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Blindleistung bei Netzteilen für dimmbare LEDs?

  • robert ulm
  • 28. November 2009 um 19:33
  • robert ulm
    Beiträge
    17
    • 28. November 2009 um 19:33
    • #1

    Hallo,

    ich sitzte gerade an meiner Projektarbeit und bin auf ein kleines Problem gestoßen:

    Haben PSUs für dimmbare LEDs (Referenz: LED Chroma Panel mit PSU: Chroma Zone) eine bedeutende Blindleistung oder annähernd nur eine Wirkleistung?

    Auf der PSU / im Manual steht nur eine Wirkleistungsangabe in Watt (max: 150W).

    Ich möchte aber alle Leistungen als Scheinleistungen angeben.

    vielen Dank im vorraus.

    Gruß Robert

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 28. November 2009 um 20:20
    • #2

    Ich weiß nicht, an welchen Du sitztest (SCR :D ), aber hier sind dieAnschlusswerte diverser Controller aufgeführt:

    http://www.pulsarlight.com/Products/LEDLi…57/Default.aspx

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

    Einmal editiert, zuletzt von binson (28. November 2009 um 21:47)

  • robert ulm
    Beiträge
    17
    • 28. November 2009 um 21:00
    • #3

    ich denke wir haben im Unternehmen ein wesentlich älteres Produkt. (siehe unten) Deshalb ist immernoch nicht geklärt, ob es nun blindleistungen gibt oder nicht.

    gruß

    ChromaRange™ ~ ChromaZone™

    Mains Supply - The ChromaZone works correctly on any
    mains voltage from 100-240 VAC, 50-60Hz, (self adjusting).
    Power consumption ranges from 10 Watts to 150 Watts
    depending on the number of fixtures connected and their
    output levels.
    A mains cable is provided with an IEC female connector
    attached. The other end of the cable should be fitted with a
    suitably approved and rated mains plug. Note: in some
    countries it is a requirement that such a plug be fitted by a
    qualified electrician.
    CABLE COLOURS
    Green/Yellow = Earth / Ground
    Brown = Live / Phase / Hot
    Blue = Neutral
    WARNING - THIS APPLIANCE MUST BE EARTHED
    For safety we recommend the use of a Residual
    Current Circuit Breaker. An RCCB MUST be used
    when powering ChromaScapes in wet environments.
    Electronics On/Off Switch with built in Indicator Neon.
    Electronics Mains Fuse: 5 Amp, HRC, 5x20mm.

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 28. November 2009 um 21:50
    • #4

    Habt Ihr kein passendes Messgerät?

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • robert ulm
    Beiträge
    17
    • 28. November 2009 um 22:40
    • #5

    Das haben wir. Allerdings sitze ich aktuell in Berlin und meine Kollegen haben den Hauptsitz / Lager in Hamburg. Und ich würde ganz allgemein sehr gerne wissen, ob es beim dimmen von LEDs blindströme gibt.

  • bemi
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    64
    Beiträge
    1.755
    • 29. November 2009 um 13:38
    • #6

    Hi,


    ich hab zwar keinen Plan von den hier angesprochenen Geraeten, aber muessen nicht alle Geraete der "Unterhaltungselektronik" seit 1999 oder 2000 eine annaehernd sinusförmige Stromaufnahme mit best. cos phi haben? Ich weiss, dass wir - damals habe ich noch an Röhren TVs gearbeitet - ziemliche Anstrengungen unternehmen mussten, um dieser Forderung zu entsprechen ...


    VG bemi

    Der sich die Frage auch fuer (China-) Energiesparlampen stellt. Ich ahne massive Probleme fuer die EVUs.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • rockline
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    • 3. Dezember 2009 um 17:30
    • #7

    Die LED als solches ist eine Gleichspannungslampe, die kennt keine Blindleistung usw.
    Das wird daber klar sein denke ich.

    Das vorgeschaltete Netzteil hat mit Sicherheit einen Blindleistungsanteil, die Verhältnisse zwischen Schein und Blindleistung kann man so nicht spezifizieren. In der Werkstatt messe ich das mit einem Hameg 8115-2 Leistungsmesser. Gibt die Werte in Wirk, Schein und Blindleistung raus!
    Schaltnetzteile ohne PFC haben sehr große Blindleistungsanteile, linear geregelte Netzteile weniger usw. Gute Netzteile (SMPS) mit aktiver PFC können sehr kleine Blindströme aufzeigen.
    Kommt auf die Konstruktion der PSU an.

  • skyper
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    • 3. Dezember 2009 um 19:34
    • #8

    Naja, wenn Du nur die Scheinleistungen angeben willst dann genügt es eigentlich einmal die Netzspannung zu messen,
    und in einer separaten Messung den aufgenommene Strom. Dabei ein hochwertiges TRMS Multimeter nehmen,
    da dieses bei nicht-sinusförmigen Signalen genauer misst als ein billiges Hobby-Schätzeisen.

    Aber VORSICHT!!! Du musst dazu den Stromkreis auftrennen, also einen Adapter mit quasi offenen Enden (4mm Sicherheitsstecker) haben,
    um durch das Multimeter durchschleifen zu können.

    Geht natürlich auch mit einer Stromzange, wobei ich insbesondere bei kleinen Strömen eher Befürchtungen
    mit der Genauigkeit der Messung hätte, mag mich aber mein Bauchgefühl täuschen.
    Vermutlich ist es aber sowiso einfacher an ein TRMS-Multimeter als eine TRMS Stromzange zu gelangen...
    (Alternativ gibt es auch Stromzangen die kein eigenes Display besitzen,
    sondern an ein herkömmliches Multimeter angeschlossen werden.
    Habe ich aber gewisse erfahrungsbedingte Vorbehalte)

    Damit solltest Du zumindest näherungsweise die Scheinleistung als Produkt der
    Effektivwerte von Strom und Spannung haben,
    ein paar wenige Watt (bzw. exakter VA) wirst Du vermutlich trotzdem
    aufgrund fieser Oberwellengeschichten etc. neben der Wahrheit landen.

    Falls Du weiter in die Thematik einsteigen willst, bzw. zumindest mal anschaulich
    die Thematik Wirk/Blind/Scheinleistung darstellen willst, kannst Du mit folgenden
    Gerätschften das ganz gut ausprobieren, und ggf. ein paar Screenshots in Deine Arbeit einfügen):
    Du benötigst ein zweikanaliges Oszi, einen für Netzspannung geeigneten Tastkopf sowie eine Stromzange mit 200mV-Ausgang.
    Wenn Du nun gleichzeitig die Netzspannung und den Strom anzeigst, siehst Du zumindest qualitativ,
    ob das Netzteil halbwegs kompensiert ist, oder erhebliche Blindleistungsanteile aufweist.
    Je exakter die beiden Signale übereinanderliegen und je weniger Phasenverschiebung zwischen den Signalen vorliegt,
    desto besser ist das Gerät kompensiert.
    Recht eindrucksvoll sieht man die Veränderung des Blindleistungsanteils und die Phasenverschiebung
    z.B. bei einem Handdimmer, den man einfach mal von 0-100% langsam durchzieht.

    Ganz wissenschaftlich korrekt wird das bei einem Schaltnetzteil aufgrund diverser Oberwellen und sonstigem Zeug sowiso nicht werden,
    Du willst ja augenscheinlich auch keine Doktorarbeit über Schaltnetzteile schreiben, sondern nur qualitativ auf die Problematik hinweisen.

    Viel Erfolg!

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