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iLive-T und Echtzeit-Effekte (Plugins)

  • tonzwerg
  • 20. Januar 2010 um 15:04
  • tonzwerg
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    • 20. Januar 2010 um 15:04
    • #1

    Hallo, Gemeinde,
    die Erweiterung meiner iLive-T mit einer MADI-Karte steht ins Haus. Angedacht ist, einen separaten Rechner entweder am FOH oder am MixRack (dann per Remote Desktop gesteuert) als Audiorechner zum Recorden parat zu haben, mit einer RME Madiface drin. Jetzt bietet es sich ja an, ungenutzte MADI-Kanäle als in/out für Inserts zu benutzen und damit in einer geeigneten DAW-Umgebung wie Cubase oder Logic auch Plugins zu benutzen.
    Folgende Fragen drängen sich mir auf:
    1. Wer weiß was über die Latenzen im System? Das ist ja sicher auch von den verschiedenen Plugins abhängig.
    2. Bei Logic Studio gibts ja Main Stage dazu, das ist ja quasi schon genau so eine Echtzeit Effect-Plugin Umgebung. Würde halt einen Mac als rechner voraussetzen, was die Sache natürlich wieder teurer macht :( Wer kennt sich aus, ob das auch mit Windows-Programmen geht?
    3. Theoretisch sollte es ja möglich sein, einen solchen Sequenzer einerseits zum Recording und gleichzeitig über die verschiedenen Monitoring-Optionen als Effektmaschine zu benutzen...Ist vermutlich auch wieder mit Latenzen verbunden.

    Fragen über Fragen...

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • audiobo
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    • 20. Januar 2010 um 21:41
    • #2

    zu 1. Ich denke mal, die Madi-Schnittstelle an sich wird keine relevanten Latenzen produzieren, vllt. 2-3 Samples oder so. Bei einer solchen Nummer ist prinzipiell der Rechner und das verwendete Interface der Knackpunkt - und genau dürftest du mit dem Madiface sehr weit vorne liegen :D.

    Ich kann mit meinem T60 (1,83GHz DualCore) mit Digiface ganz locker bei 64Samples Latenz (1,5ms bei 44,1kHz) + AD/DA-Wandlung und ein paar netten PlugIns mit der Klampfe zocken, ohne mich irgendwie durch Latenzen gestört zu fühlen, was normalerweise immer sehr schnell der Fall war.

    Bei den PlugIns gibt es grosse Unterschiede in der Latenz. Viele haben so 3-4 Samples Durchlaufzeit, Vorsicht ist prinzipiell geboten bei solchen Sachen wie Phasenlinearen EQs, Pitchshifter und Oversampling-Algorithmen ("Oversampling", "High Quality", etc.)


    2. Es gibt div. VST-Standalone-Programme für Win, schau mal bei kvraudio.com

    3. Ausprobieren ;)

  • tonzwerg
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    • 20. Januar 2010 um 22:21
    • #3

    ja, inzwischen habe ich auch herausgefunden, dass das nadelöhr wohl eher die verwendetetn plugins sind, weniger die hardware. der sogenannte "low latency" modus von logic studio scheint sich wohl auch nur darauf zu beschränken, plugins mit einer latenz von mehr als 4 (oder so) ms einfach abzuschalten. toll!
    naja. die hardware kette scheint mit madiface und der a&h karte wohl wirklich schnell zu sein. fragt sich nur, wie stabil das recording noch läuft, wenn man an den effekten rumschraubt.

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    -- Douglas Adams

  • Wurst Werner
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    • 21. Januar 2010 um 12:53
    • #4

    RME Madiface is super. Bis auf die behinderte Expressbus Karte bei Laptops, die sich nicht verriegeln lässt. Das ist aber kein Problem von RME, sondern der Schnittstelle ansich. Es gibt jede Menge PlugIns, die gar keine Latenzen verursachen. Ein Beispiel: http://www.wavesupport.net/content.aspx?id=2213
    Wie AudioBo schon sagte, mit einem halbwegs ordentlichen Rechner sollte sehr gut möglich sein.

    LG
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • audiobo
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    • 21. Januar 2010 um 19:44
    • #5
    Zitat von "Wurst Werner"

    RME Madiface is super. Bis auf die behinderte Expressbus Karte bei Laptops, die sich nicht verriegeln lässt.

    Ich habe gehört, die offizielle Empfehlung von RME zu dem Thema lautet, die Karte mit Gaffa am Laptop zu fixieren. :D

  • wora
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    • 22. Januar 2010 um 19:27
    • #6

    womit mal wieder bewiesen wäre das sich alles in unserer branche ändert, ausser die anwendungen für gaffa ;)

    ich habe bereits eine MADi karte für das iLive, der nächste schritt ist das interface für den rechner.
    es gibt da zwei gute lösungen:
    - das MADIFACE mit der erwähnten einschubkarte für laptop
    - die Hammerfall PCI karte für einen (19") rechner.
    beide von RME

    nun bin ich echt am grübeln.
    einen "alten" rechner im 19" gehäuse könnte ich aus vorhandenen brocken zusammenbauen (2GHz dualcore).
    der vorteil wäre hier: da kommen dann keine anderen programme drauf, das bleibt quasi eine stand-alone lösung fürs recording.
    ein passendes laptop müsste ich mir aber erst kaufen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonzwerg
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    • 22. Januar 2010 um 19:32
    • #7

    aus den oben erwähnten "wackel"gründen kommt eine laptop lösung für mich nicht in frage. das gibt bei mir einen richtigen audio-rechner, 19"-gehäuse, pcie karte rein, fertig. 2-3 fette schnelle platten rein, darauf wird aufgenommen, im lager werden die daten dann auf externe platten gezogen zur weiterverwendung. wobei jetzt immer noch nicht geklärt ist, wie sich so eine pc-lösung beim einsatz von echtzeit plugins schlägt. auf nem mac pro hab ich gestern mal ein paar sahen ausprobiert, das geht mit logic schon ganz gut.

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    -- Douglas Adams

  • simonstpauli
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    • 22. Januar 2010 um 19:36
    • #8

    wora:

    Ein 19"-Rechner scheint die bessere Lösung zu sein, nur wie löst Du die Steuerung? Remote Desktop? Der Rechner könnte doch gleichzeitig als Editor-Host dienen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 22. Januar 2010 um 20:16
    • #9

    simonstpauli:
    das geht dann nur über remote desktop - und an die lösung mit dem editor-host hab ich natürlich auch schon gedacht ;)
    beim gig kann man den dann auch abschalten, um die recording-software nicht zu behindern... das kommt dann auf einen versuch an.

    tonzwerg:
    wie sich das mit plugins gestaltet, würde mich durchaus auch interessieren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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