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Mikrofinierungsvorschlag open-air Theater

  • mscheuer
  • 18. Mai 2009 um 13:06
  • mscheuer
    Verifiziert
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    49
    • 18. Mai 2009 um 13:06
    • #1

    Moinsen,

    ich hätte folgende Problemstellung:

    Open air Bühne 12m mal 6 m.
    Klassisches Sprachtheater mit einigen Musikeinspilern.

    Nun stellt sich das Problem das bei zum Teil bis zu 1000 Personen Publikum die
    Sprachverständlichkeit extrem leidet.

    Es kann aus diversen Gründen (extrem schnelle Kostümwechsel....) nicht mit Micro-Ports hantiert werden.

    Mir schwebte eher eine Art Richtmikro vor.... :?:

    Über jegliche Form von Vorschlägen wäre ich dankbar.


    Mit kollegialen Grüßen
    Manuel Scheuermann

    PS: Antworten bitte so das auch ich als Lichtler, der nur kurzfristig mit Ton um muss, das verstehe. :oops:

    The Band make it rock, but the roadie make it roll!

  • dasich
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    • 18. Mai 2009 um 13:13
    • #2

    Also zum Ersten: schnelle Umzüge schließen Mikroports ja nicht aus.

    Sender an die Unterwäsche, Kabel am Rücken kleben, Kapsel an den Haaransatz, schon kann sich jeder Umziehen sooft und so schnell er will.

    Zum Richtmikro:

    Ich rate ja in solchen Fällen immer zum KEM 970

    http://www.microtechgefell.de/home.htm

    Kann man dort mieten.
    Schau mal bei Studio Kondensator Mikro, dann Transistor Kleinmembran oder so....

    zwei davon gut platziert sollte es gehen.

    Hier geht es direkt zum Mikro:

    http://www.microtechgefell.de/prod/konden/kem970/kem970_0.htm

    Es grüßt der Stephan

  • Loloverde
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    • 18. Mai 2009 um 13:16
    • #3

    Hi Manuel

    Meiner Meinung nach geht das nur mit Headsets. Mit Richtmikros bei Open Air und 1000 Zuschauern wirst du nicht glücklich.
    Wegen den schnellen Kostümwechsel: Man kann die Sender auch unter der Kleidung tragen.
    Vielleicht sogar mit einem Gürtel direkt auf der Haut tragen.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

    Einmal editiert, zuletzt von Loloverde (4. Juni 2009 um 22:58)

  • tufkaklto
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    • 18. Mai 2009 um 13:20
    • #4

    Ich stimme Loloverde zu.

    Hab das Anfangs der 90er oft so geacht, weil es damals die menge der Funkstrecken nur sehr teuer gab.

    Aber in Wahrheit war es immer ein "Pain in the ass"

    Aber such mal hier im Forum, da gibt es schon einige Treads zu dem Thema.

    Dennoch mein Tip:
    nimm Headsets.

    Andererseits:
    Wir sollten eh alle wieder üben anfangen, wenn es dann bald wieder kaum mehr Funk gibt :D:D:D:D:D

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  • Loloverde
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    • 18. Mai 2009 um 13:25
    • #5

    Howdy

    Andererseits hatten die alten Römer auch keine freien Frequenzen mehr gehabt.

    Man könnte das Stück auch in ein ordentliches Amhithater verlegen. Dann gehts auch ohne.

    Manuel:
    Wie sieht den die Bühne und der Zuschauerbereich aus?

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • dasich
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    • 18. Mai 2009 um 13:31
    • #6

    Ihr unterschätzt das KEM......

    Lässt sich pauschal schlecht sagen, aber es gibt Situationen, wo ich es sogar Headsets vorziehen würde.
    Schauspieler mit Headsets in den Griff zu bekommen ist nicht so ohne.
    Wenn dann mal 10 gleichzeitig an sind, bist du beschäftigt.
    Wie schön wenn du nur zwei Kanäle hast, die das was die Schauspieler auf der Bühne machen rüberbringen.

    Es grüßt der Stephan

  • hausmeister
    Verifiziert
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    • 18. Mai 2009 um 14:00
    • #7

    Hallo,

    ich war letztes Jahr mal auf nem Open Air Theater .. die hatten vor der Bühne 4 - 5 Grenzflächen mit so nem dicken flauschigen Windschutz liegen .. die Tops waren so ca in der 5ten Reihe gestanden ...
    Bühne gab es eigentlich nicht, da alles ebenerdig war .. also auch kein Trittschallproblem...

    Das ging erstaunlich gut und mal hat alles verstanden..

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • mscheuer
    Verifiziert
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    • 2. Juni 2009 um 15:44
    • #8

    Hallo Kollegen,

    danke für die Tips...

