Hallo.
Ich habe mir mal das PR20 geordert, vom Klang her wirklich gut. Aber von den Griffgeräuschen doch ein ganzes Stück empfindlicher als zum B.Z. das SM58. Jemand die gleichen Erfahrungen gemacht?
Gruß Matthias
Heil Sound HDK-8 im Test
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also ich kenne nur nur das PR22 was deutlich besser als ein AE4100. Obwohl ich sagen muss das mir die Griffgeräusche beim AE4100 beim ersten mal gleich negativ aufgefallen sind. Ein SM58 hat gar nicht so auffällige Geräusche. Deswegen viel mir das beim Audiotechnica auch negativ auf. In der Praxis ist sich das aber nie störend ausgewirkt. Vielleicht ist es ja bei dir die selbe Erscheinung.
Ich habe auch jetzt festgestellt das dumpf klingende Gesangmikrofone auch ihre voreile haben. Zu mindestens da wo es laut ist auf der Bühne und wo Analog gemischt wird. Wenn zu offen sind holst du dir den ganzen Mist von der Bühne nach vorne. Auch beim Einsatz einen Compressor sollte man sich bewusst sein das man diesen Müll noch weiter noch vorne holt wenn es dumm läuft. Digital ist das ja alles kein Problem da mit man viel bessere Filtermöglichkeit sich das Nutzsignal heraus zu Filtern. Also muss ich ehrlich zugeben das ein SM58 eben doch noch zu :roll: gebrauchen ist
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Habe am Freitag auch ein PR20 rein bekommen. Die Griffgeräusche sind tatsächlich etwas mehr als beim SM58. Ich habe dann noch ein Billig-Shure dazu genommen (PG48, mein Talkbackmic :oops: ) das bekanntermaßen mehr Griffgeräusche hat. Das war dann doch noch einen Tick schlimmer als das PR20. Das PR20 ist durch den ausgeprägten Nahheitseffekt unten rum sehr fett. Der Körperschall ( Griffgeräusche ) nimmt etwas weiter ab, wenn man die entsprechende Bassabsenkung macht. Für Rock n' Roll wär mir das egal, so schlimm ist es wirklich nicht. Für eine Jazzsängerin mit ruhiger Begleitung, die ausserdem noch ständig das Mikro vom Stativ weg und wieder dran fummelt, finde ich es nicht so empfehlenswert.
Das PR35, welches wir mal im letzten Sommer getestet haben, war übrigens ähnlich, was die Griffgeräusche angeht.
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Habe jetzt auch mal ein PR22 angetestet.... und ich kann die Euphorie hier voll nachvollziehen. Es klingt verdammt natürlich!
Ich habe mir mal Kopfhörer aufgesetzt und eine andere Person reden lassen. Abwechselnd SM58 und PR22 und zwischendurch den Kopfhörer abgesetzt. Während zwischen SM58 und "in natura" wirklich Welten lagen und die Stimme eine völlig andere war, war der Unterschied zwischen dem PR22 und dem natürlichen klang wirklich gering. Die Stimme klang nahezu gleich. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Wenn man mit der eigenen Stimme testet fällt sowas natürlich garnicht so auf, aber hört man mal andere Personen darüber geht wirklich ein Licht auf.
Weil es anerkannt ist, werde ich wohl den Großteil der Bands weiterhin mit Sm58 ausstatten, aber besonders bei sehr guten Frauenstimmen, werde ich wohl des öfteren mal zum Heil greifen. Demnächst muss sich das Mikrofon mal live bei einem Gospelkonzert beweisen und andererseits hoffe ich, dass ich bald mal wieder eine laute Metallband mit Frau in den Vocals bekomme.
Zu den Griffgeräuschen: Die sind mir auch aufgefallen. Allerdings: Im Vergleich zum SM 58 sind sie nicht unbedingt lauter, aber offener. Beim SM58 hört man ein dumpfes Grollen. Beim PR22 sind Höhen und Mitten mit dabei. Das fällt deutlicher auf, als in den tiefen Bereichen wie beim SM58
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Zitat
Habe jetzt auch mal ein PR22 angetestet.... und ich kann die Euphorie hier voll nachvollziehen. Es klingt verdammt natürlich!
Ich habe mir mal Kopfhörer aufgesetzt und eine andere Person reden lassen. Abwechselnd SM58 und PR22 und zwischendurch den Kopfhörer abgesetzt. Während zwischen SM58 und "in natura" wirklich Welten lagen und die Stimme eine völlig andere war, war der Unterschied zwischen dem PR22 und dem natürlichen klang wirklich gering. Die Stimme klang nahezu gleich. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Wenn man mit der eigenen Stimme testet fällt sowas natürlich garnicht so auf, aber hört man mal andere Personen darüber geht wirklich ein Licht auf.
