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Wilhelmshaven´s Probleme mit der Lautstärke ziehen Kreise

  • MIKE
  • 7. April 2003 um 17:09
  • PA-Peter
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    • 12. August 2003 um 12:01
    • #41
    Zitat von "Campfire"

    Ich bin auch der Ansicht dass die Lautstärke auf diversen Veranstaltungen oft zu hoch ist (wurde hier im Forum ja schon mal angesprochen: Ohrenstöpsel für Band, Tontech und Zuschauer damit man dann auch laut genug machen kann.....).
    Allerdings sind die Erlaubten Grenzwerte zum Teil einfach nicht realisierbar. Bei unserem PH-Sommerfest hatten wir von der Stadt die Auflage vor 22:00 65 dB und ab 22:00 45 dB am nächsten Wohnhaus.
    da aber der Grundpegel der Stadt schon bei ca. 60 dB lag (ohne irgendwelche Musik) mussten wir unsere Musik im Gebäude machen.
    Bei irgendeiner Beschwerde hätten wir ja keine Chance gehabt, selbst bei sofortigem stoppen der Musik und kollektiver Schweigeminute aller Festbesucher wären bei einer Messung trotzdem mehr als 45dB herausgekommen....


    Wie nah war denn das nächste Wohnhaus?

    PA-Peter
    ****
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  • tufkawila
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    • 12. August 2003 um 12:16
    • #42

    Das mit dem Schieber bis zum Anschlag war ja auch mit Humor gemeint, den du anscheinend nicht hast. Eine gewisse Lautstärke muss einfach da sein damit man überhaupt mischen kann. Wenn die Bühne lauter ist als die Front PA, dann kannst du das ganze knicken, dann machts auch keinen Spass. Wir sprechen hier nicht von Tanzmucke noch von Jazzmucke, wir sprechen hier von Rockmucke. Laut ist nicht gleich laut !!
    Wenns natürlich weh an den Ohren tut, dann finde ich das auch lästig, wenns aber gut klingt, find ich das supergeil. Geh mal zu einem Konzert hin und sage dem FOH-Mann das er nicht über 90dB fahren darf, der Typ lacht dich doch aus. Die Leute wollens doch so haben, wenns zu leise war wird genauso kritisiert. Man muss leider mit der Konkurrenz halten können und den Leuten was bieten. Früher reichten da mal gerade 2KW, mittlerweile sind es 20KW geworden. Die meisten Kunden die anrufen fragen immer zuerst wieviel KW-PA ich denn zur Verfügung stellen kann.
    Sollte das 90 dB Gesetz sich durchsetzen, dann kannst du alle Veranstaltungen vergessen, da brauchst du keine PA mehr. Aber genau die Leute, die sich immer über die Lautstärke beschweren, setzen oder stellen sich immer genau vor die PA. Das ist doch reine Schikane !!!!
    mfg. FRED.

  • Campfire
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    • 12. August 2003 um 12:24
    • #43

    PA-Peter: so etwa 500 meter, sogar noch ein Bahndamm dazwischen, aber das bringt alles nichts wenn die Grundlautstärke ohne Fest schon deutlich über 45dB liegt.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • PA-Peter
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    • 12. August 2003 um 12:36
    • #44

    Bei 500m gibts einen Pegelfall von rund 50dB...
    ...um dann die Grundlautstärke zu übertönen müßte es schon heftig laut sein (rund 110dB, und wir reden hier von einer A-Bewertung!)! :cry:
    Ich fahre am FOH oftmals ca. 95dB A-bewertet...

    Na ja, das ist denen vom Amt ja sowieso egal! Siehe dazu auch weiter oben die Postings zu Grundlautstärken....

    Wobei ich mich frage, wie genau man den Konzert-"lärm" aus dem allgemeinen Geräuschpegel heraus hört? Ob das wirklich ausreichend wäre um einen Abruch zu gerechtfertigen? :o

    In Bonn gibts z.B. bei VA's in der Museumsmeile div. Messpunkte, die kontinuierlich gemessen werden...
    ...da ist das Amt richtig kooperativ!

