Hallo Fachleute,
zum Thema T.Amps und Stromverbrauch im Allgemeinen folgende Geschichte:
Kürzlich machte ich (nebenber. Verleih) eine VA mit einer Heavy Metal Band in einem Rockschuppen. Der Veranstalter sicherte uns EINE 32A Steckdose zu. Da die Location nicht sehr groß und die Stromversorgung etwas mickrig war, ließen wir einen Teil des Lichts zuhause.
An unserem 32A-Stromverteiler hingen dann:
6.0 kW PAR64
2.4 kW PAR56
1.5 kW Nebel
4.2 kW rms PA
2.2 kW rms Monitor
FOH-Platz (32er Tisch)
2 Marshall Tops 100W
1 Hughes&Kettner Bassturm
Ergibt zusammen rund 17-18kW, die Verluste in den Amps mal nicht mitgerechnet. Rein rechnerisch bei 'Vollgas' 26A je Phase!
Die PA (komplett horngeladen) konnte ich allerdings wegen Anwohnerbeschwerden nicht ausfahren.
Die Sicherung hielt (grade mal so, dachte ich eigentlich) . . .
Und jetzt kommts:
*NACH* der Veranstaltung zeigte mir mein Partner (und Lichttechniker) den Sicherungskasten. Der 3fach-Sicherungsautomat für die 32A-Steckdose trug folgende Beschriftung: C 16 K !!!
Und obwohl er am Lichtpult des öfteren mit der 'Full-On' Taste gespielt hat, passierte nix.
Ich würde an die TA3200 (sofern ich sowas überhaupt kaufen würde) ein H07RN3G2,5 Gummikabel mit dickem Gummistecker montieren, die Gerätesicherung auf 20A reduzieren und gut iss . . .
Jaja, ich weiß, eine Schukosteckdose ist nur bis 16A belastbar, und 16A-Automaten ja auch.
Aber das Teil zieht nur auf dem Prüfstand dauernd mehr als 16A, denke ich mal (außer man will dem Publikum das Geräusch eines tosenden Wasserfalls stundenlang zumuten).