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Subwoofer auf Stelzen?

  • databass.ch
  • 19. Juli 2009 um 22:18
  • wora
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    • 25. Juli 2009 um 17:52
    • #41
    Zitat von "Loloverde"

    Hi Wora


    Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Warum sollte sich die Trennfrequenz ändern?

    Gruß
    Rainer


    ganz einfach: duch die pegelanhebung wird nicht nur der bereich angehoben, der von der box abgegeben werden soll, sondern auch der, welcher ausserhalb des zu beabsichtigten frequenzbereichs liegt. die effektive trennfrequenz wandert also nach oben.
    wenn man so eine deutliche anhebung hat, sollte man diese entweder im pegel absenken oder um diesen faktor weniger bässe aufstellen, damit man wieder die gewünschte trennung bekommt. oder man verschiebt eben die trennfrequenz...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 25. Juli 2009 um 17:54
    • #42
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    ...bist du dir da _ganz_ sicher? :wink:


    das hab ich mal so gelernt...
    wenns nicht stimmt, bitte ich um eine nachvollziehbare korrektur.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • databass.ch
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    • 25. Juli 2009 um 18:51
    • #43
    Zitat von "wora"


    das hab ich mal so gelernt...
    wenns nicht stimmt, bitte ich um eine nachvollziehbare korrektur.

    Meines Wissens ist die Differenz Freifeld zu Halbraum die gleiche wie bei einer Verdopplung der Lautsprecheranzahl, also 6dB. Beweisen kann ich es nicht, aber in Subwoofer Datenblätter in denen beide Werte angegeben werden, ist die Differenz immer 6dB.

    Nachtrag: z.B. hier EAW SB1000

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 26. Juli 2009 um 16:30
    • #44

    hi wora,

    hier der erste google-treffer. sehr anschaulich...

    http://www.schweizer-fn.de/akustik/schall…allleistung.htm

  • Sound-Klinik
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    • 26. Juli 2009 um 19:03
    • #45
    Zitat von "databass.ch"

    Meines Wissens ist die Differenz Freifeld zu Halbraum die gleiche wie bei einer Verdopplung der Lautsprecheranzahl, also 6dB. Beweisen kann ich es nicht, aber in Subwoofer Datenblätter in denen beide Werte angegeben werden, ist die Differenz immer 6dB.


    Leistungsmässig würde eine Halbierung der Kugelfläche dann (bei gleichem Radius) einer Verdopplung des Schallpegels und einer Vervierfachung der Leistung entsprechen. Wo aber kommt die vierfache Leistung her ? :wink:

  • Jens Droessler
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    • 26. Juli 2009 um 20:35
    • #46

    Man kann bei einer Halbierung der Kugel auch sagen, dass die Lautsprecher an den räumlichen Begrenzungen "gespiegelt" werden, das hilft vielleicht gedanklich weiter. Dabei gilt das gleiche wie wenn man reell mehr Lautsprecher aufstellt: Für saubere Addition sollten die "gespiegelten" Lautsprecher nicht weiter als Lambda halbe der obersten vom Lautsprecher zu übertragenden Frequenz entfernt sein und durch die pure Verdoppelung (reell oder "gespiegelt" spielt keine Rolle) kommen 3dB dazu. Allerdings kann man den Lautsprechern insgesammt bei reeller Verdoppelung auch doppelt so viel Leistung zuführen und somit nochmals 3dB mehr erreichen. Durch Halbierung der Raumkugel geht das nicht...

  • Sound-Klinik
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    • 26. Juli 2009 um 20:57
    • #47

    Gleiche Leistung auf halber Oberfläche (verteilt) ergeben +3 dB mehr Leistung (entsprechend etwa 1,414...-fachem Schalldruck) ... oder ? :)

  • Jens Droessler
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    • 26. Juli 2009 um 21:57
    • #48

    Das wars was ich sagte :D

    Interessant wäre dabei die Frage, ob man dadurch auch den Effekt bekommt, den eine doppelt so große Schallfläche hat, also die Bündelung bzw. den Übergang von Punkquelle zu Linienquelle.

  • databass.ch
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    • 26. Juli 2009 um 22:01
    • #49
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Wo aber kommt die vierfache Leistung her ? :wink:

    Interessanter Einwand :D Keine Ahnung... Zauberei? :wink:

    Ich hab das immer so angesehen:
    1 Sub, Freifeld, macht bei einem Watt 97dB in einem Meter (Beispiel).

    wir stellen einen zweiten Sub daneben (immer noch Freifeld) und nehmen den Verstärker um 3dB zurück und geben dadurch beiden 1/2Watt (ergibt zusammen 1Watt) jetzt haben wir 100dB durch die Verdopplung der Membranfläche (Wirkungsgradsgradsteigerung des Systems).