    Ich habe (leider) mit der Sache nichts zu tun, habe das nur vom Kollegen gehört!

    PA-Peter
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  • Sound-Klinik
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    • 12. August 2003 um 12:51
    • #45

    @willaudio

    ... ich kann schon Spaß verstehen, aber ich ärgere mich darüber, daß es immer mehr Ärger mit den Ordnungsämtern gibt, nur weil einige Beknackte mörderische Pegel fahren und dann ALLE (auch die nicht so extrem laut sind ...) immer öfter einen Schallpegelmesser vor die Nase gehalten bekommen.

    Wir haben vor 10 Jahren auch schon höhere Pegel als 90 dB gehabt, aber (fast) niemand hat sich beschwert. Heute werden aber von einigen "Strategen" Pegel weit (!) über 100 dB gefahren (oft sogar 120 dB oder darüber auf einige Meter vor der Bühne ...) und dann wird behördlich (auch zu Recht) eingeschritten - und was haben wir alle davon: ALLE werden jetzt verschärft kontrolliert, nur weil einige (Beknackte) sich einen runterh ... , wenn die Anlage richtig dröhnt.

    Also: Wenn es einige "Beschaller" es nicht so weit getrieben (oder übertrieben ...) hätten mit dem gnadenlosen Aufrüsten ("...wieviel KW hast Du denn dabei ... booh eeey ...", hätten wir alle m.E. die derzeit immer mehr um sich greifenden Probleme erst gar nicht bekommen.

    Ich hatte nie Probleme mit Beschwerden gehabt, weil wir immer in einem gewissen Rahmen (sicher auch MAL über 100 dB ...) geblieben sind - heute hat man noch nicht einmal aufgebaut und wird schon angemault "macht aber nicht so einen Krach ...".

    Viele Grüsse sendet

  • tufkawila
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    • 12. August 2003 um 13:17
    • #46

    Ich habe ja auch ein dB-Messer immer dabei, nur so aus Interesse, mein Duchschnitt liegt immer bei 103 dB, im Laufe des Abends wenn das Programm ein wenig härter wird dann gehts auch schon mal bis 110 dB, ich ziehe wohlbemerkt danach wieder auf 103 dB runter, ich spiele halt gerne mit der Lautstärke, bei den Balladen gehts dann runter bis 99 dB, hängt halt vom Publikum ab. Wie schon erwähnt, ich finde es OK solange das ganze auch klingt und angenehm bleibt. Ich bin halt ein Bassfreak und mische alles ziemlich Basslastig ab. Die Base muss drücken sonst machts keinen Spass !! :D:D:D:D mfg. FRED.

  • Reini
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    • 12. August 2003 um 14:06
    • #47

    ..............überall das gleiche Problem.

    Dass eine einzelne Person, ein "Traditionelles Fest" (die teilweise 50, 100 oder noch mehr Jahre alt sind) ruinieren kann und auch noch vom Richter Recht bekommt.

    Unsere Gesetzgebung und Richter sind in solchen Fälle wie ein Maussydrom, man verpfeifft sich so schnell wie möglich in ein Loch, nur nicht damit auseinandersetzten und womöglich beschäfftigen muss, man könnte sich damit ja arbeit aufhalsen, mehr als notwendig.
    Nun genug geschupfen, nicht dass wieder eine Anzeige vom Staatsanwalt kommt.

    Letztendlich ist es die Sache vom Veranstalter, wenn er sich wegen einer Person, so benachteiligen lässt.

    Ich denke, dass auch keiner ein Problem damit hat morgens um 1/2 Vier leiser zumachen, wenn die Polente kommt und meint, dass der Typ 5 Km weiter nicht schlafen kann, weil er ausser dem Bass nichts hört. ODER

    Gruß Reini

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • PA-Peter
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    • 12. August 2003 um 14:20
    • #48

    @willaudio: A oder C bewertet?

