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System mit 10 Funkstrecken (nur Ansteckmics)

  • Bene
  • 18. Januar 2010 um 20:39
  • Bene
    Beiträge
    41
    • 18. Januar 2010 um 20:39
    • #1

    Hallo,

    ich suche derzeit Informationen und Erfahrungen über ein Funkstreckensystem mit 10 Taschensendern, mit dem "kleinere" Theateraufführungen bestritten werden können.
    Preislich könnte der Rahmen im Bereich von 6000€ liegen.
    Ein interessantes System habe ich bei AKG gefunden mit dem Namen WMS450 MultiChannel System.
    http://www.akg.com/mediendatenbank2/psfile/datei/98/WMS450_Sch47bc4584b78fc.pdf?pid=1029&id=1029&nodeid=2&_language=EN

    Meine Frage ist, ob jemand mit diesem System eine etwas größere Anlage aufgebaut hat und Erfahrung sammeln konnte?
    Mit einer groben Hochrechnung musste man hierbei auch bei ca. 6000€ rauskommen.
    Gibt es vielleicht noch andere vergleichbare Systeme.
    Der Einsatzzweck sind kleinere Theateraufführungen in Turnhallen. Also keine großen Entfernungen usw.

    Ich bedanke mich jetzt schon für jeden produktiven Beitrag :)
    Schreibt einfach drauf los :)

    Gruß Bene

  • Nemesis
    Beiträge
    102
    • 19. Januar 2010 um 00:42
    • #2

    Mit ein paar gebrauchten Sennheiser Evolution Wireless G2 Systemen dürftest du genau richtig liegen, sowohl von der qualitativen wie der finanziellen Seite gesehen. Läuft in der Größenordnung problemlos.

  • tobias kammerer
    Verifiziert
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    1
    • 20. Januar 2010 um 00:58
    • #3

    Generell geht sowas noch günstiger und durchaus auch zuverlässig, z.B. mit:
    - Pronomic UBF-102
    - Diverse JTS Systeme
    - Ih glaube auch LD Systems hat sowas, da habe ich aber keine Praxiserfahrung.
    Die Vorgänger AKG Strecken (WMS-400) hatten diverse argen probleme, was sich bei mir sehr im kopf eingebrannt hat. Aber ich muß fairerweise sagen, dass mir kein Problem mit den 450ern bekannt ist. Davon habe ich aber nur wenige in betrieb, weshalb mir der praktische Erfahrungswert mit größeren Anlagen fehlt. Natürlich ist die Sennheiser Variante über jeden Zweifel erhaben. Das könnte man sich gebraucht durchaus überlegen. Generell werden diese Systeme alle ein wenig unzuverlässig, wenn man keine Antennensplitter und abgesetzte Antennen benutzt. Das würde ich dringend mit in die Kalkulation einbeziehen. Der derzeit günstigste Splitter, den ich empfehlen kann, ist der JTS (wurde offenbar auch schonmal als "Fame" vermarktet). Da gab es letztens einen Thread, mit dem Fazit, daß der Käufer den JTS an Sennheiser anlagen betreibt und sehr zufrieden ist. Das entspricht auch meiner Erfahrung. Bei 10 Geräten benötigst Du leider schon 3 Splitter. Als Headsets für pronomic oder JTS empfehlen sich die Monacor HSE 150 A/SK, die wurden auch schon oft positiv diskutiert. Lediglich die Langlebigkeit dieser headsets läßt ein wenig zu Wünschen übrig, was man bei ca 60,- Euro pro teil aber verkraften kann.
    Bei Pronomic kostet eine Anlage ca:
    10x 190,- Euro Grundgerät = 1900,-
    10x Monacor Mikro etwa 60,- Euro = 600,-
    3x Splitter kostet ca 450,- Euro= 1350,-
    10x jeder Kabelsatz für die Antennenadapter... kostet nochmal 30,- Euro = 300,-
    2x JTS Aktivantenne ca 170,- Euro = 340,-

    Macht gesamt 4490,- Euro

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • simonstpauli
    Profi
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    • 20. Januar 2010 um 01:23
    • #4

    Ich würde auf ein möglichst frequenzagiles Empfängersystem achten, also auf viele wählbare Frequenzen, um in den nächsten Jahren so flexibel wie möglich zu sein.

