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Soundverbesserung mit Back-Drops?

  • zegi
  • 20. August 2009 um 23:09
  • TomyN
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    • 16. Dezember 2009 um 10:13
    • #21

    Hi,

    wora: Selbst bei Sabine macht es Sinn die Position zu überdenken, da man ja am effektivsten arbeitet, wenn man die Flächen mit dem höchsten Reflexionsgrad 'tötet'. Daher macht es schon einen Unterschied, ob man den Molton vor die Glasfläche oder vor die Akustikwand hängt.
    Weiterhin haben wir es ja im PA Bereich (hoffentlich) mit zumindest teilweise gerichteter Beschallung zu tun. Das Echo in einer klassischen Turnhalle kommt ja (meist) von der Wand, auf die man mit der PA 'bläst', auch wenn diese schon deutlich im Hallradius liegt. Hier macht es Sinn, dort zu dämpfen wo die reflektierte Energie am höchsten ist, denn da ist man am effektivsten.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • wora
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    • 16. Dezember 2009 um 11:27
    • #22

    hi tomy,

    ich habe ja nichts gegenteiliges behauptet. natürlich kann man mit der sabin´schen formel allein nicht die glückseligmachende hallenakustik errechnen. aber für erste überschlägige rechnungen und als beispiel eignet sich die formel durchaus.
    deshalb auch mein tipp, sich an einen akustiker zu wenden...

    schade, das ich da offenbar falsch verstanden wurde.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TomyN
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    • 16. Dezember 2009 um 11:56
    • #23

    Hi Wora,

    ich wollte Dich n i c h t persönlich angehen/beleidigen. Sollte das passiert sein, so bitte ich um Entschuldigung.

    Tomy

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  • madmax
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    • 16. Dezember 2009 um 16:40
    • #24

    In der ehemaligen DDR waren die meisten Kultursäle innen nach den bekannten Regeln der Akustik gebaut. Kassettendecken, lange Vorhänge an den Seiten und Wellen in der gegenüberliegenden Wand. An der Bühnenrückwand hing immer ein dicker Vorhang, welcher weniger der Optik diente. Die Räume hatten sogutwie null Hall, waren aber auch nicht schalltot. Und das alles ohne Computersimulation & Co.
    Man konnte mit den damaligen, sehr beschränkten technischen Möglichkeiten brauchbare Hörerlebnisse erzielen. Viele "VA's" waren reine Sprachübertragungen (heute würde man Konferenz dazu sagen) und der Redner mußte überall ordentlich zu verstehen sein.
    Natürlich läßt sich auch heutzutage in solchen Räumen sehr angenehm arbeiten.
    Viele sehr alte Turnhallen wurden damals in gewissen Grenzen reflexarm gebaut. Einmal dienten diese in vielen Orten auch als Veranstaltungs(Tanz)saal mit fest eingebaute Bühne. Andererseits ist einfach viel weniger Krach, wenn' Haufen Kinder drin Sport treiben.
    ---
    Wenn der vom Thread-Starter beschriebene Raum dauerhaft bespielt wird, sollte man lieber über bauliche Veränderungen nachdenken. Die preiswerteste, transportable Variante wären große Tarnnetze und 100 Nägel.
    ---
    Wir haben zu Karneval auch öfters nackte Halle, da werden von links nach rechts Schnüre gespannt und Luftschlangen drangehängt. Dient natürlich in erster Linie als Deko; verbessert aber auch die Akustik extrem.

    Gruß M.

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  • wora
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    • 16. Dezember 2009 um 23:03
    • #25
    Zitat von "TomyN"

    Hi Wora,

    ich wollte Dich n i c h t persönlich angehen/beleidigen. Sollte das passiert sein, so bitte ich um Entschuldigung.

    Tomy

    keine bange :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 16. Dezember 2009 um 23:36
    • #26

    madmax:
    ich bin mir recht sicher, das tarnnetze und luftschlangen die akustik nicht extrem beeinflussen. natürlich schlucken die auch ein bisschen und in grossen mengen mögen sie auch wirken, aber gegen dicke vorhänge sehen sie hinsichtlich ihrer absorptionseigenschaften ziemlich schlecht aus, wenn man sich die eigenschaften eines m² anschaut.

    beim thema alte hallen gebe ich dir aber uneingeschränkt recht: die hallen, die man bis in die 60er jahre gebaut hat, waren fast alle aus akustischen gesichtspunkten für beschallungsanlagen sehr brauchbar (ausser vielleicht die bühnen selbst)
    erst ab etwa den 70ern wurde die akustik dann immer unwichtiger, hauptsache der saal sah modern (und damit möglichst glatt) aus...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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