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2x UPM-1P mit 1x UMS-1P

  • terrine
  • 22. Dezember 2009 um 10:43
  • terrine
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    • 22. Dezember 2009 um 10:43
    • #1

    Moin :D

    Mich würde interessieren, ob jemand schon einmal mit der oben genannten Kombination gearbeitet hat.
    Eingesetzt werden soll es als gut klingende Hintergrundbeschallung. Irgendwann im Laufe des Abends soll eine Abschlussarbeit eines Filmstudenten gezeigt werden, wo es ein wenig rumpelt und Kracht. Dafür ist der Bass vorgesehen und soll für ordentlichen Tiefgang sorgen. In diesem Film wurde wohl sehr viel Wert auf guten Klang gelegt und dem Absolventen soll es auch sehr wichtig sein, dass es sehr gut klingt (In seinen Worten: „HiFimäßig“). Danach wird eine kleine Tanzfläche freigegeben, wo der Bass ebenfalls für angenehmen Druck sorgen soll.
    Auch kurze Ansprachen/Ansagen sollen darüber laufen.
    Der Raum ist etwa 180m² (~20x9m) groß, aber nicht alles soll beschallt werden. Das erste Drittel ist für die Vorführung vorgesehen. Im mittleren Bereich stehen Tische und hinten ist das Buffet aufgebaut.
    Da die Anlage dezent sein soll, kommen nicht unbedingt mehr Komponenten in Frage. Wegen der geforderten Qualität der Wiedergabe, hab ich die Meyer-Boxen im Sinn gehabt. Durch das 100° Horn erhoffe ich mir eine breite und gute Wiedergabe auch nach außen hin.

    Kann jemand etwas über die Qualitäten der Komponenten sagen? Würden sie die „HiFi-Anforderung“ erfüllen? Laut Datenblatt geht der Woofer bis 29Hz (+-4dB) runter, was für den „Kinosound“ von Vorteil wäre.

    Gruß,
    Moritz

  • terrine
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    • 26. Dezember 2009 um 23:20
    • #2

    Niemand der mir etwas über den UMS-1P erzählen kann? Niemand der ein wenig etwas über die Qualität oder nicht vorhandenen Qualitäten einer UPM erzählen kann? Bei der ganzen Suche nach Erfahrungen, egal ob im Internet oder hier im Forum, hab ich nichts vernünftiges gefunden. Immer nur etwas wie "Nimm doch die, auch wenn teuer". All die Berichte klingen so, als wenn es sie schon immer gegeben hätte. Auch bei der Suche nach einem Vergleich zu anderen Lautsprechern in dieser Größenordnung (nicht Preisklasse) waren recht erfolglos.

    Gruß,
    Moritz

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    nojunk
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    • 27. Dezember 2009 um 11:55
    • #3

    vorab:
    wir habe UPM-2Ps und UMS-1Ps in kleinen mietpark, und dass schon eine zeit lang. da dezent und trotzdem leistungsstark, oft gewünscht und gerne genommen, aber - wie vieles/alles von meyer - immer wieder (gerne) angezweifelt.

    für deine größenordnung mehr als ausreichen, würde aber - für mehr "bassgefühl" - noch einen zweite UMS-1P einpacken. wenn's budget hergibt wäre es schick, einen (kleinen) galileo zwecks abgleich (allpass 8) ) dazuzupacken - FERTIG!

    viel spass/erfolg und noch schöne feiertage und einen guten rutsch in 2010

    klaus

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • niggles
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    • 27. Dezember 2009 um 14:31
    • #4
    Zitat von "nojunk"

    vorab:
    wir habe UPM-2Ps und UMS-1Ps in kleinen mietpark, und dass schon eine zeit lang. da dezent und trotzdem leistungsstark, oft gewünscht und gerne genommen, aber - wie vieles/alles von meyer - immer wieder (gerne) angezweifelt.

    für deine größenordnung mehr als ausreichen, würde aber - für mehr "bassgefühl" - noch einen zweite UMS-1P einpacken. wenn's budget hergibt wäre es schick, einen (kleinen) galileo zwecks abgleich (allpass 8) ) dazuzupacken - FERTIG!

