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Powercon Stecker und Aderendhülsen

  • cdt.sound
  • 21. Dezember 2009 um 19:52
  • cdt.sound
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    • 21. Dezember 2009 um 19:52
    • #1

    Hallo,

    Ich habe eben mal die Montage Anleitung zum Neutrik Powercon Stecker in der 20A Version gelesen. Hierbei ist mir aufgefallen, dass diese nicht verlangt, dass man Aderendhülsen benutzt. Sind die etwa aufgrund der Konstruktion der Stecker und der Drahtaufnahme nicht notwendig?
    Bisher habe ich immer welche drauf gemacht. Wie macht ihr das?

  • DJheini
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    • 21. Dezember 2009 um 20:44
    • #2
    Zitat von "cdt.sound"

    Sind die etwa aufgrund der Konstruktion der Stecker und der Drahtaufnahme nicht notwendig?


    Ja, da ist ein Klemmblech drin, nennt sich (glaube ich) Drahtschutz.
    Da kann man mit mehrdrähtigen Leitern direkt anschliessen, genau wie bei Speakon.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • cdt.sound
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    • 21. Dezember 2009 um 20:58
    • #3

    Kann man direkt anschließen oder sollte man unbedingt?
    Vielen Dank schonmal...

  • DJheini
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    • 21. Dezember 2009 um 21:10
    • #4
    Zitat von "cdt.sound"

    Kann man direkt anschließen oder sollte man unbedingt?
    Vielen Dank schonmal...


    Das wurde hier schon öfter kontrovers diskutiert.
    Ich behaupte, man sollte. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • madmax
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    • 21. Dezember 2009 um 21:35
    • #5

    Man kriegt halt 4qmm samt Aderendhülse nur mit viel Mühe ins Loch, auch bei Speakonsteckern. Also wirds 'ohne' erlaubt sein. Bei 2,5 und kleiner würde ich trotzdem pressen.
    Früher, bei älteren Speakon lagen manchmal Endhülsen aus Kupfer bei.
    Bei der 32ern weiß ich nicht, wieviel Platz da mit 6quadrat ist.

    Never stop a running System

  • michael quatmann
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    • 21. Dezember 2009 um 21:37
    • #6

    Habe mir auch mal sagen lassen das man in so einem Fall ohne Aderendhülsen arbeiten sollte.

    Was sagt denn Neutrik selbst dazu? Die haben doch bestimmt ne eMail Adresse. ;)

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • cdt.sound
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    • 21. Dezember 2009 um 21:48
    • #7

    Wenn ichs mir recht überlege haben die ja eigentlich schon alles gesagt. In der montage Anleitung ist ja eindeutig beschrieben wie man das Kabel zu bearbeiten hat. Also gehe ich jetzt davon aus, dass man keine Hülsen benutzen soll.
    Leider steht da nix über maximalen und minimalen Kabelquerschnitt.

  • DJheini
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    • 21. Dezember 2009 um 22:15
    • #8
    Zitat von "madmax"

    Früher, bei älteren Speakon lagen manchmal Endhülsen aus Kupfer bei.


    Zu der Zeit wurden die Adern aber auch noch mit Inbus-Schrauben
    festgeschraubt und einen Drahtschutz gab es da auch noch nicht.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • djobi
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    • 21. Dezember 2009 um 22:25
    • #9
    Zitat von "DJheini"


    Ja, da ist ein Klemmblech drin, nennt sich (glaube ich) Drahtschutz.
    Da kann man mit mehrdrähtigen Leitern direkt anschliessen, genau wie bei Speakon.

    genau. und wie bei Weidmüller/Harting/Ilme, ...
    Bei Verbindern mit Drahtschutz darf IMHO gar keine Aderendhülse verwendet werden.
    Genau wie bei Schneid-Klemm-Technik ala Mennekes StarTop

    s. auch S. 18: "ist kein besonderes Bearbeiten notwendig" http://www.harting-connectivity-networks.de/imperia/md/con…rbinder025_.pdf

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • timotimo
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    • 22. Dezember 2009 um 07:04
    • #10
    Zitat von "djobi"


    Bei Verbindern mit Drahtschutz darf IMHO gar keine Aderendhülse verwendet werden.