    Interessant ist auch die Frage: in welchen Gegenden sollen die Strecken denn betrieben werden? Großstadt, Stadt, Kleinstadt, Land? Das entscheidet nach den letzten Regulierungsinformationen über die Länge der Nutzbarkeit.
    Auf dem Land bei wenig Aktionsradius kann sich eine Lizensierung im UHF-Bereich unterhalb des allgemein zugeteilten Bereiches mit gebrauchten Strecken aus den USA durchaus lohnen. Dort sind gerade etliche Geräte im Frequenzbereich ab 700 MHz zu Edelschrott geworden und die lizensierten Frequenzen sind durch die Regulierung ziemlich exclusiv. Dann kann man auch wieder Strecken mit weniger wählbaren Frequenzen wählen. Das ist nur einmal ein kleines Puzzelspiel mit potentiellen Geräten und der BNetzA-Aussenstelle. Wie gesagt, es kann sich lohnen, wenn man nicht zu weitläufig unterwegs ist.

    In dem Preisbereich kenne ich außer gebrauchten Sennheiser-Strecken keine Alternativen. Diese kann ich empfehlen, 10 Strecken sind bei wenig Verkehr kein Problem.

    Bei Splittern ist die Marke egal, es kommt nur auf die technischen Daten an.

    Die Zusammenfassung im verlinkten AKG-Dokument ist ziemlich gut.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Bene
    Beiträge
    41
    • 24. Januar 2010 um 23:05
    • #5

    Hallo,
    erstmal vielen Dank für die interessanten Beiträge.

    Nachdem ich mich jetzt etwas durch die verschiedenen Seiten und Produkte durchgeklickt habe, ist doch die ein oder andere Frage hängen geblieben.

    Solch ein System ist natürlich auf lange Sicht hin geplant. Auch hier im Forum wurde schon viel über die verschiedenen Frequenzbänder geschrieben. Gibt es ein Band, dass "zukunftssicher" ist - sprich z.B. die nächsten 10 Jahre weiterhin genutzt werden kann. Welches Band würdet ihr mir empfehlen?!

    Interessante PDFs habe ich auf der Seite der Bundesnetzangentur gefunden:
    http://www.bundesnetzagentur.de/enid/845bcfcc0…ilungen_9u.html

    Bei Thomann gibt es viele Systeme in zwei verschiedenen Ausführungen was die Frequenzbänder betrifft.
    Z.B. auch bei den Sennheiser EW100 - hier gibt es auf der Homepage von Sennheiser z.B Frequenztabellen zu verschiedenen Frequenzbänder.
    Das sieht auf den ersten Blick so aus, als könnte das System in jedem Band eingesetzt werden. Aber warum bietet dann Thomann nur Systeme mit "selektiertem" (also nur einem) Frequenzband an. Lassen sich die Systeme vielleicht vom Hersteller auf ein anderes Frequenzband umkonfigurieren? (Interessant für die Zukunft?). Oder kann somit z.B. Sennheiser verschiedene Richtlinien unterschiedlicher Länder abdecken, indem sie die Produkt unterschiedlich bauen können.

    Also allgemein gibt es in dieser Hinsicht noch einige Unklarheiten.
    Ich freue mich auf weitere Antworten und Beiträge, die auch gerne über meine Fragen hinausgehen dürfen ;)
    Vielen Dank
    Gruß Bene

  • tufkamar
    Gast
    • 25. Januar 2010 um 11:28
    • #6

    Zukunftssicher gibt's gerade gar nicht. Und für die nächsten 10 Jahre auch nicht. Da ab spätestens 2015 die aktuell zu verwendenden Bereiche neu vergeben sind und daher entweder nicht mehr benutzt werden dürfen oder falls (teilweise) doch noch, keine Betriebssicherheit gegeben ist.

    Neue Technologien oder Frequenzbereich gibt's noch nicht (zumindest für Otto-Normal-Beschaller verfügbar). Daher würde ich ernsthaft überlegen, ob es sich jetzt noch lohnt, diesen Betrag aktuell zu investieren...

  • simonstpauli
    Profi
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    • 25. Januar 2010 um 12:07
    • #7
    Zitat von "Bene"

    Hallo,
    erstmal vielen Dank für die interessanten Beiträge.

    Nachdem ich mich jetzt etwas durch die verschiedenen Seiten und Produkte durchgeklickt habe, ist doch die ein oder andere Frage hängen geblieben.

    Solch ein System ist natürlich auf lange Sicht hin geplant. Auch hier im Forum wurde schon viel über die verschiedenen Frequenzbänder geschrieben. Gibt es ein Band, dass "zukunftssicher" ist - sprich z.B. die nächsten 10 Jahre weiterhin genutzt werden kann. Welches Band würdet ihr mir empfehlen?!