    viel spass/erfolg und noch schöne feiertage und einen guten rutsch in 2010

    klaus

    Wir haben auch UPM(1P), UPJunior und UPJ, dazu passende Subs. Die genannte Anforderung dürfte 2 UPM aber deutlich überfordern; man bedenke daß die Teile zwar jede Menge Power haben, den beiden 5"-Treibern aber physikalisch nach unten recht enge Grenzen gesetzt sind.
    Ich würde hier zwei UPJunior und zwei UMS-1P einsetzen. Evtl. die Junior noch im Pult mit einem Hochpass versehen und gut ist. Galileo ist hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Ehrlicherweise muß ich aber sagen daß für solche Nummern bei uns in der Praxis oft die Kombi UPJ/500HP zum Einsatz kommt, vor allem wenn der Kunde im Vorfeld nicht so genau sagen kann wie laut es wirklich werden muß. Ist optisch und transportmäßig nicht viel größer; dafür hat sich dann noch keiner über mangelnde Reserven beklagt... :D

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • terrine
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    • 27. Dezember 2009 um 20:04
    • #5

    Vielen Dank für die ersten Antworten :D

    Zitat

    aber - wie vieles/alles von meyer - immer wieder (gerne) angezweifelt.


    Kannst du das näher erläutern? Wie meinst du das?

    Zitat

    Wir haben auch UPM(1P), UPJunior und UPJ, dazu passende Subs. Die genannte Anforderung dürfte 2 UPM aber deutlich überfordern; man bedenke daß die Teile zwar jede Menge Power haben, den beiden 5"-Treibern aber physikalisch nach unten recht enge Grenzen gesetzt sind.
    Ich würde hier zwei UPJunior und zwei UMS-1P einsetzen. Evtl. die Junior noch im Pult mit einem Hochpass versehen und gut ist. Galileo ist hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

    Ehrlicherweise muß ich aber sagen daß für solche Nummern bei uns in der Praxis oft die Kombi UPJ/500HP zum Einsatz kommt, vor allem wenn der Kunde im Vorfeld nicht so genau sagen kann wie laut es wirklich werden muß. Ist optisch und transportmäßig nicht viel größer; dafür hat sich dann noch keiner über mangelnde Reserven beklagt... :D

    Inwiefern "deutlich" überfordert? Membranflächentechnisch ist die UPM gegenüber der UPJunior ja im vorteil (2x5 zu 1x8). Das sie nicht an eine UPJ-1P dran kommt ist mir da schon eher klar. Inwieweit unterscheiden sich den die UPJun. und UPM Klanglich von einander? Die UPJ und der 500HP kommen wegen ihrer Größe nicht in frage.
    Es wird nicht so laut werden. Also keine "Live"-Pegel. Es soll in gehobener Lautstärke sehr gut klingen. Interessieren würde mich auch, wie sich die UPM und UPJu im Low-Mid-Bereich verhalten.

    Gruß,
    Moritz

  • miklo velka
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    • 27. Dezember 2009 um 22:13
    • #6

    Die Klangfrage ist recht schnell erläutert. Die 1P und die Junior sind im Klang so verschieden wie ihre Gehäusegrösse. Die Junior klingt ne Ecke souveräner und unterum, also im Low-Mid-Bereich, satter als die 1P, die für manchen Geschmack etwas substanzlos wirken kann. Oberum klingen beide sehr ähnlich, wobei die Junior mehr Pegel auf der Distanz machen kann, bedingt durch ihr Horn. Ich würde auch zur Junior mit Sub raten. Ob´s 2 sein müssen weiss ich nicht. Aber zuviel ist immernoch besser als zuwenig.

    Die Klangqualität ist in der Regel über jeden Zweifel erhaben. Die Meyer´s klingen einfach, und gut is. Solange man sie nicht am EQ verbiegt.

