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Brummen bei Anschluss eines E-Drum Modul Roland TD-20

  • manukatche
  • 24. September 2009 um 10:32
  • manukatche
    Verifiziert
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    21
    • 24. September 2009 um 10:32
    • #1

    Hallo Leuts,

    ich habe gestern mein TD-20 mit einem Mischpult (Soundcraft) und aktiven RCF-Boxen verkabelt. Als Kabel habe ich symmetrische und gut konfektionierte von Sommercable (Klinke/XLR) genommen. M.E. also eine gute Soundkette. Doch jetzt kommts: es brummt auf beiden Kanälen: :(

    Fader und Gain stehen moderater Position. AUch die Aktivboxen selbst sind nur auf 3/4 ausgepegelt. Ein angeschlossener CD-Player brummt nicht.

    Stecke ich das TD-20 ab, dann hört auch sofort das brummen auf.
    Fazit: es muss wohl am TD-20 liegen. Sehr wahrscheinlich ein Masseschleifen-Fehler, oder?

    Nun meine Frage: was kann ich tun in diesem Fall?

    Meine Idee ist, am Netzstecker des Rolands, den Erdleiter(grün/gelb) permanent zu trennen, denn dann ist das brummen weg.

    Frage hierzu: was kann passieren, wenn ich so vorgehe?

    Danke für eure Inputs zu den beiden Fragen
    :?

  • thomas seewald
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    126
    • 24. September 2009 um 10:55
    • #2

    Wenn ich das auf die Schnelle im Netz gefundene Manual richtig deute, dann sind die Ausgänge des TD-20 unsymmetrisch. Das Kabel brückt in diesem Fall den Cold-Pin des XLR mit der Abschirmung/Masse. Die Verbindung ist also unsymmetrisch. Du bekommst also das klassische Brummen über die Masse.

    Am TD-20 einfach den Erdleiter totzulegen, halte ich für fahrlässig.

    Mein Ansatz wäre die Verwendung zweier DI-Boxen möglichst nah am TD-20, um das Signal zu symmetrieren und ggf. per Groundlift sogar die Massen zu trennen.

    Gruß Thomas / thos-berlin

  • Thomas Lürken
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    • 24. September 2009 um 12:10
    • #3

    Hi,

    auch ich denke, dass die Ausgänge vom TD 20 unsymmetrisch sind. Wir haben bei uns auch ein TD-20 im Einsatz gehabt, alle Ausgänge waren an DIs angeschlossen, da gabs nie Probleme mit Brummschleifen.

    Und was das Thema Erde abkleben angeht, so gibt es hier im Forum schon genug Threads, in denen von so was aus gutem Grund abgeraten wird.

    Gruß

    Thomas

  • manukatche
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    • 24. September 2009 um 13:34
    • #4

    .....vielen Dank für eure Hinweise und Tipps.

    Frage an Dich Thomas: habt Ihr eine passive oder aktive DI-Box genommen und vielleicht weißt Du noch welche?

  • thomas seewald
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    126
    • 24. September 2009 um 15:49
    • #5

    an welchen Thomas ? - Vermutlich den anderen.

    Trotzdem: Das Teil liefert Line-Out-Pegel. Eine passive DI-Box müßte also völlig reichen. Probiere doch mal die simple DIB100, die es mit verschiedenen Herstelleraufdrucken gibt. (Monacor, IMG Stage-Line) oder die kleinen Palmer DIs.

    Gruß Thomas / thos-berlin

  • joergs
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    18
    • 25. September 2009 um 14:04
    • #6

    Hallo

    die Main Outs des TD-20 sind symetrisch ausgelegt, lediglich die 8 Direkt Outs sind unsymetrisch
    Ich besitze selber eines.
    Dies ist auf Seite 105 des engl. Manuals gut zu sehen

  • manukatche
    Verifiziert
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    21
    • 25. September 2009 um 14:40
    • #7

    .....ähm!!!??

    Vielen Dank!

    Aber das würde bedeuten - kann das jetzt von hier aus nicht nachvollziehen im Buch -, dass eine DI-Box mir nicht unbedingt weiterhelfen kann. Oder ist die Wirkung des Groundlifts dann noch sozusagen "add on" zu betrachten, so dass
    dieser das Brummen aufheben kann, obwohl ich bereits eine symmetrische Verkabelung zwischen TD-20 und Mischpult habe?