Auch mal unter realen Bedingungen auf einer Bühne getestet?
Test mit Kopfhörer kann für Studiobedingungen interessant sein, für Live aber nicht aussagekräftig.
Ich hab so oft von Micros und Boxen gehört bzw selbst erlebt, die für sich allein gut klangen, auf einer echten Bühne aber dann die Erwartung nicht mehr erfüllen konnten
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Wie geschrieben, das kommt demnächst. Das Mikro ist quasi ganz frisch hier eingetroffen.
Berichte werden aber folgen
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Hm...ich kenne nur PR 40 & 48. Das 48 find ich "ok", das PR40 gefällt mir überhaupt nicht.
Weder vom Handling, noch vom Sound. Offensichtlich geht Kollege Heil seinen ganz eigenen Weg, was die
Produkte mit einer grundlegenden Sympathie anreichert
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@ WW an welcher Quelle hast Du denn das PR40 ausprobiert ?
Für Kick-Sounds mit modernem Tiefbass muß man ziemlich schrauben, da es nicht "preshaped" ist. Beta52 Nutzer sind da erst mal falsch bedient. Das Mikro taugt nicht für die "Loch-Position", lässt sich aber in der "Tief-drin-Position" sehr gut EQen. Für das Handling eines solchen Mikrofons nimmt man z.B. ein K&M 25950 :wink: . Wer vom RE20 als Kickmikro kommt, ist da sicher beim PR40 schneller am Ziel. Sehr gut gefallen hat es mir für Bläser, E-Bass und E-Git. -
Zitat von "guma"
@ WW an welcher Quelle hast Du denn das PR40 ausprobiert ?
Für Kick-Sounds mit modernem Tiefbass muß man ziemlich schrauben, da es nicht "preshaped" ist. Beta52 Nutzer sind da erst mal falsch bedient. Das Mikro taugt nicht für die "Loch-Position", lässt sich aber in der "Tief-drin-Position" sehr gut EQen. Für das Handling eines solchen Mikrofons nimmt man z.B. ein K&M 25950 :wink: . Wer vom RE20 als Kickmikro kommt, ist da sicher beim PR40 schneller am Ziel. Sehr gut gefallen hat es mir für Bläser, E-Bass und E-Git.Ich hab das Teil in drei Positionen ausprobiert, am Schlagfell, am Resofell, mittig im Kessel und sogar über eine PA geschickt und mit einem OmniKondensor aufgenommen. Mir gefällt das einfach nicht. Das Teil hat auch nicht viel über 8kHz, da muss man zumindest für eine Rock Bass Drum imho zu viel schrauben. Vielleicht hätte es auch in einer anderen Bass Drum besser geklungen. Was gar nicht geht, ist das Gewicht und vor allem die Größe. Durch ein 8 Zoll Loch im Resofell passt das Teil gar nicht erst durch, genau so ein Epic Fail wie das Sennheiser 901 (auch zu breit).
Aber Sound is ja immer auch Geschmackssache.BTW: Ich hab hier noch Testaufnahmen von den beiden Heil Mikes und diverse andere Mikes, kann man ja mal rein hören. Alle ohne EQ oder Dynamics...nur die der reine Mikrosound.-->
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Hm, in Deinem file klingen alle Kicks ziemlich grauenvoll, auch mein geliebtes D6 ( Abhöre KRK ROKIT 5 ), das RE20 klingt noch grauenvoller als das PR40, was eigentlich nur beweißt, dass Kick ohne EQ mit keinem Mikro so richtig Spass macht. Interessant wäre so eine Art "best possible" Vergleich.
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Zitat von "guma"
Interessant wäre so eine Art "best possible" Vergleich.
Das wäre dann aber kein Vergleich mehr...und ja..Kick Mikes ohne EQ klingen wirklich so:-)
BTW: Hier D6 in der gleichen Bass Drum...nur anderer Drummer, ein Kuschelrock Song und ein "Hauch" von EQ und Dynamics... :wink: -->
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Ja, allerdings ist so ein Vergleich für Kickmikros doch irgendwie sehr realitätsfremd, denn es zählt schießlich das Endergebnis also beste Position, und individueller EQ für eine bestimmte Bassdrum, wie man an Deinem letzten Hörbeispiel gut erkennen kann. :wink:
Aus dem gleichen Grund bin ich auch, hier im Forum oft erklärt, kein Freund von "objektiven" Lautsprechervergleichstests, in denen "Klang" beurteilt wird. Objektiv vergleichen kann man bei Lautsprechern wie bei Mikrofonen nur, ob und wie sie eine Latte von physikalischen Grundvoraussetzungen erfüllen, also wie gut sie z.B. ihre Richtcharakteristik b.z.w. bei Lautsprechern ihr Abstrahlverhalten einhalten.
