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20dB L-Pad am Kondenser

  • MatzeRockt
  • 30. April 2009 um 16:43
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    MatzeRockt
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    • 30. April 2009 um 16:43
    • #1

    Hallo,
    ich möchte meine ATM87R mit einem 20dB Pad am XLR-Stecker versehen. Die Berechnung laut Herrn Sengpiel ergibt einen 1kOhm Serienwiderstand pro Ader. Da laut Datenblatt das ATM87R 4mA aus der Phantomspeisung nuckelt fallen über die beiden Serienwiderstände 8V ab. Kommt das Mikro mit 40V noch problemlos zurecht?

    Durch den Parallelwiderstand von 100Ohm wird aus der Phantomspeisung zusätzlich ein Strom von 22mA gezogen. Liefern übliche Mischpulteingänge solche Ströme für die Phantomspeisung?

    Grüße
    Matze

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • guma
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    • 30. April 2009 um 17:13
    • #2

    Wir hatten da diesen http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?f=42&t=73270 Thread mit weiteren Tipps und links. Also bitte lieber einen symetrischen U-Pad, der funzt problemlos.

  • wora
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    • 30. April 2009 um 19:09
    • #3

    ja, auf jeden fall symmetrisch bedämpfen!!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 30. April 2009 um 21:44
    • #4

    Hallo,
    ja - ich rede ja von einem symmetrischen L-Pad (von mir aus auch U-Pad genannt) - genau dort ergibt sich ja die von mir geschilderte Problematik. Irgendwelche Ideen diesbezüglich?

    Grüße

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • wora
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    • 1. Mai 2009 um 01:39
    • #5

    wie im anderen thread bereits erwähnt:
    ich benutze seit jahren in reihe zu pin2 und pin3 je einen 2,2Kohm widerstand, von pin2 zu pin3 einen 220ohm widerstand.
    und zwar von mir eingelötet im XLR stecker des kabels vom ATM87R.
    es gab seither keine probleme mehr mit zu viel pegel im pulteingang, auch die übersteuerungsfestigkeit in der bassdrum blieb stets kritiklos.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • derautor
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    • 1. Mai 2009 um 02:22
    • #6
    Zitat

    Durch den Parallelwiderstand von 100Ohm wird aus der Phantomspeisung zusätzlich ein Strom von 22mA gezogen. Liefern übliche Mischpulteingänge solche Ströme für die Phantomspeisung?

    Der Vollständigkeit halber: Nein!

    Die Norm besagt, dass P48 einen Maximalstrom von 10mA bei max. 10% Spannungverlust liefern muss. 22 mA dürften für das Gros der heutigen (in der Dimensionierung knallhart kalkulierten) Mischpulteingänge eindeutig zuviel sein.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • guma
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    • 1. Mai 2009 um 08:31
    • #7

    Lies Dir doch mal das Uneeda-Paper durch. Der empfohlene "Shunt"-Widerstand, also der, der parallel zum Mikro liegt, wird in den real verwendeten Schaltungen problemlos zwischen 100 und 200 Ohm gewählt. ( üblicherweise etwa so wie der Quellenwiderstand selbst ). In meinen Pads ist der Shuntwiderstand 150 Ohm.

  • elektrikus
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    • 1. Mai 2009 um 08:56
    • #8
    Zitat von "derautor"

    Der Vollständigkeit halber: Nein!

    Die Norm besagt, dass P48 einen Maximalstrom von 10mA bei max. 10% Spannungverlust liefern muss. 22 mA dürften für das Gros der heutigen (in der Dimensionierung knallhart kalkulierten) Mischpulteingänge eindeutig zuviel sein.

    Bitte nehmt das nicht persönlich, aber irgendwas habt ihr da falsch verstanden.
    Das Dämpfungsglied wird zwischen Pin 2 und Pin 3 eingebaut.
    Gleichspannungsmäßig liegen Pin 2 und Pin 3 auf gleichem Potential, durch den Shunt fließt also kein Gleichstrom.
    Das Nutzsignal (Differenz zwischen Pin 2 und Pin 3) wird durch den Spannungsteiler aus Längswiderständen und Shunt bedämpft.
    Außerdem kann aus einer Phantomspeisung kein Strom von 22mA fließen, der Kurzschlußstrom beträgt 14mA (bei 48V).

    Wichtig ist die Paarigkeit der Längswiderstände, am besten auf 0,1% selektieren.
    Schlechte Paarigkeit wirkt sich auf die Symmetrie aus und kann zu Brummstörungen führen.

    Gruß
    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

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    • 1. Mai 2009 um 14:01
    • #9

    Verdammte Axt - er hat recht. Die Phantomspeisung läuft ja Tonadern gegen Schirm - nicht Tonader gegen Tonader *gegen die Stirn klatsch*

    Von daher - laut Sengpiel-Papers: je 1kOhm in die Ader und 100 Ohm parallel.

    Grüße

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • stepu
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    • 1. Mai 2009 um 18:19
    • #10

    Sagt Sengpiel ungefähr das hier:
    http://www.darc.de/distrikte/c/23/tips/attenuator.html
    ?!


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

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    • 1. Mai 2009 um 19:21
    • #11

    Sengpiel sagt das (ganz unten auf der Seite):

    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-pads.htm

    Grüße

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

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