    Interessante PDFs habe ich auf der Seite der Bundesnetzangentur gefunden:
    http://www.bundesnetzagentur.de/enid/845bcfcc0…ilungen_9u.html

    Bei Thomann gibt es viele Systeme in zwei verschiedenen Ausführungen was die Frequenzbänder betrifft.
    Z.B. auch bei den Sennheiser EW100 - hier gibt es auf der Homepage von Sennheiser z.B Frequenztabellen zu verschiedenen Frequenzbänder.
    Das sieht auf den ersten Blick so aus, als könnte das System in jedem Band eingesetzt werden. Aber warum bietet dann Thomann nur Systeme mit "selektiertem" (also nur einem) Frequenzband an. Lassen sich die Systeme vielleicht vom Hersteller auf ein anderes Frequenzband umkonfigurieren? (Interessant für die Zukunft?). Oder kann somit z.B. Sennheiser verschiedene Richtlinien unterschiedlicher Länder abdecken, indem sie die Produkt unterschiedlich bauen können.

    Also allgemein gibt es in dieser Hinsicht noch einige Unklarheiten.
    Ich freue mich auf weitere Antworten und Beiträge, die auch gerne über meine Fragen hinausgehen dürfen ;)
    Vielen Dank
    Gruß Bene

    Alles anzeigen


    Also:

    zunächst einmal, es haben sich 6 Interessenten für die "Digitale Dividende" beworben, damit kommt es zu einer Versteigerung und sehr wahrscheinlich auch zu einer Nutzung der Frequenzen ab 790MHz.
    Ebenfalls wahrscheinlich wird diese Nutzung zunächst verstärkt im ländlichen Bereich für Störungen sorgen (noch während wir offiziell Sekundärnutzer sind).
    Sehr wahrscheinlich wird die Sekundärnutzung ab 2016 mit Auslaufen der Allgemeinzuteilung passé sein.

    Zukunftssicher ist im Moment nur Kabel, so hart wie es klingt. Oder teure Lösungen mit hohen Schaltbandbreiten und das Hoffen auf eine baldige Entscheidung in Richtung Ausweichfrequenzen im UHF-Bereich unter 790MHz. Damit meine ich lokal zu lizensierende Ausweichfrequenzen. Im GHz-Bereich wird fleißig geforscht, die real erzielbaren Reichweiten sind mir noch nicht bekannt, werden aber geringer als bei 800MHz liegen (müssen), es sei denn, jemand kommt auf eine schlaue digitale Lösung (dann mit um die 3ms Latenz, geschätzt)

    Das Frequenzband einer analogen UHF-Funkstrecke zu ändern ist so kostenintensiv, daß im Falle günstiger Strecken diese kostengünstiger weggeworfen werden können als umgerüstet. Wohl aber kann es Tauschaktionen und Rabatte geben wie in den USA.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tobias kammerer
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    1
    • 25. Januar 2010 um 12:48
    • #8

    Hallo,

    das Band 863 MHz bis 865 MHz ist noch am sichersten, reicht aber nur für wenige Kanäle (ca 3 bis 4) (auf denen auch sehr viele funken). Es ist wirklich so, daß eine bezahlbare Anlage nicht universell einsetzbar ist. Die Sennheiser EW z.B. können immer nur einen bestimmten Abschnitt je Ausführung benutzen.
    Es bleibt somit eigentlich nur, so zu kaufen, daß der Invest sich bereits vor 2015 rechnet.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • simonstpauli
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    • 25. Januar 2010 um 13:11
    • #9
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo,

    das Band 863 MHz bis 865 MHz ist noch am sichersten, reicht aber nur für wenige Kanäle (ca 3 bis 4) (auf denen auch sehr viele funken). Es ist wirklich so, daß eine bezahlbare Anlage nicht universell einsetzbar ist. Die Sennheiser EW z.B. können immer nur einen bestimmten Abschnitt je Ausführung benutzen.
    Es bleibt somit eigentlich nur, so zu kaufen, daß der Invest sich bereits vor 2015 rechnet.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer


    ...oder halt schon früher. Denn ab 2010 sollen schon Funk-Internetzugänge auf der Digitalen Dividende realisiert werden. Das erscheint mir technisch möglich, wenn die Versteigerung schnell und unangefochten durchgezogen wird.

    Zurückhaltend rate ich eine Investition je nach örtlichem Umfeld auf eine Nutzung bis 2010 bis 2014 auszulegen. Also z.B. in Großstädten mit relativ leerem Spektrum 790-814 / 838-862: 2014, plattes Land mit aktiven Test-Basisstationen des Mobilfunks: Finger weg.
    In diesen offiziell unterversorgten Gegenden wird zuerst digital gefunkt, dort also Finger weg:
    http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/17376.pdf

    Dazwischen ist es schwer zu sagen.

