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Probleme mit Lautstärkepoti

  • Hermann
  • 3. Mai 2009 um 21:22
  • Hermann
    Beiträge
    103
    • 3. Mai 2009 um 21:22
    • #1

    Hallo,
    das ist eigentlich kein echtes PA-Thema, aber vielleicht kann mir hier doch einer helfen.
    Ich habe einen Gitarrenverstärker (PCL Vinatge Amp Stagemaster 60), der prima klingt und leicht ist. Nun hat die Schlepperei von zentnerschweren Röhrenverstärkern endlich ein Ende.
    Das Teil hat nur ein Problem: der Master-Volumepoti, der die Gesamtlautsärke beider Kanäle regelt.
    Dummerweise hat er einen ausgeprägten "Sprung" in seinem Regelverhalten. Erst mal kommt nichts, dann macht die Lautsärke innerhalb eines Millimeters Regelweg so einen Sprung, dass es im Prinzip von "zu leise" auf "viel zu laut" geht. Insgesamt ist der Verstärker so höllenlaut, dass ich ihn sowieso nie über "halb" auf (12Uhr) aufdrehen würde.

    Als Poti eingebaut ist derzeit ein Kohleschicht-Poti A500kOhm (http://www.ab-sachsen.de/deutsch/produc…nts/RK1610N.pdf). Ich nehme mal an, dass der Sprung beim Übergang auf die Kohle auftritt.

    Was könnte ich nun machen, dass sich die Lautstärke sanft und gleichmäßig hochdrehen läßt? Dabei muss, wie gesagt, nicht die ursprüngliche maximale Lautstärke erreicht werden.

    Ich nehme an, das könnte man vielleicht mit irgendwelchen Zusatz-Widerständen regeln, ggf. den Potentiometer selbst austauschen plus Widerstände einlöten. Da ich nicht riskieren möchte, dass ich den Verstärker zerstöre (irgendwelche Lasten muss man ja einhalten) würde ich Euch gerne mal um ein paar Tips bitten.

    Vielen Dank!
    Hermann

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 4. Mai 2009 um 11:03
    • #2

    Hallo,

    hast du das Poti eingebaut, bzw. ist es nicht das orginale?

    Es hört sich so an als ob da jemand ein lineares Poti eingebaut hat. In Volumenregler gehören aber logarithmische Potis.

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • skyper
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    2
    • 4. Mai 2009 um 11:21
    • #3
    Zitat von "illuminati235"

    Hallo,

    hast du das Poti eingebaut, bzw. ist es nicht das orginale?

    Es hört sich so an als ob da jemand ein lineares Poti eingebaut hat. In Volumenregler gehören aber logarithmische Potis.

    ...und die auch richtig herum angeschlossen :)

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    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 4. Mai 2009 um 15:30
    • #4

    Dieses Phänomen gibts z.B auch beim fender hot rod deluxe.
    Ich habe regelmäßig mit einem Gitarristen zu tun, der diesen Amp in sehr kleinen Räumen benutzt...

    Zur genannten 12Uhr Stellung:
    Obs darüber hinaus wirklich lauter wird ist die Frage.
    Wenn das Signal von Gitarre und Preamp stark genug ist, ist die Vollaussteuerung der Endstufe bereits viel früher erreicht.

  • Hermann
    Beiträge
    103
    • 4. Mai 2009 um 23:36
    • #5

    Das ist das originale Poti, A500k , was immer auch A bedeutet. Ich dachte immer, A wäre logarithmisch. Aber irgendwie scheint da keine einheitliche Benennung zu existieren, bzw. es gibt da "alte" und "neue" Benennungen bzw. jeder Hersteller macht es anders.
    Ich habe gerade von einem Freund einen Tip bekommen:
    Das Poti gegen ein 50kOhm Poti (log) austauschen, danach Widerstand 430kOhm einlöten, um insgesamt wieder ca. 500kOhm zu haben. Dann wird es insgesamt auch bei Vollstellung weniger "offen", hat aber angeblich bis da einen gleichmäßigeren Regelweg. Warum ich dann kein 250kOHm Poti benutzen soll, ist mir nicht ganz klar, aber das hat sicher was mit dem logarithmischen Regelweg zu tun.
    Offensichtlich brauche ich den Weg über 12 Uhr tatsächlich nicht...
    Ich werde es mal ausprobieren.
    Hermann

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