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Frequenz/Spannungesempfindlichkeit von Equipment

  • PMN-Concepts
  • 8. Oktober 2009 um 18:26
  • PMN-Concepts
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    • 8. Oktober 2009 um 18:26
    • #1

    Hallo Kollegen,

    Wollte eben mal hören wie Empfindlich Equipment auf Schwankungen in der Spannung und der Frequenz reagiert.

    Hintergrund ist der: PA und Licht (Leistung Licht ca. 10 KW, Ton ca. 8 KW, nur als Rechenbeispiel) an einem Dieselaggregat, Leistungsklasse (nur als Beispiel) 50 Kva. Cosphi 0,8 macht eine effektive Leistung von 40 kW.

    Grundlast von 2-4 kW (z.B. Heizlüfter, Halogenlampen o.ä.) nehmen wir mal ins Beispiel mit auf.

    Problem: Der LJ macht ein Blind mit allen Scheinwerfern, der Generator geht kurz auf höhere Last, die Spannung (und somit auch die Frequenz) sinkt. Die Einspritzung des Motors regelt nach, Spannung ist wieder auf Soll-Wert.
    Last fällt wieder ab, nachdem alle Scheinwerfer wieder in die programmierten Cues übergehen tourt das Aggregat hoch, Spannung und Frequenz liegen also über dem Soll. Einiges wird sicher durch die definierte Grundlast abgefangen, für ein präzises Einregeln ist aber alles viel zu träge.

    Frage ist jetzt: Wie verkraftet das Equipment das Auf- und Abregeln? Viele Schaltnetzteile sind ja auf Frequenzen mit 50-60 Hz ausgelegt, haben also Toleranzen eingebaut. Ein dicker Trafo wird hierüber nur müde lächeln, die Elektronik dahinter eventuell nicht. Habt ihr Erfahrungswerte hierzu? Gerade auf kleinen Baustellen rappeln ja häufiger mittelgroße Aggis die keine optimale elektronische Regelung haben.


    PS: Doppelte Generatorleistung in Realtion zur Leistung des Equipment wurde hier mit angerechnet, fahre ohnehin immer vorsichtig das Verhältnis 2:1 oder größer.

  • Andreas H.
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    • 10. Oktober 2009 um 11:42
    • #2

    ich kann nur aus unserer erfahrung mit unserem 50KVA aggi beim thw sprechen. auf dem hängt bei unsrer beachparty immer licht und ton, wir hatten bisher NIE probleme. des aggi regelt recht schnell nach, die geräte hats bisher nich interesiert.
    hab mich auch mal spaßeshalber ans aggi gestellt während der party: die frequenz und spannung bricht wirklich nur minimal ein.
    Lg

  • daniel wilhelm
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    • 12. Oktober 2009 um 17:39
    • #3

    Hallo
    Die modere Generation von Generatoren sind oftmals schon serienmäßig mit einer Steuerungselektronik ausgestattet welche solche kurzen Leistungsspitzen problemlos verkraftet und die Drehzahl dementsprechend zügig einpendelt.
    Hinzu kommt, dass die meißten Netzteile die wir im Alltag und der Veranstaltungstechnik verwenden für einen unterschiedlich breiten Frequenz- und Spannungsbereich ausgelegt sind.
    Schau einfach mal auf die Angaben am Netzteil

    Grüße
    Daniel

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • PMN-Concepts
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    • 12. Oktober 2009 um 22:17
    • #4

    zügig einpendeln ist gut... atlas copco gibt bei der QAS-Serie auch Regelzeiten bis 2,5 Sekunden an...


    frage u.a. auch deshalb, weil wir selber eine Generatorenüberwachung entwickeln, da wir ein paar alte aggregate wieder fit für den Verleih machen und hier die Regeltoleranzen mit denen der Prozessor gefüttert wird schon mal interessant abzuschätzen wären

  • andi.bt
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    • 13. Oktober 2009 um 23:37
    • #5

    @ Andreas H:

    Du darst aber nicht vergessen, dass die 50 kVA Aggis vom THW mit modernster Technik ausgestattet sind die, wenn sie z. B. beim Einspeisen ins Notfall-Netz (Kliniken, Einsatzzentralen, etc.) eingesetzt werden, sich keinen Aussetzer leisten dürfen.

  • showdepot
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    713
    • 14. Oktober 2009 um 12:39
    • #6

    Ein dickes Schwungrad als Energiespeicher, um sehr kurzfristig Energiemengen bereitzustellen. :idea:

    Wat mutt, dat mutt

  • UlTraAudio
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    479
    • 15. Oktober 2009 um 13:42
    • #7

    Unterspannungsfestigkeit:
    Vor drei Wochen war ich auf einem Stadfest mit sehr schwachbrüstiger Unterverteilung (seites des Veranstalters).
    Unser Lightcommander 24/6 hat am Frontplatz einigemal neustartete als er unter 210 VAC erhielt.
    Ale Chaser machten danach unbeirrt weiter.
    Mein altes Digitech Studioquad v2 hatte sein Tapdelay vergessen. Der Analogaudiokrempel hat nicht gemuckt.

    Ich habe allerdings an dem Abend ernsthaft überlegt, ob ich mich traue unter so einer Bedingung mit einem
    Digitalpult dem Ton zu fahren. Wenn das neustartet wird es wohl jeder mitbekommen.

    Gruß Ulf

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • radartuete
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    • 15. Oktober 2009 um 14:03
    • #8

    @Ulf, dann solltest dir einen Spannungsstabilisator zulegen. Furman hat z.B. mal den AR 2330 gebaut. Ist zwar sackschwer aber macht seinen Job.

    Ansonsten kann ich auch nur berichten, daß einige Generatoren eine recht hohe Trägheit bzw. seltsames Regelverhalten an den Tag legen und einige Geräte recht nervös darauf reagieren (z.B. unser LLT-Dimmer). Das Problem ist, daß vor der VA nicht klar ist, was die Generatoren ausregeln können und was nicht. Wichtig scheint eine großzügige Überdimiensionierung zu sein. Ob das Ausregelverhalten in irgendwelchen Werte angegeben wird, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Weiß jemand was zum Thema "Ausregelverhalten"?

    Gruß radartuete

  • Holti
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    • 15. Oktober 2009 um 16:06
    • #9
    Zitat von "ulf trappmann"

    Ich habe allerdings an dem Abend ernsthaft überlegt, ob ich mich traue unter so einer Bedingung mit einem
    Digitalpult dem Ton zu fahren. Wenn das neustartet wird es wohl jeder mitbekommen.

    Gruß Ulf

    Deshalb haben wir auch immer für den FOH bei DIGI Pulten eine USV stehen, die konstante Spannung von 230 V abgibt.

    Mfg Holti

  • PMN-Concepts
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    • 16. Oktober 2009 um 22:29
    • #10

    Digitalen Kleinkram am FOH oder Licht kann man ja auch ohne Probleme über ne Online USV fahren, bei dem Amping der kompletten PA komme ich dann aber doch ins Zweifeln... Für Dimensionen jenseits der 10 kW kann man ja nur auf stationäre USV zurück greifen, die dann wieder nur mit nem Stapler zu bewegen ist und dass die raue Umgebung vom fahrenden Gewerbe so gut für die Geräte ist glaube ich auch eher weniger.

    Am Licht fahre ich ohnehin immer ne kleine USV, bedingt durch die Tatsache dass ich Freestyler und magicQpc auf ner Dualscreenlösung fahre.

    Sorgen mache ich mir hauptsächlich wegen der instabilen Frequenz, die besonders Schaltnetzteile wohl nicht mögen.

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