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Beyerdynamic CK 703 - Wer kann was dazu sagen?

  • janos buttgereit
  • 6. Juni 2009 um 16:53
  • janos buttgereit
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    412
    • 6. Juni 2009 um 16:53
    • #1

    Hallo,
    ich hab hier für einige Zeit gerade mal ein Paar Beyerdynamic CK 703 aus einer Kirchengemeinde wo sie nicht mehr gebraucht werden rumliegen. Dort wurden sie für Chorabnahme benutzt.
    Ich hab mal ein bisschen nach den Teilen gegoogelt und bin zu dem Schluss gekommen dass sie wohl nicht mehr gebaut werden und sich auch sonst wenig Informationen darüber finden lassen. Darum jetzt die Frage an euch: Was können die Mikros gut, was haben sie mal so ungefähr gekostet?

    Hoffentlich kennt die jemand.

    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • guma
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    • 6. Juni 2009 um 18:14
    • #2

    Ja, kann ich. Ich besitze dieses Mikro.
    CK703 ist die Bezeichnung der Kapsel. Dazu gab es den Vorverstärker CV 710 und den etwas rauschärmeren CV 720, zusammen hieß das Ganze dann MC 713 oder MC 723 . Diese modulare Kombination kann man als Vorläufer des heutigen nicht modularen MC930 betrachten. Sehr ordentliche Niere mit leichter Anhebung der Höhen. Größter Unterschied zum MC930 ist der niedrigere Grenzschalldruck ( 120/130 dB mit Vordämpfung ).

    Als Overhead oder für alle anderen KM Anwendungen, die nicht sehr große Schalldrücke beinhalten, gut zu gebrauchen.

    Sehr klever gemacht mE ist die Position der Minischalter für Vordämpfung und Hochpass. Sie sind erst zugänglich, wenn man die Kapsel abschraubt. Das verhindert unbefugtes daran Herumspielen.

  • janos buttgereit
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    • 6. Juni 2009 um 18:56
    • #3

    Danke...
    Das mit den Minischaltern wäre mir so gar nicht aufgefallen, danke für den Tipp!
    Ich glaube aber dass ich weder den MC 713 noch den MC 723 habe, unten steht "CV 710 N(C) P48". Vielleicht noch ein Vorgänger?

    Ich glaube ich werde es demnächst mal für den Flügel versuchen...

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • guma
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    • 6. Juni 2009 um 19:42
    • #4
    Zitat von "janos buttgereit"


    Ich glaube aber dass ich weder den MC 713 noch den MC 723 habe, unten steht "CV 710 N(C) P48".

    Ja, richtig, habs oben geändert, die Kombination hieß MC 713/723, der preamp CV 710.

  • elektrikus
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    • 6. Juni 2009 um 21:13
    • #5

    Hallo Zusammen,

    das CV720 ist etwas rauschärmer als das CV 710 und für Phantomspeisungen von 8-52V geeignet (wenn es nach Baujahr 1984 ist).

    Zwischen der 700er und der jetzigen 900er Serie gab es noch die 800er Serie, die auch modular war, allerdings gab es bei der 800er weniger Kapselmodule als beim 700er (Kugel, Niere, Acht, kurzes und langes Richtrohr). 700er und 800er Serie sind mechanisch nicht kompatibel.

    Gruß
    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • derautor
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    • 7. Juni 2009 um 01:53
    • #6

    Ich hab ebenfalls ein Pärchen davon und dies seit Jahren gerne im Einsatz. Schöne, sauber klingende Mikrofone für alle Anwendungen, für die man Kondensatorstäbchen normalerweise so benutzt. Werden allerdings schon seit Jahren nicht mehr gebaut. Ich kann sie nur empfehlen, zumal man sie wahrscheinlich gebraucht recht günstig bekommen kann. Sind halt nicht so bekannt wie C391 & Konsorten.

    Zitat von "guma"


    Sehr klever gemacht mE ist die Position der Minischalter für Vordämpfung und Hochpass. Sie sind erst zugänglich, wenn man die Kapsel abschraubt. Das verhindert unbefugtes daran Herumspielen.


