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Bildschirme in der Sonne

  • wora
  • 27. Juli 2009 um 00:57
  • wora
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    • 27. Juli 2009 um 00:57
    • #1

    wer kennt es nicht:
    ich hatte diesen sommer wieder viele probleme auf den bildschirmen der digipulte zu erkennen, was man da gerade macht oder machen sollte.
    wenn mittags zum soundckeck die liebe sonne scheint, ist es manchmal echt mühsam damit zu arbeiten.
    obwohl die hersteller dieses problem mittlerweile kennen müssten, habe ich noch nirgends eine entsprechende problemlösung gefunden.

    da diese probleme sicherlich nicht nur mich treffen:
    was macht ihr denn so, um dem problem herr zu werden?

    am besten wären ja dunkel abgehängte mischerhäusschen.
    aber die gibt es (vor allem bei kleineren veranstaltungen) leider nicht überall. und mittlerweile scheint es auch hipp zu sein, weisse mischerhäusschen aufzustellen. das sieht vermutlich wirklich besser aus, ist in diesem falle aber wirklich kontraproduktiv.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sascha-kohl
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    • 27. Juli 2009 um 08:59
    • #2

    Na Wora, bei deiner iLive ist das Display ja recht klein, noch dazu während des Mischens nicht wirklich wichtig, ist also ohne extra Würste mit ein wenig "Handauflegen" kein Problem.

    Sollte man das Display trotzdem unbedingt brauchen, einfach den 17" aus dem Büro hinten dranklemmen und so hindrehen, dass die Sonne nicht direkt draufknallt.

    Ich persönlich bin davon abgekommen nach speziellen Lösungen zu suchen.
    War erst der Überzeugung man sollte sich vielleicht kleine schwarze Papphauben für die üblichen Verdächtigen (LS9, M7 etc.) basteln und mit ins Toolcase schmeissen. Allerdings trifft man mittlerweile auf so viele verschiedene Pulte, dass das auch keinen Sinn macht.

    Also meine Lösung ist: Linke Hand schattet ab, rechte Hand schraubt.
    Besonders nervig bei Innovason, als das in der Sonne stand, dacht ich das letzte Mal es sei defekt, da war nix zu lesen und ab ner gewissen Anzahl ins und outs wird das dann schon lästig...

    Aber was solls, früher konnte man bei einem ML-5000 oder einem PM3500 oder wie sie alle hiessen auch keine LED-Statuse (Startussen, Startuten oder so) erkennen, wenn die Sonne draufgebretzelt hat.

    Gruss
    Sascha

    Wer zur Hölle ist Rigg ? Und wohin fährt er ?

    Schwerentflammbar ist keine Herausforderung...

    http://www.sascha-kohl.de

  • gylo
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    • 27. Juli 2009 um 11:18
    • #3

    ich habe das so noch nie gebraucht, aber weiss jemand, ob es im StudioManager für LS9, M7 & Co. eine Möglichkeit wie "PC folgt Pult" gibt?
    Also wenn ich am irgendwo Pult <SEL> drücke dass dann in der SelectedChannel-Ansicht im StudioManager der jeweilige Kanal auch angezeigt wird?
    Das würde ja evtl. die Problematik ein wenig mindern oder ganz lösen, je nach dem wie und wo man den Laptop hinstellen kann ...

    gruß
    gylo

    ... kann man da nich was löten ? ;)

  • wora
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    • 27. Juli 2009 um 11:31
    • #4

    sascha-kohl:
    ich meine ja auch nicht ausschliesslich das iLive, hier sehe ich die LEDs auch bei direkter sonneneinstrahlung noch sehr gut.
    für dieses pult werde ich mir im laufe der zeit sicher einen externen touchscreen zulegen, der dann bei zu großer umgebungshelligkeit als ersatz für den eingebauten schirm eingesetzt wird.
    aber es gibt ja, genau wie du schon passend erwähntest, auch noch andere tische an denen man hier und da arbeiten muss.

    eine heftige erfahrung habe ich da mal mit einem Vi6 gemacht, da war überhaupt nix mehr zu lesen. die lösung war dann: das weisse FOH zelt wurde von innen mit schwarzem molton abgehängt, dann ging das ganz gut.

    hat schon mal jemand an den midas-tischen gearbeitet? dort sind die schirme ja ganz anders eingebaut, das könnte hier in der tat ein vorteil sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • derautor
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    • 27. Juli 2009 um 12:10
    • #5
    Zitat

    ich habe das so noch nie gebraucht, aber weiss jemand, ob es im StudioManager für LS9, M7 & Co. eine Möglichkeit wie "PC folgt Pult" gibt?
    Also wenn ich am irgendwo Pult <SEL> drücke dass dann in der SelectedChannel-Ansicht im StudioManager der jeweilige Kanal auch angezeigt wird?

    OT: Einmal synchronisiert folgt der Studio Manager auf dem PC dem Pult immer. Allerdings ist es (leider noch) nicht so, dass beim Selektieren auch die entsprechenden Menüs (auf eine vernünftige ev. einstellbare(?) Größe) aufploppen. Wäre i.d.T. gelegentlich sehr hilfreich.

    Midas sind meines Wissens und Erfahrung nach bislang die einzigen, die Bildschirme verbauen, die auch im Hellen gut zu erkennen sind.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Jeremy
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    • 27. Juli 2009 um 12:24
    • #6

    Vorletztes Wochenende standen beim "Jazz an der Donau"-Festival in Straubing eine Vi6 und eine Midas Pro6 einträchtig nebeneinander am Frontplatz, das ganze unter einer weißen Festzeltdachhaut. Sobald da Sonne am Dach war, war es auf der Vi6 extrem schwierig, was zu erkennen, aber die Bildschirme vom Pro6 waren einwandfrei abzulesen (die stehen halt auch etwas steiler).

