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Erste Gehversuche mit dem Thema Time Alignment

  • Adiemus
  • 18. Januar 2010 um 16:25
  • stepu
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    • 10. Februar 2010 um 16:49
    • #41

    NEIN - nicht schliessen! War doch nur eine Assoziation, hervorgerufen durch bisher Geschriebenes,
    Langeweile und der doch recht häufigen häufigen Verarztung von Oldie-Kapellen....

    Ich habe da noch eine Frage:
    Ist es eigentlich egal, ob man mit einem Rauschsignal, nem Sweep oder mit Chirp misst? Sweep und Chirp sind doch dasselbe.
    Wichtig ist doch, das das Messsystem Sinussignale zugeführt bekommt, um eine FFT berechnen zu können.
    Oder muss man bei verschiedenen Messsignalen auf bestimmte Messeinstellungen bei Fensterung etc. verschiedenes beachten?


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • mattias bost
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    • 11. Februar 2010 um 11:59
    • #42

    Hallo Fabian,

    du hast geschrieben:

    Zitat

    denn die sprungantwort ist lediglich die zeitlich integrierte impulsantwort. die sprungantwort eines dirac-impulses sieht demnach aus wie ein sägezahn.

    Hmm, bin ich nicht so ganz mit einverstanden. Der erste Teil geht ok, aber die "sprungantwort" eines dirac-impulses (Amplitude unendlich groß und Zeit unendlich klein) ergibt als Sprungantwort doch keinen Sägezahn sondern das, was man als Anregung der Sprungantwort (unter selbigem Begriff) kennt, einen Übergang von 0 nach 1 mit unendlich 0 vorher und unendlich 1 danach.

    Grüße
    Mattias

  • tufkaklto
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    • 11. Februar 2010 um 18:09
    • #43

    Hatt aber genauso wie die lustigen Beiträge nichts mit dem Time Alignment von PA's zu tun.

    Das Thema ist interessant und ich denke, es wäre zu schade, wenn man da komplett OT geht.

    Mich interessiert eine Sprungantwort beim einmessen einer PA Anlage nicht.

    Und ob jemand Sweep, Rauschen oder Musik nimmt, ist auch eine Geschmackssache.
    Wobei schon stimmt, das mit Sweep gut geht und schnell ist.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • wora
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    • 11. Februar 2010 um 18:24
    • #44

    die vor- und nachteile von sweep- und mls-messungen wurden hier doch schonmal diskutiert.
    natürlich im messtechnik-brett.
    ich denke, die beiden methoden geben sich beim ermitteln der phasenlage nicht so viel. ich bitte um berichtigung, falls ich falsch liegen sollte.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Februar 2010 um 20:10
    • #45
    Zitat von "klauston"

    Und ob jemand Sweep, Rauschen oder Musik nimmt, ist auch eine Geschmackssache.


    Nein, keine Geschmackssache - das ist eine Glaubensfrage ...
    Es gab hier doch mal den legendären Thread, wo Swen Müller und Sound-Klinik über Sinn und Unsinn von Sinus und MLS schwadronierten. Kann den über die Suche nicht mehr finden. Hat den Link noch jemand?!

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • 00Schneider
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    • 11. Februar 2010 um 20:53
    • #46

    Dat da? http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?&t=20565

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Februar 2010 um 22:36
    • #47

    Oh ja, den meinte ich. Trapped today, trapped tomorrow ...

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 12. Februar 2010 um 11:58
    • #48
    Zitat von "mattias bost"

    aber die "sprungantwort" eines dirac-impulses (Amplitude unendlich groß und Zeit unendlich klein) ergibt als Sprungantwort doch keinen Sägezahn sondern das, was man als Anregung der Sprungantwort (unter selbigem Begriff) kennt, einen Übergang von 0 nach 1 mit unendlich 0 vorher und unendlich 1 danach.

    hi mattias,

    das war hauptsächlich illustrativ gemeint. korrekt ist es so wie von dir beschrieben. weitere grafiken und hintergründe hierzu gerne im thread, sofern gewünscht.

    nebenbei gefragt: was ist denn eigentlich der unterschied zwischen sweep und chirp?

