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RAM Audio S-Serie

  • pse.basti
  • 23. Mai 2009 um 18:03
  • pse.basti
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    283
    • 23. Mai 2009 um 18:03
    • #1

    Hallo,

    ich interessiere mich für die S-Serie (speziell die S4004 und 6004)

    wie sieht es bei der 6004 mit der Basstauglichkeit und dem Durchhaltevermögen aus.

    Damit sollen SB82 von PSE angetrieben werden, vorrangig für House und Electro Events
    habe bis jetzt SM 2000 dran...

    desweiteren interessiert mich die S4004 für meine Tops.
    Dazu die Frage wie es mit der Höhenwiedergabe aussieht auch im Grenzbereich...
    Ausserdem sollen diese auch noch für Bässe genutzt werden können.

    Meine Vermutung: zu dem Preis, dem Gewicht und dem Output sollte es eigentlich in der Klasse nix vergleichbares geben, zumal da auch 6 Jahre Garantie drauf sind...

    oder heisst das etwa dass ich mir lieber eine auf Reserve legen sollte da die mal leicht abschmieren???!!!

    Also über Erfahrungsaustausch wäre ich sehr dankbar....


    Grüsse der Sebastian

  • tobias kammerer
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    1
    • 24. Mai 2009 um 11:20
    • #2

    Im schnelldurchgang würde ich sowas sagen:
    - Audioperformance überall sehr gut
    - Preis-/ Leistung Super
    - Wegen viel SMD anfälliger gegen Feuchtigkeit, Staub... als alte Arbeitstiere
    ABER: Wegen 6 Jahren Garantie eigentlich wieder wurscht.

    Und so in etwa ist die Zusammenfassung aller darüber geschriebenen Threads.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jobsti
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    • 25. Mai 2009 um 08:55
    • #3

    Ich habe die S-6044 mal an den MBHs gehabt, also 2 pro Kanal -> 4 Ohm Betrieb, nicht 2 Ohm tauglich.
    Ich finde die Basstauglichkeit sehr gut für diesen Amp, haben damals mit der V6001+ verglichen, welche 500W rms mehr liefert,
    aber nen schweres Eisenschwein und 2 Ohm stabil ist. Die Ram kam da vom Pegel fast ran, und spielt nicht unpräziser als die AA.

    Kollegen von mir hatten mal 8 Subs dranne und Vollgas gegeben, hat nen alten 16er Automaten raus gehauen ;)

    PS: Dieses "typische" clipping gibt's übrigens bei diesem Amp nicht, also dass es auf einmal knackst, super verzerrt klingt oder ähnliches.
    Man hört im bass nicht oder sehr schlecht raus, wenn der Amp am Ende ist und nix mehr geht, finde ich super.

    Auf einer der letzten VAs hat der Amp unter richtiger Vollast mit 6 Subs (3 Kanäle) aber abgeschaltet also Ton weg (geht nach paar Sek. aber wieder an),
    kann allerdings net sagen woran's gelegen hat, da ich weg musste, wahrscheinlich einfach zu warm geworden.


    Bin Fan der Amps, da preis/Leistung hervorragend und werde mir demnächst selbst ne 6000er und 6044er anschaffen.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Thomas
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    • 26. Mai 2009 um 21:28
    • #4

    das mit dem ton abschalten passiert wenn der limiter gradenlos dauerleuchtet ;)
    wenn man den lowcut im amp nutzt wird nicht abgeschaltet.

    ich lasse es aber gerne drinn, da das eine schöne lösung ist um dem dj klar zu machen, dass es nicht lauter geht...

    Ansonsten geht ne S-4004 gebrückt an 4 x 18" ganz ordentlich ohne Probleme.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. Mai 2009 um 23:15
    • #5

    Wenn man Lowcut im Amp drinn lässt, sollte man diesen im Controller abschalten, sonst Weiche in Weiche. Lowcut im Amp gefällt mir besser als im Controller (im Controller schon gut, aber erst wenn man diesen nach dem Limiter Routen kann).

    Was hat Ram bei S-Serie als Lowcut eingebaut (Frequenz, Charakteristik und Steilheit) ???

  • wora
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    • 27. Mai 2009 um 00:28
    • #6
    Zitat von "Jonnytrance"

    ...Lowcut im Amp gefällt mir besser als im Controller (im Controller schon gut, aber erst wenn man diesen nach dem Limiter Routen kann)...

    darf ich fragen, wo du da einen vorteil siehst?
    warum soll man limitmässig auf ein signal reagieren, das die box überhaupt nicht mehr bekommt?

