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  5. Boxen und Amps

RAM Audio DQX Problem

  • holger schüller
  • 24. Mai 2009 um 14:43
  • holger schüller
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    • 24. Mai 2009 um 14:43
    • #1

    Es geht um folgendes:

    Inwieweit verscheißen Schaltnetzteile bei Endstufen ?? Ich hab gestern auf einer VA folgenden AB Vergleich gemacht:

    Pro Seite 4 18er (also 2OHM), eine Seite an einer RAM DQX 7.0, die andere an einer Solution². Gainstruktur angepasst.

    Um es kurz zu sagen, an der Seite mit der Ram kam im Vergleich wirklich nichts !!! :shock:

    Nun fahren wir die Ram Stufen seit Jahren und ich bin mir sicher das nicht immer so wenig daraus kam. Ich weiß das die Solution² ein

    Bassmonster ist aber ein so "amtliches" Produkt wie die DQX kann doch einfach nicht soviel schlechter sein oder??

    Ist die Stufe einfach nur verbraucht ?? (Alter ca. 5Jahre)

  • waldschrad99
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    • 25. Mai 2009 um 23:56
    • #2

    Möchtest Du jetzt ein "Ja, schmeiß sie weg!" lesen :?: :wink:

    Leih von Kollegen mal so Eine (oder ne DQL) und check die Subs.
    Nach 5 Jahren und immer auf 2 Ohm ....
    Vielleicht nur ein Kontakt-Problem beim XLR , sodaß nicht 2 sondern nur 1 Pin ... unsym. Signal ....

    Zudem lass mal die sonstigen Bauteile im Amp prüfen, nicht nur das Netzteil.
    Grundlagen (Funktions-Prinzip Endstufen) sind Dir ja bekannt. :wink:

  • MRspeaker
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    • 26. Mai 2009 um 09:16
    • #3

    mmh,
    Holger von woher kommst du denn?
    Wir haben die DQXe (7.0) auch im Lager. Können gerne vergleichen.


    Eventuell ist der "db" Schalter an der Ram- Endstufe verstellt, oder die Gains haben verschiedene Werte. Das kann man ja mal prüfen.

    Alternativ die Stufe zu PAT schicken und checken lassen, die sind da recht unkompliziert.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • Jens Droessler
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    • 3. Juni 2009 um 00:11
    • #4

    Vergleich nochmal, aber pass genauer an: Schick ein Sinussignal auf beide Amps und miss die Ausgangsspannung. Pegel beide so ein, dass sie mit dem Signal sagen wir 10V rausgeben. Dann prügel beide mit einem lauteren Musiksignal und vergleiche. Aber ich bin sicher, dass die DQX auch dabei hörbar den Kürzeren zieht... denn ich hab selbst schon verglichen.

  • holger schüller
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    • 4. Juni 2009 um 20:25
    • #5

    Also ich wollte nicht eine Antwort alla "Schmeiß das Teil weg", sondern wollte mal nachhören ob jemand anders, ähnliches schon mal
    festgestellt hat.(evtl. auch mit anderen Schaltnetzstufen)

    Ich glaub der Jens hat das verstanden und die Erfahrung ebenfalls schon gemacht.

    Danke auch für das Angebot die Stufen zu verleichen,
    wir haben selbst ein paar im Einsatz und die werde ich jetzt mal vergleichen. (So wie Jens das schreibt macht das Sinn) Es war aber mit normaler Musik nicht zu überhören, da kam im Vergleich wirklich nicht annährend das raus, was aus der Solution raus kam.

    Zur Gainstruktur habe ich ja geschrieben das die angepasst war, also nichts mit verstelltem Gainschalter an der DQX.

  • tobias kammerer
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    • 5. Juni 2009 um 20:12
    • #6

    Hallo,

    folgende Ideen:
    1.: Bei 4 18er pro Seite gehe ich von 2 Ohm aus. Sollte das so sein, dann winken hier schon schöne Grüße vom ICL Clip Limiter, der den Netzteilstrom begrenzt, damit die Sicherungen nicht fliegen. Die DQX 7.0 ist deswegen (leider) an 2 Ohm deutlich schwächer, als an 4 Ohm.

    2.: Wenn es dann noch die APS 8000 war, dann würde mich das nicht wundern, da man aus einem Standardnetzteil in Spitzen durchaus die doppelte Leistung ziehen kann und somit praktisch in den Peaks 2x 6000 Watt kommen. Das kann die DQX nicht. Hier kommt dann wieder zu tragen, daß man bei Schaltnetzteilendstufen wegen des Peakpowers deutlich höher greifen muß, als bei konventionellen. Das macht ja aber nix, wenn man es beim Kauf schon weiß.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • holger schüller
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    • 6. Juni 2009 um 16:58
    • #7

    Also hab mal eine andere DQX gegen getestet. Es ist dasselbe, liegt also nicht an einem Defekt.
    Das mit den 2 OHm und dem ICL kann ich so nicht unterschreiben, im Gegenteil an 8 und auch an 4 OHM lost die Amp noch
    viel mehr :shock:
    Mal abgesehen davon, es fällt nicht auf, das der DQX die Power fehlt beim Betrieb am Limit, sondern schon bei ganz moderaten
    Lautstärken.

