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Hochtontreiber, Flüssigkeitsgekühlt, Gefrierpunkt

  • Sound-Buster
  • 23. Februar 2010 um 22:41
  • Sound-Buster
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    111
    • 23. Februar 2010 um 22:41
    • #1

    Hallo zusammen,

    eine allg. Frage: Welche Flüssigkeit verwenden Hersteller in den Hochtontreibern (sofern es
    sich um flüssigkeitsgekühlte Hochtöner handelt) und ab welcher Minustemperatur wird es
    für einen solchen Speaker kritisch? (Der Speaker ist nicht im Betrieb).

    Danke für jeden Tipp.

    Soundbuster

  • tufkaklto
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    • 23. Februar 2010 um 23:15
    • #2

    Ich kenn nur ölgekühlte/bedämpfte ( ob die jetzt kühlen oder was anderes machen, weiß ich nicht )

    Hatte da schon einige Winter Open Airs in den Bergen, und noch nie Probleme.
    Wobei ich, wenn es geht, die normal mit ganz leisem rauschen spielen lasse, das sie sich leicht bewegen.

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 23. Februar 2010 um 23:35
    • #3

    ...sicher, dass nicht von ferrofluid die rede ist?

  • matthias falke
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    • 24. Februar 2010 um 05:41
    • #4
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    sicher, dass nicht von ferrofluid die rede ist?


    Wird das Zeug auch im PA Bereich verwendet? Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben das der Wirkungsgrad darunter leidet.

  • tufkawila
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    • 24. Februar 2010 um 07:32
    • #5

    Ich denke auch das er Ferrofluid meint.
    Nexo hat früher in den alten Systemen fast alle Treiber mit dieser Flüssigkeit versehen.
    Man bekam damals beim Tausch einer Membrane immer ein kleines Fläschen dabei.
    Ich war immer faszinierd wie diese Flüssigkeit sich von Geisterhand automatisch um den Luftspalt
    verteilte, sie blieb immer schön am Rande, da tropft nix. Anscheinend verdunstet diese Flüssigkeit bei
    sehr hohen Temperaturen.
    Mittlerweile hört man kaum noch was über diese Chemie :D

  • tufkaklto
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    • 24. Februar 2010 um 08:33
    • #6

    Ich weiß nur, das kaputte Treiber nach verbranntem Öl riechen.

    Ich hab jetzt nie eine genaue Analyse gemacht, da mich persönlich der Bau von Speakern nicht interresiert.
    Tönen muß es. :D

    Ich habe wenn dann den Vertrieb oder Hersteller gefragt, von daher bekam ich die Antwort ÖL.
    Wenn das eine Falschaussage von denen war, kann schon sein, wie gesagt, ich hab es nie nachgeprüft.

    Aber mir ist im Winter noch nie was eingefroren, und immer rannten die Anlagen auch nicht , und ich kenne Ölgeruch, wenn es zu heiß wird.
    Das riecht so.

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 24. Februar 2010 um 10:51
    • #7
    Zitat von "klauston"

    Ich weiß nur, das kaputte Treiber nach verbranntem Öl riechen.

    Ich hab jetzt nie eine genaue Analyse gemacht, da mich persönlich der Bau von Speakern nicht interresiert.
    Tönen muß es. :D

    Ich habe wenn dann den Vertrieb oder Hersteller gefragt, von daher bekam ich die Antwort ÖL.
    Wenn das eine Falschaussage von denen war, kann schon sein, wie gesagt, ich hab es nie nachgeprüft.

    Aber mir ist im Winter noch nie was eingefroren, und immer rannten die Anlagen auch nicht , und ich kenne Ölgeruch, wenn es zu heiß wird.
    Das riecht so.

    sofern es keine magnetische flüssigkeit ist, hätte diese auch keinen grund, überhaupt im treiber zu verbleiben. wie man leicht nachvollziehen kann, sind hochtontreiber nicht "luftdicht", andernfalls gäbe es ja keine schallaustrittsöffnungen.
    "öl" macht daher, von der entzündlichkeit mal abgesehen, wenig sinn.