    Drehen wir den Pegelregler des Verstärkers wieder in die ursprüngliche Position bekommen beide je 1 Watt und jeder macht jetzt für sich genommen den gleichen Hub wie am Anfang und wir haben total 103dB.
    Also pseudo Mathematisch zusammen gefasst :wink: 6dB = 2 * Membranfläche + 2 * der selbe Hub.

    Bei der Bodenkopplung hätte die Spiegelschallquelle auch die gleiche Membranfläche und würde auch den selben Hub ausführen wie der echte Sub.

    Zitat von "Jens Droessler"

    Für saubere Addition sollten die "gespiegelten" Lautsprecher nicht weiter als Lambda halbe der obersten vom Lautsprecher zu übertragenden Frequenz entfernt sein

    Lamda halbe wäre ein Phasenversatz von 180° (die Zeit in der der Schall für ein mal Boden und wieder zurück benötigte) also komplette Auslöschung. Ich habe immer ein viertel der Wellenlänge als Limit angesehen da befindet sich der direkte Schall und der reflektierte immer noch in der selben Halbwelle...

  • Jens Droessler
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    • 26. Juli 2009 um 22:58
    • #50

    Lambda viertel bis zur Begrenzungsfläche, das klappt noch. Lambda viertel bis zur nächsten Quelle (reell oder "virtuell"/"gespiegelt") insgesammt ist natürlich der Idealzustand, aber eben kaum machbar... Es sei denn es handelt sich um Infras.

  • unknown_artist
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    • 27. Juli 2009 um 13:12
    • #51
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Gleiche Leistung auf halber Oberfläche (verteilt) ergeben +3 dB mehr Leistung (entsprechend etwa 1,414...-fachem Schalldruck) ... oder ? :)


    Nein!
    Es ergibt 3dB mehr Schallintensität! Nicht Schalldruck. Wenn wir da da logarithmierte Werte rausbekommen wollen müssen wir mit 10*lg(I1/I2)=10*lg(2)=3dB rechnen.
    Wenn wir vom Schalldruck reden und die Spiegelquelle berücksichtigen sieht die Sache anders aus 20*lg(P1/P2) ergibt bei idealer phasenrichtiger Addition 20*lg(2)=6dB.
    Da wäre doch fast ein Diplomphysiker bei einer Elektroakustik-Einstiegsfrage gestrauchelt ;)

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Sound-Klinik
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    • 27. Juli 2009 um 16:33
    • #52
    Zitat von "unknown_artist"

    Es ergibt 3dB mehr Schallintensität! Nicht Schalldruck. Wenn wir da da logarithmierte Werte rausbekommen wollen müssen wir mit 10*lg(I1/I2)=10*lg(2)=3dB rechnen.
    Wenn wir vom Schalldruck reden und die Spiegelquelle berücksichtigen sieht die Sache anders aus 20*lg(P1/P2) ergibt bei idealer phasenrichtiger Addition 20*lg(2)=6dB.
    Da wäre doch fast ein Diplomphysiker bei einer Elektroakustik-Einstiegsfrage gestrauchelt ;)


    3 dB mehr Schallpegel (d.h. der logarithmierte Wechselschalldruck) entsprechen bei gleichem Wellenwiderstand auch 3 dB mehr Schall-Leistung (Pegel der Schnelle steigt ebenfalls um 3 dB). :wink:

    3 dB "mehr" bedeuten beim Schallpegel und dem Pegel der Schnelle eine Ver-1,414...-fachung (und einer Verdopplung der Leistung, weil die Leistung quadratisch mit dem Schalldruck steigt !). 6 dB mehr Schallpegel (wg. 20*log ...) entspricht einer Vervierfachung (wg. 10*log ...) der Leistung (AUCH 6 dB !!!). :)

    Wenn ich Zeit habe, schreib ich über dieses Thema vielleicht mal ein Pamphlet ... :D

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (27. Juli 2009 um 16:38)

  • Jens Droessler
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    • 27. Juli 2009 um 16:35
    • #53

    Ach ja richtig, das war ja der Schallintensitätspegel mit den 3dB....

  • Sound-Klinik
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    • 27. Juli 2009 um 16:40
    • #54

    ... Intensität entspricht Leistung pro Fläche ... Leistung ist Energie pro Zeit ...

    ... Druck ist Kraft pro Fläche (d.h. wenn bei gleicher Kraft die Fläche halbiert wird, passiert was ?). :wink:

    Zitat von "databass.ch"

    ... durch die Verdopplung der Membranfläche (Wirkungsgradsgradsteigerung des Systems)...


    Die Membranfläche ist hier nicht die entscheidende Größe (sondern bei normalgroßen - im Vergleich zur Wellenlänge "zu kleinen" - Lautsprechern das verschobene Volumen) !

