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Theoretische Frage zur Auswirkung der Länge bei Line Arrays

  • janos buttgereit
  • 15. Februar 2010 um 17:21
  • skyper
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    • 18. Februar 2010 um 10:07
    • #21

    a) würde ich mal ganz frech sagen, dass die Wellenlänge da irgendwann ins Spiel kommt.
    Kopplung zwischen zwei Quellen funktioniert ja im Groben nur, solange die Zentren
    der Schallerzeuger maximal Größenordnung Lamda/4 ... Lamda/2 auseinanderliegen.
    Wenn man die Banane noch länger macht kann man vielleicht noch Walfische und Elefanten
    ins Fernfeld mit einbeziehen, für den gemeinen Konzertbesucher sollte das aber nicht mehr relevant sein.

    (sonst müsste ja auch mit wachsender Länge bei bisherigen LAs der Hochtonbereich ins nahezu unendliche Anwachsen,
    denn hier ist ja die Frontlinie der Banane schon ein vielfaches der Wellenlänge...)

    b) begrenzt die Physik schon die Länge der Banane - irgendwann reißen die Kabel einfach durch ihr Eigengewicht ab ;)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
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  • wora
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    • 18. Februar 2010 um 11:26
    • #22

    danke, das war viel besser formuliert als meine antworten.
    denn genau das meinte ich (a)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
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    • 18. Februar 2010 um 12:22
    • #23

    Aber bleiben wir doch einfach bei der Realität.

    Es geht ja um Line Arrays.
    Und ich denke, das jeder weiß, was damit in der Umgangssprache gemeint ist.

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  • Jonnytrance
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    • 18. Februar 2010 um 12:33
    • #24

    @all
    bitte liest nochmal wie der Thread heisst.
    Heir geht es um Theorie!
    Klar dass man das im Praxis gar nicht brauch. Aber ich möchte es auch theoretisch wissen.

  • tufkaklto
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    • 18. Februar 2010 um 12:56
    • #25

    Ich dachte, für den Treadstarter wären die praktischen Aspekte relevant.

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  • skyper
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    • 18. Februar 2010 um 12:57
    • #26
    Zitat von "klauston"

    Aber bleiben wir doch einfach bei der Realität.

    Es geht ja um Line Arrays.
    Und ich denke, das jeder weiß, was damit in der Umgangssprache gemeint ist.

    ja, im Regelfall 3 Stck. D&B Q-Serie oder JBL VRX je Seite...


    Sorry, der musste einfach sein :)

    Ich denke mal dass man mit größeren Festivalanordnungen von 12-24 Units je Seite bei
    ordentlichen Kübeln schon recht nahe an der Theorie sein sollte.
    Dr. Heil hat das ja über Jahre hinweg ganz gut hinbekommen,
    bis dann auch alle anderen auf den Zug aufgesprungen sind, und man inzwischen
    die Physik scheinbar auch mit viel kürzeren Arrays überlisten kann.
    Ich erinnere mich noch dunkel an die Berichte zum ersten wirklich großen Einsatz von VDOSC
    anlässlich des Papstbesuches im letzten Jahrtausend, da hat man ja scheinbar
    die Theorie wirklich größtenteils in der Praxis nachweisen können.
    Letztlich hängt eben alles von der betrachteten Wellenlänge,
    dem Abstand der Schallquellen zueinander und der Arraylänge ab.

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  • Volker Holtmeyer
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    • 18. Februar 2010 um 13:15
    • #27
    Zitat von "skyper"

    Letztlich hängt eben alles von der betrachteten Wellenlänge, dem Abstand der Schallquellen zueinander und der Arraylänge ab.

    ... und dem Bündelungsverhalten der einzelnen Wandler. Nur der Vollständigkeit halber.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkamar
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    • 18. Februar 2010 um 13:19
    • #28

    irgendwann im letzen Jahr gab's einen ähnlichen Thread - ich finde ihn gerade nur nicht.

    Ich meine mich aber zu erinnern, und daß dies dort auch mit Mathematik und Physik ein wenig hinterlegt war, daß die "max. sinnvolle Länge" damals mit irgendwas wie 8m angegeben wurde...

    (neben den üblichen Antworten wie "maximal so hoch wie die Halle ist", ...)

  • wora
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    • 18. Februar 2010 um 14:29
    • #29

    bei einer 4m langen linie koppeln sich die chassis noch bis max. 80Hz
    für höhere frequenzen könnte das array dann also auch kürzer ausfallen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mattias bost
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    • 18. Februar 2010 um 16:20
    • #30

    Hallo,

    Zitat

    daß die "max. sinnvolle Länge" damals mit irgendwas wie 8m angegeben wurde

    für welche "sinnvollen Frequenzen"? Wollt ihr den gesamten Frequenzbereich weit werfen, so wird für niedrige Frequenzen ein sehr langes Array notwendig, schnell mal mehr als 20m. Da bei so einem langen Array aber der obere Frequenzbereich entsprechend exterm gebündelt würde, gibts neu Probleme. Will man über den Frequenzbereich gleiche Bündelung haben, so muß die abstrahlende Länge zu hohen Frequenzen hin verkürzt werden, die Verkürzung proportional dem Frequenzzuwachs.