    Gruss Stefan

  • audiobo
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    • 28. Dezember 2009 um 12:47
    • #7
    Zitat von "terrine"

    Membranflächentechnisch ist die UPM gegenüber der UPJunior ja im vorteil (2x5 zu 1x8)

    Nur so nebenbei:

    2x 5": 2*(125mm/2)²*pi = 24543,7mm²
    1x 8": (200mm/2)²*pi = 31415,9mm²

  • terrine
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    • 28. Dezember 2009 um 14:58
    • #8
    Zitat von "audiobo"

    Nur so nebenbei:

    2x 5": 2*(125mm/2)²*pi = 24543,7mm²
    1x 8": (200mm/2)²*pi = 31415,9mm²


    Ok, klassischer Rechenfehler von mir :roll:

  • terrine
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    • 28. Dezember 2009 um 18:39
    • #9
    Zitat von "miklo velka"

    Die Klangfrage ist recht schnell erläutert. Die 1P und die Junior sind im Klang so verschieden wie ihre Gehäusegrösse. Die Junior klingt ne Ecke souveräner und unterum, also im Low-Mid-Bereich, satter als die 1P, die für manchen Geschmack etwas substanzlos wirken kann. Oberum klingen beide sehr ähnlich, wobei die Junior mehr Pegel auf der Distanz machen kann, bedingt durch ihr Horn. Ich würde auch zur Junior mit Sub raten. Ob´s 2 sein müssen weiss ich nicht. Aber zuviel ist immernoch besser als zuwenig.

    Die Klangqualität ist in der Regel über jeden Zweifel erhaben. Die Meyer´s klingen einfach, und gut is. Solange man sie nicht am EQ verbiegt.

    Gruss Stefan

    Danke für dir kurze Beschreibung :)
    Wie man bei der Anforderung sieht, muss das Signal nicht wirklich weit getragen werden. 10m Maximal und dann steht man schon mitten in den Tischen. Aber wenn die Junior angenehmer im Low-Mid-Bereich ist, werd ich vielleicht doch noch einmal darüber nachdenken.
    Können noch andere etwas über die Junior berichten und wie sie sich zur UPM verhält?
    Wie gesagt, im Internet ist es recht mühsehlig vernünftige Berichte zu finden. Gerne auch im vergleich zu ähnlichen Lautsprechern der selben Größenklasse.

  • Stephan Graeske
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    • 3. Januar 2010 um 18:29
    • #10

    Wir haben sowohl UPM als auch UMS. Ich würde die beschriebene Anforderung mit 2x UPM und 2x UMS machen - da hätte ich keine Bedenken. Wenn der hintere Bereich es Saales mitgenutzt werden soll, dann nochmal 2 UPM als Delay.

    Galileo ist nett - aber welcher Kunde soll denn das bezahlen? Aus technischer Sicht: Sehr gute Lösung, aber nicht notwendig.

    Meine Frage: Sind im kleinen Galileo denn die Allpass-Filter überhaupt freigegeben, so dass man diese selber einstellen kann? Das wäre mir neu (kann aber ja auch neu sein).

    Schöne Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • niggles
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    • 3. Januar 2010 um 21:26
    • #11
    Zitat von "terrine"

    Vielen Dank für die ersten Antworten :D


    Kannst du das näher erläutern? Wie meinst du das?


    Inwiefern "deutlich" überfordert?
    Interessieren würde mich auch, wie sich die UPM und UPJu im Low-Mid-Bereich verhalten.

    Gruß,
    Moritz

    Die UPM ist eine für Sprache sehr effiziente Box, die aber bei anderen Anwendungen unter einer gewissen Grundtonschwäche leidet. Unterhalb von 200 Hz kommt gerade bei Filmeinspielern und Jingles sehr viel - zuviel für 5"-Chassis außerhalb des unmittelbaren Nahfeldes, obwohl im Hochtonbereich hörbar noch alles grün ist. Zieht man zur Entlastung den Lowcut entsprechend weit hoch werden die Bässe deutlich ortbar und das Klangbild entsprechend undifferenziert. Die UPJunior hat in diesem Bereich hörbar mehr Reserven und passt einfach klanglich besser, ohne daß sie jetzt gleich viel größer und schwerer wäre.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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    • 3. Januar 2010 um 22:06
    • #12

    Ein Gutes Neues Jahr Euch allen!