    Mit dem höher greifen ist ja alles gut und schön aber:

    1. Bei moderaten Lautstärken mit 2 18er pro Seite kommt schon im Verlgleich nichts.
    2. Wieviel Ampleistung soll man da den repektive zur Verfügung stellen ?
    3. Ist der Preis für ein Menge solcher Stufen im absolut uninterresanten Bereich, zumal das ein Noname Chinese hinkriegt. (das Gewicht ist uns relativ Wurst, wird eh alles gerollt und bei der Solution ist der Crew bis heute nicht aufgefallen das sie Sackschwer ist)

    Welche Sicherung meinst du, wenn ich 1. noch keine Leistung aus dem Netz ziehe und 2. der Amp eine 32A Phase für sich alleine hat.
    Ich bin ganz ehrlich wir haben einen ganzen Haufen verschiedener DQX und das ist schon enttäuschend.

  • tobias kammerer
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    • 6. Juni 2009 um 17:13
    • #8

    hallo Holger

    Jetzt bin ich irgendwie verwirrt. Wenn Du nicht an der Leistungsgrenze bist, dann kannst Du doch einfach weiter aufdrehen und hast mehr Bass??!!!!?? Die Lautstärkeregler sind vorne die schwarzen Knubbel :wink: (bitte nicht bös nehmen, das mußte jetzt raus).
    Aber jetzt im Ernst: wie genau stellt sich zu wenig Bass dar, wenn nicht an der Lautstärke, die ja tatsächlich regelbar wäre?

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jens Droessler
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    • 6. Juni 2009 um 17:36
    • #9

    Was er wahrscheinlich meint, ist dass bei gleichem Eingangspegel und gleichem Amp-Gain (ohne am Limit zu sein) trotzdem aus der DQX weniger Pegel im Bassbereich herauskommt. Das kann ich unterschreiben, es fiel mir und anderen beim Test damals auf.

  • tobias kammerer
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    • 6. Juni 2009 um 17:48
    • #10

    Hallo,

    wenn das so wäre, wäre es ja völlig wurscht, dann einfach Bass anheben und fertig. Die Endstufe hat übrigens hinten einen dreistufigen Gainschalter, da kann man eventuell noch nachhelfen. Rein meßtechnisch verhält sich die Endstufe vorbildlich (auch im Bass). Deswegen wollte ich nochmal nachhaken.
    Oft wird auch eine Analogendstufe generell als bassiger emfpunden, da Sie in der Regel kompressionsartige Effekte erzeugt. Man hat tatsächlich im Schnitt mehr Bass, bei gleicher Spitzenleistung, jedoch einhergehend mit einer Klangverfärbung. Da kann man nun Purist sein oder einfach nur Bassfreak.
    Aber wie gesagt: Vielleicht schildert Holger das noch genauer.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Jens Droessler
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    • 6. Juni 2009 um 19:09
    • #11

    Naja, schon eine Lab Gruppen fP6400 klang bei gleichem Gain und gleicher Eingangsspannung etwas fetter (direkt A/B-verglichen mit drei Subs verschiedener Bauart). Ich bezweifle aber, dass Amps mit konventionellem Netzteil schon deutlich vor dem Limit Kompressionseffekte aufweisen. Im Übrigen ist auch die DQX eine Analogendstufe ;)

    Allerdings hat an dem Test auch eine komplett konventionell aufgebaute Endstufe teilgenommen, die bei der Bassperformance unter den Kandidaten den letzten Platz belegt hat, und zwar bei allen Testhörern und an allen Subs. Also sooo deutlich kann man jetzt nicht sagen "Ja, klar, die ist ja auch schwer...".

  • holger schüller
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    • 6. Juni 2009 um 19:23
    • #12

    Der Jens hat genau erkannt was ich meine. Genau das mit dem Bass einfach aufdrehen, oder den Gainschalter hinten (übrigens verwenden wir schon ein paar Jahre lang die DQX) kann ja nicht sein, da die Settings und dementspreched, wie ich auch weiter oben geschrieben habe, die Gainstruktur im Omnidrive angepasst ist. Die anderen Stufen sind auch DQX (halt für die Tops) ,Gainschalterposition Mitte was 32db entspricht.
    Und vorne die schwarzen Knubbel :D (ich habs nicht böse verstanden) waren auf Vollgas.