    Das ISM-Band ist nur zu gebrauchen, wenn sicherzustellen ist, daß es keine weiteren Nutzer in der Gegend gibt. Für die Zukunft heisse das: wenn z.B. ein Hersteller auf die Idee kommt einen iPod-drahtlos-Kopfhörer auf diesem Frequenzband herauszubringen sieht es düster aus.
    Ich zitiere mal die BNetzA/RegTP/Post, Allgemeinzuteilung ISM863:

    Zitat

    Die oben genannten Frequenzbereiche werden auch für andere Funkanwendungen wie z.B.
    drahtlose Audio - Anwendungen genutzt. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und
    Post (Reg TP) übernimmt keine Gewähr für eine Mindestqualität oder Störungsfreiheit des Funkverkehrs.
    Ein Schutz vor Beeinträchtigungen durch andere bestimmungsgemäße Frequenznutzungen
    kann nicht gewährleistet werden. Insbesondere sind bei gemeinschaftlicher Frequenznutzung
    gegenseitige Beeinträchtigungen von drahtlosen Mikrofonen nicht auszuschließen und
    hinzunehmen.

    Alles anzeigen

    Relativ zukunftssicher sind örtlich begrenzte Frequenzen im UHF-Bereich unter 790MHz, da hier die BNetzA reguliert.

    Interessant ist immer noch meine Frage nach dem "wo". Davon hängt vieles ab.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Bene
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    41
    • 25. Januar 2010 um 14:48
    • #10

    Hallo,

    Vielen Dank für die weiteren Beiträge.
    Das gibt mir jetzt irgendwie zu Denken :roll:

    Zitat

    Interessant ist immer noch meine Frage nach dem "wo". Davon hängt vieles ab.

    Ja, es würde sich ausschließlich um Theatergruppen in ländlicheren Dörfern handeln.

    Gruß Bene

  • simonstpauli
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    6.590
    • 25. Januar 2010 um 15:04
    • #11
    Zitat von "Bene"

    Hallo,

    Vielen Dank für die weiteren Beiträge.
    Das gibt mir jetzt irgendwie zu Denken :roll:


    Ja, es würde sich ausschließlich um Theatergruppen in ländlicheren Dörfern handeln.

    Gruß Bene


    Wenn es in allen Dörfern DSL gibt sieht es gut aus im allgemein zugeteilten Bereich (790-862).
    Davon ist aber kaum auszugehen, schau mal in die Liste von meinem letzten Beitrag. Wenn eine der unterversorgten Gemeinden in der Nähe eines Deiner Einsatzorte liegt ist Vorsicht geboten.

    Wenn das Einsatzgebiet regional begrenzt ist würde ich zur Lizensierungs-Lösung raten. Also mit der Behörde zusammensetzen, Frequenzen finden, die sowohl lizensierbar als auch technisch machbar sind und dieses bei 10 Strecken definitiv bezahlbare, gute Gefühl genießen. Das sind im ersten Jahr ca. 250 Euro, danach unter 100 Euro pro Jahr. Dafür müssen die Funkstrecken nicht ganz so frequenzagil sein, 10 Frequenzen und 10 Ausweichfrequenzen die aufeinander abgestimmt sind, reichen aus.

    Wenn Du noch warten kannst - es steht eine Entscheidung der BNetzA zum Thema "Touring-Lizenz" aus, die Lizensierung wird möglicherweise vereinfacht und/oder günstiger. Genaueres kann man erst sagen, wenn offizielle Statements dazu abgegeben werden.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • kalaus
    Profi
    Beiträge
    185
    • 25. Januar 2010 um 22:46
    • #12

    hallo christian,
    meiner ansicht nach ist die momentan offizielle aussage, dass erstmal laendliche gebiete mit breitbandzugang versorgt werden sollen, auch mit etwas vorsicht zu geniessen: die mobilfunkanbieter investieren hier ja nicht aus karitativen zwecken (nen vermutlich erklecklich grossen haufen) kohle, sondern sie wollen mit diesen frequenzen geld verdienen. wenn die also die wahl haben, nen einsamen bauernhof in mecklenburg vorpommern oder nen stadtteil von paderborn (gut, vielleicht jetzt nicht DIE metropole :D ) mit dem netzzugang zu begluecken, ist - so denke ich - absehbar, wo sie zuerst auftauchen.
    generell gebe ich dir vollkommen recht: der einzig halbwegs zukunftssichere loesungsansatz ist derzeit, sich mit den jungs und maedels der oertlichen BNetzA zusammenzusetzen und zu reden - (oder wysicom zu kaufen, das budget koennte knapp fuer einen kanal reichen 8) )
    viele gruesse,
    klaus

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