    Zu ganz hohen Frequenzen hin macht "etwas zuviel" Länge wieder Sinn, da die Luft dort übermäßig Pegel schluckt, das leider sehr stark feuchtigkeitsabhängig...

    Ansonsten mal auf der Homepage von Anselm Goertz schauen, da findet sich ein wenig "Formelei", die recht leicht in Excel gegossen werden kann und einen guten ersten Einblick liefert, ohne gleich Matlab oder sowas bemühen zu müssen.

    Grüße
    Mattias

  • wora
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    • 18. Februar 2010 um 16:42
    • #31

    die 8m kommen sicherlich daher, das dann sogar schon 40Hz gerichtet abgestrahlt werden könnte. aber so tief runter läuft fast kein array, deshalb benötigt man eigentlich keine so langen bananen.
    andererseits wird die richtwirkung um so besser, je länger die zeile im verhältnis zur frequenz ist... woraus wir gut erkennen können, das für den hochton schon wenige zentimeter genügen.

    ein anderes thema ist die zu beschallende fläche, will man einen balkon mitbeschallen benötigt man in der regel auch längere arrays. das hat aber vor allem damit zu tun, das der hochton bei "richtigen" linearrays sehr eng abstahlt.

    ich denke die maximal sinnvolle länge wird sich sicher irgendwo deutlich unterhalb von 10m bewegen.
    die mindestlänge ist ja bei manchen beschallern schon mit einem(!) element definiert. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mattias bost
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    • 18. Februar 2010 um 17:02
    • #32

    Hallo,

    Zitat

    8m kommen sicherlich daher, das dann sogar schon 40Hz gerichtet abgestrahlt werden könnte.

    Also ne 8m Line hat bei 40 Hz gar kein Nahfeld, sprich den Bereich, der mit nur 3dB/Entfernungsverdoppelung abfällt. Bei 80Hz kommste mal grad auf 6,5m "Reichweite" des Nahfeldes, sprich nen Witz. Für tiefe Frequenzen werden die Dimensionen schlicht sehr groß, das verhält sich streng gesehen sogar nicht linear zur Frequenz, je niedriger umso eher reißt das Nahfeld ab. Hier mal ne Tabelle für 8m Banane, Übergang Nah- zu Fernfeld (was nicht heißt, daß danach der Schalldruck weg ist!)

    f(Hz)..Entfernung (m)
    20.....kein Nahfeld
    25.....kein Nahfeld
    31,5..kein Nahfeld
    40.....kein Nahfeld
    50.....2,48
    63.....4,38
    80.....6,38
    100....8,52
    125....11,06
    160....14,52
    200....18,39
    250....23,19
    315....29,38
    400....37,43
    500....46,89
    630....59,16
    800....75,19
    1000...94,03

    Grüße
    Mattias

  • wora
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    • 18. Februar 2010 um 17:29
    • #33

    da hast du natürlich recht. die 40Hz haben eine wellenlänge von etwa 8,5m, das war ein klassischer denkfehler.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mike j.
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    • 4. März 2010 um 10:28
    • #34
    Zitat

    ...bis dann auch alle anderen auf den Zug aufgesprungen sind, und man inzwischen
    die Physik scheinbar auch mit viel kürzeren Arrays überlisten kann.

    Dass man die Physik überlisten kann ist neu, das EQing in den Controllern wird nur immer wilder.

    Um zur Länge zurückzukommen. Je länger einen Banane wird, desto tiefer ist die untere Grenzfrequenz, bei der eine Richtwirkung stattfindet. Ein Problem ist dabei aber die physikalische Grenze der unteren Grenzfrequenz der Treibenden Einheiten, sprich Lautsprecher.

    Der Trend geht momentan zu kleinen Linearraykomponenten mit 10" oder 12" (Lo)Mids. Nachteil dieses Trends ist, dass der Subbass dementsprechend hohe Frequenzen spielen muss bzw. zusätzliche Bässe für höhere Frequenzen eingesetz werden.

    Als praxisnahes Beispiel nimmt man ein NEXO GeoS12. Normal wird dieses mit CD18 im Subbass erweitert. Dabei ergibt sich in den LowMids ein Loch, welches nur mit CD12ern "gestopft" werden kann. Wieso? Weil das Array eine Physikalische Untere Grenzfrequenz hat, die durch die Treiber und deren Einbau gegeben ist und nichtmehr durch Länge zu kompensieren ist.

    Das soll heißen: In der Theorie stellt man ein 20m langes Array hin und jeder wird glücklich, da die untere Grenzfrequenz hier ausreichend ist. In der Praxis wird man sicher von vielen verflucht... Da ist die Praxis ein wichtiger Anspekt zu deiner "Theoretischen" Frage.