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • wora
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    • 27. Juli 2009 um 18:41
    • #7
    Zitat von &quot;Jeremy&quot;

    ...aber die Bildschirme vom Pro6 waren einwandfrei abzulesen (die stehen halt auch etwas steiler)...


    genau das ist der trick bei der sache! alle anderen hersteller verbauen ihre screens schäg nach oben, was aber für touchscreens wiederum die bessere idee ist ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gerald1
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    • 28. Juli 2009 um 11:59
    • #8

    Als Kanalarbeiter kann man da immer nur neidisch zu den Lichtie's schauen. Lichtpulthersteller haben dieses Problem längst im Griff und mit sehr praktikablen Lösungen versehen. Da sollten die Tonpult-Hersteller auch mal hinschauen!
    Es wird auch der Tag kommen beim Ton, an dem wir auf Pappkarton- / Moltonkonstrukte verzichten können.
    Gerald1

  • jürgen bleekmann
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    • 28. Juli 2009 um 22:27
    • #9

    Hallihallo
    Ich frage mich eh warum es bei den Pulten mit Display nicht was zum "abknicken" gibt.
    Also wie die Monitore bei den Laptops. Das kann doch nicht soo schwer sein. Ausserdem könnten die Cases für solche Pulte viel kleiner sein. Man muss ja nicht unbedingt jede Menge Luft transportieren. (Hochgestellte Meterbridges, Monis, etc...)

    The Schallereignissortierer Bleekman

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    http://www.b-acoustic.com

  • Online
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    • 28. Juli 2009 um 22:58
    • #10

    Hey du hast soeben das PM5D erfunden ... :wink: ... dessen Display sich übrigens auch recht gut bei viel Sonnenlicht ablesen lässt.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • jürgen bleekmann
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    • 28. Juli 2009 um 23:07
    • #11

    Hallihallo
    Danke werde mich sofort bei Yamaha bewerben.... ;)
    An dem Tisch durfte ich bisher leider nicht stehen.

    The Schallereignissortierer Bleekman

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  • wora
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    • 29. Juli 2009 um 00:06
    • #12
    Zitat von &quot;oton&quot;

    ...soeben das PM5D erfunden ... :wink: ... dessen Display sich übrigens auch recht gut bei viel Sonnenlicht ablesen lässt.


    kippbare displays gibt es auch bei innovason und beim iLive (nicht beim T)
    trotzdem sind die bei hellem tageslicht (also ohne dach - bzw. mit weissem dach) schwer lesbar, auch das PM5d ist da nicht so viel besser. möglicherweise hattest du immer FOH plätze mit richtigem dach, das genügt meist schon völlig.

    die idee, das sich die pulthersteller mal bei den lichtkollegen umschauen sollten, halte ich für eine gute idee für die zukunft!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jürgen bleekmann
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    • 29. Juli 2009 um 01:10
    • #13

    Hallihallo

    im Prinzip finde ich es schon sehr lustig......
    Wir reden hier von professionellen Mischpulten.....
    die bei Licht schlecht ablesbar sind..
    Und wir reden uber zig tausend Euro Consolen....

    Sollten da vielleicht Hersteller mal nachdenken??

    The Schallereignissortierer Bleekman

    Jürgen Bleekmann
    http://www.b-acoustic.com

  • dasich
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    • 29. Juli 2009 um 09:02
    • #14


    sorry, ihr dürft weiter machen...

    Es grüßt der Stephan

  • wora
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    • 29. Juli 2009 um 09:25
    • #15

    GRÖÖÖÖHL! :D:D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tapedeck
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    • 14. August 2009 um 11:27
    • #16

    Es gibt ja schon längst LCDs, die man problemlos bei frontalem Lichteinfall ablesen kann. Im Garmin csx 60 zum Beispiel ist sowas verbaut. Im Dunklen wird das Display hintergrundbeleuchtet und im Tageslicht ist die Beleuchtung ausgeschaltet und eine Folie o.ä. hiner dem Panel reflektiert das einfallende Licht. Ob so etwas für Anwendung in Digitalpulten geeignet ist, weiß ich nicht. Aber die Technologie an sich funktioniert einwandfrei...

  • wora
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    • 14. August 2009 um 17:45
    • #17

    das hört sich sehr interessant an!
    wieso sollte das bei digipulten nicht funktionieren?
    ich werde den tipp mal weiterreichen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mirkot
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    • 15. August 2009 um 01:19
    • #18

    Noch ne praktische Lösung:
    Ich hab mir mal von der Lichtabteilung ein großes Stück schwarze Alufolie geklaut.
    Das passt auf alle Pulte und nimmt zusammengefaltet im Toolcase weniger Platz weg wie n´paar CDs.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • tapedeck
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    294
    • 15. August 2009 um 11:18
    • #19

    Nachtrag zu oben genannten Displays: http://de.wikipedia.org/wiki/Transreflexiv

    Und hier noch ein Produktbeispiel. Irgendwer baut sowas bestimmt auch als Touchscreen. Eigentlich seltsam, dass sowas in keinem Digitalpult verbaut zu sein scheint...

  • Schrumpeln
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    • 15. August 2009 um 13:31
    • #20

    Ja dieses Beipiel, dass Du genannt hast gibt es optional auch als Touchscreen.
    So steht es jedenfalls unter "Technische Daten" siehe hier.

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