zum venice sind hier ja schon ein paar handfeste nachteile aufgeführt, ein paar dinge fallen mir da aber auch noch ein: die mini-p48-schalter an der pultrückseite, die alles andere als logisch und übersichtlich aufgebaute mastersektion, der etwas bedauerliche hi-shelf, das steckerwirrwarr in den ausspielwegen. internes netzteil, 60mm-fader, usw. sind ja bereits angesprochen. wenn man sich zu guter letzt den preis vor augen führt, wundert es mich schon, dass dieses kompromissbehaftete pult so gut eingeschlagen ist. nur weil midas draufsteht? ist doch nicht mal midas drin.
ein gefrusteter user
Midas Venice 320
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Anonymous -
2. Juli 2002 um 15:32
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Mir ist am Wochenende noch ein Nachteil aufgefallen. Hatte bis jetzt immer nur ganz kleine Sachen mit dem Teil gemacht. Am WE habe ich aber mal ein paar Kanäle mehr als 16 gebraucht. Dann hinten der Reihe nach das Multicore aufgesteckt.... und festgestellt, daß es genau so blöd gemacht ist wie beim GA 32/12. Mitten in den Monoinputs kommen auf einmal die Stereoinputs. Dann habe ich also bis 16 richtig und dann geht die 17 auf die (glaube ich) 25. Ist echt nicht besonders schön. Wenn man mal übers Talkback zu einem Stagehand sagt "Stecke mir bitte mal die 18 auf die .... wart mal muß erst mal schnell rechnen..." dann ist das schon nicht so toll.
Schreibe mir jetzt immer unten aufs Beschriftungsband noch die Stagekanäle mit drauf.MfG
Mike
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Obwohl es ja nicht so unüblich ist die Stereochannels in der Mitte anzuordnen (zb. Yammi PM).
Vorteilhaft ist dabei, das man die meistens als FX-Return oder Zuspieler belegten Kanäle immer in Reichweite hat (nun ja, beim Venice ist ja eigentlich alles in Reichweite...).
Würde das jetzt mal nicht so sehr als Nachteil werten.Kai
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die venice-serie ist deshalb so gut eingeschlagen, weil die anderen pulte in dieser größenordnung zum teil erheblich schlechter klingen. alle leute, die ich kenne und die sich diese kiste zulegten, haben es allein aus diesem grund gekauft.
und alle diese leute regen sich auch über die obengenannten dinge auf, aber sie ziehen eine gute audio-performance vor... im moment gibt es diesbezüglich leider keine alternative...
und: das pult ist ja eher für kleine veranstaltungen gedacht, clubgigs oder kleine jazzkonzerte oder ähnliches. für große konzerte gibt es andere teile.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: wora am 2002-10-16 00:05 ]</font>
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Die Kiste wird gekauft weil MIDAS draufsteht.
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Zitat
turner schrieb am 2002-07-06 00:30 :
Hallo Kollegen!Ich denke, daß das Venice auch ganz gut für edle Industrie VAs geeignet wäre, oder für kleine Jazz- und Klassikgeschichten. Da braucht man nicht unbedingt eine Vollausstattung mit 8 Aux´s und 8 Gruppen aber kann sich über gute Preamps, EQs und wenig Rauschen freuen.
Als superflexible Rock´n´Roll Konsolen sind die Venice ja auch gar nicht gedacht. Aber halt als hochwertiges Kompaktpulte.
Mal ehrlich (und abgesehen vom Preis!): würdet Ihr lieber auf einem SPIRIT LX7 oder einer Venice 320 mischen?Didi
Das bringt es doch auf den Punkt!
Das nun Midas drauf steht ist sicherlich auch ein Kaufgrund, wobei die Klangqualität einem A&H (von Spirit oder Anderen ganz zu schweigen...) sicherlich überlegen ist!
Es ist halt ein Kompaktpult! Für "große" Jobs kann man ja immer noch ein GL mitnehmen.Kai
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Zitat
Oliver/ RodeVT schrieb am 2002-10-16 01:09 :
Die Kiste wird gekauft weil MIDAS draufsteht.diese feststellung ist nicht ganz korrekt.
es geht keinesfalls ausschliesslich um den namen.die kiste klingt wirklich gut und mir ist es egal was draufsteht. die meisten musiker fragen eher: was ist denn MIDAS, kenn ich gar nicht. das ist mir schon bei ein paar profi-muckern passiert. dann muss man immer erklären das es toll klingt, dann sind sie zufrieden :wink:
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wen interessiert was auf dem Venice draufsteht? Nimm eine gute PA und hör Dir eine saubere CD über das Venice an. Dreh an den Filtern und verschaff Dir einen Eindruck vom EQ.
Dann nimm ein A&H GL3300 oder 4000 egal und schleif es anstelle des Venice in die PA ein und dreh an den Filtern.
Spätestens dann wirst Du Dich ungläubig fragen (mir ging s jedenfalls so): Sind die A&H tatsächlich so schlecht?? Sound rauh, unnatürlich, verhangen indirekt.....
Mach das Venice wieder dran und die Sonne geht wieder auf. Die Bässe sind wieder satt und tief, das ganze Klangbild viel breiter und räumlicher und die Höhen total klar und seidig....
Klanglich ist das Venice ein echtes Midas, egal von wem es gebaut wird.
Klar die A&H Pulte haben tolle Features, aber und es läßt sich damit arbeiten, aber sie bringen einen klanglich nicht über den Zenit... -
Es giebt für das Venice auch externe Netzteile, die sind seperat zu ordern und kosten wohl so um die 4-500 euroletten.
Es klingt geil. im Verleich zu allen anderen Pulten in der Größenordnug handelt es sich auch nicht schlechter, Viele Techniker hab ich schon strahlen sehn als sie in den club kamen und ein venice dort lag.
normalerweise liegen in solchen clubs doch irgendwelch behringer oder Sirit teile,
A&H ist da schon eher ein Lichtblick.
Außerdem ist es schön bunt.
Gruß
Fränkie -