Hallo,
das ist eigentlich kein echtes PA-Thema, aber vielleicht kann mir hier doch einer helfen.
Ich habe einen Gitarrenverstärker (PCL Vinatge Amp Stagemaster 60), der prima klingt und leicht ist. Nun hat die Schlepperei von zentnerschweren Röhrenverstärkern endlich ein Ende.
Das Teil hat nur ein Problem: der Master-Volumepoti, der die Gesamtlautsärke beider Kanäle regelt.
Dummerweise hat er einen ausgeprägten "Sprung" in seinem Regelverhalten. Erst mal kommt nichts, dann macht die Lautsärke innerhalb eines Millimeters Regelweg so einen Sprung, dass es im Prinzip von "zu leise" auf "viel zu laut" geht. Insgesamt ist der Verstärker so höllenlaut, dass ich ihn sowieso nie über "halb" auf (12Uhr) aufdrehen würde.
Als Poti eingebaut ist derzeit ein Kohleschicht-Poti A500kOhm (http://www.ab-sachsen.de/deutsch/produc…nts/RK1610N.pdf). Ich nehme mal an, dass der Sprung beim Übergang auf die Kohle auftritt.
Was könnte ich nun machen, dass sich die Lautstärke sanft und gleichmäßig hochdrehen läßt? Dabei muss, wie gesagt, nicht die ursprüngliche maximale Lautstärke erreicht werden.
Ich nehme an, das könnte man vielleicht mit irgendwelchen Zusatz-Widerständen regeln, ggf. den Potentiometer selbst austauschen plus Widerstände einlöten. Da ich nicht riskieren möchte, dass ich den Verstärker zerstöre (irgendwelche Lasten muss man ja einhalten) würde ich Euch gerne mal um ein paar Tips bitten.
Vielen Dank!
Hermann