht"), um dann festzustellen, dass das Delay auf Bypass stand.


    Sowas ähnliches ("... so - jetzt klingt es besser") hab ich mal mit einem Summen-EQ, der auf "Bypass" stand, miterlebt. Einige hören eben genau das, was sie sehen. :D

  • terrine
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    • 15. Juni 2009 um 15:21
    • #119

    Die macht der Psychoakustik und Suggestion ist schon was feines ... :lol:

  • tufkaklto
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    • 15. Juni 2009 um 15:28
    • #120

    Das ist ein Beispiel, Ohren kann man täuschen

    Ein Messsystem nicht-

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