    Warum sollte man das nicht dürfen? Das provoziert natürlich die Frage: wo steht, dass es verboten ist?

    Ich sage dazu: man braucht es nicht, kann es aber trotzdem machen.

  • buzz
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    • 22. Dezember 2009 um 07:36
    • #11

    Die Montageanleitung ist als bindend anzusehen, abweichende Ausführungsarten sind vom Hersteller bzw. Inverkehrbringer freizugeben.

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

    Hier geht's weiter...

  • karabennemsi
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    • 22. Dezember 2009 um 09:41
    • #12
    Zitat von "djobi"


    s. auch S. 18: "ist kein besonderes Bearbeiten notwendig" http://www.harting-connectivity-networks.de/imperia/md/con…rbinder025_.pdf

    Was natürlich zu der Frage führt: Wie soll man den Satz deuten? Wenn man keine Aderendhülsen nutzen darf würde da doch stehen "Ist besonderes Bearbeiten nicht erlaubt"

    Den Satz würde ich eher auslegen als "man kann, braucht aber nicht"

    Mittlerweile sind fast alle Klemmen (Einzelklemmen, Anschlussklemmen an SPS etc.) im Industriebereich als Klemmtechnik mit Drahtschutz ausgelegt. Doch auch hier wird "imho" meist noch mit Aderendhülsen gearbeitet.

    Wer andren eine Grube gräbt, ...hat ein Grubengrabgerät!

  • djobi
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    • 22. Dezember 2009 um 10:23
    • #13

    google liefert dieses:

    Code
    in din vde 0100 teil 520 steht´s:
    
    
    
    
    11.10 Anschluß von mehr-, fein- und feinstdrähtigen
    Leitern
    11.10.1 Zum Schutz gegen Abspleißen und Abquetschen
    einzelner Drähte von mehr-, fein- und feinstdrähtigen
    Leitern müssen geeignete Klemmen verwendet oder
    die Leiterenden besonders hergerichtet werden.
    11.10.2 Das Verlöten (Verzinnen) des gesamten Leiterendes
    von mehr-, fein- und feinstdrähtigen Leitern ist
    nicht zulässig, wenn Schraubklemmen verwendet werden.
    11.10.3 Verlötete (verzinnte) Leiterenden von fein- und
    feinstdrähtigen Leitern sind bei Anschluß- und Verbindungsstellen,
    die betrieblichen Relativbewegungen zwischen
    verlötetem und nicht verlötetem Leiterteil ausgesetzt
    sind, nicht zulässig.
    Alles anzeigen

    Drehen wir die Sache um: Warum soll ich denn den Leiter "besonders herrichten", wenn es nicht notwendig (gefordert) ist?
    Immerhin spart es mir bei der Montage Zeit und Material.

    Ansonsten gibt es die gleiche Unterscheidung wie im Harting-PDF auch bei ILME.
    Und da halte ich dann es mit buzz - wenn der Hersteller das so vorsieht, dann setze ich das auch so nach Vorgabe ein.

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  • TomyN
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    • 22. Dezember 2009 um 21:02
    • #14

    Also bei meinem Speakonkabeln habe ich eine Endhülse verwendet, und den Drahtschutz entfernt, was da sehr leicht ging (Schraube raus, Drahtschutz abschütteln, Schraube wieder rein). Ist aber wahrscheinlich bei 230V eine unzulässige Modifikation und müsste vom Hersteller freigegeben werden. Ansonsten, wie schon gesagt, wer sich an die Anleitung des Herstellers hält, macht's mit Sicherheit richtig.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • nojunk
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    • 23. Dezember 2009 um 10:51
    • #15
    Zitat von "TomyN"

    Also bei meinem Speakonkabeln habe ich eine Endhülse verwendet, und den Drahtschutz entfernt, was da sehr leicht ging (Schraube raus, Drahtschutz abschütteln, Schraube wieder rein).

    musst du mir denn alles nachmachen :lol:
    spass beiseite: hab' alle meine speakons und powercons, auch wenn's nicht herstellerkonfom ist, so "modifiziert". funktioniert's einwandfrei

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • djobi
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    • 23. Dezember 2009 um 12:16
    • #16

    .. ich wüßte nicht, was dem entgegen spricht.

