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T.Amps und Stromverbrauch

  • MegaStatic
  • 14. April 2003 um 10:58
  • MegaStatic
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    140
    • 14. April 2003 um 10:58
    • #1

    Hallo Fachleute,

    zum Thema T.Amps und Stromverbrauch im Allgemeinen folgende Geschichte:

    Kürzlich machte ich (nebenber. Verleih) eine VA mit einer Heavy Metal Band in einem Rockschuppen. Der Veranstalter sicherte uns EINE 32A Steckdose zu. Da die Location nicht sehr groß und die Stromversorgung etwas mickrig war, ließen wir einen Teil des Lichts zuhause.
    An unserem 32A-Stromverteiler hingen dann:
    6.0 kW PAR64
    2.4 kW PAR56
    1.5 kW Nebel
    4.2 kW rms PA
    2.2 kW rms Monitor
    FOH-Platz (32er Tisch)
    2 Marshall Tops 100W
    1 Hughes&Kettner Bassturm
    Ergibt zusammen rund 17-18kW, die Verluste in den Amps mal nicht mitgerechnet. Rein rechnerisch bei 'Vollgas' 26A je Phase!

    Die PA (komplett horngeladen) konnte ich allerdings wegen Anwohnerbeschwerden nicht ausfahren.
    Die Sicherung hielt (grade mal so, dachte ich eigentlich) . . .

    Und jetzt kommts:
    *NACH* der Veranstaltung zeigte mir mein Partner (und Lichttechniker) den Sicherungskasten. Der 3fach-Sicherungsautomat für die 32A-Steckdose trug folgende Beschriftung: C 16 K !!!
    Und obwohl er am Lichtpult des öfteren mit der 'Full-On' Taste gespielt hat, passierte nix.

    Ich würde an die TA3200 (sofern ich sowas überhaupt kaufen würde) ein H07RN3G2,5 Gummikabel mit dickem Gummistecker montieren, die Gerätesicherung auf 20A reduzieren und gut iss . . .
    Jaja, ich weiß, eine Schukosteckdose ist nur bis 16A belastbar, und 16A-Automaten ja auch.
    Aber das Teil zieht nur auf dem Prüfstand dauernd mehr als 16A, denke ich mal (außer man will dem Publikum das Geräusch eines tosenden Wasserfalls stundenlang zumuten).

    perfekt oder gar nicht!

  • tufkajck
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    • 14. April 2003 um 11:48
    • #2

    War das jetzt ne Frage, oder was?
    Die Umstände die du beschreibst, sind völlig normal.
    Die T-Amps ham n Problem beim Einschalten.
    Es ist schwierig bei ner Endstufe dauerleistungen aus dem Netz zu ziehn.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 14. April 2003 um 11:53
    • #3

    Und stellst du bei deinem Open-Air die Stative einfach so ins Publikum?

  • MegaStatic
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    9
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    • 14. April 2003 um 17:28
    • #4

    @ Jack zu 1.
    ich weiß, dass es mal ein Problem mit dem Einschalten der T.Amps GAB! Das ist aber Schnee von gestern.
    Ich frage mich nur, warum da ein 3x6mm² Kabel ohne Stecker dran ist. Viele Interessenten schreckt diese Tatsache nämlich schon ein bisschen ab . . .

    @ Jack zu 2.
    wer sagt dir, dass nach dem Aufbau der Anlage die Fläche vor der Bühne nicht abgesperrt war? War nämlich so . . . (Auflage vom Veranstalter)
    Siehst du irgendwo Publikum?

    perfekt oder gar nicht!

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 14. April 2003 um 17:43
    • #5

    warum kauft ihr nicht einfach ne stromverteilung ein
    auf die ihr das kabel hart auf legt.

    wo liegt da das problem .

    bei 3x Tamp 2400 pro mono endstufen rack macht das doch sinn.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • MegaStatic
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    • 14. April 2003 um 19:38
    • #6

    Ich habe eine entspechend dimensionierte Verteilung im Rack und ich kaufe keine TA3200, denn ich hab' schon 8 Endstufen im Rennen (6 x FOSTEX/BELL, EV und DAP mission) Letztere fliegt demnächst auch raus. Ich trau dem Frieden nicht (*keine* Lautsprecher-Relais!).