    Wir haben uns für die KEM970er entschieden....


    Werde nach einiger Zeit mal meine Erfahrung kundtun....


    Mit kollegialen Grüßen
    Manuel Scheuermann

    The Band make it rock, but the roadie make it roll!

  • tufkaklto
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    • 3. Juni 2009 um 09:33
    • #9

    Nun hat es mich auch erwischt.

    In meinem Fall ist es kein Open Air Theater sondern Indoor.

    Aber da die Künstler zum Teil nackt rumlaufen, und auch ein Wasserbecken auf der Bühne steht, wo sie reinspringen, da geht eben ein Taschensender schwer.

    Einzige Möglichkeit wäre, den in den Ar... zu plazieren, aber ich nhab keinen Bock auf die Sauerei.

    Nun, deswegen wird abgehängt und ich muß mir was einfallen lassen.

    Ich werde die Tage berichten, wie das weitergeht.
    Gestern war erster Probetag und mir schwant böses. :roll:

    Dazu muß ich das mit den vorhandenen Material machen, was da wäre:
    KM184, NT5, Grenzflächen und Rednerpultmics von Sennheiser.

    Ach ja: Und eine Elektronikband spielt auch noch dazu, quasi als Draufgabe :D:D:D :shock: :shock: :shock: :D:D:D

    Manchmal verdient man sein Geld schon hart.
    Dann lieber 18 Stunden Festival :|:|

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  • Insomnia
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    • 3. Juni 2009 um 11:46
    • #10
    Zitat von "klauston"

    Aber da die Künstler zum Teil nackt rumlaufen

    Zitat von "klauston"

    Manchmal verdient man sein Geld schon hart.
    Dann lieber 18 Stunden Festival
    :| :|

    Je nach Künstler(innen????) stell ich mir das aber jetzt nicht so schlimm vor :oops: :oops:
    Vielleicht wäre da auch der Job des Monitormannes interessant???

    SCNR :P:P:P
    Insomnia

  • simonstpauli
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    • 3. Juni 2009 um 12:05
    • #11
    Zitat von "klauston"

    Aber da die Künstler zum Teil nackt rumlaufen, und auch ein Wasserbecken auf der Bühne steht, wo sie reinspringen, da geht eben ein Taschensender schwer.

    Einzige Möglichkeit wäre, den in den Ar... zu plazieren, aber ich hab keinen Bock auf die Sauerei.


    Die Amis machen sowas mit Kondomen (ohne Befeuchtung, Beschichtung oder Gleitmittel natürlich), macht dem Sender nix, nur die Antenne muß raushängen damit es gut spielt ;)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkaklto
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    • 3. Juni 2009 um 14:17
    • #12

    Ich hätt da noch eine selbstgemachte chillysauce, die flutscht auch super.
    Vor allem kneiffen sie dann den Ar... schön zusammen, da rutscht das Beltpack dann nicht raus. :lol: :lol: :lol:

    Im Ernst, ich hab mal abgehängt und das LS9, welches ich hier habe mal vorkonfiguriert.
    Subgruppe gemacht und mal die schlimmsten Frequenzen mit nem parametrischen Filter im Ausgang ( Gruppe) schmalbandig gezogen.
    dann hab ich noch einen GEQ geinsertet, der kommt jetz als nächster dran.

    Es ist auf jeden Fall nur eine Stützung, soviel kann ich jetz schon sagen.
    So laut, das man Headsets ersetzen kann, wird das auf keinen Fall.

    Aber ich hab ja noch ein paar Tage Proben, um die EQ weiterzuwürgen :wink: :roll:

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  • djvomght
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    • 3. Juni 2009 um 17:57
    • #13

    Achja, das übliche Problem, womöglich noch mit Darstellern, die nicht sprechen, sondern eher murmeln :evil:
    Klaus, welche Grenzflächen hast du zu Verfügung? Ich habe ganz gute Erfahrungen mit PCC 160 mit (halber, da Grenzfläche) Superniere, allerdings ist die EQ- Schrauberei in der Tat heftig. Auf alle Fälle eine gute Gelegenheit, das uralte FBX901 vom Dachboden zu holen, allerdings: richtig schön wird das nicht mehr.
    Mein Mitgefühl habt ihr jedenfalls.

    Gruß Jörg

  • tufkaklto
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    • 3. Juni 2009 um 18:34
    • #14

    Grenzflächen hab ich die Sennheiser, die 912 glaub ich heissen die.

    Crown PCC160 kenn ich, viel damit gemacht, hätt da gern ein paar.