    Denn ich habe den Eindruck, das ein Drahtschutzblech auf einer Adernendhülse mechanisch nicht so gut hält. Eine Schraube "bohrt" sich ja in die Hülse, das Blech liegt nur auf ...

    (jaja .. auch ich habe schon das ein oder andere Blech entfernt um stattdessen Hülsen zu benutzen ... noch wer?)

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    Einmal editiert, zuletzt von djobi (23. Dezember 2009 um 13:02)

  • Audiowerk
    Verifiziert
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    • 23. Dezember 2009 um 12:54
    • #17
    Zitat von "nojunk"

    musst du mir denn alles nachmacheni


    Hm. Und ich dachte, nur ich sei schlau. Habe ich mit allen Speakon- wie Powerconleitungen genau so gemacht. Unnützen Scheiß rausgefriemelt, Hülsen drauf und Schrauben ordentlich festgerammelt. Sehr zuverlässige Kabel sind das geworden.

  • LeereDose
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    • 26. Dezember 2009 um 12:26
    • #18
    Zitat von "Audiowerk"

    Unnützen Scheiß rausgefriemelt, Hülsen drauf und Schrauben ordentlich festgerammelt. Sehr zuverlässige Kabel sind das geworden.

    Dito. - Während ich genügend kenne, die sich auf diese Drahtblättchen verlassen haben und nun immer häufiger das Problem haben, dass denen die Kabel locker werden bzw. rausrutschen. ;)

    Und hier noch ein wenig Futter für meine allerliebsten Freunde: http://www.wonne.de

  • DJheini
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    • 26. Dezember 2009 um 13:01
    • #19
    Zitat von "LeereDose"


    Dito. - Während ich genügend kenne, die sich auf diese Drahtblättchen verlassen haben und nun immer häufiger das Problem haben, dass denen die Kabel locker werden bzw. rausrutschen. ;)


    Wenn man nach den Anweisungen von Neutrik die passende Länge abisoliert und die
    Ader auch weit genug reinsteckt passiert da garnichts. Zumindest bei mir seit einigen Jahren nicht.
    Und rausrutschen sollte auch nicht gehen, dafür ist doch garnicht genug Platz in den Steckern
    das man die Adern so lang lassen könnte, das die rausrutschen können.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Kracky
    Profi
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    • 26. Dezember 2009 um 13:19
    • #20

    Sagen wir es einfach so, da gerade Spekon immer mehr auch Anwendung in Bereichen findet wo wir es mit elektrischen Laien zu tun haben hat sich der Hersteller etwas einfallen lassen müssen damit auch diese eine normgerechte Verschraubung hin bekommen. Wie oft hat man da schon die alten Neutrik ohne Drahtschutz gesehen wo die Litze direkt geklemmt wurde was natürlich schon als fahrläßig gewertet werden kann. Der Profi weiß um die nötige Vorbereitung einer offenen Litze mit Adernendhülse und nutzt dieses auch so, für Ihn ist das Drahtschutzblech nur unnützes Beiwerk, für den elektrischen Laien notwendiger Zusatz zur Normgerechten Klemmung. Und jetzt denke ich sollte ja klar sein, beide Methoden sind richtig, aber nur wenn man wie hier schon entweder - oder nutzt, Drahtschutz und Adernendhülse kombiniert ist wiederum fragwürdig aber auch das hat man schon gesehen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    Einmal editiert, zuletzt von Kracky (26. Dezember 2009 um 13:21)

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