Hallo.
Die Diskussion über Sinn und Unsinn von Absenken tiefer Frequenzen hat mich dazu gebracht, über meine Einstellungen am Kontroller nachzudenken. Irgendwie habe ich das Gefühl, das durch die Änderung der Flankensteilheit (low cut sowie Trennfrequenz), eine höhere Trennung möglich ist. Wenn sich das am Wochenende bei einer Veranstaltung bestätigt, werde ich wohl meine MB115 aufstocken. Etwas Kopfzerbrechen macht mir aber der Gedanke, das die 15N430 dann doch wegen der niedrigen Güte des Low Cut, eine Problem mit der Temperatur bekommen.
Gruß Matthias
Martin-Bin
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Was wirklich gut zum Limmertop passt und dafür bei 220Hz getrennt werden kann (eigentlich genau für diese Trennfrequenz mit dem Originaltop gebaut wurde) ist der Martin F2B.
Also die 2x15" Bassbox vom bekannten F2 System.
Hat auch gut Wirkungsgrad, man braucht keine Riesenampleistung und es ist im Vergleich sogar fast noch kompakt.
Und der Tiefgang ist durchaus ausreichend mein ich.Wenn das mal nicht zu Spät für den Thread war.....
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Aber mit 107kg nicht gerade leicht
Gibts Bilder vom Aufbau des F2B, vllt. auch F2M?edit: Habs schon gefunden. Sieht aus wie ein leicht verbesserter 215Mk3. Da würde ich aber auch eher sagen, dass die 220Hz seinerzeit eher ein notwendiger Kompromiss waren.
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Bilder hab ich. Aber noch besser die Autocad Datei auch mit Einzelvermaßung aller Holzteile und eine Bestückung die gut funktioniert, ohne Änderngen in die flache Kammer passt und die bezahlbar ist

Wenns jemand braucht?
Er klingt wirklich bis 220Hz gut, auch wenn mir das jetzt wieder keiner glaubt...Mir gefällt der Bass sehr gut!
Und das Verhältnis aus Größe, Bandbreite und Wirkungsgrad ist doch wie ich finde sehr gelungen. -
Hey Fux welcome back, lange nicht mehr gelesen :-)! Allgemein einige Hinweise:
Das F2B kommt höher rauf als das originale 115er Martin-bin, dies dank sehr schönem Hornverlauf.
Das 115er sollte nicht über 180Hz geplagt werden.
Haben vor ca. 1.5 Jahren die Basssektion der RS-1200 von Martin genau gemessen. Dies ist eine Fullrangebox mit 2x15er im Bass, 1x12er mid und 1x2er mid-hi und optionalem Tweetersatz. Chassis waren B&C mittelhub Modelle welche sich für den Einsatz in Basshörnern eignen. Der Hornverlauf ist in J- Form gestaltet und ca. 1.3 Meter lang. Wir waren erstaunt dass der Bass bis zwischen 70 und 350Hz seehr sauber spielt. Darunter und darüber ist fast nix vorhanden. Allgemein würde ich ein solches Konstrukt lieber ein Quäntchen höher betreiben als dann die mikrösen 12er und 10er Hörner zu tief ankoppeln. Je nachdem stellen FIR Filter neue Möglichkeiten dar ;-).
Bin gerade an einem Spassprojekt, habe nen Haufen (16stk.) 115er für günstig (eigentlich gratis) erworben. Super langhub Chassis rein und sagen wir mal speziell entzerren
ig bin mal gespannt was das so macht. Kühlungsproblem in der kleinen Kammer ist weitgehend gelöst. Mal schauen 
Grüsse Stöff -
Zitat von "stöff"
Kühlungsproblem in der kleinen Kammer ist weitgehend gelöst
Darf man erfahren wie. -
Klar, ist ne simple Lösung mittels optimal wärmeleittechnischen Material (Metall) mit Direktkontakt zur Polplatte des Lautsprechers. Zuerst war eine ganz andere Idee vorhanden und zwar der Einbau von Bassreflexports die extrem zu tief abgestimmt waren und nur zur Kühlung dienten. Die Kompromisse einer solchen Konstruktion waren zu gross. Hitzestau in geschlossenen Kammern sind (habe ich noch keine absolut konkreten Angaben) eher weniger dramatisch als allgemein angenommen. Man siehe die neuen geschlossenen Infras von Coda mit innenliegenden Magneten welche auch nicht über ein riesen Volumen verfügen. Der Stoll IL-3500 hat das viel besser gelöst, siehe:
http://www.stollaudio.ch/pdf/190809_Med…00_Infralow.pdf
Die Idee ist allerdings trotzdem nicht über 1kW draufzupowern :wink: .
Grüsse Stöff -
Zitat von "stöff"
Allgemein würde ich ein solches Konstrukt lieber ein Quäntchen höher betreiben als dann die mikrösen 12er und 10er Hörner zu tief ankoppeln. Je nachdem stellen FIR Filter neue Möglichkeiten dar ;-).
Echt? FIR würde ich unter 600Hz erst gar nicht zum Einsatz kommen lassen. -
So richtig mag ich noch nicht glauben das es bei Hörnern mit kleiner Kammern wirklich Temperaturprobleme gibt. Bei meinen Visatonhörnern, die wirklich schon über längere Zeit geprügelt wurden, habe ich noch keine Ausfälle zu verzeichnen. Und das obwohl ich in letzter Zeit wirklich flach trenne. Naja, seit kurzen habe ich von Conrad so ein Temperaturmessegerät mit externen Fühler hier.
Irgendwann werde ich mal messen.
Gruß Matthias -
Servus Stöff,
Der F2B kommt nicht nur höher rauf sondern auch tiefer runter.