Ich unterteile für mich persönlich Wandler sowohl auf der einen wie auf der anderen Seite der Audiokette in "EQ-bar" und "nicht EQ-bar", und die "EQ-baren" danach noch in "braucht viel EQ" und "braucht wenig EQ", wobei das Prädikat "nicht EQ-bar" nicht selten einen echten Designfehler als Ursache hat. Das hat sich für mich persönlich als am praxisnahsten erwiesen, setzt aber viel Erfahrung voraus. Wie oft habe ich es erlebt, dass Wandler die "flat" mittelmäßig klingen, mit EQ plötzlich ihre wahre Größe entfalten oder umgekehrt nach einer Weile herum-EQen frustriertes Aufgeben angesagt ist. Das ist jedoch ein dynamischer Vorgang, der sich für andere nicht so leicht abbilden lässt.
Um auf Deine Aufnahmen zurück zu kommen, würde ich nach dem bloßen Hören dem PR40 in der Schlagfellposition das Prädikat "EQ-bar" zukommen lassen, dem D112 jedoch nicht und dem RE20 überhaupt nicht. Dem M88 würde ich sogar nach dem Hören in allen Positionen das Prädikat "für Kick nicht geeignet" erteilen. Aus der Praxis wissen wir, Du, ich, alle aber, dass das alles so nicht stimmt.
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Jo, das Mikro ist halt nur ein Faktor von mehreren. Deshalb hab ich auch die "live über PA" Aufnahmen dabei gepackt. Grenzflächen klingen über PA imho besser als im Studio, also wieder ein Faktor mehr, der zu berücksichtigen ist. Die Vergleichsaufnahmen sehe ich auch mehr unter dem Aspekt, dass man den Charakter einen Mikros erkennen kann (stark "vor-EQed" wie das D6, oder eher flat wie das M88). Quasi eine Art Vorauswahl, Referenzcharakter haben die Aufnahmen nicht, da bin ich bei Dir

LG
WW -
Hmm klingt alles irrend wie komisch
Ich könnte mich für kein Mikro entscheiden. Meine Erfahrungen mit dem PR48 waren gut aber nicht so das ich es gekauft hätte. Trotzdem haben zwei PR30 den weg in meine Mikrofonkiste gefunden. -
Und das: ???
Fazit PR22
Naheliegendstes Einsatzgebiet für die drei Mikros ist zunächst der Gesang. Und hier folgte für mich die erste Ernüchterung: Das als Gesangsmikro gepriesene PR22 enttäuschte zunächst auf ganzer Linie. Dem Gesang - es wurde ein Bariton, eine Tenorstimme und eine Sopranistin aufgenommen - fehlte Körper und er wirkte matt und kraftlos. Auch die Höhen konnten sich nicht klar positionieren, an eine Verwendung für eine Erststimme ist nicht zu denken.
(Recording.de) -
Woher kommt das Fazit denn, wer hat das verzapft?
Viele Grüße
Jo -
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Danke.
Das beruhigt - wie gut die Miks sich im Studio schlagen, ist fuer meine Zwecke nicht wichtig. Und gleich der naechste Absatz, wenn der Tester den Einsatz in einer Livesituation beschreibt, faellt ja auch ganz anders aus. Darueber hinaus ist das PR-22 ja ein Handheld, und der Tester schreibt nicht, wie er seine Aufnahmen von "Bariton, Tenorstimme und Sopranistin" gemacht hat. In der Hand gehalten? Aus 17 Metern Entfernung? Daher sollte man diesen Testbericht wie die meisten anderen behandeln - maximal als Inspiration. Ansonsten ignorieren, selber ausprobieren. Ich jedenfalls habe (in einer fuer mich relevanten Situation) mal grossartige Ergebnisse mit dem PR-20 erzielt, und daher interessiert mich das PR-22 schon.
Viele Gruesse
JoPS: Sorry, US-Tastatur ohne Umlaute ...
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Naja ich wollte so diesen Post schon etwas früher etwas schreiben. Es ist eben sinnlos nur per Copy und Paste etwas aus dem Netz zu saugen wenn das Fazit was hinter her kommt nicht hier rein gepostet wird. Im Grunde war dieser Mensch durchaus positiv eingestellt auf diese Mikrofone. Nicht jedes Mikro passt eben zu allen Quellen. Dazu hat man ja mehrere als alternative im Koffer
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