    PA-Peter
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  • 4Art
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    • 12. August 2003 um 14:27
    • #49

    Interessantes Thema hier: Bei uns wurde vor ein paar Jahren sogar ein Matinee-Konzert des Schweizer Rundfunks (obwohl dieses schon jahrzehntelang traditionellerweise an diesem besagten Datum durchgeführt wurde) am Sonntagmorgen von der Polizei gestoppt, weil sich ein zugezogener Anwohner über den Lärm (wohlgemerkt: keine PA, dafür aber Konzertmuschel :cry: ) geärgert hat.

  • tufkawila
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    • 12. August 2003 um 14:50
    • #50

    PA-Peter : C-Kurve, so wie wir es halt wahrnehmen. mfg. FRED.

  • PA-Peter
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    • 12. August 2003 um 14:53
    • #51

    OK, dann gehts ja gerade noch (mal abhängig von der Entfernung PA>>FOH)....

    PA-Peter
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  • tufkawila
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    • 12. August 2003 um 15:16
    • #52

    Mein Rekord war mal 118dBC in der Mitte der Halle, auf unserer SEISMIC NIGHT Techno Party. Das war wirklich extrem, wo ich mir dann selbst Oropax angezogen habe. Die Leute wollten es halt so laut haben, der Kunde ist König. Ich bin nicht empfindlich aber an dem abend wars wirklich extrem. Ich dachte jeden Moment das das Hallendach zusammenstürzen würde. Draussen wars nur am Scheppern und am Klappern. :D:D:D:D:D mfg. FRED.

  • Jens Hauptmanns
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    • 12. August 2003 um 18:04
    • #53
    Zitat von "Hegelsound"

    Ich finde es echt schlimm, dass es solche Leute gibt.
    Das beste Beispiel gibt es ins unsrem schönen Städchen Gengenbach, ein wunderschöner Luftkurort.
    Es findet jedes Jahr ein Stadtfest statt, doch seit 3 Jahren gibt es Probleme. Ein ca 65 Jahre alte Dame ist vor Gericht gegangen, da ihr die Musik, .........
    Mfg Peter


    DIESES Problem wird sich wohl von selbst lösen.. *gg*


    Aber im Ernst: Eigentlich müsste man schon so fair sein und den Leuten, die eine Ausweichmöglichkeit angeboten bekommen, sagen dass sie halt mit dem Lärm leben müssen wenn sie unbedingt im Haus bleiben wollen. Offensichtlich stehen sie also doch auch auf den Lärm...


    Aber im Grunde: Kinderkram.

    Die Beachparty die ich am letzten WE bestücken durfte hatte die Erlaubnis bis punktgenau 02:00. Das wurde strikt eingehalten, um 02:00 war der Master unten. Und das ist ein Kompromiss den die Anwohner selbst gebracht haben. Auch wenn einer immer noch stänkert. Der war nämlich schon beim Soundcheck im Zelt. Aber: GEHT DOCH!

    Beste Grüsse


    Jens

    Strom ist ne spannende Sache...

  • MIKE
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    • 12. August 2003 um 19:35
    • #54

    Kompromisse müssen sein.

    Das hilft allen.

    Bei uns wird es jetzt nach der Salami Taktik gemacht. in einem jahr mal Lauter und dann kürzer und im nächsten Jahr dafür dann länger.


    Naja, mal sehen was geht wenn man die 15905 teil 5 in die Ämter bringt.

    Ich werde das nach dem Urlaub im amt mal machen und sehen was man mir sagt.

    Allegemein sollte man aber sehen das man sich selber reguliert.

    Was man auch nicht übersehen sollte, ist das jeder Ort der nicht eine feste Venue ist eigentlcih nur 16 VA tage haben darf mit min. einem WE dazwischen wo nichts stattfindet.