    Die Zusammenhänge wurden hier doch schon mal geklärt - wieso geistern immer noch Mythen und Legenden (doppelte Membranfläche etc.) durchs Forum ?? :D

    Denkanstoss: Betrachtet einmal den Fall, wenn lambda "groß" gegenüber den Abmessungen der Kisten ist ... und dann, wenn Lambda "klein" gegenüber den Kisten ist (und wie sieht das Schallfeld - Richtverhalten ! - jeweils aus ?).
    Bei "großem" Lambda bleibt es sphärisch (d.h. Leistung betrachten !). Strenggenommen sind die Zusammenhänge sogar noch weitaus komplizierter, weil die Rückwirkung einer Begrenzungsfläche auf die Schallquelle mit berücksichtigt werden müßte (und das Chassis dann mehr Arbeit - es "sieht" mehr akustischen Widerstand - verrichten müßte).

  • unknown_artist
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    • 27. Juli 2009 um 17:37
    • #55
    Zitat von "Sound-Klinik"


    3 dB mehr Schallpegel (d.h. der logarithmierte Wechselschalldruck) entsprechen bei gleichem Wellenwiderstand auch 3 dB mehr Schall-Leistung (Pegel der Schnelle steigt ebenfalls um 3 dB). :wink:
    [/quote]
    Und wo soll der Widerspruch zu dem vom mir geschriebenen sein? Eben der Wellenwiderstand ein anderer wenn wir einen Lautsprecher an eine unendlich große, schallharte Begrenzungsfläche stellen.
    Im übrigen kann ich mich bei mein Argumentation ganz entspannt zurücklehnen, mein Messmikrofon gibt mir recht...
    Aber viel Spaß beim Schreiben des Pamphlets ;)

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Sound-Klinik
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    • 27. Juli 2009 um 19:18
    • #56
    Zitat von "unknown_artist"

    ... der Wellenwiderstand ein anderer wenn wir einen Lautsprecher an eine unendlich große, schallharte Begrenzungsfläche stellen.


    Hier kannst du allerdings den Abstand der Box von der Wand, die Hörposition (bzw. wo der Schalldruck gemessen wird) und die jeweilige Frequenz nicht vernachlässigen. Nimm einfach mal verschiedene Frequenzen und rechne mit festen Wandabständen (oder umgekehrt ... geht natürlich auch) auf Achse und außerhalb davon, wie sich der Schall überlagert. Interessant wird es, wenn der Wandabstand (dto. der Abstand zweier Boxen) viel kleiner als die Wellenlänge ist.

    Außerdem: Der Wellenwiderstand (also Verhältnis Wechseldruck zu Schnelle) ist allgemein komplex und hängt von der Krümmung der Wellenfront ab. Erst bei ebenen Wellen (oder in "sehr" großem Abstand) wird dieser reel, d.h. der Wechseldruck und die Schnelle sind dann in Phase (was Konsequenzen für die Leistung p*v und auch Intensitäten hat !).
    Glücklicherweise ist bereits in einem Abstand von 1*Lambda (Achtung: von einer hypothetischen Punktschallquelle oder "sehr kleinen" Schallquelle !) der Phasenwinkel zwischen Druck und Schnelle nur noch etwa 9° (bei 2*Lambda sind es nur noch etwa 4,5°) - d.h. es gilt dann schon annähernd P ~ p².

  • wora
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    • 27. Juli 2009 um 21:25
    • #57

    so, für mich als nicht-physiker ist hier schluss. ich verstehe jetzt nur noch bahnhof.
    wie viel pegelanhebung habe ich jetzt, wenn ich den subwoofer in eine raumecke stelle? (also achtelkugel)
    3dB oder 6dB?
    oder doch mehr?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 27. Juli 2009 um 22:45
    • #58

    @ wora: Du musst schon noch sagen gegenüber welchem "Zustand" du den Gewinn durch "in die Ecke stellen" wissen möchtest.

    Zitat

    Die Bässe waren ungezogen und müssen sich dafür zur Strafe in die Ecke stellen :D

  • wora
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    • 27. Juli 2009 um 23:08
    • #59
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ wora: Du musst schon noch sagen gegenüber welchem "Zustand" du den Gewinn durch "in die Ecke stellen" wissen möchtest...


    ja, natürlich gerne gegenüber der theoretischen betrachtung, das die teile irgendwie mitten in der luft hängen ;)
    also "vollraum", oder wie man dazu sagen mag

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 28. Juli 2009 um 01:52
    • #60

    Na, überleg mal :) Gegenüber dem Vollraum gibt es drei Begrenzungen. Und jede Begrnezung bringt....

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