Bei mir liegen Sie in den Raumecken, daher etwa vergleichbar wie 4 davon im Halbraum auf einem Haufen.
Wenn du bei 45Hz am Controller anhebst hörst du das schon noch; aber m.E. nicht zielführend.
Habe bei mir am Controller bei 60Hz um 8,5 dB angehoben mit einer Bw von 0,5, also Q von 2,87.
Möchte aber nicht ausschließen, daß das ein Ausgleich der stehenden Wellen im doch recht kleinen Raum darstellt,
der nur oberhalb 100Hz eine RT60 unter 0,5s hat...Habe probeweise auch die RS220 mal tiefer getrennt da die ja geflogen werden, also nicht bei 220Hz sondern alles zwischen 100Hz und den 220Hz. Aber am besten gefallen hats mir trotz dem Abstand von etwa 1,5m zwischen den Tops und den Bässen, bei 220Hz getrennt. Alles andere war irgendwie "dünn" zwischen dem Bass und da wo das Horntop zum Laden anfängt, auch wenn Community die Trennung viel tiefer für die RS220 vorschlägt. (natürlich muß man dann den 6dB Step am Top zwichen Trennung und da wo es zu Laden anfängt am Controller ausgleichen, aber es ist nicht das Selbe, und es ist ja dann im maximalen Pegel viel früher Schluß.

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Zitat von "Fux"
Habe probeweise auch die RS220 mal tiefer getrennt da die ja geflogen werden, also nicht bei 220Hz sondern alles zwischen 100Hz und den 220Hz. Aber am besten gefallen hats mir trotz dem Abstand von etwa 1,5m zwischen den Tops und den Bässen, bei 220Hz getrennt. Alles andere war irgendwie "dünn" zwischen dem Bass und da wo das Horntop zum Laden anfängt, auch wenn Community die Trennung viel tiefer für die RS220 vorschlägt. (natürlich muß man dann den 6dB Step am Top zwichen Trennung und da wo es zu Laden anfängt am Controller ausgleichen, aber es ist nicht das Selbe
Natürlich nicht. Auf die ersten zwei, drei Meter vllt sogar schon noch, aber danach nicht mehr. Es mangelt den RS220 einfach an Fläche, um diesen Frequenzbereich auf Entfernung zu projezieren. Daran krankt jedes kompakte System... -
Zitat von "Jens Droessler"
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Natürlich nicht. Auf die ersten zwei, drei Meter vllt sogar schon noch, aber danach nicht mehr. Es mangelt den RS220 einfach an Fläche, um diesen Frequenzbereich auf Entfernung zu projezieren. Daran krankt jedes kompakte System...Wäre es interessant als kick bins abgesägte Martin115-bins oder ähnliche wenig gefaltete relativ kurze Hörner von ca. 75 .. 220 Hz mitzufliegen, mit entsprechende Trennung, damit die kleineren RS220 in ihrem optimalen Bereich eingesetzt werden ?
Mike.
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An und für sich macht es Sinn, eine Box speziell für diesen Bereich mitzufliegen. Allerdings bringt es wenig, ein MArtin-Bin vorne zu verkürzen, da ja der Knick hinten erhalten bleibt. Da bei dieser Anwendung die Frontfläche von entscheidender Bedeutung ist, würde ich sagen, dass ein direktstrahlender Doppel-15er, vllt. etwas eingefaltet und idealerweise als CB gebaut, hier die besten Ergebnisse bei ausreichendem Pegel liefert.
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Hallo zusammen erstmal,
Es ist ja rührend daß man sich so um meine F2B - RS220 Kombi und vor allem den Kickbass auf Entfernung kümmert.
Aber vielleicht sollte ich doch fairerweise da noch anfügen, daß der Raum 29qm hat...Da ist sogar für meinem Geschmack, auch wenn ich ganz mit dem Rücken zur Wand stehe (also 5m vor den Boxen), noch genügend Kickbass vorhanden.
(Wenn ich hoch trenne; bei tiefer Trennung dann nicht mehr
Bei einem "richtigen" Einsatz so eines Systems, für eine große Beschallung, nimmt man halt dann 4 oder mehr Tops pro Seite (nicht daß ich so viele hätte) und dann kann man die natürlich auch gut tiefer trennen.
Da gibt's im ProSoundWeb ein paar Kandidaten die da bis zu 12 Stück pro Seite fliegen...
Dann sollte auch aus den kleinen RS220 schon ab 100Hz was rauskommen.
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Zitat von "matthias falke"
So richtig mag ich noch nicht glauben das es bei Hörnern mit kleiner Kammern wirklich Temperaturprobleme gibt. Bei meinen Visatonhörnern, die wirklich schon über längere Zeit geprügelt wurden, habe ich noch keine Ausfälle zu verzeichnen. Und das obwohl ich in letzter Zeit wirklich flach trenne. Naja, seit kurzen habe ich von Conrad so ein Temperaturmessegerät mit externen Fühler hier.
Irgendwann werde ich mal messen.
Gruß MatthiasMoin,
da gibts hier in den letzten 15 Jahren in 2 Pas keine Temperaturprobleme. Als kostengünstige Gebraucht-Lösung (z.B mit Eminence kappa 15 LF, oder peavey bw) reicht ein vierer Stack oder bei kleiner Front auch 2 2er für schön trockenen Rocksound und das auch bei abgesägter Front. (vor unserm kleinen Keller-Club bewegen sich beim soundcheck schon fühlbar die gehwegplatten ;)). Als Ergänzung gibts ab ca 150 hz direktstrahlende 12er midflairs (delta pro) und BS 2-zöller. Eingepegelt wird mit ultradrive pro und behringer messmikro. Die Kombination ist live und draussen bei +-200 Besuchern immer knackig und transparent wenn man ohne extremen Tiefbass auskommt.
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