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auslenkung nachrechnen (spezialfrage)

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  • 5. April 2003 um 17:59
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    • 5. April 2003 um 17:59
    • #1

    hallo ich hätte ne frage und zwar ob mir jemand sagen kann wie man die auslenkung die ein chassis macht nachrechnen kann
    so das ich befor ich vollgas bei einer neuen selbergebauten box geb weis ob sie bei der bestimmten leistung noch im linearen bereich bleibt oder obs eine fehlkonstruktion ist *g*
    müßte ja irgendwie eine möglichkeit geben das auszurechnen wenn man einen impetanzverlauf mist oder braucht man da noch was????

  • SRAM
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    • 5. April 2003 um 18:21
    • #2

    link:

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    http://www.danbbs.dk/~ko/ubmodel.htm

    Berechnet auch die Auslenkung.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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    • 6. April 2003 um 13:09
    • #3

    ein programm was mir es bei der simu berechnet hab ich eh aba ich möchte es dan bei der echten fertigen konstruktion nachrechnen weil abmessen kann ichs ja schwer *g*
    gibts da ne formel oder so wenn man den impetanzverlauf gemessen hat?? oder wie berechnet das programm das sonst?

  • SRAM
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    • 6. April 2003 um 15:07
    • #4

    Ähh .... ???

    Hab ich nicht verstanden:

    Hast Du jetzt eine Box gebaut, dann mußt Du doch die Abmessungen kennen ???

    Oder willst Du eine Dir unbekannte Box vermessen ????

    Vereinfacht gesagt: Die Auslenkung berechnet jedes Programm aus der Schwingungsdifferentialgleichung oder noch vereinfachter aus der Auslenkung einer Feder wenn die Kraft bekannt ist. Wie Federwaage, nur umgekehrt. Die Kraft wiederum erhält mann aus B*L*I.

    Theoretisch kann mann aus dem Impedanzverlauf auch die Auslenkung bestimmen, in dem Bereich unterhalb der Resonanzfrequenz (der Dich vermutlich interessiert) wird das aber wegen Meßfehler schwierig. Dazu müßte mann den Impedanzverlauf der Schwingspule im festgebremsten Zustand als Funktion der Frequenz und dann nochmal am schwingenden System messen. Dann umrechnen, wird aber vermutlich recht ungenau.

    Gruß SRAM

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    • 7. April 2003 um 00:00
    • #5

    *g* ich hab ne box theoretisch berechnet und dan gebaut und jetzt will ich nachmessen ob das stimmt was das programm berechnet hat
    verstanden??

    hmm klingt nicht so einfach das zu messen
    soll ich das chassis praktisch "festhalten" und nen impetansverlauf messen? das wird nix werden schätz ich überhaupt wenn sich um ein horn handelt wo man im eingebauten zustand nicht hin kommt
    hmm gibts noch ne andere messung?
    ach ja ich glaub ich habs vergessen zu sagen es handelt sich bei der box um einen horn SUB, der bereicht der mich von der auslenkung interressiert liegt von 30-150hz sonst eigtnelich nix da die box eh nur von 45-80hz benutzt wird sprich filter drin sin
    gibts da ne einfachere lösung? oder überheupt eine?

  • Hannes
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    • 7. April 2003 um 10:10
    • #6
    Zitat von "SRAM"


    Theoretisch kann mann aus dem Impedanzverlauf auch die Auslenkung bestimmen, in dem Bereich unterhalb der Resonanzfrequenz (der Dich vermutlich interessiert) wird das aber wegen Meßfehler schwierig. Dazu müßte mann den Impedanzverlauf der Schwingspule im festgebremsten Zustand als Funktion der Frequenz und dann nochmal am schwingenden System messen. Dann umrechnen, wird aber vermutlich recht ungenau.


    Wiso willst du den Impendanzverlauf im gebremsten zustand verthalten? Er sollte eingentlich genau Le entsprechen. Ein grösseres problem sehe ich in der Erwärmung der Schwingspule, was dann Rdc vergrössert, und somit zu einem falschen Resultat fürt.