    Auch das sollte man sich als VA Techniker mal zu gemüte führen.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • ADMIN
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    • 13. August 2003 um 00:50
    • #55
    Zitat von "willaudio"

    Sollte das 90 dB Gesetz sich durchsetzen, dann kannst du alle Veranstaltungen vergessen, da brauchst du keine PA mehr.

    Man braucht immer noch eine PA, aber eine andere.

    Ein Leq(A) von 99 dB ist nicht wenig, aber er bezieht sich halt auf den lautesten Punkt der Veranstaltung, wo noch Publikum hin kann. Also wird man so gleichmäßig wie möglich beschallen müssen.

    Also: Anlage fliegen, Line-Arrays, Delay-Stacks, und vor allem KNOW-HOW. Vielleicht sollte man das auch mal als Chance sehen...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • scratch it
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    • 13. August 2003 um 01:08
    • #56
    Zitat

    man solte aber auch mal die anwohner sehen: du ziehst irgendwo hin um prima zu le´ben. jetzt kommt so ein doofer goa-mensch und macht da ne fette party über vier tage. so lange kannst du mal kool ausziehen. du hast ein vier monate altes baby, das du nicht so gerne durch die gegend schleppst.
    -> ich würde es dann genauso machen, weil ich ziehe ins grüne um ruhe zu haben und gebe dafür viel geld aus. warum sollte ich mir dann mein sauer erspartes aus der hand nehmen lassen?
    nebenbei wird mein haus ja auch nicht mehr wert darurch


    aber geht es hier nicht gerade hauptsächlich um stadtfeste? ein stadtzentrum ist nicht nur eine zufällige ansammlung von leuten, sondern auch ein sozialer treffpunkt. jeder, der ins zentrum zieht, weiß eigentlich vorher, wenn da einmal im jahr ein fest ist und vielleicht noch mal kirmes. die veranstaltungen laufen oft schon jahrzehnte und jeder weiß das. wenn ich weiß, daß mich sowas stört muß ich es bedenken und dann vielleicht in ein anderes eckchen ziehen oder an dem wochenede aufs land fahren.

  • southarsch
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    • 13. August 2003 um 06:22
    • #57

    DA hast du recht man sollte wissen wo man hinzieht aber entwedeer informieren sich die leuts vorher ned oder sie suchen die konfrontation oder kann mir sonst jmd erklären warum jmd direkt neben eine Festhalle zieht und sich dann regelmäßig beschwert wenn veranstaltungen dort stattfinden ? Hier bei uns haben uns solche einzelkämpfer schon fast alle hallen gekostet in denen man frueher gut rocken konnte. Sobald bei 3 4 aufenanderfolgenden veranstaltungen (verschiedener coleur: von Hochzeit ueber Abiparty bis zu Herbstball)die Polizei da war denkt sich auch der Hallenbesitzer seinen Teil und dann wars das egal ons nun eine Person gestört hat oder 100 !

  • Sound-Klinik
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    • 13. August 2003 um 08:45
    • #58

    ... ich finde, daß wieder zu einer sehr einseitigen - wenn nicht gar einfältigen - Betrachtungsweise zurückgekehrt worden ist:

    Schuld haben in den Augen einiger "Beschallungsfachleute" ja wohl sowieso nur die Anwohner, die Polizei und das Ordnungsamt.
    Daß aber PA-mässig in den letzten 10 ... 20 Jahren derart aufgerüstet worden ist, daß es schon eigentlich krank ist, davon wollen hier offenbar viele nichts hören. Auch daß viele nur aufdrehen und sich keine Gedanken über die (schon jetzt um sich greifenden) Folgen machen ...

    Ich erwähnte schon mal, daß es noch vor 10 Jahren definitiv nicht so laut war wie heute - und es gibt offensichtlich zu viele DJs und Bands, die sich einen runterh.... , wenn sie den Gästen zwischen 110 und 120 dB SPL um die Ohren fegen (was auch definitiv nicht nur das Gehör der Gäste - und zwar dauerhaft - schädigt).