    (Sorry für OT!)

    zu den 6004 kann ich leider nichts sagen, ich habe nur 4044 im einsatz und bin damit nach wie vor sehr zufrieden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Mai 2009 um 01:01
    • #7

    Ein Vorteil liegt daran: wenn man mit Anlage zu blöd umgeht (blöde DJ´s halt) wird sogar beim Limitierung im Controller weiter am Mixer geschoben. Controller macht nix anderes als nur Spitzen im Signal zu limitieren, restliche Anteile steigen hoch bis zur diese "Nullkennlinie".
    Bsp.: ich setze ein Lowcut bei 30Hz BW12, irgendwann wird mein Limiter die Spitzen im Bass (normaleweise etwa 65Hz) limitieren, aber nur Spitzen. Restliche Frequenzen im Signal kommen aber näher/höher. Im ungünstigen Fall werde ich nach dem Controller ein Signal haben, der "linear" ist, trotz Lowcut. Wird aber Lowcut nach dem Limitierung passieren, habe ich immernoch -12dB bei der gewälte Frequenz.
    Evtl. drucke ich mich Falsch aus, dann noch ein Bsp.: 30Hz mit 12dB/Okt macht mein Lowcut und der Limiter arbeiter gerade, sprich senkt die Spitzen, schiebe ich am Mixer +12dB bekomme ich bei 30Hz dann 0dB und die Spitze werden auf 0 gedrückt. Kein Lowcut in diesem Fall.

  • tobias kammerer
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    • 27. Mai 2009 um 08:30
    • #8

    Hallo Jonny,

    wenn das wie beschrieben passiert (Limiter schlägt zu), dann werden beim Limitieren ALLE Frequenzen gesenkt. Dein Musiksignal wird sich also nicht verändern und es wird somit nicht 30 Hz mit 0 dB anliegen, weil der Limiter wegen den 65 Hz anspricht und dadurch 30 Hz mit absenkt. Einzige Ausnahme wäre eine CD, die bei 30 hz Aufnahmeseitig in einem Moment 12 db mehr liefert als alle anderen Anteile zusammen. So eine CD wäre aber eher eine Test CD, als Musik. Wird in der Praxis also selbst mit härtestem techno nicht passieren.
    Ein limiter mit nachgeschaltetem Low Cut würde schlichtweg Leistungsreserven der Endstufe verschenken, weil der limiter z.B. wegen 30 Hz reagiert, alles absenkt (auch die Höhen), danach die 30 Hz aber garnicht relevant sind.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Mai 2009 um 09:20
    • #9
    Zitat von "tobias kammerer"

    Dein Musiksignal wird sich also nicht verändern und es wird somit nicht 30 Hz mit 0 dB anliegen, weil der Limiter wegen den 65 Hz anspricht und dadurch 30 Hz mit absenkt.


    So arbeitet ein Leveler, aber ein stinknormaler Paeklimiter senkt nur die Spitzen.

  • wora
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    • 27. Mai 2009 um 11:37
    • #10

    ich glaube wir reden gerade aneinander vorbei.

    im prinzip verstehe ich die bedenken von jonnytrance. ich hatte auch schon mischer am pult die meinten, man müsse bei der bassdrum unbedingt 20Hz reindrehen, sonst würde es nicht richtig schieben...!!! :shock: !!!

    ein limiter ist, was frequenzen angeht, erstmal dumm. er reagiert einfach bei einer gewissen amplitude. dieser wert ist gewöhnlich so gelegt, das das chassis keinen schaden nimmt (max. hub[peak-lim.] und/oder max. betriebstemperatur[RMS-lim.]).
    bei BR-boxen haben wir hier aber ein kleines dilemma: wird eine frequenz unterhalb der abstimmfrequenz und unterhalb des lo-cut filters deutlich angehoben, kann man diesen filter damit weiter nach unten verschieben und die membran zappelt im akustischen kurzschluss hilflos rum und könnte somit leicht beschädigt werden. allerdings auch nur bis zum limiterwert!
    das ist also die eigentliche gefahr hierbei.