  • unknown_artist
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    • 4. März 2010 um 10:42
    • #35
    Zitat von "mike j."


    Als praxisnahes Beispiel nimmt man ein NEXO GeoS12. Normal wird dieses mit CD18 im Subbass erweitert. Dabei ergibt sich in den LowMids ein Loch, welches nur mit CD12ern "gestopft" werden kann. Wieso? Weil das Array eine Physikalische Untere Grenzfrequenz hat, die durch die Treiber und deren Einbau gegeben ist und nichtmehr durch Länge zu kompensieren ist.


    Manchmal glaube ich doch das meine Ohren kaputt sind. Also von einer Low Mid Schwäche habe ich beim S1210 ab einer genügenden Anzahl Schachteln pro nichts mitbekommen.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Volker Holtmeyer
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    • 4. März 2010 um 13:40
    • #36

    Ich würde 10" und 12" (heutzutage) auch schon vielmehr zu den größeren Pappen bei Line-Arrays zählen.

    Zitat von "mike j."

    Der Trend geht momentan zu kleinen Linearraykomponenten mit 10" oder 12" (Lo)Mids.

    Der Trend geht eindeutig mehr Richtung 6" oder gar noch kleiner.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 4. März 2010 um 13:58
    • #37

    ich denke dieser trend ist kein trend, sondern eher die logische erweiterung der produktpalette nach unten.
    so gut wie alle hersteller haben ja erstmal ihre grossen arrays gebaut und schoben dann nach und nach kleinere systeme hinterher.
    somit sieht es dann so aus, als ob nur noch kleinere system gefragt würden.
    aber dem ist nicht so, die anderen bereiche sind schon gefüllt, hier wird ja nur noch eine lücke nach unten geschlossen, die vor allem bei sprachübertragungen interessant ist. dafür benötigt man eher selten doppel 15"er linearrays... ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Sound-Klinik
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    • 5. März 2010 um 20:14
    • #38
    Zitat von "wora"

    ich denke dieser trend ist kein trend, sondern eher die logische erweiterung der produktpalette nach unten.


    DAS hast du absolut richtig erkannt und gut auf den Punkt gebracht ... denn: wer* braucht schon Low-Mids oder eine neutrale/ausgewogene Stimmenwiedergabe ?
    Hauptsache es ist BILLIG. :wink:


    *wer heutzutage mit Handy-"Lautsprechern" seine/ihre Musik hört, merkt sowieso nix mehr ... :wink:

  • Jueof
    Verifiziert
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    529
    • 5. März 2010 um 23:26
    • #39

    Hi, liegt das problem nicht eher daran das der mode begriff line array nicht so richtig definiert ist?
    Ist eine bose säule ein line array oder eines aus drei boxen. Sind größer 12 grad öffnungswinkel je element noch hin zu nehmen. Für allein unterhalter gibt es schon 4x3" mit bändchen in dapolito als line array ganze 40cm lang. Letztlich warte ich nur noch auf ein line array für den pc. 5000w pmpo line array power mac os kompatibel als earplug. Plumpe marketing strategie zur füllung eines übersättigten marktsegments und keiner merkt es ...
    Und wahrlich ich sage euch die welt will betrogen sein, sie ist sogar ernsthaft böse wenn man es nicht tut.
    LG

  • simonstpauli
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    • 5. März 2010 um 23:39
    • #40
    Zitat von "Jueof"

    Hi, liegt das problem nicht eher daran das der mode begriff line array nicht so richtig definiert ist?
    Ist eine bose säule ein line array oder eines aus drei boxen. Sind größer 12 grad öffnungswinkel je element noch hin zu nehmen. Für allein unterhalter gibt es schon 4x3" mit bändchen in dapolito als line array ganze 40cm lang. Letztlich warte ich nur noch auf ein line array für den pc. 5000w pmpo line array power mac os kompatibel als earplug. Plumpe marketing strategie zur füllung eines übersättigten marktsegments und keiner merkt es ...
    Und wahrlich ich sage euch die welt will betrogen sein, sie ist sogar ernsthaft böse wenn man es nicht tut.
    LG


    Nun ja, Christian Heil und Marcel Urban haben es versucht mit der Definition, am Anfang war ein Dokument, was auf der AES Convention 1993 vorgestellt wurde
    http://www.aes.org/e-lib/browse.cfm?elib=6864
    dann kam noch Einiges nach, was ich gerade nicht finde. Irgendwo gibt es auch die klassischen L-Acoustics Line Array Principles, ich finde sie gerade nur nicht.
    Schön ist auch die Erklärungsseite von Meyer Sound zu dem Thema:
    http://www.aes.org/e-lib/browse.cfm?elib=6864
    Da wird dann auch erklärt, daß es praktisch kein theoretisches Line Array gibt. Mein Lieblingssatz aus dem Dokument: "In a word - no."

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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