    Zufällig hat eben ein befreundeter Verleiher angerufen, er bekommt seine neue TA3200 an 16A definitiv nicht zum Laufen.
    Eine Endstufe, egal wie groß, muss sich mit Einschaltstrombegrenzung auch an 16A einschalten lassen. Und dann zumindestens im Leerlauf oder bei geringer Last an bleiben.
    Der Vorwiderstand einer Einschaltstrombegrenzung ist i.d.R. nicht kleiner als 27 Ohm (z.B. bei der CAMCO DL3000), das sind gut 8A, das sollte *jede* Haushaltssicherung wegstecken.
    IMHO sind in der TA3200 also immer noch keine Einschaltstrombegrenzer drin . . .
    Morgen schau ich da mal rein, dann wissen wir mehr.

    perfekt oder gar nicht!

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 14. April 2003 um 19:44
    • #7

    Meine Crest CA 18 wirft auch manch mal die sicherung und mann bekommt sie dann nicht an.
    obwohl sie mituen vorher stunden lang am strom netz hängt. oder abe sie ist ne wiele nicht benutzt worden und will dann nicht .


    das ist auch seltsam.


    an mancher sicherung gehen übrigens auhc 2x CA 18 zum anmachen und ann ner naderen sicherung wo bei beides Typ B lassen sich ums verrecken nicht beide CA 18 anwerfen. bei gelicher perihpereie dazu
    #


    also hört auf zu jammer das ist ja nicht zum aushalten hier


    was wollt ihr eigentlich für das geld.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • trockenbassfetischist
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    3.555
    • 15. April 2003 um 00:02
    • #8

    tthorsten schau mal den stromlimiter an :) das erklärts dann....

    mei je nach crest kann man gewaltig viel an 16 ampere hängen wenn mans auf die spitze treibt dann so 6 kW audio und 6 kW PAR licht an ne 16A schuko - dann muss aber auch der "lcihtcrestfaktor stimmen"

    gehen tut alles ...

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 15. April 2003 um 01:15
    • #9

    Wenn ich mich nicht irre, hat ein C16 Automat einen Faktor von 2,5. Das bedeutet, dass der Kurzschlussstrom 40A betragen muss, damit der Automat kippt. Die 16A gelten über einen längeren Zeitraum, den man für gewöhnlich nicht mit 5 Sekunden "Full On" beim Licht überschreitet.

    Bei den Amps gehen wir nach konventionelster Art mal von 50% Effizienz aus und einem Crest-Faktor von min. 10dB beim üblichen Musiksignal.... Ein Amp mit 2x1600W würde demanch max. 6400W aufnehmen. Klingt logisch soweit. Nun haben wir bei 10dB Crest sagen wir mal 20% mehr Leistung, weil wir ja nicht dauerhaft die Leistung fordern, sondern nur Impuls-mäßig. Dann kämen wir also auf ca 7700W. 10dB Crest heißt aber, dass der RMS-Wert, also der effektive Wert des Signals 10dB unter Maximum liegt. Das heißt im Endeffekt, dieser Amp nimmt 770W auf, und das auch nur, wenn die Spitzen wirklich bis 0dB reichen! Es stellt also leistungmäßig wirklich gar kein Problem dar, viele viele Endstufen an 16A zu hängen.


    ABER: Sowas sollte man nur machen, wenn man sehr geringe Verluste in der Zuleitung hat, sonst führen Peaks im Bassbereich z.B. zu Spannungsabfällen in der Versorgung und damit letzten Endes zu einer geringeren Nutzleistung der Amps. Würde man sie unter diesen Umständen genauso fahren wie unter optimalen Umständen hieße das, dass man entweder Clipping bekommt, welches früher als erwartet auftritt, oder sogar Pumpen aufkommt. Deshalb sollte man ruhig etwas überdimensionieren. Besonders wenns auch noch um Saft aus dem Generator geht.....

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