  • SRAM
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    • 7. April 2003 um 18:12
    • #7

    Hannes:

    Stimmt, aber glaubst Du alles was in den Datenblättern steht ? :wink:

    Außerdem befürchte ich, daß der Meßeffekt doch aufgrund der Serienstreuung der Chassis leidet, aber da laß ich mich gerne eines besseren belehren.

    Gruß SRAM

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  • Hannes
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    586
    • 8. April 2003 um 00:03
    • #8

    Ich habe mal eine Formel entwikelt:

    1. Uq=V*Bl
    also: Uq=w*2*f*Bl

    2.Rac=(I*Rdc+Uq)/I
    Also: Rac=(I*Rdc+w*2*f*Bl)/I

    3. umgeformt und Induktivitätkorektur (Z=2*pi*f*L): w=2*hub=(I*(Rac-2*pi*f*L-Rdc))/(2*f*Bl)

    Fehler vorbehalten :wink:

    V: m/s
    Uq: Induzierte Spannung
    w: Weg der Spule im Magnetfeld in Meter (Peak-Peak)

    Mögliche Probleme:
    1. Serienstreuung Abhilfe: Parameter selbst messen!
    2. Erhitzung der Schwingspule und somit veränderung von Rdc
    3. Phasenverschiebung durch das schwingende System??

    Gruss
    Hannes

  • SRAM
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    • 8. April 2003 um 19:04
    • #9

    Hannes:

    Hey gut ! :)

    So langsam sollte mann alles was so im forum zusammenkommt zwischen zwei Pappdeckel pressen :wink:

    Phasenverschiebung: mit den Daten des schwingenden Systems ausrechnen, aber irgenwie beißt sich die Katze dann in den Schwanz: die will ich ja gerade messen :-?

    Wo bleiben die E-Studies? HILFE !

    Gruß SRAM

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  • thoweiss
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    • 9. April 2003 um 12:21
    • #10

    Moin erstmal...
    Also ich habe auch nenfrage zu der Auslenkungsberechnung.

    Wenn ich ein chassis mit Xmax von 5mm habe, und ich gebe lt simu von
    WinISD 1W Darauf bleibt meine auslenkung immer im grünen bereich...

    wenn ich nun die Leistung auf nennleistung erhöhe, sind die Auslekkungswerte bei z.B. 50 Hz bei zum beispiel 25mm.

    Heist dass sofort Speaker schrott?? :cry: oder macht das erstmal nix :o
    oder wie oder was???

    Achso, wenn ich bei WinISD Xmax angebe, was ist das fürn wert ?
    Weil einige Hersteller Geben ja z.B. Xmax: +/- 5mm an.
    Heisst das jetzt für WinISD Xmax = 10mm?

    Habe inner anleitung nix gefunden...


    Grüsse und Dank Thorsten (der mit dem Wetter ausm münsterland)

    wer rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • SRAM
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    5.548
    • 9. April 2003 um 21:01
    • #11

    @thoweis:

    also zerren wirds ordentlich, da machst Du nur noch klirrrrrrr.

    Wenn X_damage < 25mm --> pech gehabt (na ja, vieleicht nicht sofort, aber bald)

    Wenn x_damage > 25 mm --> geht nicht gleich kaputt, aber belastet mechanisch so stark, daß Lebensdauer leidet.


    Gruß SRAM

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  • thoweiss
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    109
    • 10. April 2003 um 09:14
    • #12

    @ Sram : Danke für Prompte antwort
    @ all: Also wenn mein x-max überschritten wird = Speaker Fratze..
    Aber wie komme ich dann auf die nennbelastbarkeit, wenn der Speaker mir schon bei 1/2 Power den linearen bereich verlässt?

    Anderes Gehäuse, entzerrung oder alles lowcutten ?