    jetzt ist es dabei aber eigenlich egal, wo der limiter sitzt.
    - sitzt er NACH dem locut (wie üblich), dann limitiert er alle signale im für den LS zulässigen frequenzbereich. tiefere frequenzen werden weniger durchgelassen, dann braucht er aber auch nicht reagieren.
    drhet jetzt jemand sehr tiefe frequenzen dazu, wird der locut überlistet... aber der limiter setzt dem hub trotzdem eine grenze.
    - sitzt der limiter VOR dem locut, dann reagiert er auf alle signale. dreht jetzt jemand z.b. 20Hz rein, dann nimmt er den bass zurück, obwohl dies überhaupt nicht mehr hörbar ist. der limiterwert ist von der amplitude her aber auf den selben wert eingestellt, das bedeutet er limitiert frequenzen unterhalb des locuts beim selben amplitudenwert wie bei der anderen version. da der nachfolgende filter aber die amplitude für tiefere frequenzen herunterfiltert, bekommt das chassis deutlich weniger energie zugeführt.

    in der theorie ist deshalb die position VOR dem locut die sicherere, aber in der praxis hat sich die position NACH dem locut durchaus bewährt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Thomas
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    • 27. Mai 2009 um 12:07
    • #11

    Zum Thema Lowcut:

    Schaltbar 30 oder 50 Hz, 12 db

    Frag mich aber nicht welcher Filtertyp. Müsste ich nachschauen.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Mai 2009 um 17:42
    • #12

    Ich tippe mal Standart 12dB/Okt, Q0,7 (BW12 halt).

  • Audiowerk
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    2.757
    • 27. Mai 2009 um 20:32
    • #13
    Zitat von "Jonnytrance"

    Ich tippe mal Standart


    Standard bitte mit zwei 'd' tippen *zahnschmerzenkrieg* :oops:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Mai 2009 um 21:46
    • #14

    Ich vergesse immer wieder, das ich in nem Rechtschreipppppforum bin :wink:

  • Jens Droessler
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    • 3. Juni 2009 um 00:00
    • #15

    GANZ unrecht hat er da nicht. Setzt man den Amp an einem Infra von 40-70Hz ein, ist die Wahrscheinlichkeit nichtmal gering, dass ein EINZIGER lauter Ton verstärkt wird. So viel verschiedenes ist da nämlich gleichzeitig garnicht los! Fakt ist und bleibt: Durch Limiter können sich die Trennfrequenzen verschieben!

    Zur RAM S-Serie: Ich habe S6044 im Betrieb. Diese haben ganz gut Dampf, sie gehen mit 2 Kanälen an 4 Ohm Bass ein hörbares Stück besser als eine Lab FP6000Q. Diese hat ca. 200W weniger pro Kanal an 4 Ohm, allerdings kostet sie ein mehrfaches. Allerdings gab es schon mehrere Ausfälle, einmal Reparatur, für deren Dauer ich allerdings einen Ersatzamp bekam (allerdings nur eine S4044), und einige Tricksereien nötig, damit die Veranstaltung lief.
    Ein Kollege, den ich nicht namentlich erwähnen möchte, hat an einer S4004 an jedem Kanal einen 4 Ohm Bass betrieben. Mit Sound von CD ging es gut, live war der Amp dann aber mit der Bassdrum schon frühzeitig überfordert. Ich würde also raten, den Amp NICHT mit allen vier Kanälen im Bass zu betreiben.

  • Thomas
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    • 3. Juni 2009 um 10:07
    • #16

    Wobei bei dem Test an 4 Ohm noch nicht sicher ist, dass es am Amp gelegen hat.
    2 x 4 Ohm Brücke macht ne S-4004 nämlich auch Live garnichtmal schlecht.

  • Heini
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    • 3. Juni 2009 um 19:11
    • #17

    demnächst kommen testberichte von der S6000 von mir. haben mehrere bestellt und ich hoffe mal, dass sie keine probleme machen werden.

  • holger schüller
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    297
    • 4. Juni 2009 um 20:18
    • #18

    Wir haben mehrere 4000er und 6000er im Einsatz und die Dinger gehen oft raus und werden auch

    dementsprechend belastet. Für Monitor oder auch mal für ne kleine PA. Mein Fazit ist:

    Die Stufen sind absolut ihr Geld wert. Es kommt das raus was draufsteht und bisher noch keinen Ausfall. (Alter der ältesten 4000er ca. 1,5 Jahre und so ca. 80 mal unterwegs.) Außerdem ist der Service vom Vertrieb top und 6 Jahre Garantie.

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