    Ich wäre ja froh wenn sich das lösen liese, vlt. hab ich da doch einen Fehler drin (aber der Jens hat ja ähnliche Erfahrungen??).
    Die Solution² hat ja hinten für die Eingangsgeschichte Spannungswerte und die DQX Gainwerte. Wieviel Volt würden den meine 32db von der DQX entsprechen?

  • tobias kammerer
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    • 6. Juni 2009 um 19:41
    • #13

    Hallo Holger,

    daher ich jetzt die genauen Verstärkungsmaße der Solution nicht kenne, kann ich Dir nicht sagen, was da was entspricht. Aber letztendlich würde ich einfach mal beide Endstufen in den Clip fahren und dabei hören, welche mehr macht. Zur Not sogar ohne Tops, dann stellt sich die Frage der Anpassung garnicht. Wenn dann beide ähnlich abschneiden, würde ich den Gain einfach solange hindrehen, bis es nach Gehör passt. Das mache ich z.B. sowieso bei jedem Job anders, da sich die Basswiedergabe auch abhängig vom Raum extrem ändert (mehr als im Hi mid Bereich, da der Bass in der Regel nahezu ungerichtet ist). Da kann ich vom Endergebnis nix Negatives gegen die DQX sagen, wobei eine analoge Endstufe mit der Sinusleistung tatsächlich wie beschrieben erstens in den Spitzen besser abschneidet (mehr Peak Power) und zweitens sowieso nach mehr klingt, wobei mir die Art des Klanges ("Matsch") nicht gefällt. Hier gibt es aber ganz klar zwei Geschmackslager. Leider kenne ich die Solution² selbst nicht, drum kann ich nix näheres zu genau diesem Vergleich sagen.

    Viele Grüße und viel Erfolg beim Problemlösen
    Tobias Kammerer

  • Peerless
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    • 7. Juni 2009 um 21:55
    • #14

    ich kenne die thematik im vergleich einer dql 5.0 mit einer aav6001+, leistungen sind auf dem datenblatt gleich. letztere klingt aber einfach viel bassiger, auch wennse kicks einfach mal verschluckt..... auch im vergleich der dql mir meinen s-serien amps klingt die dql subjektiv nach weniger bass....

    http://www.ae-rental.de

  • Jens Droessler
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    • 8. Juni 2009 um 03:24
    • #15

    Ich würde es einfach messen. Sinusgenerator, 50Hz in die amps und ausgangsseitig messen (natürlich sollten die Amps dabei nicht clippen, also bei 10V Ausgangsspannung machen). Bei der Solution so lange an den "schwarzen Knubbeln" drehen, bis es mit der RAM übereinstimmt.

    Ist kein Sinusgenerator zur Hand nimmt man irgendeine kostenlose Signalgeneratorsoftware und brennt sich eine CD mit von der Software erstellten Signalen (50Hz Sinus, das kann jedes Billig-Messgerät messen!).

  • marcoboy
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    • 8. Juni 2009 um 16:31
    • #16

    Bis 500Hz Messen die meisten Digitalmultimeter relativ genau. Den Fehler kann man vernachlässigen.

  • Jens Droessler
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    • 8. Juni 2009 um 20:16
    • #17

    Ja, halt eine Frequenz, die das Multimeter gut erfassen kann. Im Prinzip ist eine höhere Frequenz da besser.

  • rockline
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    • 8. Juni 2009 um 21:42
    • #18

    Wir hatten vor einiger Zeit auch schon mal so einen Vergleich, ein Kunde hatte seine erworbene APS8000 gegen eine "DQL irgendwas" antreten lassen. Da ist schon ein Unterschied zu hören (spüren) gewesen. Wie bereits mehrfach erwähnt wurde kann die billige Chinastufe schon enorm was. Bei der Betriebsspannung auch kein Wunder. Ansonsten ist die Solution² technisch nix besonders ausgefallenes, eher so ein typisches Plagiat der bekannten amerikanischen Stufe mit den drei Buchstaben. Konzept der Kiste APS8000 stammt übrigens grundsätzlich aus Amiland! Würde mich ohnehin nicht verwundern, wenn die Originale auch dort gefertigt werden, oder zumindest in der Nachbarschaft.

    Wie sieht es denn überhaupt mit den Neuigkeiten aus Belgien aus, gibt es inzwischen Liefertermine, respektive neue Verhandlungen?
    Würde mich als alten Solution Kenner doch mal interessieren!

  • cdt.sound
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    • 8. Juni 2009 um 21:57
    • #19

    Sollen seid letzter Woche wieder lieferbar sein. Kontakt nach Belgien klappt auch.
    Wenn jemand ernsthaft Interesse hat, PN an mich.

  • rockline
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    • 8. Juni 2009 um 22:10
    • #20

    Das hört sich doch gut an!
    Hoffentlich klappt das jetzt mal. Fehlt nur noch ein Vertrieb mit Motivation für Deutschland.

    Ich bin gespannt was sich tut?!

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