    :D

    Es hat tatsächlich ein paar Jahre gedauert bis ich diese Features überhaupt entdeckt hatte.
    :D

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • guma
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    • 7. Juni 2009 um 09:52
    • #7

    Jep, habe mein Exemplar für 133,34 € + Porto aus der Bucht. Das war ein "Schnäppchen für Kenner".

  • guma
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    • 9. Oktober 2011 um 08:47
    • #8

    Kleine Warnung:
    Das in der Bucht aktuell angebotene MC713 hat seinen Kapsel-Frontgrill aus gesinterten Metallkügelchen verloren ( wie man das wohl schafft ? ) und wird ohne Hinweis auf diesen Mangel mit blank liegender Membran verkauft. Das sieht man den Fotos nur auf den 'zweiten Blick' an. Für uns Beschaller ist es jedenfalls wertlos, es sei denn es sucht jemand nur den Impedanzwandler CV710.

  • Bassist
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    • 31. Oktober 2020 um 09:05
    • #9

    Das Thema ist veraltet, aber warum nicht an einer Stelle die Infos zu einem Mikrofon sammeln? Hier gibt's jedenfalls einige Informationen:

    https://en.m.audiofanzine.com/small-diaphrag…dynamic/MC-713/

    Ich habe die MC930. Die sind wunderbar und genial, haben einen hellen, kristallklaren Klang, brauchen sich vor den drei anderen herausragenden deutschen Mikrofonbauern nicht zu verstecken, sodass ich immer wieder überlege, auch die Kugel-Charakteristiken 910 zu kaufen. Aber Kugeln habe ich schon von einem anderen deutschen Hersteller...

    Und nicht zu vergessen den unschlagbaren Mikrofon-Service von Beyerdynamic!

    Alembic & Sandberg

    3 Mal editiert, zuletzt von Bassist (31. Oktober 2020 um 10:48)

  • wora
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    • 31. Oktober 2020 um 11:02
    • #10

    dazu möchte ich lediglich einschränkend anmerken, dass auch andere Hersteller erstklassigen service anbieten. zumindest von einem hersteller in karlsruhe kann ich das aus eigener erfahrung berichten.

    bitte nicht falsch verstehen, das soll die verdienste von beyerdynamic natürlich in keinster weise schmälern, aber den begriff „unschlagbar“ wollte ich in dem zusammenhang einfach nicht kommentarlos stehen lassen. ;);)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Bassist
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    • 31. Oktober 2020 um 12:50
    • #11
    Zitat von wora

    dazu möchte ich lediglich einschränkend anmerken, dass auch andere Hersteller erstklassigen service anbieten. zumindest von einem hersteller in karlsruhe kann ich das aus eigener erfahrung berichten.

    bitte nicht falsch verstehen, das soll die verdienste von beyerdynamic natürlich in keinster weise schmälern, aber den begriff „unschlagbar“ wollte ich in dem zusammenhang einfach nicht kommentarlos stehen lassen. ;);)

    Völlig richtig! Auch Obrigheim muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Die sind auch unschlagbar.

    Ich hatte als Gegenfrage eher erwartet soetwas wie "Drei? Welche Drei? Es gibt doch nur zwei?!" (Auch nicht falsch verstehen bitte!)

    Denn für mich gilt weiterhin, dass, wer Mikrofone billig kauft, meist zwei oder sogar drei mal kauft (und wieder verkauft, siehe Gebrauchtmarkt) und der Service - ja, der... ist bei den deutschen Firmen eben nicht zu toppen.

    Alembic & Sandberg

    Einmal editiert, zuletzt von Bassist (31. Oktober 2020 um 13:01)

  • guma
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    • 20. November 2020 um 19:23
    • #12

    Hab gerade noch mal für lumpige 130 Okken ein MC713 erstanden. Ein wirklich unterschätztes Mikrofon. Eigentlich das KM84 von Beyer. Ich liebe es. Junge Menschen kaufen für mehr Geld ein China Mikrofon. Das ist ausser blöd auch noch im doppelten Sinn nicht nachhaltig. :rolleyes:;)

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