  • FF
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    • 24. Februar 2010 um 11:07
    • #8
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    wie man leicht nachvollziehen kann, sind hochtontreiber nicht "luftdicht", andernfalls gäbe es ja keine schallaustrittsöffnungen.


    :?: Luftspalt und Schwingspule sitzen doch hinter der Membran auf der Seite des geschlossenen Volumens...

    Gruß FF

  • audiobo
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    • 24. Februar 2010 um 12:20
    • #9

    meines Wissens nach ist Ferrofluid eine sehr ölige Flüssigkeit, die aber auch schön am Material haften bleibt wirkt. Die Auswirkung auf den Wirkungsgrad ist da, aber gering genug, überhitzte Treiber werden auch leiser bevor sie kaputtgehen :wink: Probleme bei Kälte gibt es eigentlich keine.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 24. Februar 2010 um 12:39
    • #10
    Zitat von "FF"


    :?: Luftspalt und Schwingspule sitzen doch hinter der Membran auf der Seite des geschlossenen Volumens...

    Gruß FF

    ich bezog mich auf die dem phaseplug zugewandte seite des luftspalts, also quasi die "innenseite", wenn man von oben auf den treiber schaut. dort befände sich ja, wenn man die schwingeinheit einführt, ebenso "flüssigkeit", die dann über den phaseplug ablaufen könnte - wenn sie "flüssig" wäre.

  • siedfleisch
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    • 24. Februar 2010 um 15:28
    • #11

    Bevor weiter gerätselt wird:
    Ferrofluid ist, wie der Name schön impliziert, eine Flüssigkeit in der sich ferromagnetische Partikel befinden. Basis sind Öle verschiedener Viskositäten, in den 80ern gab es zumindest 2 Sorten, von uns einfach "Dickes" und "Dünnes" genannt. ;)

    Zitat von "audiobo"

    meines Wissens nach ist Ferrofluid eine sehr ölige Flüssigkeit, die aber auch schön am Material haften bleibt

    Das Fluid wird durch das Magnetfeld im Luftspalt gehalten, beim Auseinanderbauen bleibt aber immer ein Teil an der Schwingspule haften.

    Zitat von "audiobo"

    Die Auswirkung auf den Wirkungsgrad ist da, aber gering genug

    Es gibt natürlich eine gewünschte Reibungsdämpfung, die die Resonanzüberhöhung wegdämpfen soll, andererseits aber auch eine geringe Flußsteigerung, hebt sich normalerweise auf.

    Zitat von "audiobo"

    Probleme bei Kälte gibt es eigentlich keine.

    Na, das nun wirklich nicht! Schon mal einen richtig kalten FF-HT gemessen? Das bremst schon ordentlich, geht aber im Betrieb auch ganz schnell in den Normalzustand über.

    -sf-

  • madmax
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    • 24. Februar 2010 um 17:58
    • #12

    Klar bremst das. Jede Art von Oel wird bei zunehmender Kälte zähflüssig. Irgendwann mal ganz fest.
    Zumal das da verwandte trotz der Eisenpartikel bei Hitze nicht zuu dünn werden darf.
    is im Auto nich anders.

    Never stop a running System

  • Sound-Buster
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    • 24. Februar 2010 um 19:15
    • #13

    Vielen Dank für die zahlreichen Meldungen. Das mit dem leisen Rauschpegel auflegen
    ist ne gute Idee. Dazu muss die PA aber verkabelt und im Betrieb bleiben.
    Was aber wenn die PA bei Minus 20 Grad zuerst auf dem LKW oder Anhänger zum Veranstaltungsort gefahren wird, und wenn es dann vor Ort immer noch Minusgrade hat?
    Können dann die Treiber Aufgrund des erhöhten Widerstandes durchbrennen, selbst wenn
    ich mit geringer Leistung beginne?