    Und wie war das mit der angabe X-max bei winISP wenn ich nen speaker habe der X-Max +/- 5mm macht , muss ich dann 10mm eintragen oder 5..
    grübel... :roll:

    Sorry ,bin heute etwas schwer von begriff... Die Techniker schule schlaucht ziemlich :o

    wer rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

  • Patrick
    Beiträge
    270
    • 10. April 2003 um 09:57
    • #13

    Bei WinISD musst du das eintragen, was hinter dem Feld steht. Das kann man nämlich per Mausklick umstellen zwischen: mm peak, mm p-p (peak to peak) und noch was englischem...

    Zur Verdeutlichung nochmal gesagt: Es gibt X_Max und X_Damage, wobei X_Damage bei den meisten Lautsprechern mehr als doppelt so groß ist wie X_Max.

    Gruß,
    Patrick

  • Hannes
    Beiträge
    586
    • 10. April 2003 um 13:59
    • #14

    thoweiss:
    Naja, wenn die Auslenkung grösser als X-Max wird, lässt der Antrieb nach (Bl). Dadurch wird die Auslenkung nicht mer linear grösser (Verzerrungen) und dadurch kann die Simu auch nicht mehr stimmen. Du wirst wol einiges weniger hub haben, aber wiviel kann mann nicht gut voraussagen. Müsste mann messen.

    Auch die Aufhängung wird nichtlinear und begrenzt den Hub zusätzlich. Bis X-Dam erreicht wird wird es wol einiges brauchen. Aber nach Musik wirde es schon einiges vorher nicht mer tönen :wink:

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 10. April 2003 um 18:44
    • #15

    @thoweis:

    Ja Du hast das Problem erkannt:

    Bei den tiefen Frequenzen zählt eben nicht mehr die Leistung, die eine Schwingspule ohne beschädigt zu werden in Wärme umwandeln kann, sondern nur die Leistung, die den speaker bis X_max auslenkt.

    Alles andere ist für die Katz.

    Wenn Du ein Tieftonchassis beurteilst schau Dir erst mal an bei welcher Leistung im optimalen Gehäuse (gleich ob geschlossen oder BR) der speaker X_max erreicht und vergleiche dann diese Leistung mit der thermischen Leistung die der speaker verträgt (Vorsicht: Crest-Faktor bedenken!).

    speaker erreicht X_max bei:

    - Nennleistung --> optimaler Fall, der Konstrukteur hat nachgedacht
    - oberhalb der Nennleistung --> vorsichtiger Konstrukteur oder sparsamer Fertigungsleiter, nutzt zwar das Chassis nicht voll aus, aber dafür hält es mechanisch wahrscheinlich ewig
    - unterhalb der Nennleistung --> heutzutage vermehrt anzutreffen, gibt schöne Katalogdaten für power_max und B*L aber was hat der Kunde davon ? Im Endeffekt geht das Chassis mechanisch kaputt und die Schwingspule ist noch ganz -- toll.

    (Disclaimer: gilt für BASS-Bereich, okonomischen Einsatz und mit low-cut)

    Gruß SRAM

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  • thoweiss
    Beiträge
    109
    • 11. April 2003 um 09:14
    • #16

    Schankedöhn für eure antworten.
    Ok ich fasse nun zusammen:

    Auslenkung über X-max = schröddeliger Klang (Spule aus linearem Magnetfeld)
    Auslenkeung über X-damage = klong klong, spule an polplatte = Krumm
    speaker tonne...

    Patrick :
    welche WinIsd version nutzt due denn, bei meiner ( pro alpha) kann ich zwar die Masseinheit mm, m ,ft usw einstellen aber peak bleibt immer :(

    So nochmal vielen dank, aber wenn einer noch mehr zusagen hat...
    nur zu , binn meistens ziemlich lernfähig!

    So dann schönes WE, gruss thorsten

    PS: Wenn meine basteleien mal was gebracht haben , stelle ich sie zur allgemeinen beurteilung ins forum. (erwartet keine Wunder, denn ich spiele inner etwas kleineren liga..)

    wer rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

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