  • stepu
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    • 12. Februar 2010 um 12:09
    • #49

    Nach wikipedia nichts - zwei Bezeichnungen für dass alte deutsche Wörtchen "Wobbeln".


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • wora
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    • 13. Februar 2010 um 11:12
    • #50

    mit "chirp" sind sehr kurze sweeps oder wobbeldurchgänge gemeint.
    das hört sich dann ein bisschen an wie vogelgebrüll ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 13. Februar 2010 um 11:34
    • #51

    moin,

    diese begriffliche trennung ist mir auch nicht klar. wolfgang ahnert et al machen hier ebenfalls keinen unterschied:
    http://books.google.de/books?id=xQpfG6Et1gQC&pg=PA122&lpg=PA122&dq=sweep+chirp&source=bl&ots=B1wE9nAGzm&sig=x1gd4Q0aHEXNMwuzLm0TwRJ65lA&hl=de&ei=RXx2S-iBGqKemAPAiNSbCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CBwQ6AEwBDgK#v=onepage&q=sweep%20chirp&f=false
    wichtiger scheint mir da doch, die energieverteilung zu benennen - hier "weiß" bei linearen und "pink" bei log. sweeps.
    die gewichteten sweeps (z.b. in systune schon voreingestellt) finde ich sehr sinnvoll. kann man sich natürlich auch selbst erstellen.

  • wikinger
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    • 22. März 2010 um 22:36
    • #52

    Hallo Leute!

    Grundsätzlich stellt sich mir die Frage: Was kann ein solches Mess-System und was nicht? Viele haben völlig falsche Vorstellungen.

    Man kann ein schlechtes System nicht besser klingen lassen! Weichenbedingte Fgang einbrüche bringt man mit dem besten EQ nicht weg! Stehende Wellen kann man zwar sehen, aber weg bringt man die nicht. Man kann höchstens in den betreffenden Frequenzen energie wegnehmen!

    Trotzdem ist meine Mess-Software zu einem wichtigen Werkzeug geworden (Ich bin ein bekennender Systune-Fetischist :wink: )

    Sehr wichtig ist Routine beim messen den diese verkürzt enorm die Arbeit! Wie schon erwähnt ist dabei eine gute Vorabplanung auch sehr hilfreich! Im Hinterkopf auch immer die Frage haben, "ist die Messung möglich, können die Werte stimmen?"

    Ich gehe eigentlich immer grob wie folgt vor: (Ich versuche das jetzt mal ganz einfach zu erklären)

    Zuerst wird jede Einzelne Box sep. gemessen und die Messung gespeichert. So kann man den Fgang UND polarität jeder Box vergleichen. danach jede box entzerren. Dann werden die Lautstärkeverhältnisse zueinander definiert. Sub - Top - Near - Delay usw! Jetzt mache ich das Aligment zu den Tops zu Near usw. Referenzpunkt ist hier der Ort an dem beide Boxen gleich Laut sind. Auf diesen Punkt werden die Boxen Zeitlich abgeglichen. Werden die Pegel nach der Messung verändert muss erneut gemessen werden weil sich dadurch der Messpunkt ändert und unschöne Kammfiltereffekte auftreten!

    Am Schluss wird dann die akustische Trennfrequenz zu den Subs ermittelt und im Übernahmeberich die Phase abgeglichen. Bei mir Vorzugsweise am FoHplatz. (Ich alter EGO) Man muss sich aber auch bewusst sein... Auch eine Messung wird immer ein Kompromiss sein!

    Wenn ich einen Knecht abdelegieren kann der mit dem Messmikro rumrennt, dann geht das eigentlich razfaz! Ach ja, ich messe vorzugweise mit einem Pinksweep von wegen Crestfaktor!

    Grüsse WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

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