    Leute, macht weiter so (... mit immer größeren Anlagen, immer mehr KW ...), bis noch mehr Veranstaltungen entweder von den Behörden ganz geschlossen oder "nur" stark eingeschränkt werden.
    Gebt den Anwohner die ganze Schuld und träumt von den guten alten Zeiten, "wo man laut machen durfte" (... was übrigens nicht mal den Tatsachen entspricht - ich mache seit 1977 live Top40-, Oldie- und Rock-Mucke in Zelten, auf Stadtfeste usw. und weiß genau, wovon ich rede ...).

    Mein Vorschlag: Wie wäre es mal mit etwas mehr Know-How (Auswahl geeigneter der LS, Aufstellung, Plazierung, Einsatz von dynamikreduzierender Elektronik etc.) und Augenmaß ???

    Viele Grüsse sendet

  • tufkawila
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    • 13. August 2003 um 11:09
    • #59

    Also ich möchte hier nicht als Bösewicht dargestellt werden. Die PA Auswahl bzw. das Konzept hängt grundsätzlich von der Veranstaltung ab. Ich weiss sehr wohl was eine dezentrale PA ist, schliesslich verdiene ich meine grösste Kohle in der Karnevalszeit und dort arbeiten wir ausschliesslich nur Dezentral. Da gilt die Devise, nicht laut, aber man muss bis in jeder kleinsten Ecke hören. Dezentral ist dann interessant wenn keine hohen Pegel gefragt sind aber Qualität und Verständlichkeit.
    z.b: Karnevalssitzung, Musikantenstadl, Klassik, Cabaret, Live- Auftritte fürs Radio und Fernseh. Ich habe oft genug schon die Technik gemacht für die Live-Auftritte des SWR-Rundfunk und bin immer im nachhinein gelobt worden. Ich käme jedoch nie auf die Idee eine dezentrale PA aufzubauen für ein Rockkonzert oder eine Technoparty. Da muss eine fette Front PA hin, der Sound muss von vorne kommen, wo bleibt sonst das Gefühl, das Feeling. Ich habe einmal eine Rockband abgemischt auf einer dezentralen PA, nie mehr !!!! Keine FRONT, keine SUBS, nur dezentrale Fullrangeboxen, verteilt im ganzen Zelt. Ein Horror, absolut keine Stimmung, kein Druck, nichts...... !! Das macht doch kein Spass !?
    mfg. FRED.

  • Sound-Klinik
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    • 13. August 2003 um 18:11
    • #60

    Hallo Fred,

    dann mach doch mal einen - funktionierenden - Lösungsvorschlag !
    Es hilft doch keinem, wenn es immer mehr Ärger gibt und die Bands, DJs und Verleiher als Krawall-Macher in einem Topf geworfen werden.

    Wir spielen hin und wieder für einen Zeltwirt, der im letztem Jahr einige tausen Euro (als Wiederholungstäter ...) wegen Lärm gezahlt hat (allerdings nicht mit unserer Band ...).

    Wir haben bisher keinen Ärger gehabt, weil wir nie übertreiben - sicher auch mal "etwas" über 100 dB - aber ich ziehe die Anlage nicht (vielleicht nach einigen Bierchen ?) "nach Gehör" nach, um "noch mehr Druck" zu machen - für mich zählen hier (auch nach einigen Stunden ...) nur die VU-Meter am Pult und an den Endstufen.
    Ich glaube, wenn man mit Augenmaß an die Sache geht, kann man auch mal (zeitweise, je nach Titel ...) ein wenig mehr "Gas" geben (mache ich auch mal ...) - aber wie gesagt: mit Augenmaß.

    Und wenn ein Musiker bei sich "nachregelt", dann hole ich sowieso "die Axt" ...

    Viele Grüsse sendet

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