    Grenzflächen fallen weg weil:
    Die Bühne ist 22 x 16 Meter, also nicht so ganz klein, an der Bühne vorne ist ein Wasserbecken eingelassen, wo die reinspringen.

    Wir haben vorher die Proben für 3 Stunden unterbrochen, um die Sauerei wieder sauberzubekommen.

    Wir haben da schon die Infills und das alles weggepackt.

    Ich krieg das schon hin, ich hab jeden Tag 8 Stunden Zeit, dies während der Proben hinzubiegen, es wird ja langsam, man muß nur den Kompromiss finden und zwischen was zieht man wegen Feedback und was nicht mehr, weil es sonst scheisse klingt.

    Dazu kommt, das die Künstler die Problematik wissen und wir die Positionen mit Ihnen gemeinsam erarbeiten.
    Auf diese Art wird das schon was.
    Ebenso arbeiten wir mit den Positionen der Band, um das nicht in die Mikros zu bekommen und auch mit den Positionen und den Lautstärken an den Monitoren.
    Es wissen hier alle um die Problematik Bescheid und ziehen am selben Strang.
    Und das ist eigentlich ein schönes arbeiten.
    Profis halt 8)

    Viel lustiger finde ich, das wir das hier mit Material machen, welches von vielen mal kategorisch abgelehnt würde.

    Am Pult ein LS9/32
    Micros ein Mix aus Rode NT5 und KM184
    ( da sind mir die 120° Nieren an den Rode genau willkommen )
    OK, als PA hab ich ein Minilinearray von L'acoustics, das Kiva/Kilo System mit LA4 Amps

    Das war es eigentlich auch schon.
    Mit dem zeug muß man das machen.
    Ich hab jetz nicht mal die Befürchtung, das nicht hinzubekommen.
    Es ist aber auch klar, das es nicht so wird wie bei Headsets sondern wirklich eine Stütze.

    Das reicht aber auch.
    Die Sprachverständlichkeit ist gegeben und das soll sein.
    Und das nmit der experimentuellen Musik klappt auch.

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  • derautor
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    • 3. Juni 2009 um 18:50
    • #15
    Zitat

    Viel lustiger finde ich, das wir das hier mit Material machen, welches von vielen mal kategorisch abgelehnt würde.

    Am Pult ein LS9/32
    Micros ein Mix aus Rode NT5 und KM184
    ( da sind mir die 120° Nieren an den Rode genau willkommen )
    OK, als PA hab ich ein Minilinearray von L'acoustics, das Kiva/Kilo System mit LA4 Amps

    :?:

    Ja, dieses Material gehört zu der Sorte, die ich auch ständig und überall ablehne :D

    Würdest Du mir das vorsetzen, gäb's einen Riesenalarm :D:D:D:D


    :D

    derautor

    PS: Elektronik-Band heißt doch hoffentlich, dass die nie lauter spielen als Du das willst :D
    Scheint ja eine hochinteressante Sache zu sein. Schade, dass das nicht hier in der Nähe spielt.

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • tufkaklto
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    • 4. Juni 2009 um 09:28
    • #16

    Naja, Schlagzeug ist dabei ( welches wir auch abnehmen :D ) und Klarinette.
    Aber er spielt Besen.
    geht auch, wird meist abwechselnd gespielt/gesprochen bzw teilweise leise als Hintergrund.

    Ich werde versuchen, die nächsten Tage da Fotos reinzustellen.

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  • 4Art
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    • 4. Juni 2009 um 10:07
    • #17

    Au weija: Kommt dann der Zensuronkel :?::?:8) :shock: :D

  • terrine
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    • 4. Juni 2009 um 11:14
    • #18

    Sind dort mehrere Badewannen? Eine auch unter der Decke? Gibt es dort auch einen "Clown"?

  • tufkaklto
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    • 4. Juni 2009 um 12:09
    • #19

    Nein, das wurde in die Bühne eingepasst und so richtig amtlich mit Teichfolie verschweißt

    Und der Clown bin maximal ich :lol:

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  • terrine
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    • 4. Juni 2009 um 15:12
    • #20
    Zitat von "klauston"

    Nein, das wurde in die Bühne eingepasst und so richtig amtlich mit Teichfolie verschweißt

    Und der Clown bin maximal ich :lol:

    :D

    ...weil ich vorhin im Radio ein Interview gehört hab, was so ein Stück beschreibt :)
    Auf der Bühne sind 7 Badewannen aufgebaut, wovon eine unter der Decke hängt. Die Darsteller Baden die ganze zeit und die Hauptprotagonistin wandert von Badewanne zu Badewanne und unterhällt sich mit den "insassen"...
    ...klang ähnlich deiner VA und...es hätte ja sein können :)

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