    Soundbuster

  • yamaha4711
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    • 24. Februar 2010 um 19:35
    • #14

    Tacho!

    Ich denke auch, dass es um Ferrofluide geht.
    Wie siedfleisch schon richtig sagte: ein Ferrofluid ist vereinfacht gesagt ein (Mineral)Öl (manchmal auch Wasser, seltner Wachs)beliebiger Viskosität, in welches im nanometerbereich große, ferromagnetische Partikel (Cobalt, Nickel, Eisen) eingebracht (suspendiert) sind. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Ferrofluid

    Wenn nun die Temperatur absinkt, so wird das Öl eben zähflüssiger und kann unter umständen "verkleben". Bei Temperaturzunahme tritt der gegenteilige Effekt auf.

    Ausfrieren tut es eigentlich nicht, außer wenn die Basis Wasser ist, was hier aber sehr selten der Fall ist.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • siedfleisch
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    • 25. Februar 2010 um 10:10
    • #15
    Zitat von "Sound-Buster"

    Können dann die Treiber Aufgrund des erhöhten Widerstandes durchbrennen, selbst wenn
    ich mit geringer Leistung beginne?


    Nein. Ein Hochtöner wird niemals in der gleichen Form elektrisch belastet wie ein blockierter E-Motor, falls Du darauf anspielst. Und das Ferrofluid wird ja immer auch kühlen, was eigentlich der Hauptgrund für seine Anwendung gewesen ist.

    Davon mal ab, ist es ja grundsätzlich eine gute Idee, ein stark unterhalb seine üblichen Temperaturen unterkühltes mechanisches System nicht gleich voll zu belasten, ob das nun ein Verbrennungsmotor oder ein normaler Lautsprecher ist.

    -sf-

  • audiobo
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    • 25. Februar 2010 um 15:56
    • #16
    Zitat von "siedfleisch"

    Na, das nun wirklich nicht! Schon mal einen richtig kalten FF-HT gemessen? Das bremst schon ordentlich, geht aber im Betrieb auch ganz schnell in den Normalzustand über.

    Ne, bin ich noch nie zu gekommen. Bei unseren "Kaltjobs" wird das Zeug i.d.R. aus dem Auto geschmissen, aufgebaut und funktioniert. Wobei diese krassen Temperaturen hier auch seltener sind, ich glaube diesen Winter zwischendurch -13 oder -15Grad. Und bei wechselndem Input wird eh die ganze Zeit nachkorrigiert, da fällt ein leichter Unterschied im Höhenbereich nicht soooo auf, da ja auch andere Faktoren mit reinspielen.

  • madmax
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    • 25. Februar 2010 um 16:34
    • #17

    Tja; selbst gutes H07 wird in der Kälte steifff... :D

    Never stop a running System

  • tobias kammerer
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    • 25. Februar 2010 um 23:35
    • #18

    Hallo Leute,

    wollte nur mal anmerken, daß das immer noch Gang und Gäbe ist, also nicht nur früher... Man macht nur kein solches Aufheben drum, weil das heute einfach STand der Technik ist. Ob ein Hochtöner Ferrofluid gekühlt ist, merkt man meißt erst beim Service und kann es vorher nirgends lesen.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 26. Februar 2010 um 10:03
    • #19
    Zitat von "tobias kammerer"

    Ob ein Hochtöner Ferrofluid gekühlt ist, merkt man meißt erst beim Service und kann es vorher nirgends lesen.

    Also ich kenne einige professionelle Hersteller, wo man das weiß und nachlesen kann.

    Da weiß man es definitiv schon vorher.
    Wie das im Musik Instrumente Bereich ist, kann ich aber nicht sagen.

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  • matthias falke
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    • 26. Februar 2010 um 10:58
    • #20

    Und wie sieht das dann beim DIAPHRAGMA Tausch aus, neues Ferrofluid in den Spalt einbringen? Und wenn ja, wo bekommt man das Zeug her.

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