    Danke für weiteres Fachwissen, dass mir weiterhelfen würde. Ich möchte nämlich darauf verzichten am Netzkabel herum zu spielen.

    :|

  • elTon
    Verifiziert
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    207
    • 25. September 2009 um 15:21
    • #8

    Die symmetrische Verkablung nützt dir nichts, da das TD-20 nur unsymmetrische Ausgänge hat (Mono-Klinkenbuchsen), daher das Brummen.
    Mit DI-Boxen machst du das Signal symmetrisch und alles ist gut, den Groundlift benötigst du dazu in der Regel nicht. Die Stereo Ausgänge haben wir noch nicht benutzt, da bin ich mir nicht wirklich sicher, dass die symmetrisch sind, aber eine DI-Box hilft hier mit Sicherheit auch weiter.
    Und mann kann es nicht oft genug wiederholen: Finger weg vom Schutzleiter!!!!

    Micha

  • Thomas Lürken
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 26. September 2009 um 00:52
    • #9
    Zitat von "manukatche"

    .....vielen Dank für eure Hinweise und Tipps.

    Frage an Dich Thomas: habt Ihr eine passive oder aktive DI-Box genommen und vielleicht weißt Du noch welche?

    Hi,

    wir haben 8 passive Alphaton SM-50 benutzt, da wir die Einzelausgänge genutzt haben. Jede andere passive sollte aber auch gehen. Und auch bei den symmetrischen Master outs sollte eine DI-Box oder ein Split Trafo helfen.

    Gruß

    Thomas

    PS: Hab grad mal im Manual nachgeguckt, ich finde keinen Hinweis darauf, dass die Main Outs symmetrisch sind. Dann also auch dort DI-Boxen benutzen.

  • manukatche
    Verifiziert
    Beiträge
    21
    • 28. September 2009 um 13:43
    • #10

    Hallo nochmals,

    an alle Interessierten: die Main-Stereo Outputs am TD-20 Modul sind lt. Supportinfo von Roland unsymmetrisch

    Demnach werde ich nun def. eine Stereo -DI-Box von Palmer (erst einmal Passivvariante) bestellen und versuchen, das Brummen in den Griff zu bekommen. Melde mich wieder, wenn Ergebnisse hierzu vorliegen.

    Danke vorerst für euere Hilfestellung!
    :)

  • manukatche
    Verifiziert
    Beiträge
    21
    • 15. Oktober 2009 um 16:09
    • #11

    ...hier nochmals zur abschließenden Info:

    Hab das TD-20 (Stereo-Ausgänge sind unsymmetrisch) nun mit einer Stereo DI-Box von Palmer und weiterführend zum Pult mit sym. Kabeln von Klotz verkabelt.

    Nix brummt oder rauscht mehr.

    So long! :D

  • Clark
    Verifiziert
    Beiträge
    145
    • 15. Oktober 2009 um 17:53
    • #12

    Ich hab für solche Fälle eine Spezialkiste. 19", 4 HE.

    Die enthält eine 8er Subsnake mit 10 m Multicore auf Spliss (bis zur eigentlichen Stagebox reichts fast immer), einen Stereo Linetrafo 1HE Eigenbau mit extrem hochwertigen Trafos, und eine vierfach DI 1 HE von IMG Stageline. Billigteil, tuts aber erstaunlich gut.

    Da kann ich immer wahlweise irgendwelche Master reinschicken, zusätzlich Snare oder Bassdrum oder Bassgitarre separat, und/oder eben zwei bis acht Mikros, je nachdem was frei bleibt.
    Anderes Beispiel: zwei Stereo Keyboards, Bass und drei Mikros aus deren Umgebung.

    Mit der Kiste habe ich noch jedes Problem auch bei Brummen lösen können, nebenbei sorgte sie bei der Bühnenverkabelung für etwas Ordnung.

    Für die Qualität der künstlerischen Darbietung auf der Bühne übernimmt die Tontechnik keinerlei Verantwortung.

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