Hallo Kollegen,
Wollte eben mal hören wie Empfindlich Equipment auf Schwankungen in der Spannung und der Frequenz reagiert.
Hintergrund ist der: PA und Licht (Leistung Licht ca. 10 KW, Ton ca. 8 KW, nur als Rechenbeispiel) an einem Dieselaggregat, Leistungsklasse (nur als Beispiel) 50 Kva. Cosphi 0,8 macht eine effektive Leistung von 40 kW.
Grundlast von 2-4 kW (z.B. Heizlüfter, Halogenlampen o.ä.) nehmen wir mal ins Beispiel mit auf.
Problem: Der LJ macht ein Blind mit allen Scheinwerfern, der Generator geht kurz auf höhere Last, die Spannung (und somit auch die Frequenz) sinkt. Die Einspritzung des Motors regelt nach, Spannung ist wieder auf Soll-Wert.
Last fällt wieder ab, nachdem alle Scheinwerfer wieder in die programmierten Cues übergehen tourt das Aggregat hoch, Spannung und Frequenz liegen also über dem Soll. Einiges wird sicher durch die definierte Grundlast abgefangen, für ein präzises Einregeln ist aber alles viel zu träge.
Frage ist jetzt: Wie verkraftet das Equipment das Auf- und Abregeln? Viele Schaltnetzteile sind ja auf Frequenzen mit 50-60 Hz ausgelegt, haben also Toleranzen eingebaut. Ein dicker Trafo wird hierüber nur müde lächeln, die Elektronik dahinter eventuell nicht. Habt ihr Erfahrungswerte hierzu? Gerade auf kleinen Baustellen rappeln ja häufiger mittelgroße Aggis die keine optimale elektronische Regelung haben.
PS: Doppelte Generatorleistung in Realtion zur Leistung des Equipment wurde hier mit angerechnet, fahre ohnehin immer vorsichtig das Verhältnis 2:1 oder größer.