    Zitat von "Stephan Graeske"

    Wir haben sowohl UPM als auch UMS. Ich würde die beschriebene Anforderung mit 2x UPM und 2x UMS machen - da hätte ich keine Bedenken. Wenn der hintere Bereich es Saales mitgenutzt werden soll, dann nochmal 2 UPM als Delay.

    Moritz schreibt vom Beschallen des erste Drittels des Saales, dafür sollte die Kombi UPM/UMS mehr als ausreichend sein, wenn's weiter in die Tiefe gehen soll -> siehe Stephan's Vorschlag :roll:

    Zitat von "nojunk"

    wenn's budget hergibt wäre es schick, einen (kleinen) galileo zwecks abgleich (allpass 8) ) dazuzupacken - FERTIG!

    ich schrieb ja WENN :P

    Zitat von "Stephan Graeske"

    Galileo ist nett - aber welcher Kunde soll denn das bezahlen? Aus technischer Sicht: Sehr gute Lösung...

    die Beste :D :lol:

    Zitat von "Stephan Graeske"

    Meine Frage: Sind im kleinen Galileo denn die Allpass-Filter überhaupt freigegeben, so dass man diese selber einstellen kann? Das wäre mir neu (kann aber ja auch neu sein).

    wie in allen Galileos sollen die Allpass-Filter "freigegeben" sein - die software machts schon - überprüfen kann ich's erst Ende Januar, wenn unserer kommt. 8)

    No, it's not too loud. You're just too old!
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    • 4. Januar 2010 um 13:48
    • #13
    Zitat von "niggles"

    Die UPM ist eine für Sprache sehr effiziente Box, die aber bei anderen Anwendungen unter einer gewissen Grundtonschwäche leidet. Unterhalb von 200 Hz kommt gerade bei Filmeinspielern und Jingles sehr viel - zuviel für 5"-Chassis außerhalb des unmittelbaren Nahfeldes, obwohl im Hochtonbereich hörbar noch alles grün ist. Zieht man zur Entlastung den Lowcut entsprechend weit hoch werden die Bässe deutlich ortbar und das Klangbild entsprechend undifferenziert. Die UPJunior hat in diesem Bereich hörbar mehr Reserven und passt einfach klanglich besser, ohne daß sie jetzt gleich viel größer und schwerer wäre.


    Danke für diese Beschreibung, sie ist sehr hilfreich und geht in die Richtung, die ich erfragt hatte!
    Trotzdem noch einmal zwischengefragt:
    Wie weit ist denn das "Nahfeld" der UPMs? Der Halbkreis, der sich um das Filmchen gruppieren wird, wird wohl recht breit aber nicht tief (wie schon des öfteren geschrieben), wo ich bei den UPj mit ihren 80° horizontal doch bedenken hab, dass der äußere Rand noch einen guten Ton hat.

    Zitat von "nojunk"

    Moritz schreibt vom Beschallen des erste Drittels des Saales, dafür sollte die Kombi UPM/UMS mehr als ausreichend sein, wenn's weiter in die Tiefe gehen soll -> siehe Stephan's Vorschlag :roll:

    ich schrieb ja WENN :P

    die Beste :D :lol:

    wie in allen Galileos sollen die Allpass-Filter "freigegeben" sein - die software machts schon - überprüfen kann ich's erst Ende Januar, wenn unserer kommt. 8)


    Leider wird das Budget nicht für einen Galileo reichen :(
    Interessieren würde mich aber trotzdem, ob in den "kleinen" auch der Allpass zur Verfügung steht :)

    Gruß,
    Moritz

    PS: Ach ja, auch von mir ein gesegnetes, neues Jahr :D

  • thomas mundorf
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    29
    • 6. Januar 2010 um 13:47
    • #14

    Mahlzeit zusammen.

    Der Gallileo 408 kann genau das gleiche wie der Galileo616, nur hat er halt weniger Inputs und Outputs.
    Aber davon mal abgesehen: wofür brauchst Du bei der Kombination UPM mit UMS Allpassfilter?????

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